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Blog der makro-Redaktion

Protektionismus: Reden Sie mit!

BMW-Produktion in Spartanburg, USA. Bild: BMW Group

BMW-Produktion in Spartanburg, USA. Bild: BMW Group

Die Rechten fordern ihn, die Linken sowieso. Protektionismus erfreut sich wachsender Beliebtheit: als Heilmittel gegen Globalisierung und Welthandel, Lohndumping und Arbeitsplatzabbau, Ungleichheit, Ungerechtigkeit, Unzufriedenheit.

Die Abschotter fordern Strafzölle und -steuern und versprechen ihren Anhängern die Beschaulichkeit vergangener Zeit. Dabei ist der Versuch, in einer arbeitsteiligen Welt ausgerechnet im Alleingang Erfolg zu haben, einigermaßen absurd.
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Griechenland: Reden Sie mit!

Auf dem Syntagma-Platz in Athen. Bild: dpa

Auf dem Syntagma-Platz in Athen. Bild: dpa

Das Ziel war ja einmal, der griechischen Wirtschaft zu Wettbewerbsfähigkeit zu verhelfen, damit der Staat wieder auf eigenen Beinen stehe. So halten seit Ausbruch der Eurokrise Europas Steuerzahler Hellas mit Rettungspaketen über Wasser, derweil sich Griechen von Aufpassern gegängelt fühlen.

Zwar ist der Absturz der griechischen Wirtschaft gestoppt. Doch ob es aufwärts geht, hängt an der Fähigkeit des Landes zu grundlegenden Reformen. Wie geht es da voran? Und was passiert, wenn das Hilfspaket Mitte 2018 ausläuft?
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Wirtschaftseliten: Reden Sie mit!

Geschäftsbesprechung in Vorstandsetage. Bild: colourbox.de

Geschäftsbesprechung in Vorstandsetage. Bild: colourbox.de

Viele Menschen haben den Eindruck, egal was passiere, „die da oben“ machten immer einen guten Schnitt und der normal-arbeitnehmende Steuerzahler trete auf der Stelle. Auch jenseits von Verschwörungstheorien lässt sich diese Wahrnehmung nicht ganz aus der Welt räumen.

Geschmeidig hat sich eine Wirtschaftselite mit der Globalisierung arrangiert. Die smartesten Köpfe zieht es meist in die Top-Etagen von Konzernen oder sie gründen gleich ihre eigenen. Dort verdienen sie sehr viel Geld, wie die Debatte um Managergehälter zeigt. Und natürlich nehmen sie Einfluss auf Politik. Besonders sichtbar und besonders bedenklich ist dieser Einfluss in der Trump-Administration.
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Tabakbranche: Reden Sie mit!

Die Werbe- und Promotionausgaben der Tabakbranche steigen. Bild: colourbox.de

Die Werbe- und Promotionausgaben der Tabakbranche steigen. Bild: colourbox.de

Schockbilder, Rauchverbote, Werbeverbot in Printmedien – in Ländern wie Deutschland und den USA, auch in Skandinavien sind Raucher auf dem Rückzug. In Österreich, Frankreich und Griechenland wird nach wie vor viel geraucht.

Als großen, neuen Absatzmarkt hat die Tabakbranche jedoch die Schwellenländer entdeckt. Dort macht sie einen riesigen Reibach. Insgesamt wird heute dreimal soviel geraucht wie vor 50 Jahren. Sorgen ums Geschäft muss sich die Branche also nicht machen.
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Frankreich: Reden Sie mit!

Der Eiffelturm in Paris. Bild: colourbox.de

Der Eiffelturm in Paris. Bild: colourbox.de

Für die Franzosen geht es bei dieser Präsidentschaftswahl um sehr viel. Sie versuchen, eine Antwort zu finden, auf den gefühlten und tatsächlichen schleichenden Niedergang ihres Landes. Dieser manifestiert sich in hoher Arbeitslosigkeit, sinkender Wettbewerbsfähigkeit und steigenden Schulden. Der ökonomische Rivale Deutschland zieht davon, Südeuropas Krisenländer kommen näher. Das nagt am Stolz.
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Mittelschicht: Reden Sie mit!

