E-Auto: Reden Sie mit!

Steht das Elektro-Auto vor seinem Durchbruch? Bild: dapd

Steht das Elektro-Auto vor seinem Durchbruch? Bild: dapd

Nach langem, tiefem Schlaf ist Deutschlands Automobilindustrie in puncto Elektromobilität aufgewacht. Die spannende Frage ist allerdings, ob es nicht bereits zu spät ist. Die Musik spielt längst woanders: Die Technologieführerschaft bei Batterien liegt in Asien, beim amerikanischen Auto-Revolutionär Tesla ist das Prinzip der Elektromobilität Teil der DNA und China beschließt ehrgeizige Quoten.

Nun, da die Autobranche langsam liefert – auch Deutschlands Autobauer propagieren ehrgeizige Pläne – was machen die Kunden? Kaufen sie oder warten sie – auf größere Reichweite, bessere Ladeinfrastruktur und niedrigere Preise?

Zu Gast bei makro ist Florian Hacker vom Öko-Institut. Er sagt, Deutschlands Autobauer, mit dem Verbrennungsmotor an die Weltspitze gefahren, haben viel zu verlieren. Diskutieren Sie mit!

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makro

makro berichtet aus dem globalen Wirtschaftsdschungel. Mit Blick für den Menschen und fürs Detail, aber vor allem auch für die globalen Zusammenhänge. Immer freitags, immer um 21.00 Uhr.

331 Kommentare

  • Makro-Seher
    07.03.2017, 9:15 Uhr.

    Was ist eigentlich im Winter? Andere Geraete mit Li-Akkus haben da deutliche Probleme, z.B. macht eine Digitalkamera bei -5 Grad noch 1 bis 2 Bilder, bei -10 Grad garnichts mehr. Was macht ein E-Auto bei diesen Temperaturen?

  • RP
    07.03.2017, 2:42 Uhr.

    Im Bericht sind u.a. zwei Niederländer gezeigt worden. Einer von Ihnen fuhr einen Tesla. Auf deren Route sind sie an einem Supercharger (Moers) vorbei gekommen. Meines er achtens hätte man dies kurz erwähnen müssen, auch wenn diese nicht unbedingt der Allgemeinheit zur Verfügung stehen.
    Ich fand das der Bericht etwas einseitig dargestellt war.

  • Martin Jendrischik
    06.03.2017, 9:37 Uhr.

    Liebe Makro-Redaktion,

    schön, dass Sie so ausführlich über Elektromobilität berichten. Ich bin ein großer Fan und Verfechter.

    Der Chef des österreichischen Unternehmens Kreisel Electric hat kürzlich in einem Interview vorgerechnet, dass 2025 60 Prozent der Neufahrzeuge Elektroautos sein werden. Das ergebe sich aus den Planzahlen der großen Autobauer, die Kreisel aufgrund vieler Partnerschaften kennt. Kurzum: Die Elektromobilität kommt ganz, ganz massiv und sehr, sehr schnell. Es wird exponentiell nach oben gehen bei den Verkaufszahlen, nicht linear.

    Was aber wichtig ist: Der PKW ist nur ein Teil der Mobilitätswende. Diskutieren Sie im Rahmen einer Sendung doch einmal, wie Langstreckenverkehr, Transportverkehr und Flugverkehr elektrifiziert werden könnten! Das geht meiner Ansicht nach nur über synthetische Kraftstoffe, die aus Luft, Wasser und Ökostrom hergestellt werden können. Denn der Druck, etwa im Flugverkehr die Flotten auf Elektro-Flugzeuge umstellen zu müssen (was heute noch lange nicht möglich ist, technisch) ist viel zu hoch: Es muss Bereiche geben, die wir elektrifizieren, unter Weiternutzung der bestehenden Infrastruktur (Tankstellen, Raffinerien etc.):

    Und: Es braucht dringend mehr und gezielteres Engagement für den Ausbau erneuerbarer Energien. Der Kohlestrom-Anteil muss reduziert werden. Hoher Anteil Elektrofahrzeuge hilft beim uns Klimaschutz nix, wenn wir im Winter nur 30 Prozent regenerative Energie zur Verfügung stellen können.

  • Juergen
    05.03.2017, 8:57 Uhr.

    Liebe makro Redaktion,

    es wäre schön, wenn Sie einmal zum Thema E-Fahrzeug eine Sendung ausstrahlen würden, die etwas mehr Informationen bietet als nur immer die gleichen Klischees aufzuwärmen.

    Deutschland hatte 2015 lt. Fraunhofer ISE einen Außenhandelsbilanzüberschuss von 2,07 Mrd. Euro beim Stromexport erzielt (rund 50 TWh). Pro Tag werden 5,7 GW (entspricht der Leistung von 4 Kernkraftwerken) exportiert.

    Wieso wird beim E-Fahrzeug immer die Stromproduktion mit eingerechnet, beim fossilen Verbrenner aber immer nur die geschönten Werte der Hochglanzprospekte bzgl. CO²? Erkundigen Sie sich doch mal wie hoch der Stromverbrauch bzw. die CO2 Belastung unserer Raffinerien ist, und berücksichtigen Sie, dass jeder Liter Treibstoff erst mal von dort zu den Tankstellen gebracht werden muss.

    Klären sie doch bitte mal in so einer Sendung den Verbraucher auf, wo wirklich die Massen von seltenen Erden verbraucht werden. Ganz vorne stehend da Smartphones, Flachbildschirme und – wenn wundert es – auch Raffinerien, die seltene Erden zur Produktion von Treibstoff verwenden. Das scheint den Deutschen vollkommen egal zu sein, aber beim E-Fahrzeug ist das auf einmal essenziell.

    Warum wird der Akku immer zu 100% bei der Produktion dem Fahrzeug zu addiert, wohl wissend, das 2/3 seiner Lebenszeit er als Speicher für Strom verwendet wird?

    Warum klären Sie den Verbraucher nicht auf, dass wir einen Großteil der Öleinfuhren (rund 100 Millionen Tonnen) bei einer kompletten Elektrifizierung des Straßenverkehrs nicht mehr benötigen? Fragen Sie doch mal Volkswirtschaftler, welchen immensen Vorteil das für Deutschland hätte.

    Eine komplette Elektrifizierung würde den Strombedarf in Deutschland gerade mal um 5 bis 7% erhöhen. Ein Klacks für unsere Kraftwerke, der locker kompensiert werden könnte.

    Zu dem Themenkomplex gäbe es noch viel mehr, aber das scheint wohl nicht im öffentlichen Interesse zu sein.

    • makro
      makro
      05.03.2017, 18:16 Uhr.

      Vielen Dank für die zahlreichen Anregungen. Gerne werden wir einige der genannten Aspekte bei zukünftigen Themenplanungen berücksichtigen.

  • R.Schreck
    04.03.2017, 16:12 Uhr.

    Sie sagen „die Ökobilanz ist zwiespältig“. Unter diesem Begriff versteht man, es kann gut oder schlecht sein, je nach Sichtweise. Ihre eigenen Daten sagen jedoch in keinem Fall beim E-Auto einen schlechteren Wert aus. Das ist nicht zwiespältig sondern nur nicht so gut wie gehofft. Das ist was ganz anderes.

    • Rolf Berger
      05.03.2017, 8:56 Uhr.

      Aus dem Hintergrundpapier Elektromobilität des Öko-Instiuts (dessen stellvertretender Leiter Herr Hacker ist),
      https://www.oeko.de/uploads/oeko/oekodoc/1348/2012-001-de.pdf
      Seite 2:
      „Forschungsfrage Klimaschutz: Welchen Beitrag kann die Elektromobilität zum Klimaschutz leisten?

      Kurz-bis mittelfristig liegt das größte Klimaschutzpotenzial weiterhin
      bei den konventionellen Pkw: Steigt ihre Effizienz wie erwartet,können bis 2030 rund ein Viertel der CO2-Emissionen des Pkw-Bestands eingespart werden.“
      Eine klare Aussage: Ein moderner konventioneller PKW ist für den Klimaschutz noch viele Jahre besser als ein E-Auto.
      Herr Hacker widerspricht damit im Interview den Aussagen seines eigenen Instituts. Der politische Druck, das E-Auto zu fördern ist offenbar extrem hoch…

  • Makro-Seher
    04.03.2017, 6:51 Uhr.

    Das ganze Konzept des heutigen Verbrenner-Autos ist große Rohstoff- und Energieverschwendung, auch der Trend zu immer mehr SUVs. E-Autos sind bei weitem nicht das Allheilmittel, da die Gesamtbilanz ähnlich schlecht ist. Wer sich damit näher befassen will, sollte mal das Buch lesen -Selber denken macht schlau (978-3-7323-5324-8). Der einzige Grund für das plötzliche Drängen auf E-Autos ist die Wirtschaft, es müssen für (zu) viel Aufwand Millionenflotten und die passende Infrastruktur neu gebaut werden, statt sukzessive zu ersetzen. Alles zum Wohl der Autokonzerne.

  • Thoralf Will
    03.03.2017, 23:55 Uhr.

    Der Artikel ist dürftig und oberflächlich.
    Die meisten Ladesäulenbetreiber liefern heute schon ausschließlich Ökostrom – trotzdem wird x-fach auf dem Strommix rumgeritten, der ja die Ökobilanz der Elektroautos nach unten reißen würden.
    Nein, tut er nicht – denn die meisten Elektroautofahrer laden längst Ökostrom!

    Die staatliche Kaufprämie ist ein Rohrkrepierer. Das Geld hätte lieber in Infrastruktur investiert werden sollen. Aber was will man von Leuten wie Dobrindt auch erwarten?

    Wenn man wissen will, was die Politik tun könnte, um Elektromobilität zu fördern, muss man nur nach Norwegen schauen. Dort werden bereits über 30% Elektroautos verkauft, weil die Umgebung stimmt, die Infrastruktur passt.

    Was auch fehlt: Wettbewerb bei den Ladesäulenbetreibern. Allego hat auf vielen Strecken quasi ein Monopol und schröpft die Kunden mit Wucherpreise von 69 Cent/kWh. Wer für solche Preise laden muss, zahlt mehr, als ein dicker Diesel-SUV.

    So kann Elektromobilität nichts werden.

    meet: „2025 Akkus für 500km und 100€/kWh“
    Na wenn wir 2025 erst so weit sind, kann Deutschlands Automobilindustrie einpacken. Das wird schon 2020 Standard sein.

    • Rolf Berger
      04.03.2017, 8:17 Uhr.

      Das Laden mit Ökostrom ist Augenwischerei und fast schon Betrug am gutgläubigen Elektroautofahrer. Es gibt in Deutschland bis auf wenige Spitzenzeiten keinen Ökostromüberschuss. Ökostrom wird nach EEG immer vorrangig ins Netz eingespeist. Wer sein E-Auto mit Ökostrom lädt, entnimmt also den bereits ins Netz eingespeisten Ökostrom, der anderen Verbrauchern damit fehlt und zwnagsläufig durch Kohlestrom ersetzt wird. Das E-Auto wird zwar umweltfreundlich geladen, dafür musste exakt dieselbe Menge an Strom aber für andere aus Kohlestrom erzeugt werden. Für die Gesamtbilanz bedeutet das, dass die Strommenge für das E-Auto aus Kohlestrom erzeugt werden musste. Egal welchen Stromtarif man wählt. Solange es keinen Ökostrom im Überfluss gibt, muss!!! zusätzlich Kohle verstromt werden. Der geplante Ausbau an regenerativen Energien wird die 100% vermutlich nie erreichen, weil das nicht bezahlbar ist. Wer die Zusammenhänge realistisch betrachtet, erkennt, dass das E-Auto eine Dreckschleuder mit negativer CO2-Bilanz ist. Mindestens für die nächsten 50-100 Jahre.

      • Thoralf Will
        04.03.2017, 10:42 Uhr.

        Quelle für diese Behauptung?

        Mal abgesehen davon, dass dadurch den Anreiz mehr Ökostrom zu erzeugen, gesteigert wird.

        • Rolf Berger
          04.03.2017, 13:48 Uhr.

          Das sind keine Behauptungen sondern Fakten. Beschäftigen Sie sich mal mit dem Strommarkt. Quellen: Erneuerbare Energien-Geset (EEG), Zusammensetzung des Stroms: merit-order (Wikipedia), Regelenergiemarkt, oder Bücherempfehlung „STROM“ von Ch. Buchal. Aktuelle Zusammensetzung des Stroms zu jeder Tageszeit finden Sie beim Fraunhoferinstut: http://www.energy-charts.de
          Dank Internet kann sich jeder über die Fakten informieren !
          Es gibt kein Windrad, das sich erst dreht, wenn man ein E-Auto auflädt. Das dreht sich schon vorher und erzeugt soviel Strom, wie es kann. Für alle Verbraucher. Wenn man ein E-Auto mit Windstrom aufgeladen wird, fehlt dieser Strom im Strommix und muss durch Kohlestrom ersetzt werden. Warum wollen Elektroauto-Fahrer das nicht verstehen ?

