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Blog der makro-Redaktion

Frankreich: Reden Sie mit!

Der Eiffelturm in Paris. Bild: colourbox.de

Der Eiffelturm in Paris. Bild: colourbox.de

Für die Franzosen geht es bei dieser Präsidentschaftswahl um sehr viel. Sie versuchen, eine Antwort zu finden, auf den gefühlten und tatsächlichen schleichenden Niedergang ihres Landes. Dieser manifestiert sich in hoher Arbeitslosigkeit, sinkender Wettbewerbsfähigkeit und steigenden Schulden. Der ökonomische Rivale Deutschland zieht davon, Südeuropas Krisenländer kommen näher. Das nagt am Stolz.
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Mittelschicht: Reden Sie mit!

Der Soziologe Prof. Stephan Lessenich. Bild: Götz Schleser

Der Soziologe Prof. Stephan Lessenich. Bild: Götz Schleser

Ob die Mittelschicht in Deutschland schrumpft oder nicht, ist unter Wirtschaftsforschungsinstituten umstritten. Ziemlich klar ist jedoch, dass in vielen Industrieländern, sei es Frankreich oder die USA, die Mittelschicht unter Druck gerät.

Und auch bei uns beschleicht viele Menschen die Sorge, ob sie ihren Lebensstandard in Zukunft noch werden halten können. Die Belastungen nehmen ja nicht ab: Finanzierung der Rentner von heute, Ausbildung der Kinder, Vorsorge fürs eigene Alter, Digitalisierung, globale Konkurrenz.
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Verkehr: Reden Sie mit!

Verkehrsexperte Prof. Heiner Monheim.

Verkehrsexperte Prof. Heiner Monheim.

Der tägliche Stau im Berufsverkehr ist ein Quell schier unendlicher Frustration. Doch was jedem einzelnen ein Ärgernis, verursacht volkswirtschaftlich echten Schaden und zieht weite Kreise. Bis hin zur Wahl des Wohnorts und der regionalen Entwicklung. Da stellt sich die Frage, wie man den Autoverkehr entzerren, besser noch vermeiden kann, wie ein attraktiver öffentlicher Nahverkehr aussehen müsste und alles in einem intelligenten Verkehrskonzept verknüpft werden sollte.
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Terror & Tourismus: Reden Sie mit!

Urlaubstraum mit Palmen. Bild: mev

Urlaubstraum mit Palmen. Bild: mev

Für Urlauber sind Terroranschläge, so sie nicht unmittelbar betroffen sind, vor allem ein Ärgernis. Immerhin können sie ihre Reisepläne ändern. Reiseveranstalter schwenken ebenfalls schnell um, bauen Kapazitäten in betroffenen Ländern ab und in anderen Regionen auf. Die Folgen sind gerade zu beobachten: Während sich Westeuropa vor Touristen kaum retten kann, herrscht in den islamischen Mittelmeer-Anrainerstaaten Katzenjammer.
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E-Auto: Reden Sie mit!

Steht das Elektro-Auto vor seinem Durchbruch? Bild: dapd

Steht das Elektro-Auto vor seinem Durchbruch? Bild: dapd

Nach langem, tiefem Schlaf ist Deutschlands Automobilindustrie in puncto Elektromobilität aufgewacht. Die spannende Frage ist allerdings, ob es nicht bereits zu spät ist. Die Musik spielt längst woanders: Die Technologieführerschaft bei Batterien liegt in Asien, beim amerikanischen Auto-Revolutionär Tesla ist das Prinzip der Elektromobilität Teil der DNA und China beschließt ehrgeizige Quoten.

Nun, da die Autobranche langsam liefert – auch Deutschlands Autobauer propagieren ehrgeizige Pläne – was machen die Kunden? Kaufen sie oder warten sie – auf größere Reichweite, bessere Ladeinfrastruktur und niedrigere Preise?
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Zukunft der Rente: Reden Sie mit!

Der Traum von vielen Rentnern - Ein unbeschwerter Lebensabend. Bild: 170217_mak_rente_rentner_16_421234_n

Der Traum von vielen Rentnern – Ein unbeschwerter Lebensabend.

Ein ganzes Leben lang geschuftet und im Alter trotzdem wenig Rente. Das ist die Realität bei vielen Menschen über 65. Wer im Nieriglohnsektor gearbeitet hat oder nicht durchgehend beschäftigt war, hat meist eine Rente, die unter der Armutsgrenze liegt. Zukünftig könnte das auch die heutigen Durchschnittsverdiener treffen, sagt der Sozialforscher Stefan Sell. Wer weniger als 3000 Euro Brutto hat, könnte im Alter arm sein. Soweit er nicht privat vorgesorgt hat. Der Grund dafür ist das sinkende Rentenniveau. Im Verhältnis zu den Löhnen wird es immer weniger Rente geben. Stefan Sell fordert eine Umverteilung. Er plädiert für eine höhere gesetzliche Absicherung, ähnlich wie es in Österreich oder der Schweiz der Fall ist. Was meinen Sie? Mehr privat vorsorgen oder lieber höhere Beiträge in die gesetzliche Rente einzahlen?
Diskutieren Sie mit unserem Studiogast Prof. Stefan Sell direkt nach der Sendung hier in unserem Blog!

