Ein Drehtag in Indien

Abfahrt 7 Uhr morgens am Hotel. Wir machen uns auf zum Bahnhof in Ludhiana. Wir wollen uns am nächsten Bahnhof mit Bachan Das, dem Bauern aus Bihar wiedertreffen. Er arbeitet hier in Punjab als Landarbeiter bei einem größeren Bauern. Seine Ankunft wollen wir filmen. Doch einen genauen Treffpunkt konnten wir nicht vereinbaren. Bachan hat sein Handy ausgeschaltet. Kurz bevor wie in den Zug steigen wollen, erfahren wir von seinem Chef, dem Bauern Mandeep Singh, das Bachan bereits bei den Feldern ist.

Wir steigen ins Auto und fahren etwa eine gute Stunde zu der Farm von Mandeep Singh. Es ist inzwischen 8:45 Uhr. Bachan ist tatsächlich hier. Nun fehlt allerdings sein Chef. Für unsere Aufnahmen brauchen wir aber beide. Mandeep Singh will erst um 10 Uhr kommen. Also heißt es warten. Man braucht viel Geduld in Indien. Um 10 Uhr geht es dann endlich los.  Und in nur zwei Stunden haben wir unsere Bilder im Kasten.


Weiter geht es zu unserem nächsten Termin mit Walmart und Bayer Crop Science. Die beiden Unternehmen schulen Bauern aus der Umgebung. Heute geht es um ein praktisches Training auf dem Feld und den Einsatz von Pestiziden. Wieder heißt eas warten. Zum vereinbarten Termin sind weder die Trainer von Bayer noch die Bauern da. Der Mitarbeiter von Walmart sagt ab, er hat Probleme ausreichend Tomaten aufzutreiben.

15:30 Uhr. Zurück zur Farm von Bauern Mandeep Singh. Wir sind noch einmal mit Bachan Das verabredet um die Ankunft im Zug nachzudrehen. Diesmal klappt es endlich.  Und die Fahrt in einem indischen Zug ist ein Erlebnis für sich. Um 19 Uhr endet unser Drehtag und auch unsere Tage in Indien.   

Den Film „Hungriges Indien“ gibt es übrigens am 1. Juni um 21 Uhr in 3sat makro zu sehen.

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