        • J. Leipfinger
          04.03.2017, 14:02 Uhr.

          Herr Will, was wollen Sie denn für eine Quelle? Was Herr Berger schreibt ist doch offensichtlich richtig. Wir müssen für jeden weiteren Verbraucher neue Kapazitäten und auch die Infrastruktur (wieder extrem energieaufwändig) schaffen. Neue Kapazitäten bedeuten automatisch neue Kohlekraftwerke, denn die Erneuerbaren werden zunehmend langsamer ausgebaut werden (PV-Flächen weg, Windregionen bereits genutzt usw). 2023 werden wir die AKWs abschalten und damit wieder 15% durch Kohlekraftwerkskapazitäten ersetzen. Das bedeutet noch mehr radioaktiven Feinstaub, Schwermetalle und Quecksilber in unserer Atemluft. Insbesondere CO2 wird 2023 rapide mehr verbraucht werden. Und da wollen Sie allen Ernstes nochmal mehr Strom verbrauchen mit diesen E-Autos? Lieber nicht, oder? Und noch weiter zu den Erneuerbaren: Die E-Autos werden schwerpunktmäßig Nachts geladen – tagsüber wollen Sie ja fahren. Nachts wird kaum alternativer Strom erzeugt. Und was machen wir an windarmen Wintertragen? Wir brauchen also definitiv für jeden weiteren Verbraucher neue (Kohle-)Kraftwerkskapazitäten.

          • R.Schreck
            04.03.2017, 16:00 Uhr.

            Ein Ökostromtarif hat nicht den Zweck, dass ich immer exakt Ökostrom lade. Das muss man wohl niemandem erklären, dass das nicht geht, sondern, dass man den Ausbau der Erneuerbaren damit fördert. Wir müssen in Zukunft auf Erneuerbare Energien umsteigen, weil es einfach nicht anders geht. Ich bin mir sicher, dass die Menschheit ohne die Erfindung der Atom- und Kohlekraftwerke auch nicht im Mittelalter stehen geblieben wäre. Man muss nur müssen, dann geht fast alles.

  • michael wagner
    03.03.2017, 23:36 Uhr.

    ich sehe keine zukunft für die e-mobilität! die lithium akkus sind ökologisch und ökonomisch gesehen eine katastrophe. wie lange hält denn eine batterie ? 10 jahre? im laufe der zeit nimmt die kapazität und somit die reichweite ab. ein austausch ist viel zu teuer und das auto wäre ein wirtschaftlicher totalschaden.
    was passiert nach ende der lebensdauer der akkus? das ist sondermüll!

    und die ladeinfrastruktur?? angenommen in einem wohnviertel hat jeder haushalt ein e-auto mit ladestation. nach der arbeit wollen alle ihre autos wieder aufladen, möglichst schnell. dafür sind pro ladestation mind. 20kw notwendig. das schafft doch unser stromnetz nie und nimmer!

    • Lud
      03.03.2017, 23:51 Uhr.

      die Akkus in Elektrofahrzeuge sollten nicht erst am Abend bei Sonnenuntergang geladen werden, sondern eher tagsüber in ein smartes Netz als Vehicle-to-Grid eingebunden werden um tagsüber beim Arbeitgeber unter PV-überdachte Parkplätze mit Stromanschluß ent- bzw. nachgeladen werden. Die Batterie im Auto kann als Energiespeicher auch für Spitzen im Netz eingebunden werden. NUR sehen, das die Autokonzerne bisher gar nicht vor. die wollen nur überdimensionierte Premiumprodukte verkaufen und denken auch nicht über den Horizuont hinaus. Kleine innovative Mittelständer sind technologisch bereits weiter, nur diese sind nicht für die Massenproduktion gerüstet, besonders wenn das Umfeld und die Käufer nicht weiter über den Tellerrand blicken. … die SUVs werden wie die Dinosaurier bald ausstreben. Wir haben unsere Fahrzeug im kleiner und sparsamer ausgewählt als die Masse und das was die Konzernbosse so anpreisen. … nur so kann man in der Zukunft weiter fahren. 😉

    • Rievers, Hans-W
      04.03.2017, 1:51 Uhr.

      LI-Autobatterien sind kein Sondermüll nach 10 Jahren und länger. Als Stromzwischenspeicher haben sie noch ein langes Leben vor sich. Anschließend können sie aufgearbeitet werden. Siehe China, die machen es jetzt schon! Deutschland ist eben in dieser Branche ca. 10 Jahre zurück.

    • R.Schreck
      04.03.2017, 16:01 Uhr.

      Also unter dem Begriff „Katastrophe“ verstehe ich was anderes.

  • Jörn Stadtlander
    03.03.2017, 22:26 Uhr.

    Elektro-Leichtfahrzeuge fehlen in der Förderung!
    Während große SUV’s und schwere Hybride nun mit einer Kaufprämie gefördert werden, wurden leichte Stadtfahrzeuge wieder ausgenommen, obwohl sie auch im ElektroMobilitätsGesetz genannt werden (z.B. Klasse „L7E“).
    Das ist doch Unsinn, denn in den Städten – und da haben wir das Umweltproblem – brauchen wir keine SUV’s sondern mehr „kleine Smarts“.
    Setzen Sie, Herr Hacker, sich für die Förderung von e-Leicht-Fahrzeugen ein?

    • Matthias Schwarz - Berater E-Mobilität
      03.03.2017, 23:36 Uhr.

      In Städten und div. Ländern gibt es unterschiedliche Förderansätze, z.B.in München werden „el. Kleinfahrzeuge“ auch gefördert – vllt. färbt das dann mal ab auf die Bundespolitik … dauert halt immer :-(

  • makro
    makro
    03.03.2017, 22:21 Uhr.

    Liebe Nutzer, herzlichen Dank für die vielen interessanten Fragen und Kommentare. Vielen Dank auch an Florian Hacker vom Öko-Institut Berlin. Wir machen jetzt Schluss für heute. Wir bitten um Verständnis, dass nicht alle Fragen beantwortet werden konnten. Natürlich kann gerne weiter diskutiert werden!

  • sherlog
    03.03.2017, 22:16 Uhr.

    Ich möchte in diesem Zusammenhang auf den Vortrag in München von dem Ökonomen Prof.Dr.Dr. Hans Werner Sinn erinnern, das Thema: ENERGIEWENDE INS NICHTS. So kann jeder, der das 1×1 beherrscht nachvollziehen wie es mit der Elektromobilität steht. Des weiteren gibt es eine Menge Beiträge im Netz: Energiewende – Geisterfahrt mit ausufernden Kosten, Energiewende – das Milliardengrab, Energiewende zwischen Wunsch und Wirklichkeit, Kosten und Nutzen der Energiewende, Deutschlands Energiewende und ihre Kosten u.v.mehr.
    Es wird wohl darauf hinaus laufen wie mit dem Dämmwahn, wenn die Politik auf einmal selbst merkt, daß im Endeffekt der Bauingenieur und Architekt Konrad Fischer recht hat, dass Altbauten nachhaltig keine Energie einsparen, denn diese Pfuschbauten (Fassadendämmung) verursachen in 30 Jahren mindestens 15 mal mehr Kosten als durch sie eingespart wird: WDVS – ein Verbrechen an der Menschheit, siehe auch Plusminus vom 1.2.2017 Deutschland im Dämmfieber – die Zeche zahlen die Mieter(Eigentümer), Energiespargesetze: Wahnsinn oder Methode? Klimaschutz als Selbstmordattentat! Siehe auch: Forschungsprojekt München-Riem von der GEWOFAG und viele mehr …..Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer sprach von der Effizienzlosigkeit der Erneuerbaren in unseren Breitengraden.

    Erneuerbare Energie ja, aber dort wo es Sinn macht.

    Ich fürchte, daß dieser Schuss nach hinten los geht oder die Politik sollte dem Bürger mal die Wahrheit sagen …

    Schönen Abend

    • Rudolf Lauf
      03.03.2017, 22:23 Uhr.

      Mir wurde die Konsequenz aus dieser Aussage nicht klar: Wenn wir weiterhin fossile Energieträger nützen, fallen wir über den Abgrund, auf den wir gegenwärtig zurasen: Klimawandel, Meeresspiegel, Artensterben etc.
      Ja, Energie einsparen, rationeller gebrauchen, alternativ erzeugen. Aber konkreter?

    • Matthias Schwarz - Berater E-Mobilität
      03.03.2017, 23:47 Uhr.

      nur weil Herr Sinn Prof.Dr.Dr. ist heißt das nicht, dass er zweifelsfrei richtig liegt. Aber was ist denn die Alternative – Einfach Weiter wie bisher? Das wird leider nicht funktionieren. Lesen Sie einmal etwas einschlägige Literatur über globalen Energiehunger, Ressourcenverbrauch, Biodiversität, Artenschwund, Bevölkerungswachstum, Verwüstung, Umweltverschmutzung, Überfischung, Abholzung der Urwälder etc. etc.. Selbst wenn es den „Klimawandel“ nicht gäbe, haben wir jede Menge andere hausgemachte Probleme. E-Mobilität alleine wird uns sicher nicht retten sondern „Vernunft“ und eine Vielzahl von, leider auch einschneidenden Maßnahmen …

    • Thoralf Will
      03.03.2017, 23:56 Uhr.

      Sinn ist eine Marionette der deutschen Industrie. Was soll er auch anderes sagen, wenn die deutschen Hersteller ein Jahrzehnt hinterher hecheln?

    • Lud
      04.03.2017, 0:06 Uhr.

      wenn Sie und Dr. Sinn den großen Konzernen hinter herlaufen und auf deren Anpreisungen reinfallen, dann haben sie wahrlich den falschen Weg gewählt. Aber es gibt feine, ökologische (Nischen-)Produkte, die sind eher nachaltig, nur finden Sie diese nicht bei den großen Discounter und Geiz-ist-Geil-Märkten, sondern wo anders. Man muss nicht mit Plaste und Elaste sowie Biozide dämmen es gibt ökologische Produkten die leider nicht zum Mainstream gehören. Wir leben seit 15 Jahren in einem Öko-Passivhaus und haben es bisher nicht bereut. Dazu gehört eigentlich auch ein nachhaltiges Fahrzeug wie das TWIKE, nur war uns dies wegen Handmanufaktur etc. etwas zu teuer und reichlich spartansich. Aber es soll ja das TWIKE 5 kommen, das wäre etwas feines nicht nur für Pendler, die auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen sind.

      Also schauen Sie einmal bei solarmobile.de vorbei an dem Mainstream, es gibt echte konzernfrei Lösungen die nicht auf Obsoleszenz ausgelegt sind.

      • sherlog
        04.03.2017, 13:21 Uhr.

        eben nicht hinterherlaufen, sondern den Verstand einschalten und das 1×1 anwenden, weil dieser Wackelstrom in einer Industriegesellschaft nicht zu gebrauchen ist solange keine wirtschaftliche Speichermöglichkeit entwickelt ist und das wird noch Jahrzehnte dauern. Ja die Welt hat ein Problem, wenn ich mir das Bevölkerungswachstum von 1880 an ansehe, dann kann eben insgesamt keine Energie eingespart werden, aber das juckt ja niemand um etwas dagegen zu unternehmen. Sehen Sie sich den Vortrag an, keiner folgt dem deutschen Atomausstieg, so kann China massiv E-Autos auf die Strasse bringen mit Kohle und Atomstrom die Batterien aufladen ….

  • notwendig
    03.03.2017, 22:11 Uhr.

    wann sind chinesische e-mobile auf dem deutschen markt zu erwarten? ob die deutsche autoindustrie, die den umbau verschleppt hat, dann wohl mit hohen einfuhrzöllen geschützt wird? anzunehmen.
    warum hört man eigentlich nichts mehr von der deutschen post, die e-autos in eigener regie entwickeln will (wollte?)?

    • Jörn Stadtlander
      03.03.2017, 22:16 Uhr.

      Auf Autos aus China erhebt die EU schon heute eine Zoll-Abgabe von 10% !

      • notwendig
        03.03.2017, 22:34 Uhr.

        gibt’s eigentlich den kaufanreiz auch auf ausländische e-autos?

        • Lud
          04.03.2017, 0:10 Uhr.

          der von Ihnen angesprochen Kaufanreiz gibt es auch für ausländische Fahrzeug, wenn der Hersteller seinen 50%Anteil auspreist. Somit ist dies ganze sowie so eine Art Mogelpackung der Regierungskoalition. Nachhaltig ist das ganze so nicht.

          • Jörn Stadtlander
            04.03.2017, 0:18 Uhr.