Italien: Reden Sie mit!

Das politische Herz Italiens: das Nationaldenkmal Vittorio Emanuele in Rom. Bild: colourbox.de

Das politische Herz Italiens: das Nationaldenkmal Vittorio Emanuele in Rom. Bild: colourbox.de

Ist Italien überhaupt reformierbar? Seit der Finanz- und Eurokrise haben sich alle Regierungen die Zähne ausgebissen: Mario Monti hat es versucht, Enrico Letta, zuletzt Matteo Renzi. Jetzt ist es Paolo Gentiloni.

Sie haben versucht, zu sparen, zu reformieren, die Bürokratie zu entrümpeln. Der Arbeitsmarkt sollte flexibler werden, Genehmigungsverfahren beschleunigt. Aber irgendwie hat man den Eindruck, es ist wie immer: die Schulden hoch, das Wachstum niedrig und die Jugend ohne Zukunft. Ach ja – und die Banken brauchen wieder Staatsknete. Was tatsächlich vorankommt, ist der Aufstieg der Populisten.
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Präsident Trump: Reden Sie mit!

Amerikanische Flagge vor dem Washington Monument. Bild: ap

Amerikanische Flagge vor dem Washington Monument. Bild: ap

Präsident Donald Trump werde mit seiner Wirtschaftspolitik grandios scheitern. Da sind sich die Experten einig. Das Ding ist nur: Es sind die gleichen Experten, die bereits den Wahlsieg Trumps nie für möglich gehalten hatten. Was also, wenn Trump Erfolg hat?

Fakt ist, es soll ein gigantisches staatliches Investitionsprogramm in Infrastruktur geben. Trump will die Unternehmenssteuern drastisch senken. US-Firmen könnten dann endlich, so die Erwartung, die aufgelaufenen Gewinne ihrer Auslandstöchter in die USA überweisen. Noch mehr Geld für Investitionen. Und Trump will staatliche Regulierung kippen. Weniger Regulierung, höhere Gewinne, noch mehr Investitionen.
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Saaten: Reden Sie mit!

161216_mak_genver_soja_n#dpa Schon lange gewinnen Bauern nicht mehr ihr eigenes Saatgut. Das ist längst zum Geschäft von Züchtern geworden. Allen voran Bayer/Monsanto, Syngenta und DuPont.

Zu dieser Entwicklung hat in den 60er Jahren die „grüne Revolution“ beigetragen. Damals halfen Hybridzüchtungen und die Herstellung von Hochertragssorten in den Entwicklungsländern den Hunger zu bekämpfen. Doch ihre Verbreitung führte auch dazu, dass Saatgut im Rahmen einer industrialisierten Landwirtschaft eine profitable Unternehmung wurde.
Das hat fatale Folgen: Die Oligopole einiger Anbieter können dazu führen, dass armen Landwirten der Zugang zu Saatgut, einem für sie lebenswichtigen Produktionsmittel, verwehrt wird. Und sie können dazu führen, dass die Lebensmittelpreise steigen, wodurch die Lebensmittel für die Ärmsten noch weniger verfügbar werden. Ganz zu schweigen von der Biodiversität.

Zu Gast bei makro ist der promovierte Tierarzt Christoph Then. Er beschäftigt sich seit etwa 20 Jahren mit aktuellen Fragen der Gen-und Biotechnologie und ist gegen Patente auf Saatgut.
Diskutieren Sie mit. Muss das Saatgut genverändert und hocheffizient sein? Oder eher divers und angepasst!

Russland: Reden Sie mit!

Russlands Präsident Wladimir Putin. Bild: reuters

Russlands Präsident Wladimir Putin. Bild: reuters

Make Russia great again – das ist das Ziel des Kreml. Genau wie in der Außen- und Sicherheitspolitik setzt Moskau auch in der Wirtschaft auf eigene Stärke. Dabei ist dieser Isolationismus gerade der Grund der ökonomischen Misere.

Klar, der niedrige Ölpreis reißt Löcher in den Haushalt und die Sanktionen schaden. Aber das eigentliche Problem der russischen Wirtschaft sind mangelnder Wettbewerb und fehlendes Knowhow. Statt Wettbewerb werden Putin-treue Oligarchen protegiert; das Knowhow sitzt im Ausland und wird durch staatliche Willkür verschreckt.
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