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Blog der makro-Redaktion

Europa: Reden Sie mit!

Prof. Matthias Lücke vom Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel. Bild: IfW

Prof. Matthias Lücke vom Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel. Bild: IfW

Europa gibt gerade ein ziemlich erbärmliches Bild ab. Kaum ist Griechenland eine Weile alimentiert, zerstreitet sich die Union beim Umgang mit den Flüchtlingen. Dabei geraten für selbstverständlich gehaltene Errungenschaften wie offene Grenzen innerhalb der EU auf die Abschussliste. Abschottung ist der neue Trend.
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Pharma: Reden Sie mit!

Neue Medikamente müssen heute einen konkreten Zusatznutzen erbringen. Bild: dpa

Neue Medikamente müssen heute einen konkreten Zusatznutzen erbringen. Bild: dpa

Neue Medikamente sind heute oft sehr teuer, was Krankenkassen verärgert und Patienten empört. Trotzdem sind die Zeiten, in denen Pharma-Firmen praktisch automatisch hohe Gewinne scheffelten, vorbei. Denn die hohen Preise jener Arzneimittel, die es auf den Markt schaffen, subventionieren eine Vielzahl gescheiterter Forschungsvorhaben.
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Gastkommentar zu TTIP: Hinter verschlossenen Türen

Ignacio Garcia Bercero ist Verhandlungsführer der Europäischen Union für das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. Bild: dpa

Ignacio Garcia Bercero ist Verhandlungsführer der Europäischen Union für das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. Bild: dpa

Die Einrichtung eines Leseraums für Bundestagsabgeordnete im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) zeigt, wie groß das Demokratiedefizit bei den TTIP-Verhandlungen ist. In Zeiten des Internet mutet die Einrichtung eines Lesesaals, in dem nur unter Aufsicht, zu eingeschränkten Öffnungszeiten und ohne Kopiermöglichkeit juristisch anspruchsvolle Texte eingesehen werden können, mehr als antiquiert an. Wer glaubt denn ernsthaft, dass Abgeordnete die TTIP-Texte kurz einsehen und sich deren juristischen Inhalte, zumal in englischer Sprache einprägen.
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TTIP: Reden Sie mit!

Protest gegen TTIP. Bild: dpa

Protest gegen TTIP. Bild: dpa

Das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP hat sich in der öffentlichen Wahrnehmung zu einem Instrument der Inbesitznahme Europas durch die USA entwickelt. In dem Verhandlungspoker von Politikern und Wirtschaftslobbyisten blieben die Interessen der Verbraucher auf der Strecke, so die Befürchtung vieler Menschen. Sie vermuten, dass in Hinterzimmern ihre Identität verkauft wird und sie zu Sklaven amerikanischer Konzerne werden. Mögliche Vorteile des Handelsabkommens geraten aus dem Blick. Welche Ängste sind real, welche unberechtigt? Diskutieren Sie mit!

China: Reden Sie mit!

Chinas Wirtschaft steckt in einem tiefgreifenden Wandel. Bild: reuters

Chinas Wirtschaft steckt in einem tiefgreifenden Wandel. Bild: reuters

Der Lokomotive der Weltwirtschaft geht die Puste aus. Dabei wissen wir bedenklich wenig über den wahren Zustand der chinesischen Wirtschaft. Es handelt sich um eine gigantische Blackbox. Immer noch.

Es beginnt mit der Frage, wie hoch das Wachstum wirklich ist. Darf man den offiziellen Zahlen trauen? Wirtschaftlich versuchen die roten Kapitalisten, ihr Land der Welt zu öffnen – und wollen doch die absolute Kontrolle behalten. Kann das klappen? Börse und Währung äußern Zweifel.
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