            Deshalb wurden günstige Modelle nun alle wieder rund +€ 2000,- teuer: Durch Streichung von Rabatten oder neue Modell-Generationen. So sparen sich die Hersteller den Eigenanteil.

    • Matthias Schwarz - Berater E-Mobilität
      03.03.2017, 23:50 Uhr.

      einfach mal googeln, man hört meist das was einen eben interessiert > http://www.streetscooter.eu/ 😉

  • Nachti
    03.03.2017, 22:10 Uhr.

    Ladeinfrastruktur vom Bund oder Land, das ich nicht Lache. Schauen sie sich die Strassen in den Städten an. Der Zustand entbehrt jeder Hoffnung auf Ladesäulen.
    Ja ich weis schon, dass für innerstädtische Strassen die Kommunen zuständig sind aber das macht es ja nicht besser.

  • Christoph Schmid
    03.03.2017, 22:04 Uhr.

    Hallo Hr. Hacker,
    Gut. Nun durften sie wieder über die deutsche Automobilindustrie schimpfen und was ANDERE alles tun müssen.
    Was ist denn der konstruktive Beitrag ihres Ökoinstitutes zu diesem Thema ? Was ist ihr Vorschlag dazu, wie mehr Leute existierende E-Autos kaufen ? Auch ihr Gehalt / Rente / Kita / Öffentliche Einrichtungen u.s.w. wird zu 1/7 von genau den Steuern bezahlt, die diese Industrie erwirtschaftet. Es geht uns alle an, also bitte gute Vorschläge und keine ideologischen Angemeinplätze.

  • Christian Herr
    03.03.2017, 22:03 Uhr.

    Wer in diesem Forum wäre in der Lage eine Petition gegen die E-Mobilität um zusetzten. https://secure.avaaz.org/page/de/ dafür braucht es etwas mehr Hintergrund wissen wie ich es habe, ich unterschreibe dann als erstes !
    Ach noch etwas Herr Hacker falls sie sich bereit erklären, was ich ja nicht glaube, könnten Sie mir noch mitteilen wie das geht das man für 17 Euro heute nach Mallorca fliegen kann !

    • Thoralf Will
      03.03.2017, 23:58 Uhr.

      Super Idee! Und was ist die Alternative? Weiter Diesel und Benzin verfeuern, bis wir im Staub ersticken oder das Zeug alle ist und wir in die Röhre schauen?

      Deutschland hängt jetzt schon ewig weiter hinterher. Wenn wir den Anschluss nich vollkommen verlieren wollen, müssen wir Elektromobilität fördern und nicht weiter behindern. Ansonsten werden VW & Co. in 15 Jahren Geschichte sein.

      • Lud
        04.03.2017, 0:19 Uhr.

        Wir müssen das nicht auf Staatskosten fördern, bzw. finanziell unterstützen, sondern den Autokonzernen muss endlich gezeigt werden, das man so nicht mit den Kunden umgeht. Fast sämtliche Verbräuche sind massiv geschönt nur um in die A++ Klasse zu kommen, Verbrauch pro kg – was ein Schwachsinn wurde da von den Regierungen in Gesetze gegossen. Die Verkehrsminister der letzten Regierungen gehören Geteert und Gefedert, sowie die Aufsichtsräte sollten haften für ihre Entscheidungen und nicht noch denen Geld und Aktien hinter her geworfen werden. Die Konzernlenker und deren Aufsichten haben massiv versagt. Jene rüsten sich mit immer breiter und größer als effzienter und weiter kommen.

        • Thoralf Will
          04.03.2017, 10:43 Uhr.

          Was soll konkret getan werden?

  • Helmut Schmidt
    03.03.2017, 22:02 Uhr.

    Erst spät, aber nicht zu spät habe ich den Rest von Makro gesehen. Für mich ist es unverständlich, warum wir immer noch keine „ökonomische und ökologische“ zum wirklichen Einstieg in die Elektromobilität haben.
    Sollte Jemand von den Usern oder auch vom Sender in der Lage sein, mir den einen oder anderen Kontakt zu vermitteln, wäre ich ihm sehr dankbar. Für mich ist es ganz einfach, mit einem Elektroauto von Palermo bis nach Oslo wie mit einem Kraftstoffbetriebenen Fahrzeug zu fahren. Die Ladezeiten dauern nicht länger als das Befüllen mit Treibstoff.
    Wenn ich Interesse geweckt habe, kann mich derjenige unter meiner Mobil-Nr. 0049 (0) 160 947 54 942 anrufen, damit wir uns über eine mögliche Zusammenarbeit unterhalten können. Mit meinem Patentanwalt bin ich dabei, meine Vorstellung beim Patentamt in München zum Patent anzumelden.
    Ladesäulen ist reine Platzverschwendung, denn wir haben: die Infrastruktur – das Elektroauto – das Ladesystem. Mehr brauchen wir doch nicht.

    • Rudolf Lauf
      03.03.2017, 22:25 Uhr.

      Bitte machen Sie es publik, sobald Ihr Patent durch ist. Vorher bin ich skeptisch.

  • C.-P. Jahn
    03.03.2017, 22:01 Uhr.

    Wieso wird immernoch so stur auf Batterieautos gesetzt und für sauteure Ladeinfrastruktur Geld verbrannt? Selbst unsere Politik hat bereits in einem Kosten-/ Nutzenvergleich festgestellt, daß der Flußzellenantrieb der nanoFlowcell AG(können sie ruhig mal googeln…)in allen Belangen dem derzeitigen Li-Io Antrieb haushoch überlegen ist. Kann es sein, daß alle „Experten“ nicht bereit sind, zu zu geben, daß man aufs falsche Pferd gesetzt hat? Der Quantino ist bereits straßentauglich, zu gelassen, fährt stundenlang ohne nach zu tanken, hat ein ungefährliches 48Volt Bordnetz und ist sauschnell.Außerdem ist das Umrüsten der bereits vorhandenen Tankstelleninfrastruktur auf BiIon, oder ein anderes Elektrolyt sicher einfacher und kostengünstiger zu bewältigen. Schauen Sie mal in Genf vorbei. Da steht er. Ich kauf mir jedenfalls kein Batterieauto. Ich kann warten. Mein Diesel machts noch eine Weile. Freundliche Grüße.

    • notwendig
      03.03.2017, 22:26 Uhr.

      flusszellenantrieb. klingt gut. hab ich aber nicht gegoogelt, sondern bin auch gut auf metager.de fündig geworden. mein verarschtworden-diesel fährt auch noch gut, mein nächstes auto ist aber auf jeden fall elektrisch, wie auch immer, aber sicher kein hybrid!

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:00 Uhr.

      Sauteuer?
      Eine AC-Ladesäule kostet 3000€, eine DC.Ladesäule 40000€. Was ist daran teuer? Eine Tankstelle kostet 1,5-2,5 mio. €. Das ist teuer!

  • Volkman
    03.03.2017, 21:59 Uhr.

    Das Hauptproblem ist doch einfach diese Masse. Wozu werden 45 Mio Fahrzeuge in D benötigt? Damit sie 23 Stunden am Tag herumstehen und Platz in den Städten wegnehmen. 10 Mio gut Genutzte würden es wohl auch tun. Aber nein, jeder muß schön alleine im Stau abstehen.

    • David W
      03.03.2017, 22:25 Uhr.

      Zukunft: Autnonme Fahrzeuge, die wie Taxis funktionieren, elektrischer öffentlicher Transport, Carsharing.

      • notwendig
        03.03.2017, 22:40 Uhr.

        so soll’s demnächst im silicon valley zugehen. wie geil!

    • Lud
      04.03.2017, 0:28 Uhr.

      Sie hebe es erfasst, diese Auto haben keine Zukunft, er werden weniger und V-2-G fähige Elektrofahrzeuge sein, die im post-Ölzeitalter benötige werden und auch heute schon während der Standzeiten als Energiepuffer dienen könnten. Nur es gibt mehr Fördergeld für stationäre Stromspeicher als für mobile. :( Die auch zur Mobilität dienen könnten, das teuerste zur Zeit in einem Elektrofahrzeug sind i.d.R. die Speicher, sprich Akkus.
      … diese sollte man leihen – nicht leasen – und ggf. nicht kaufen müssen.

  • Knuden
    03.03.2017, 21:59 Uhr.

    Sie drohen damit, das wenn die Politik nicht den Zwang zur schnelleren Einführung der E-Mobilität erhöht, dem Sie sich damit ja anschliessen, würden die Ümstellungswirkungen auf die Arbeitsplätze vergrössert, obwohl gleichzeitig die Umweltfreundlichkeit dieser E-PKW, bei Lieferung von Strom durch Kohle- und Öl-Energieerzeugung bisher keinen nennenswerten Umweltvorteil bringt, dann ist doch die forcierte Produktion dieser Fahrzeuge nur in dem Maße sinnvoll, wie die Stromerzeugung auf ökologische Energien voranschreitet. In jedem Fall, wird die deutsche Technologieführung im Bereich der Autoindustrie erst dann verloren gehen, wenn Verbrennungsmotoren in Betrieb und Anschaffung teurer werden als E-Mobile. Das wird dem Verbraucher das einzige Kriterium sein und wird auf lange Sicht so bleiben.

  • Anders
    03.03.2017, 21:57 Uhr.

    Wäre es nicht eine sinnvolle Alternative zu den Elektro-Autos, die Power-to-Gas-Lösung weiter zu fördern, d. h. aus (Öko)-Strom Erdgas herzustellen? Ein Erdgas-Netz gibt es ja schon! Fahrzeuge mit Erdgasantrieb werden von den etablierten Herstellern auch schon über eine längere Zeit in bewährter Technik angeboten. Der in der Sendung angesprochene Verbrauch von seltenen Erden bei der Batterieherstellung wäre auch geringer.
    Die Power-to-Gas-Lösung wäre dadurch eine weitere Möglichkeit den CO2-AUSSTOß zu reduzieren, vor allem wenn die Gesamt-CO2-Bilanz betrachtet wird! Oder?

    • EmptySea
      03.03.2017, 21:59 Uhr.

      Endlich jemand der durchblickt! Danke!

    • Rudolf Lauf
      03.03.2017, 22:18 Uhr.

      Der Wirkungsgrad dieses Verfahrens ist leider schlecht, das heißt, es ist zu teuer, sofern Sie heutige Energiepreise zugrunde legen. Fossile Energie müsste deutlich verteuert werden, so dass sich diese Art der Speicherung von zeitweise überschüssiger regenerativer Energie lohnt.
      Teurer bedeutet, derartige Steuern würden, wie der Name sagt, steuern. Das Geld wäre im übrigen ja nicht verbrannt, sondern stünde der Allgemeinheit zur Verfügung. Zum Beispiel um auf der anderen Seite ökologisch erzeugte Energie zu verbilligen.

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:01 Uhr.

      Und die gasgetriebenen Autos blasen weiter die Abgase in der Innenstadt in die Luft. Wo ist da der Gewinn?

      • Rudolf Lauf
        04.03.2017, 7:42 Uhr.

        Nun, der Gewinn läge darin, dass das dies kein fossiles Gas wäre, sondern vorher mit regenerativen Energien erzeugt würde. Damit wäre es so klimaneutral wie die regenerativen Energien selbst.
        Da der Ertrag von Wind- und Solarstrom nicht steuerbar sind, bedarf es Speichertechnologien. Die Erzeugung von Methan wäre ein solche, die den Vorteil hätte, dass riesige Speichermöglichkeiten bereits jetzt zur Verfügung stehen, nämlich unser Erdgasnetz, das über Druckveränderungen zusätzliche Gasmengen von gigantischem Ausmaß aufnehmen bzw. abgeben kann.

        • Thoralf Will
          04.03.2017, 10:44 Uhr.

          Das hilft den 500 Leuten, die allein in München jedes Jahr an Feinstaub krepieren herzlich wenig.
          Wir müssen den Dreck aus den Städten raus bekommen. Das ist mit Verbrennern nicht machbar.

          • Hannes Bauer
            04.03.2017, 18:36 Uhr.

            Hallo Thoralf Will, „Das hilft den 500 Leuten, die allein in München jedes Jahr an Feinstaub…“: Tja, wie siehts eigentlich dort umweltmässig aus, wo die Fahrzeugakkus hergestellt werden, hmm? Und der Abrieb der Reifen, der Streusplit im Winter, das zählt als Feinstaubquelle wohl nicht?

  • makro
    makro
    03.03.2017, 21:55 Uhr.

    Liebe Nutzer, da es sehr viele Fragen sind, kann es ein bisschen dauern, bis Herr Hacker antwortet. Wie immer arbeitet er sich von unten nach oben hoch. Bitte haben Sie Verständnis, wenn nicht alle Fragen beantwortet werden können.

    • Rudolf Lauf
      03.03.2017, 22:49 Uhr.

      Zumindest bis jezt: Großartige, sachliche Diskussion; danke, dass Sie sie angestoßen haben.