Der Soziologe Prof. Stephan Lessenich. Bild: Götz Schleser

Der Soziologe Prof. Stephan Lessenich. Bild: Götz Schleser

Ob die Mittelschicht in Deutschland schrumpft oder nicht, ist unter Wirtschaftsforschungsinstituten umstritten. Ziemlich klar ist jedoch, dass in vielen Industrieländern, sei es Frankreich oder die USA, die Mittelschicht unter Druck gerät.

Und auch bei uns beschleicht viele Menschen die Sorge, ob sie ihren Lebensstandard in Zukunft noch werden halten können. Die Belastungen nehmen ja nicht ab: Finanzierung der Rentner von heute, Ausbildung der Kinder, Vorsorge fürs eigene Alter, Digitalisierung, globale Konkurrenz.
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Verkehr: Reden Sie mit!

Verkehrsexperte Prof. Heiner Monheim.

Verkehrsexperte Prof. Heiner Monheim.

Der tägliche Stau im Berufsverkehr ist ein Quell schier unendlicher Frustration. Doch was jedem einzelnen ein Ärgernis, verursacht volkswirtschaftlich echten Schaden und zieht weite Kreise. Bis hin zur Wahl des Wohnorts und der regionalen Entwicklung. Da stellt sich die Frage, wie man den Autoverkehr entzerren, besser noch vermeiden kann, wie ein attraktiver öffentlicher Nahverkehr aussehen müsste und alles in einem intelligenten Verkehrskonzept verknüpft werden sollte.
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Terror & Tourismus: Reden Sie mit!

Urlaubstraum mit Palmen. Bild: mev

Urlaubstraum mit Palmen. Bild: mev

Für Urlauber sind Terroranschläge, so sie nicht unmittelbar betroffen sind, vor allem ein Ärgernis. Immerhin können sie ihre Reisepläne ändern. Reiseveranstalter schwenken ebenfalls schnell um, bauen Kapazitäten in betroffenen Ländern ab und in anderen Regionen auf. Die Folgen sind gerade zu beobachten: Während sich Westeuropa vor Touristen kaum retten kann, herrscht in den islamischen Mittelmeer-Anrainerstaaten Katzenjammer.
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E-Auto: Reden Sie mit!

Steht das Elektro-Auto vor seinem Durchbruch? Bild: dapd

Steht das Elektro-Auto vor seinem Durchbruch? Bild: dapd

Nach langem, tiefem Schlaf ist Deutschlands Automobilindustrie in puncto Elektromobilität aufgewacht. Die spannende Frage ist allerdings, ob es nicht bereits zu spät ist. Die Musik spielt längst woanders: Die Technologieführerschaft bei Batterien liegt in Asien, beim amerikanischen Auto-Revolutionär Tesla ist das Prinzip der Elektromobilität Teil der DNA und China beschließt ehrgeizige Quoten.

Nun, da die Autobranche langsam liefert – auch Deutschlands Autobauer propagieren ehrgeizige Pläne – was machen die Kunden? Kaufen sie oder warten sie – auf größere Reichweite, bessere Ladeinfrastruktur und niedrigere Preise?
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Zukunft der Rente: Reden Sie mit!

Der Traum von vielen Rentnern - Ein unbeschwerter Lebensabend. Bild: 170217_mak_rente_rentner_16_421234_n

Der Traum von vielen Rentnern – Ein unbeschwerter Lebensabend.

Ein ganzes Leben lang geschuftet und im Alter trotzdem wenig Rente. Das ist die Realität bei vielen Menschen über 65. Wer im Nieriglohnsektor gearbeitet hat oder nicht durchgehend beschäftigt war, hat meist eine Rente, die unter der Armutsgrenze liegt. Zukünftig könnte das auch die heutigen Durchschnittsverdiener treffen, sagt der Sozialforscher Stefan Sell. Wer weniger als 3000 Euro Brutto hat, könnte im Alter arm sein. Soweit er nicht privat vorgesorgt hat. Der Grund dafür ist das sinkende Rentenniveau. Im Verhältnis zu den Löhnen wird es immer weniger Rente geben. Stefan Sell fordert eine Umverteilung. Er plädiert für eine höhere gesetzliche Absicherung, ähnlich wie es in Österreich oder der Schweiz der Fall ist. Was meinen Sie? Mehr privat vorsorgen oder lieber höhere Beiträge in die gesetzliche Rente einzahlen?
Diskutieren Sie mit unserem Studiogast Prof. Stefan Sell direkt nach der Sendung hier in unserem Blog!