      • makro
        makro
        03.03.2017, 23:05 Uhr.

        Danke!

  • Herr Franz
    03.03.2017, 21:55 Uhr.

    Guten Abend .
    Wir sind Wohnwagen Fahren . Wenn wir E Autos fahren, müssen wir auf den Caravan in Zukunft verzichten ? Und wie sieht es Außerhalb von Deutschland mit Ladestation aus.
    Unsere Erfahrung sieht sehr schlecht aus wir hatten ja schon 2016 Jahr im Urlaub Probleme gehabt überhaupt Benzin für unser Auto zu bekommen nur Diesel war Aktuell und dann soll ich auf Strom umschalten , das geht nicht so . Dann die Reichweite so wie die Lade dauer ist noch lange nicht soweit . Dann werden wir in Zukunft nicht 3 Wochen Urlaub machen sondern 6 Wochen oder noch länger um das Urlaubsziel zu erreichen . Also wir glauben es wird noch lange dauern mit die E Autos . Das ist noch ein Rattenschwanz ohne ein Ende zu sehen . Alles müsste auf E umgestellt werden um die Natur zu helfen . LKW , Baumaschinen u,s,w,. Und was ist mit der Dritten Welt,die dürfen weiter die Umwelt schädigen .
    Danke die Camper Familie Franz

    • Lud
      03.03.2017, 22:15 Uhr.

      Wohnwagen und Wohnmobile, passen gar nicht in die automobile Zukunft. Ich kann nur jeden Besitzer solcher Fahrzeuge eindringlich vor diesen, sowie den SUVs warnen. Diese Fahrzeug(ungetüme) werden keine Zukunft haben, auch wenn gerade zu viel von diesen überdimensionierten Modellen angeboten werden. Kaufen Sie lieber, kein aber fein. Denn nur so kann es in Zukunft weiter gehen.

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:02 Uhr.

      Warum sollte das nicht gehen? Tesla S und X können heute schon mehr ziehen, als die meisten konventionell getriebenen Fahrzeuge. Der Tesla 3 wird sicher auch eine Zugvorrichtung unterstützen.

  • Lud
    03.03.2017, 21:54 Uhr.

    Sollten wir uns nicht von der klimaschädlichen Klimanlage komplett im Auto verabschieden? … Denn so eine bereite nicht nur wegen der schädlichen Gase Probleme für das Klima, auch benötigt jene zu viel Energie für ein wenig mehr Komfort. – Sicherlich ist das Beheizen des Fahrzeuginneren bei Elektrofahrzeuge ein größeres Problem als bei Verbrennern. Aber muss man immer fast 20 Grad im Auto (auch nicht mehr im Sommer haben ? ) früher ging es auch ohne die energiefressende Komfortansprüche, die bei der Wärmenanforderung im reinen Elektrofahrzeug aufwendiger zu realisieren ist. Weniger ist mehr, oder was meint Ihr / Sie ? …. übrigens beim TWIKE kann man sich währenden der Fahrt noch warmstrampelen und betreibt sogleich Ausgleichssport. :)

    • Rudolf Lauf
      03.03.2017, 22:29 Uhr.

      Auch Fahrtwind kühlt. Sommertage, an denen das nicht reicht, sind zur Zeit noch selten. Häufiger sind Tage, an denen Klimaanlagen unnütz laufen. Ich geben Ihnen recht.

  • Ingo Anders
    03.03.2017, 21:53 Uhr.

    Eine Frage treibt mich schon lange um: warum setzt man bei den E-Autos eigentlich nicht auf auswechselbare Batterien, ähnlich wie die Austausch-Propangasflaschen?
    Ich kenne das System aus meinem früheren Betrieb: Das Lager wurde versorgt von Elektro-Gabelstaplern. War einer leer, fuhr man zum Lade-Terminal.Klappe auf, Mini-Hubwagen unter die Batterie, rausziehen,gegen neue tauschen, wieder rein, anklemmen,fertig. So könnten alle Tankstellen europaweit mit Tausch-batterien betrieben werdern…

    • Lud
      03.03.2017, 22:03 Uhr.

      Austauschbare Batterie, bisher ist die Batterie das neuralische gefährdete Verschleißelement in einem elektrischen Fahrzeug. Die Batterie müßte man grundsätzlich nur leihen, und auch nicht leasen, wo die Batterie am Ende des Leasingszeitraum ggf. noch einer Kapazitätsuntersuchung unterziehen muss. Bessere Lösung wäre, die Energieversorger kaufen die Akkus komplett und leihen die Batterie beim gleichzeitigen Stromverkauf und natürlich benötigt das (energiesparsame) Fahrzeug auch eine Rückkopplung wie bei BabelBEE von Tomi Engel beim dgs.de angedacht. … gabe es übrigens bereits für das TWIKE, … Wer den Film, „das Auto – Weh und Ach einer Ware“ in 3sat vor Jahren gesehen hat, wird auch zu der Erkenntnis kommen, das „Auto“ der Zukunft wird nur als Three-Wheeler effizient genug werden.
      Let’s Twike

      • Rievers, Hans-W
        03.03.2017, 23:39 Uhr.

        Hallo Lithiumbatterien können wieder aufgearbeitet werden. In China findet dies schon statt. Durch den großen Anfall von E-Bikeakkus hat man dort eine Menge Erfahrungen gesammelt. Autobatterien können wenn sie unter 70% gefallen sind noch gut im Hause verwendet werden und dann noch lange im Gebrauch bleiben, bis sie dann aufgearbeitet werden. Die Aufarbeitung von Li-Batterien hat auch mal eine UNI im Osten erforscht und Erfolge erzielt nur was daraus geworden ist entzieht sich meiner Kenntnis. Viele Erfindungen werden von dritter Seite aufgekauft und dann ab in den Keller. Schaut euch nur mal die Videos von Herrn Wissmann (ex Verkehrsminister) an was der so in den letzten 15 Jahren so von sich gegeben hat. Nach seinen Reden hätten wir eigentlich schon 201, von der tollen deutschen Automobilindustrie E-Autos Anggro haben müssen. War wohl nur ein „Versprecher!!Die neueren Batterien haben weniger bis keine Seltenen Erden oder Kobalt mehr.

    • David W
      03.03.2017, 22:05 Uhr.

      Der Autohersteller Tesla (und sicher viele andere) arbeiten genau daran. Jedoch denke ich, dass mit schnelleren Ladezeiten dieser Aufwand eingespart werden kann.

      • Lud
        03.03.2017, 22:22 Uhr.

        Die Tesla Modelle sind alle überdimensioniert und eher für den us-amerikanischen Markt entworfen worden. Schauen Sie einmal auf die echten Verbräuche dieser Fahrzeuge und Sie werden erschrecken, was für Energie-Säufer diese sind, da läuft fast nichts unter 20 kWh/100 km . :( … Wie kann man nur in der Wüste eine GigaFab für Li-Ionen-Zellen bauen die dort ständig gekühlt werden müssen. … ein Irrsinn, nur weil der Bundesstaat dort die höchsten Fördergelder gab. — schauen Sie einmal in der 3-sat-Mediathek: lief gestern: „Das Erdzeitalter des Menschen“

        • Matthias Schwarz - Berater E-Mobilität
          03.03.2017, 23:59 Uhr.

          Zitat TESLA zur Gigafactory > „Wir werden durch die Kombination eines 70-MW-Solardachs und Solar-Installationen am Boden 100 Prozent erneuerbare Energien einsetzen. Das Solardach ist ~7 Mal größer als das derzeit weltweit größte Solardach-System“, >> jede Menge Sonne – da macht Wüste doch schon wieder Sinn, oder?

          • J. Leipfinger
            04.03.2017, 16:28 Uhr.

            Das Schlimme ist ja, dass sich das so nicht umsetzen läßt; wie so vieles, das der verdrehte Mr. Musk so veranstaltet. Steht die Fabrik dann still, wenn es mal dunkel wird oder die Sonne grad nicht scheint?! Das heißt also, Tesla fährt keine Früh-, Spät- und Nachtschichten? Dann wundert es mich gar nicht mehr, dass Tesla noch nie in der Firmengeschichte ein Jahr ohne Konzernverlust hingelegt hat. Aber so lange die so viele dumme Aktionäre finden, die eine Kapitalerhöhung nach der anderen zeichnen und die Verluste so finanzieren, kann man ja amüsiert zugucken. Mich belustigen die verlustreichen Phantastereien von Mr. Musk von Jahr zu Jahr mehr… Aber noch irritierender finde ich die armen Tesla-Kunden, die 100.000 für ihren fahrenden Schrotthaufen investiert haben. Wenn man mal die Tesla-Foren so durchstöbert, versteht man, wieso die Tesla-Autos am absolut unteren Rand der Pannenstatistik rangieren. Defekte über Defekte. Man hat noch Glück, wenn einem diese Gurke nicht unterm Hintern abfackelt oder der „Autopilot“ in den Gegenverkehr manövriert. Arme Kunden…

          • sherlog
            04.03.2017, 16:51 Uhr.

            deswegen die Effizienzlosigkeit von Solarenergie in unseren Breitengraden, so Klaus Töpfer = Geldverpuffung.

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:04 Uhr.

      Tausch ist teuer und sehr aufwendig. Das lohnt sich nicht.
      Die Ladetechnologie ist jetzt schon so weit, dass es für die meisten Leute gar kein Problem ist.
      In wenigen Jahren werden wir Autos in 10 Minuten so weit laden können, dass praktisch kaum noch ein Unterschied zu Verbrennern existiert – abgesehen davon, dass man einen Verbrenner zu Hause grundsätzlich nicht betanken kann. Auch nicht langsam.

  • notwendig
    03.03.2017, 21:53 Uhr.

    zum thema arbeitsplätze: die fortschreitende automatisierung in allen bereichen (z.b. roboter in der altenpflege) führt absehbar in nicht zu ferner zukunft sowieso zu massivem einbruch der personalnachfrage. da muss die politik sowieso sehr bald darauf reagieren. da werden sich auch die leistungsträger der gesellschaft mit dem bedingungslosen grundeinkommen anfreunden müssen.

  • Alexander R.
    03.03.2017, 21:51 Uhr.

    Die deutschen Hersteller müssten gezwungen werden,die Elektromibilität zu fördern.Aber wegen der Lobby wird das leider nie passieren.Warum kann z.B. der Renault Zoe bei gleicher Größe eine Batterie mit doppelter Reichweite anbieten,bei nahezu gleichen Preis.Aber der neue E Smart kommt nicht weiter als der Alte,kostet aber gleich viel? Nachtrag:Die Batterien müssen nicht entsorgt werden,sondern können noch als Stromspeicher für Solaranlagen genutzt werden,und was kann verbranntes Benzin/Diesel?

    • Rolf Berger
      03.03.2017, 22:03 Uhr.

      Herr R.,
      Ihr Vergleich ist falsch: Die Batterie entspricht dem leeren Tank, die in der Batterie gespeicherte Ladung dem Benzin/Diesel. Ein Tank hält ein ganzes Autoleben, eine Batterie nicht. Ein Benzin/Diesel-Tank wiegt nichts, kostet nichts, braucht kaum Rohstoffe und lässt sich komplett recyclen.

      • Jeff Black
        03.03.2017, 22:22 Uhr.

        Es geht leider sogar noch weiter, die Herstellung eines Tesla Akkus kostet bereits runde 12500 kg CO2. Das ist in etwa die Menge CO2, die ein BMW 520d Efficient Dynamics in der Praxis (nicht Auf dem Papier) auf 100.000 Kilometer verbrennt. Nur das CO2 für die Akkuherstellung entspricht 100.000 KM. Unfassbar, oder nicht?

        • Thoralf Will
          04.03.2017, 0:04 Uhr.

          Wo kommen die Zahlen her?

        • Matthias Schwarz - Berater E-Mobilität
          04.03.2017, 0:19 Uhr.

          >> 12500 kg CO2 – nicht wenn der Akku mit regenerativer Energie produziert wird – Teslas Gigafctory hat das Ziel 100% reg. Energie zu verwenden. Grundsätzlich müssen alle Produktionsprozesse möglichst „sauber“ werden und auf Kreisläufen basieren. Das gleich gilt für auch für die Erzeugung von Stahl, Kupfer, Alu und viele andere Dinge. Ich weiss nicht, warum damit immer nur gegen die E-Mobilität argumentiert wird!?

          • J. Leipfinger
            04.03.2017, 16:48 Uhr.

            Ziele hat Mr Musk viele. Gehen leider irgendwie nicht auf (s.o.). Der Wunsch von Musk, 100% regenerative Energien für die Produktion zu nutzen ist doch wieder völliger Unsinn. Denken Sie an Früh-, Spät- und Nachtschichten. Was will er da mit seiner PV Dachanlage? Müssen die Produktionsmitarbeiter Nachts dann gleichzeitig auf dem Ergometer strampeln um „regenerative“ Energie erzeugen zu können? Ein Blender vor dem Herrn…

      • Matthias Schwarz - Berater E-Mobilität
        04.03.2017, 0:11 Uhr.

        drehen wir die Argumentation einmal um – Das verbrannte Benzin eines Autoleben ist für alle Zeiten verloren. Das Lithium im Akku ist immer noch da und kann nach dem Autoleben (oder nach dem Austausch) wiederverwendet werden. Momentan schon zu ca.75% bis 2035 geht man von einer 100% Recycelingquote aus. Aktuelle geben fast alle Hersteller 8 Jahre Garantie auf den Akku. Danach kann man weiterfahren (mit etwas verminderter Reichweite) oder der Akku kann im Secondlife (als stat. Speicher) noch einmal ca. 10 Jahre genutzt werden. Dann haben wir schon 2035 :) passt. Übrigens kann man heute schon einzelen Zellen auds den Akkus tauschen, also reparieren, das verlängert die Lebensdauer weiter … Die werkstätten dazu werden sich mit der Anzahl der E-Autos verbreiten …

        • Rolf Berger
          04.03.2017, 9:11 Uhr.

          Aber Herr Schwarz !
          Jetzt bin ich aber von Ihnen enttäuscht: Sie vergleichen den Tank mit dem Tankinhalt. Das Lithium ist Bestandteil der Batterie und entspricht damit dem Benzintank. Der ist am Ende des Autolebens auch nicht weg sondern wird recycelt. Das Benzin (das auch nicht weg ist, sonder in CO2 und H2O verbrannt wird) entspricht der in der Lithiumbatterie gespeicherten Ladung. Die Ladung ist ist übrigend auch nicht „weg“. Ich bin mal arrogant, aber wie wäre es mit etwas Elektrotechnik oder Physik-Grundkenntnissen ? 😉

    • Lud
      03.03.2017, 22:29 Uhr.

      Batterie bei BabelBEE, als Vehicle-to-Grid vorgesehen, zur Stützung des Stromnetz. Dazu müßte das Fahrzug tagsüber wenn es oftmals beim Arbeitgeber steht aufgeladen und zur Lastspitzenpufferung genutzt werden. Da bei sollte die Batterie nicht dem Autofahrer gehören, sondern dem Energieanbieter oder dem Arbeitgeber, der für den Arbeitnehmer den Energiepuffer zur ganz flexiblen Nutzung auch am Wochenende und im Urlaub zur Verfügung stellt. Eines ist dabei zu Beachten, der Datenschutz ist nicht zu vernachlässigen. !

      • Rudolf Lauf
        03.03.2017, 22:40 Uhr.

        Perfekt, das wäre sicherlich die Lösung!
        Allein: Wird es der Deutsche verkraften, wenn ein Fremder auf sein liebstes Kind zugreift mit dem Ziel, ihm die Freiheit zu nehmen? Die Freiheit nach Feierabend noch schnell mal nach Palermo zu fahren, was er, abends meist hinter dem Fernseher versumpfend, aber nie täte?
        Das war jetzt ein wenig polemisch formuliert. Ich will sagen: Wofür werden sich die Bundesbürger im Spannungsfeld von Freiheit und Schutz wohl entscheiden? Wenn es zudem um ihre Freiheit, aber um den Schutz von anderen geht? Fremden Arten gar?

  • Ralf Schumacher
    03.03.2017, 21:51 Uhr.

    Guten Abend,

    Eine Frage zur Elektromobilität.
    Ist es Ihrer Meinung nach nicht sinvoller auf die Brenstoffzelle und Wasserstoff als Energieträger der Zukunft zu setzten anstatt auf das voll Batterieelektrische Auto?
    Dies vor dem Hintergrund, dass für einen kleineren Batteriezwischnspeicher bei der Brennstoffzelle weniger Rohstoffe wie Lithium und seltene Erden benötigt werden was auch geringere Umweltbelastungen zur Folge hätte.

    Ein weiterer Punkt ist meiner Meinung nach, dass über Power to Gas-Anlagen aus regenerativen Energien z.B. Wind oder Solarenergie Synthesegas hergestellt werden kann woraus wiederum der benötigte Wasserstoff für die Brennstoffzelle zur Stromproduktion für den E-Antrieb gewonnen werden könnte.

    Ich würde mich über Ihre Meinung freuen.

    MfG.
    Ralf Schumacher

    • Lud
      03.03.2017, 22:10 Uhr.

      Wasserstoff, ist auch nur ein Energieträger, und zu dessen Gewinnung benötigt man zu viel Energie, die bei der Produktion und bei der späteren Nutzung im Fahrzeug mehr Verluste hat als eine effizientere Batterie. Daher ist die Wasserstoffwirtschaft nur ein Umweg und nicht der Weg zum wirklich effizienten Verkehrssystem der Zukunft. — Der erste Schritt, Verzicht, auf zu Schnell (Tempo max. 130 km/h) zu breit, zu Aufgebläht , zu Warm bzw. zu Kühl, denn gerade zu hohe Temperaturen bereiten den Li-Zellen die größten Probleme.

    • Rudolf Lauf
      03.03.2017, 22:46 Uhr.

      Siehe Herrn Hackers Antwort auf
      Matthias Zehelein, 03.03.2017, 21:38 Uhr.

  • Rolf Berger
    03.03.2017, 21:51 Uhr.

    So lange es keinen 100%igen Ökostrom im Überfluss gibt, ist das Elektroauto eine CO2-Lüge: Der zum Aufladen erforderiche Strom kommt aus konventionellen Kraftwerken. Oder es wird Ökostrom aus dem Netz genommen, dann wird für die anderen Verbraucher mehr konventioneller Strom benötigt. Eine Milchmädchenrechnung: Nur bei Ökostrom-Überfluss zum Zeitpunkt des Aufladens macht das E-Auto Sinn. Dafür sind aber soviele Photovoltaik-Anlagen und Windparks erforderlich, die über die Ökostromumlage finanziert werden müssen, dass Strom als Auto-Antrieb völlig unretabel wird. Das E-Auto wird nur per Zwang(=Quoten) und/oder gigantischen Subventionen kommen. Alles eine große Mogelpackung. Für Autos wäre ein Gasantrieb (LPG oder Methan) viel sinnvoller: Ausgereifte Technik, niedriger CO2-Ausstoß, keine Stickoxide, kein Feinstaub. Es wäre besser, den Überfluss-Ökostrom anders sinnvoller zu verwenden, z.B. für Elektro-Nachtspeicherheizungen als Ersatz für Heizöl und Gasheizungen. Die ganze E-Auto-Diskussion ist aber bereits ein reines Politikum geworden und losgelöst von technischen und physikalischen Zusammenhängen. Und damit langfristig zum Scheitern verurteilt.

    • Jeff Black
      03.03.2017, 22:13 Uhr.

      Exakt so ist es. Das „ach so fortschrittliche“ China plant weit über 1000 (!!!) NEUE Kohlekraftwerke und hunderte NEUE Atomkraftwerke zu bauen um den chinesischen Bürgern ihre E-karren vor die tür stellen zu können. Und unsere genialen Politiker wollen nun auf DIESEN Zug aufspringen und erachten den chinesischen Weg als vorbildlich?! Kohlekraftwerke sind die grössten dreckschleudern des planeten. Ein sauberer Verbrenner mit Gas oder Ethanol o.ä. betrieben stösst dagegen nur noch Blümchenduft aus. Aber wir deutschen kopieren jetzt den chinesischen Irrweg. Ganz nebenbei werden noch unsere Steuergelder in die sinnlose Subvention einer unrentablen Technologie verschwendet. Um ein paar superreichen Tesla Fans ihr Hobby zu finanzieren. Und das finden Sie gut, Herr Hacker??

      • Rolf Berger
        03.03.2017, 22:34 Uhr.

        Und damit wird auch klar, warum China auf E-Autos setzt: Das E-Auto verlagert die Abgase vom Auto-Auspuff zum Schornstein des Kraftwerks. Damit wird die Luft in den Städten sauberer, auf dem Land dreckiger. Die Luftqualität in den Städten ist derzeit ein großes Politikum, in Stuttgart genauso wie in Peking.
        Zudem leben wir vom Auto-Export, die Politik möchte gerne der Wirtschaft helfen, diesen „zukünftigen“ Markt zu bedienen, da man den Automobilherstellern und den Marktmechanismen nicht vertraut. Um globale Emissionen geht es hier nicht, sondern um das Aufrechterhaten unseres Exportüberschusses. Das ganze erinnert stark an den Transrapid: Der hat auch die globale Mobilität revolutioniert 😉

    • Matthias Schwarz - Berater E-Mobilität
      04.03.2017, 0:31 Uhr.

      Elektro-Nachtspeicherheizungen wurden un ja schon einmal Schmackhaft gemacht, um die regernative aufzunehmen werden wir dann sicher einmal Elektro-Tagspeicherheizungen einsetzen. Ihr Argument für Gas stimmt teilweise, aber bedenken Sie, dass kein Verbrennungsmotor jemals an die Effizienz eines Elektromotors heranreicht. Weiter machen uns fossile Energieträger (auch Gas) wirtschaftlich stark abhängig. Bei Strom kann die Wertschöpfung im eigenen Land bleiben. Am besten mit vielen dezentralen Erzeugern, die direkt in die E-Autos speisen. Die sollten dann natürlich möglichst immer am Netz angeschlossen sein (auch um die Lastspitzen abzunehmen). Aber das ist ja kein Problem, denn fast alle Fahrzeuge stehen über 90% ihres Autolebens. (ca. 23Std/Tag)

      • Rolf Berger
        04.03.2017, 8:46 Uhr.

        Es geht nicht um die Effizienz eines Elektromotors im Vergleich mit einem Gasmotor. Ihre gesamte Argumentationskette ist nicht stimmig, da Sie von regenerativ erzeugtem Strom ausgehen. Man kann es gar nicht oft genug sagen: Wir haben keinen regnerativen Strom im Überfluss, den wir direkt in das E-Auto „tanken“ können. Und daran wird sich vorausichtlich die nächten 50-100 Jahre nichts ändern: Sie sollten die Ausbaupläne unserer Regierung eigentlich kennen. Und solange das nicht der Fall ist, wird Strom für zusätzliche verbraucher aus Kohle erzeugt. Dann sieht die Wirkungsgradbilanz ganz anders aus: Ein hochmodernes Kohlekraftwerk plus Transportverluste plus Lade/Entladeverluste der Batterie ist deutlich schlechter als ein direktverbrennder Gasmotor. Mit dem bereits existierenden regnerativen Überflussstrom zu Spitzenzeiten kann man viel ökologisch sinnvollere Dinge machen als Elektroautos betreiben. Aber das E-Auto hat leider schon ideologischen Status und wird öffentlich nicht mehr in Frage gestellt. Schade. Die erfordlerichen Subventionen könnte man viel besser in den öffentlichen Nahverkehr stecken und z.B. Bahnstrecken ausbauen. Das würde die Straßen und Städte wirklich entlasten. Die ganzen Scheinargumente der Elektroauto-Gutmenschen sind leider sachlich nicht haltbar, da sie das Elektroauto mit zweifelhaften Zukunftsszenarien/Visionen begründen. Wer heute ein E-Auto kauft möchte aber heute etwas Gutes für die Umwelt tun. Das ist aber nicht der Fall.

  • Christian Herr
    03.03.2017, 21:50 Uhr.

    Lieber Herr Hacker

    wenn Sie tatsächlich von der E-mobilität so überzeugt sind bestätigt mir dies wie kurzsichtig unsere Akademiker vor allem unsere Grünen Politiker unterwegs sind.
    Gehe ich richtig in der Annahme das für ein effizientes Fahrzeug das Gewicht eine erhebliche Herausforderung darstellt ?
    Können sie mir bitte erklären wo das ganze Bauxit herkommt das wir für die Mobilität benötigen. Ich glaube eigentlich nicht das das Klima sich überlegt sich nur außerhalb unserer Landesgrenze zum negativen zu ändern.
    Ich helfe mal, Abbaugebiet Amazonas nur eines davon. Genauso der Schwachsinn Palmöl-erzeugung. Ich wäre ihnen dankbar wenn sie mich eines besseren belehren können. Ich bin nur ein kleiner Handwerksmeister der Motorräder repariert, ich habe mittlerweile schon ein schlechtes gewissen einen Landrover Defender aus Aluminium zu bewegen.
    Über eine Antwort würde ich mich freuen, vielleicht bin ich ja auf dem Holzweg aber die Schadstoffe die zurückbleiben bei der Aluminiumherstellung können derzeit gar nicht Umweltfreundlich entsorgt werden da haben sich schon kompetente Personen den Kopf zerbrochen.

    Freundliche Grüße
    Christian Herr

    • Lud
      03.03.2017, 22:50 Uhr.

      Alu kann hervorragend recycelt werden, aber Sie haben Recht, die Gewinnung von Alu ist ein gewaltiges Problem. Aber nun mal ehrlich, muss es ein SUV sein ? Reicht Ihnen nicht ein schmaleres Fahrzeug in der meisten Zeit aus? In der Regel sitzen weniger als 2 Personen in ein Auto. …Schauen Sie einmal auf effiziente windschnittige Three-Wheeler, denen gehört eindeutig die Zukunft und diese Fahrzeuge sind nicht nur resourcen schonend in der Herstellung sonder auch noch höchst effizient wir das TW4XP, das 2010 sogar den 3. Platz beim internationalen Automotive X-Prize einfahren konnte , dies wäre unser Lieblingsfahrzeug, dessen Nachfolger Twike 5 an den Start gehen wird.

    • Matthias Schwarz - Berater E-Mobilität
      04.03.2017, 0:39 Uhr.

      vllt. das mal als Ansatz >> Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn der legendäre Autobauer Henry Ford vor mehr als 70 Jahren einen speziellen Prototyp zur Vollendung gebracht hätte. Ford stellte 1941 in Dearborn das sogenannte Hemp-Car (Hanf-Auto) vor. Auf einen klassischen Stahlrahmen waren bei dem Modell insgesamt 14 Karosseriebauteile konstruiert, die aus einem mit Harz versetzten Gemisch aus Hanf- und Sojafasern bestanden.

      Der Wagen wog nur 900 Kilogramm und damit rund ein Drittel weniger als ein damals herkömmliches Auto. Die Karosserie, auf die Ford das US-Patent 2.269.452 erhielt, war außerdem deutlich stoßfester als Modelle aus Stahlblech. Ford tönte gar, das Auto könne sich überschlagen, ohne dabei auseinanderzubrechen. >> leider hatten da ein paar einflussreiche Herren etwas dagegen …

  • harry krueger
    03.03.2017, 21:50 Uhr.

    bin elektriker und e-auto fan,bloss läuft wiederalles gegen die richtung,bin berliner,wir hatten schon vor dem krieg e-autos z.b.bei der wittler brotfabriek,50km reichweite,das reichte um die ware auszuliefern..wittler war europ,grösste brotfabrik,warum nicht taxen und post und busse im stadtverkehr fördern da brauch man keinen tesla mit 700kw und 300 km/std,aber der grössenwahn macht auch beim e-auto nicht halt

    • Lud
      03.03.2017, 23:05 Uhr.

      Sie haben vollkommen Recht, mit Elektrofahrzeugen deren Energie aber aus dezentrale Erneuerbare Energie wie Windparks und PV-Anlagen auf Gründächern kommen sollte, haben wir ab 1996 bereits mehr als zufriedenstellend über in Blei-Gel-Batterien zwischengespeicherten Windstrom in Fiat Ducato Electra Brot ausgefahren. Nur waren die verschiedene Fahrer und das immer schnell schnell der Batterien-Tod. Mit den heutzutage erhältlichen Li-Ionen oder auch anderen leichteren mit vereinfachter Zwischenladung wäre das weiter ein optimales Fahrzeug, gerade im städtischen und stadtnahen Bereich.

      Auf so einem Elektrotransporter kann man sehr gut lernen wie man am effizientesten zu fahren ist. Diese Fahrzeuge sollten – nicht nur – der Standard für die Fahrausbildung werden. Es geht nichts über elektrisch angetrieben Fahrzeuge, Sie werden es nie bereuen, … wenn , ja wenn nicht manchmal das Problem mit den Akkus wäre. Bitte liehen Sie solche Fahrzeuge aus – nicht nur für ein Wochenende, Sie werden es nicht bereuen.

    • Matthias Schwarz - Berater E-Mobilität
      04.03.2017, 0:43 Uhr.

      sehr gut erkannt, den deutlich bessern Effekt erzielt man mit den Vielfahrern > Lieferdieste, Pflegedineste, Taxis, Warentransport etc. Ein Zweitwagen der 5000 km /a fährt bringt leider nicht viel in der Klimabilanz – deshalb sollte hier auch er Focus für eine zügige Umstellung liegen … (übrigens in diesen Segmenten meist auch von der Ladeproblematik besser zu handeln)

  • Thomas
    03.03.2017, 21:48 Uhr.

    Wie stellen Sie sich die Infrastruktur zum Aufladen der E-Fahrzeuge in der Zukunft vor? Mal angenommen, in einer Großstadt Deutschlands wird in ferner Zukunft jedes dritte Auto ein E-Fahrzeug sein. Wieviel Ladestationen müsste es dann in einer solchen Großstadt geben? 100, 1000, 10000? Und wo sollen die alle stehen? Also ich möchte nicht in einer solchen Stadt wohnen, wo es zig Ladestationen mit zig Verbindungskabel gibt.

    • David W
      03.03.2017, 21:51 Uhr.

      Dort wo sie heute ihr Fahrzeug parken wird eine Ladesäule stehen. Garagen, Parkplätze und Parkhäuser oder Laternen. Überall.

      • Thomas
        03.03.2017, 21:58 Uhr.

        Sie glauben also, dass die ganze Straße voller Ladesäulen stehen wird und das nicht nur in unserer Straße sondern auch in der benachbarten Straße und deren benachbarte Straße und deren… Das glauben Sie doch nicht wirklich, dass so die Infrastruktur von morgen aussieht, wo jeder mit Verbindungskabel hantiert!

        • Lud
          03.03.2017, 23:23 Uhr.

          für Laternenparker gibt es die Lösung von ubitriCity aus Berlin, der Stromzähler kann heutzutage so kein gebaut sein, dass er in das Ladekabel passt und über BabelBEE bidirektional genutzt werden könnte. Schauen Sie bitte beim deutschen Mittelstand vorbei, sowie beim bsm-ev.de oder bei solarmobil.de dort gibt es bereits Erfahrungen die länger sind als bei den großen Automobilkonzernen. In der neusten SONNENENERGIE des dgs.de beschreibt Tomi Engel wieder in einem Artikel wie genial alle sein könnten wenn man nur wollte. Der Zählercomputer passt auf SD-Card-Größe, vieles ist machbar und das der Ladesäulenheip so nicht machbar ist hat er bereits vorn Jahren in der SONNENENERGIE, EMOBILEplus Solar oder in der NEUEN ENERGIE geschrieben, nur dringt das anscheinend nicht bis in die GroßKonzernzentralen.

    • Knuden
      03.03.2017, 22:12 Uhr.

      Es würde 1001 Ladestationen geben mit jeweils einem Märchenerzähler.

      • Lud
        03.03.2017, 23:30 Uhr.

        Es gibt bereits seit Jahren die günstige Drehstromkisten.de die überall verfügbar gemacht werden kann und für die echten Laternenparker kann man die Ladekabellösung von ubitricity.com nehmen, vieles ist möglich nur für höhere Ströme und überdimensionierte braucht man SchnellLadeStationen mit übermäßig starken Anschlüssen wie bei der Testfahrt der Teslafahrer aus den Niederlanden im Filmbeitrag gezeigt wurden. Aber diese Fahrzeuge sind nicht effizient und eigentlich überdimensioniert. Daher auch die großen Ansprüche. Manchmal ist weniger auch mehr, … auch an Lebensqualität.

    • Martin Oster
      03.03.2017, 22:23 Uhr.

      Aber in einer Stadt, in der jeden 10. Tag ein Mensch an den Autoabgasen stirbt, leben Sie lieber? Ladesäulen sind der heutige Stand der Technik, mit Induktion wird geforscht. Aber wenn wir nicht langsam mal umdenken, dann müssen wir gar nicht mehr damit anfangen. Energie gibt es überall dort, wo Sonnenlicht auf die Erde trifft und sich Luft- oder Wassermassen bewegen. Wir müssen sie uns nur zunutze machen.

      • Thomas
        03.03.2017, 23:53 Uhr.

        Nein, ich favorisiere natürlich auch die E-Mobilität, aber nicht das Aufstellen Tausender Ladestationen, was damit ja nicht getan ist (Kosten für Wartung, Instandsetzung etc.) Für diese E-Zukunft müssen bereits jetzt! Konzepte erarbeitet werden, deren Umsetzung bezahlbar und praxistauglich sein müssen.

        • Hannes Bauer
          04.03.2017, 19:14 Uhr.

          Bravo, endlich ruft einer nach Konzepten, BEVOR kopflos begonnen wird (soll ja kein zweiter BER werden!). Aber so lange alles isoliert voneinander betrachtet wird (da E-Fahrzeug, da Ladesäule, da Netz, da Bezahlsystem, da Mobilitätsbedürfnis,…), wird es kein gutes Ende geben. Ja zu Schnellladesäulen, wenn diese mit einem Batteriespeicher zur Netzausregelung (=Netzschwankungen ausgleichen) kombiniert werden. Damit muss der Netzbetreiber nicht mehr zB.50kW vorhalten, sondern lädt den Batteriespeicher kontinuierlich auf, wie es die Netzsituation eben zulässt, speist Energie auch mal ins Netz zurück, und dennoch könnten bei Bedarf zB. 2-4 Schnellladungen ohne Wartezeit erfolgen. Und wer Zeit hat und sparen möchte, lädt zu Hause über Nacht.

    • Matthias Schwarz - Berater E-Mobilität
      04.03.2017, 0:52 Uhr.

      Städte sind mit Sicherheit ein große Herausforderung. Problematisch allein ist schon ausreichend Ladeleistung zur Verfügung zustellen (das ist Aufgabe der Versorger) Induktives Laden(ohne Kabel) wird sich dort stärker verbreiten. Eigentümer/Mietgemeinschaften (wenn ich mich recht erinnere ca. 60% der Einwohner in Städten) werden Infrastruktur zur Verfügung stellen müssen. Carsharing wir in Stäten weiter zumnehmen(1 Sharing Auto erstzet 5-8 Fahrzeuge) Autonomes Fahren wird auch den Verkehrsdruck aus den Städten nehmen (Mobilität wird sich dadurcht total ändern) > durchaus denkbar, dass Parkhäuser verwaisen oder umgenutzt werden … wird spannend :-)

  • Michael Gerke
    03.03.2017, 21:48 Uhr.

    E-Autos benötigen eine leitungsgebundene Infrastruktur – z.B. im Gegensatz zu Brennstoffzellen mit Wasserstoff. In D mag das alles noch darstellbar sein, aber was mache ich mit meinem E-Auto in Spanien, Portugal oder Osteuropa?

    • David W
      03.03.2017, 21:54 Uhr.

      Überall dort, wo sie hingehen haben sie Strom zur verfügung. Ob in Deutschland oder Spanien. Die Infrastruktur ist großteils schon vorhanden. E-Autos kann man in jeder Steckdose aufladen.

      • Michael Gerke
        03.03.2017, 22:00 Uhr.

        Wie viele Stunden muss ich da warten, bis der Akku wieder voll ist – an einer normalen Steckdose selbstverständlich?

        • David W
          03.03.2017, 22:47 Uhr.

          An einer normalen Steckdose übernacht, das reicht aus, um jeden tag zur Arbeit, zurück und noch mehr zu Fahren. An einer Tanksäule eine halbe Stunde, das ist nach 200-400 km fahrt auch eine angenehme Pause.

          • Brandubh
            04.03.2017, 0:55 Uhr.

            Die Ideologie immer schönreden, ja, ja!

            • Hannes Bauer
              04.03.2017, 18:52 Uhr.

              Ist ja fast wie damals bei Videocassetten: ist E-Mobilität jetzt Video2000, System Beta oder VHS? Oder die Sony MiniDisk? Ist es ein Zwischenschritt in der Fortbewegung, oder doch schon eine ausbaufähige Basistechnologie?

    • Lud
      03.03.2017, 23:39 Uhr.

      und wie kommt der Wasserstoff – ist übrigens auch nur ein Energieträger mit hohen Verlusten bei der Umwandlung – in den Tank ? Nicht auch über Leitungen oder in gekühlten Kesselwagen ? Ohne spezielle Tanks, Dichtungen, Kühlung etc. läuft da gar nichts. Daher ist Wasserstoff nicht die optimale Lösung sondern nur eine Nebenweg der Großkonzerne, um abzulenken von echten vernünftigen Lösungen, ohne Tank.

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:08 Uhr.

      Brennstoffzellen sind sauteuer und brauchen trotzdem eine Batterie als Puffer.
      Die Herstellung von Wasserstoff ist extrem energieaufwendig und ineffizient.
      Dazu kommt, dass die Technik hochkomplex ist und damit sehr wartungsanfällig.
      Zu allem Überfluss lässt sich Wasserstoff nur unter sehr hohem Aufwand speichern.

      Es gibt fast keine Argument für Wasserstoff.

      • Hannes Bauer
        04.03.2017, 18:58 Uhr.

        …womit wir wieder bei künstlich hergestelltem Erdgas wären: es gibt das Leitungsnetz, es gibt die PKWs, und es gibt den Überschussstrom der norddeutschen Windenergieanlagen, den wir billig nach Österreich geliefert bekommen 😉

  • Thomas
    03.03.2017, 21:48 Uhr.

    Du schreibst die Kommentare zu schnell. Mach mal langsam.

  • anja keil
    03.03.2017, 21:47 Uhr.

    Guten Abend Herr Hacker,
    ich arbeite bei einem größeren Anbieter für ambulante Kranken-/Altenpflege in der Geschäftführung. Ich denke oft, dass gerade wir, E-Autos fahren müssten. Doch in unserem Bereich wird nicht viel Geld verdient und die Anschaffung ist teuer, des Weiteren könnten die fehlenden Ladestationen ein Problem dastellen.
    Ich höre immer, vielleicht gibt es Fördermöglichkeiten…
    Haben Sie ggf. eine Idee, wie ich an Informationen komme, wer könnte Ansprechpartner sein, gibt es Möglichkeiten so ein Vorhaben umzusetzten oder raten Sie davon ab?
    Dank und Gruß

    • Jörn Stadtlander
      04.03.2017, 0:35 Uhr.

      Derzeit gibt es noch nicht genug wirklich günstige, kleine e-Stadtfahrzeuge, aber in absehbarer Zeit sollte es auch im Smart-Segment dort billigere Alternativen geben, wie es sie bereits z.B. in Fernost schon gibt.

    • Jörn Stadtlander
      04.03.2017, 0:39 Uhr.

      Förderungen gibt es für eFzge wie auch die Lade-Infrastruktur; oft auch kommunal.
      In welchem Bundesland arbeiten Sie?

  • Eric
    03.03.2017, 21:47 Uhr.

    Warum brauchen wir überhaupt E Fahrzeuge ? Autogas ist extrem umweltfreunlich und kann in jedem Vrrbrennungsmotor eingesetzt werden. Darüber wird nicht diskutiert. Wohin mit den verbrauchten Batterien der E Autos ? Es gibt dafür kein Entsorgungs-konzept. Reichweite für Vielfahrer indiskutabel. Warum auf E Autos setzen wenn die Wasserstofftechnologie vorhanden ist und bestens funktioniert ? Wasserstoff kann an vorhandenen Windkraftanlagen Kostengünstig gewonnen werden…… statt diese bei Überproduktion abzuschalten..
    .. und sich dieses auch noch über die Umlagen bezahlen zu lassen. Bitte auch zu diesen Themen mal recherchieren und nicht nur gebetsmühlenartig alles über E Mobilität nachplaudern.

    • David W
      03.03.2017, 21:56 Uhr.

      Wir brauchen E-ahrzeuge, weil die fossilen Brennstoffe begrenzt sind. Darum setzen wir auf erneuerbare Energien.

      • Rolf Berger
        03.03.2017, 22:13 Uhr.

        Ölvorkommen (z.B. in Venezuela), Gasvorkommen und Kohlevorkommen sind noch für viele 100-1000 Jahre vorhanden. Es gibt keinen einzigen Grund, jetzt in Hektik auf E-Autos umzurüsten, zumal es gar keinen Ökostrom im Überfluss gibt, der zum Aufladen vewendet werden könnte. Defakto werden E-Autos mit fossil erzeugtem Strom geladen und haben damit eine schlechtere CO2-Bilanz als vergleichbare Verbrennungsmotoren. Kann jeder selber nachrechnen.

        • Martin Oster
          03.03.2017, 22:19 Uhr.

          Und was ist in 1000 Jahren? Dann sind alle Reserven erschöpft, wenn der Planet den Menschen so lange noch aushält. Stromreserven werden wir noch bis zum Ende der Sonne haben, da reden wir von einem anderen Zeitraum. Mit unserem derzeitigen Wissensstand ist regenerativ erzeugter Strom die Energiequelle der Zukunft. Darum sollten wir uns darauf konzentrieren.

          • Rolf Berger
            03.03.2017, 22:47 Uhr.

            Völlig richtig. Aber deshalb kein Grund zur Hektik, die über ständig neue Gesetze zudem die Investitionssicherheit der industrie verhindert. Spätestenes mit CETA oder TTIP werden ausländische Investoren gegen das ständig ändernder deutsche EEG-Gesetz vor Schiedsgerichten klagen und Recht bekommen. Apropos große Zeiträume: Wie sah es denn in der Vergangenheit vor 1000 Jahren aus ? In den nächsten 1000 Jahren wird es noch soviel wissenschaftlichen und technischen Fortschritt geben, dass es anmaßend ist zu behaupten, unsere derzeitige noch stark krückende solare Energie-Technik wäre in der Lage, innerhalb weniger Jahre oder Jahrzehnte die fossilen Energien zu ersetzen. Hier wird derzeit nur Geld verpulvert und verfrühte falsche Rahmenbedingungen geschaffen. Das Ziel ist völlig richtig, aber nicht innerhalb einer Legislaturperiode erreichbar. 100 Jahre erscheinen mir eher ein realistischer Zeitraum zu sein.

            • Martin Oster
              03.03.2017, 23:21 Uhr.

              Wir haben schon über 50 Jahre Atommüll hinter uns. Nochmal 100 Jahre? Die zukünftigen Generationen werden sich für dieses Erbe bedanken.

        • David W
          03.03.2017, 22:43 Uhr.

          Klimaschutz. Elektroautos stehen in Zusammenhang mit Erneuerbaren Energien, ohne machen sie natürlich keinen Sinn. Auf diese müssen wir setzen, wenn wir die nächsten 100-1000 Jahre überhaupt/angenehm überstehen wollen.

          • Brandubh
            03.03.2017, 23:16 Uhr.

            1000 Jahre? Wovon träumen Sie nachts? In nicht so ferner Zukunft wird es Krieg geben und was meinen Sie, was dann noch übrig bleibt.
            Wir können dann auch den ganzen Sch… mit dem Klimaschwindel in die Tonne hauen. :-)

    • Rievers, Hans-W
      04.03.2017, 0:42 Uhr.

      Hallo Eric,
      es gibt schon die Möglichkeit der Aufbereitung. Da ist uns China mal wieder um Jahre voraus. Es gibt Millionenstädte in China jn dem nur E-Bikes und E-Roller fahren. Das führte auch zur Aufbereitungsanlagen. Bei YouTube sind diverse Beispiele zu finden. Aber Autobatterien mit 80% Leistung könnten in einem privaten Haushalt als Zwischenspeicher noch lange ihren Zweck erfüllen ehe sie wieder aufgearbeitet werden.

  • CD
    03.03.2017, 21:47 Uhr.

    Was passiert mit dem hochgiftigen Sondermüll LION Batterie wenn sie kaputt ist? Warum wird darüber nie gesprochen? Das ist doch auch Teil der Ökobilanz….

    • David W
      03.03.2017, 22:40 Uhr.

      Batterien werden in Zukunft, wie auch schon heute (JEDES elektronische Gerät) recykelt und wiederverwendet.

      • Hannes Bauer
        04.03.2017, 19:26 Uhr.

        O je, da hat einer wohl nicht die Doku über das Verbrennen der PVC-isolierten Kupferkabel und Bildschirm-Beschleunigerspulen in Afrika gesehen („JEDES elektronische Gerät wird recycled“ -haha-), oder jene Doku, wo gezeigt wird, wie in einem dt.Unternehmen das Autobatterie-Recycling geht: die Akkus werden auf Halde gekippt (überdacht, Betonboden), einige Behälter platzen auf, Batteriesäure tritt aus, und von diesem Berg werden die einzelnen Batterien der Demontage zugeführt – brrrr! Sieht so aus wie am Mistplatz eines x-beliebigen Slums…

    • Rievers, Hans-W
      04.03.2017, 0:47 Uhr.

      Siehe beine Antworten die Aufarbeitung ist möglich. Eine Ostdeutsche Uni hat schon vor 10 Jahren ca. eine Möglichkeit gefunden. Vielleich wurde diese Anwendung aber auch von bestimmten Interessengruppe aufgekauft und in den Tresor gesteckt. Nur vom Neuverkauf ( siehe heute auch Autoeratzteile) kann man das dicke Geld verdienen.

  • Oliver Roth
    03.03.2017, 21:47 Uhr.

    Wann werden Elektro-Autos Diesel-Autos also Akkus Disel-Tanks ersetzen können?
    Wann werden reine Dieselautos (wirtschaftlich) auf reinen Elektro-Antrieb umgerüstet werden können? Kosten auch Elektro-Autos Kraft-Fahrzeug-Steunern?
    Wie können Elektro-Autos geheizt werden?
    Wie können Sie hergestellt werden ohne, dass dafür der Umwelt zum Beispiel mit dem Abbau seltener Metalle geschadet wird?
    Welche Partei wäre dazu bereit zum Beispiel mit Steuern dafür zu sorgen, dass es sich für Auto-Hersteller nicht mehr lohnt Autos mit Verbrennungs-Motoren herzustellen?

    • Rievers, Hans-W
      04.03.2017, 0:56 Uhr.

      Jetzt schon sind die Kosten geringer. Auch jetzt fahren E-Autos z.B. Zoe oder Hyunday mit Wärmepumpen für die Autoheizung als Händler aufsuchen und Probefahrt buchen. Den Zoe gibt es auch mit 40kw-Batterie bringt 300km Reichweite. Die Fa. Kiesler in Österreich hat Batterien z. B. für den Golf mit 60kw für eine garantierte Reichweite von 380km entwickelt, die in den jetzigen Batteriebehälter passt. Das aufladen soll auch nur 30 Minuten dauern.

  • Michael
    03.03.2017, 21:47 Uhr.

    Als Lehrer würde ich über die Sendung sagen …
    Thema verfehlt !!! – es wurde zwar auf die endlichen Ressoucren wie Lithium hingewiesen … aber keine weitere Technologie als Alternative zu Elektrofahrzeugen mit Batterien aufgezeigt !

    Warum tun sich Alle so schwer endlich sich mal mit der Brennstofftechnologie zu befassen. Zwei Elektromotoren … eine Steuerelektronik, ein Wasserstofftank … fertig ist das Elektrofahrzeug … auch ohne schwere Batterien die „mitgeschleppt“ werden müssen …

    Außerem ist die ganze Tankstelleninfrastruktur zum tanken vorhanden …

    • EmptySea
      03.03.2017, 21:54 Uhr.

      Wasserstoff ist zu unpraktisch (allein die notwendigen Golddichtungen)…. Per Katalyse Methan draus machen…. Ist alles schon da, außer der Umwandlungsstruktur (Elektrolyse+Katalyse).

      • David W
        03.03.2017, 21:57 Uhr.

        Wasserstoff ist gefährlich und um diesen zu produzieren braucht man … Strom. Diesen könnte man auch direkt benutzen 😉

        • Ernst Schunk
          03.03.2017, 22:01 Uhr.

          Bezin ist explosiver als Wasserstoff und bei einem Unfall gefährlicher.

          • C.-P. Jahn
            03.03.2017, 22:13 Uhr.

            Schaut mal bei nanoflowcell.com vorbei. Das ist die Antwort!

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:10 Uhr.

      Die Brennstoffzelle ist eine Sackgasse.
      Die Technologie ist hochkomplex, extrem wartungsintensiv, anfällig und teuer.
      Die Herstellung von Wasserstoff ist extrem aufwendig und ineffizient.
      Wasserstoff zu speichern ist ebenfalls äußerst aufwendig und entsprechend teuer.

    • Rievers, Hans-W
      04.03.2017, 1:06 Uhr.

      Hallo Michael,
      frag mal einen Kollegen über Wasserstoff aus. Dieses Gas hat einen großen Drang zum entweichen. Es haut aus jedem Tank ab. Außerdem ist es sehr argressiv und greift Metalle an. Die Motoren sind z.Z aber aus Metall. Deshalb forscht man in Richtung Porzellanteilen. Die Automobilindustrie rückt nicht mit ihren Erfahrungen über diese Thema raus. Noch eine Ergänzung tanken von Wasserstoff, die Tankstellen können zur Zeit nur maximal 60 PKW pro Tag befüllen und dann ist Schluss.

  • Karl Rosengart
    03.03.2017, 21:46 Uhr.

    Bei der Diskussion darf man die Millionen Besitzer von Wohnwagen und Wohnmobilen (als einziges Fahrzeug) nicht vergessen. Wie lange benötige ich von Bayern an die Nord- oder Ostsee mit E-Auto und einem Wohnwagen? Wie sieht es in Italien/Südfrankreich/Korsika/Irland aus? Sind diese Länder mit dem E-Auto und Wohnwagen dann tabu?
    Können Sie mir bitte diese fragen beantworten

  • Ernst Schunk
    03.03.2017, 21:46 Uhr.

    Warum redet keiner mehr von der Wasserstofftechnologie, Wasserstoff kann mit Spitzenstrom hergestellt werden und gelagert werden. Es würden statt vieler Ladestationen ein Tankstellennetz genügen!

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:11 Uhr.

      Siehe oben.
      Die Brennstoffzelle ist eine Sackgasse und untauglich.

      • Hannes Bauer
        04.03.2017, 19:30 Uhr.

        Für Autos, vielleicht. Baut nicht Deutschland Elektro-U-Boote mit ebendieser Technologie?

  • Nachti
    03.03.2017, 21:45 Uhr.

    Müsten wir nicht in Zeiten der Energiewende Strom sparen als ihn zu verfahren?
    Wäre nicht Wasserstoff der bessere Ebergieträger zu tanken (natürlich automatisch, damit nicht jede Woche eine Tankstelle in die Luft fliegt)?
    Wasserstoff läst sich auch ökologisch herstellen. Diese Technoligie ist seit Jahren bekannt.
    Ich bin der Meinung das elektrisches Fahren nicht die Lösung ist, sonder mehr Probleme bringt nur eben an anderen Stelle.
    Oder fragt jemand woher die Materialien kommen für die Akkus? (Kriege dafür in Afrika)
    Und was ist mit dem Recyceln der Akkus?
    Was soll mit den freigesetzten Arbeitskräfte werden?
    Dieser ganze Elektroschrott wird dann wie fast alles in China zusammengeschraubt so wie alles was elektronisch ist.
    Und dann wird alles zu abfackel nach Afrika verschifft.
    Alles auf E Mobilität zu setzen wird scheitern.
    Wir werden noch mehr Kohle verbrennen und am Ende Atomstrom aus zB Frankreich einkaufen damit alles Rollt.
    Von der komplett nicht vorhandenen Infrastruktur ganz zu schweigen.

    • David W
      03.03.2017, 22:00 Uhr.

      Zur Herstellung von Wasserstoff wird Strom benötigt, man kann ihn also genauso gut gleich verfahren 😉

  • Hirschmüller
    03.03.2017, 21:45 Uhr.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    woher kommen bei einer vollständigen Umstellung die erforderlichen begrenzt vorhandenen Rohstoffe in umweltverträglicher Weise?

    Wegen des erforderlichen Kobalts müsste der Kongo umgegraben werden, Norilsk Nickel ist bereits heute die schmutzigste Stadt der Erde und für Lithium wäre ein See in Bolivien zu leeren.

    Außerdem produzieren E-Autos ordentlich Ozon, das wir doch sonst so verteufeln.

    Der Verlust von 100.000den Arbeitsplätzen stört natürlich subventionsabgreifende Lobbyisten keineswegs, die Frage danach wird mit nichtssagendem Gedruckse beantwortet, nach dem Motto, die Arbeitsplätze fallen dann schon vom Himmel oder, wo im Ökowahn gehobelt wird, fallen die Arbeitsplätze. Für einen selbst kommt das Geld ja aus der Subventionssteckdose.
    Derart verbohrte Äußerungen machen Angst.

    Mit freundlichen Grüßen

    Reinhold Hirschmüller

    • Brandubh
      03.03.2017, 23:10 Uhr.

      Super Kommentar!

  • notwendig
    03.03.2017, 21:45 Uhr.

    ist es nicht so, dass windkraftanlagen vom netz genommen werden, weil zu viel strom drin ist, wenn’s windet und die sonne scheint und wird nicht gesagt, dass die speicherung von ökostrom das problem ist?

    • David W
      03.03.2017, 22:23 Uhr.

      Die Spreicherung des Stromes kann mit Neuen und alten Batterien in den fahrzeugen selber und im eigenen Haus geschehen. Es gibt zb auch Pumpspeicherkraftwerke, welche überschüssigen Strom schon heute speichern.

      • Brandubh
        03.03.2017, 23:12 Uhr.

        Wie groß sollen die denn werden? Ich hoffe, dieser Wahnsinn geht nicht weiter. Aber ich habe keine Hoffnung, da auch in der Politik keinr Sachverstand vorhanden ist und in der Politik jeder linksgrüne Unsinn unwidersprochen geschluckt wird.

        • Hannes Bauer
          04.03.2017, 19:34 Uhr.

          Pumpspeicherkraftwerke könnten netzausgleichend wirken, gäbs mehr davon… Komischerweise sind die heftig umstritten und werden abgelehnt, aber die Alpen mit Liftanlagen und Beschneiungsteichen zupflastern, das geht.

  • Ralph Gröppel
    03.03.2017, 21:45 Uhr.

    Guten Abend, Herr Hecker,
    bei der Elektromobilität gibt es für mich derzeit 3 Wege, einmal die gute alte Oberleitung, wie bei O-Bussen und Straßenbahnen schon lange im Einsatz,
    dann die Ladestation, wo der Ladevorgang teilweise sehr lange dauert und dann den Soforttausch von Akkus, der an jeder Tankstelle vorgenommen werden könnte, wenn jedes Auto mit einem Standardakku ausgestattet würde. Welche Lösung halten Sie am praktikabelsten oder gibt es noch einen 4. besseren Weg?

  • Axel Seedorff
    03.03.2017, 21:44 Uhr.

    Guten Tag,

    reichen die weltweiten Lithium-Vorkommen aus?
    Laut wikipedia werden diese auf 14 Millionen Tonnen geschätzt. Bei 200 kg/Autobatterie wären das nur ca. 70.000.000 Fahrzeuge.

    Viele Grüße
    Axel Seedorff

    • David W
      03.03.2017, 22:01 Uhr.

      Eine Autobatterie besteht nur zu einem Bruchteil aus Lithium.

      • Axel Seedorff
        03.03.2017, 22:09 Uhr.

        Gemeint ist natürlich die Antriebsbatterie. Was macht dann das Gewicht eines Lithium-Ionen-Akku aus, wenn es nicht Lithium ist?

        • David W
          03.03.2017, 22:21 Uhr.

          Wikipedia: „Je nach Typ werden für die Herstellung eines Lithium-Ionen-Akkumulators mit einer Speicherfähigkeit von einer Kilowattstunde (kWh) an Energie etwa 80 g bis 130 g chemisch reines Lithium benötigt.“ Damit steckt zb in einem neuen Renault Zoe ca 3,2 kg – 5,2 kg reines Lithium. Das Gesamtgewicht der Batterie liegt jedoch bei mehreren hundert Kilo.

          • Axel Seedorff
            03.03.2017, 23:10 Uhr.

            Dann reicht es aber aber auch „nur“ für 2,1 Millargen Fahrzeuge und dann wären die Lithium-Vorkommen erschöpft.

            • Rievers, Hans-W
              04.03.2017, 1:12 Uhr.

              Hallo Axel,
              altes Li-Batterien können aufgearbeitet werden. In China machen die schon sowas, die sind uns da schon 10 Jahre im voraus.

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:13 Uhr.

      In den Laboren sind die Alternativen zu LiIon-Akkus bereits in Arbeit oder sogar fertig: http://winfuture.de/news,96470.html

  • Martin Grefe
    03.03.2017, 21:44 Uhr.

    Guten Abend was ist Ihrer Meinung nach mit der Alternative Wasserstoff als Kraftstoff da ich gehört habe für E-Auto Batterien haben wir auf der Welt gar nicht genügend Resourcen?

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:13 Uhr.

      Falsch gehört.
      Wasserstoff ist keine Alternative sondern eine Sackgasse. Argumente stehen weiter oben.

  • Günther Klenner
    03.03.2017, 21:44 Uhr.

    Muß man so bescheuert sein wie die Politiger und nachplappern was die beschlossen haben, „erneuerbare energie“ die es nicht gibt und auch nie geben wird?

    • David W
      03.03.2017, 22:02 Uhr.

      Erneuerbare Energien gibt es und sie machen gut 30% unserer Stromversorgung aus.

      • Günther Klenner
        03.03.2017, 23:17 Uhr.

        Energie kann man nur umwandeln aber nicht erneuern (Naturgesetz)

      • Hannes Bauer
        04.03.2017, 19:43 Uhr.

        Erneuerbare machen bloss erst 30% aus? Wenn der Wert lt. dem Buch „Scheer: Sonnenstrategie“ stimmt, lassen wir ordentlich viel Sonnenenergie ungenutzt, und nur, da die Umwandlung (noch immer!) so teuer und damit sehr unwirtschaftlich ist.

  • Lud
    03.03.2017, 21:44 Uhr.

    Die Autohersteller haben seit Jahren einen falschen Weg eingeschlagen, immer breiter (erhöher Luftwiderstand, Parkplatzenge) und schwere (mehr Gimmeks, dabei brauchte man nur eine sauber implementierte Schnittstelle per USB zum immer schneller und perfekteren Smartphone z.B. wie das LG 2 mit DAB+ und FM-Empfang zur Auswertung von TMCpro zur aktuellen Stauumfahrung auch in der Stadt, als Top-Navigation, gesteuert und angezeigt über ein Touchscreen z.B. via MirroLink, wer braucht da noch ein Navi. Radio, Musikplayer etc.

    Das optimale E-Fahrzeug, ist leicht und flink wie das kommende Twike5, hat eine Stromschnittstelle integriert wie BabelBEE, die nicht zur zum Aufladen sondern auch zur echten Smart-Grid-Lösung taugt, so das man aus den AutoAkkus auch Strom für das Netz entnehmen kann. … nur so kann die Energiewende auch im Mobilitätsbereich gelingen.

  • Andeaas
    03.03.2017, 21:43 Uhr.

    Wie wäre es mit einem ersten Schritt zur Quote, wenn mit jedem Verbrenner-SUV, ein Elektro-Kleinwagen an den selben Kunden verkauft werden müsste?

    • Jörn Stadtlander
      04.03.2017, 0:57 Uhr.

      Gute Idee :-)
      In China kommt 2018 zumindest eine Quote !

      • Rievers, Hans-W
        04.03.2017, 1:15 Uhr.

        Nicht 2018 sondern 2019 unsere Kanzlerin hat die alte Regelung mit den Chinesen geändert!!

  • Bringewald
    03.03.2017, 21:43 Uhr.

    Hallo,

    auch ich vermisse zumindest eine Erwähnung der sich aktuell immer stärker abzeichnenden Alternative im Bereich der Elektromobilität.

    Die nanoFlowcell AG demonstriert nun schon seit mehreren Jahren, wie es anders sein könnte. Und zwar ohne Batterien, ohne entsprechende Ladestationen, ohne die ganzen Probleme, die damit verbunden sind. Die bisherige Versorgungsinfrastruktur kann weiter genutzt werden. Die unterschiedlich geladenen Flüssigkeiten, in denen die Energie elektrisch abrufbar gespeichert ist, können sehr kostengünstig hergestellt werden, sind ungiftig, nicht brennbar, nicht explosiv.

    Das ist viel eher eine relevante, mobile Zukunft und das Wissen darum verbreitet sich immer mehr. Warum also kam diese Alternative in Ihrem Bericht nicht vor? Und das, obwohl Ihre Redaktion bereits vor Wochen einen konkreten Hinweis darauf bekam, die führende Motorpresse an dem Thema dran ist, bereits eigene Testfahrten durchführte usw.

    Können Sie mir eine nachvollziehbare Antwort geben?

    Liebe Grüße zum Besten des Ganzen

    Bringewald

    • C.-P. Jahn
      03.03.2017, 22:20 Uhr.

      Ich vermute, daß die Autobranche mit all ihren „Experten“ nicht zugeben will, daß sie aufs falsche Pferd gesetzt hat. Wenn der Flußzellenantrieb ins laufen kommt, gibt es für viele ein böses Erwachen, Tesla inclusive.

  • Lukas
    03.03.2017, 21:42 Uhr.

    Hallo,

    Warum sollten wir auf eine Technologie setzen, in der wir weniger Kompetenzen haben als viele ander ausländische Unternehmen? Was spricht gegen Biokraftstoffe? Wir haben doch die Technologie und die notwendigen Netze- oder irre ich mich?

    LG

    Lukas C.

    • DerDa
      03.03.2017, 21:46 Uhr.

      Bio-Diesel besteht zu einem Großteil aus Palmöl, importiert aus Ländern, die dafür Regenwald gerodet haben. Das ist nämlich günstiger, als entsprechende Ersatzstoffe in D anzubauen.

    • Bringewald
      03.03.2017, 21:49 Uhr.

      Ja, du irrst dich leider.

      So genannte Bio-Kraftstoffe sind längst nicht so biologisch unbedenklich, wie der Name vermuten lässt. In ausreichender Menge produziert, würde der Raubbau an den natürlichen Ressourcen noch stark verstärkt. Die Verbrennungsrückstände sind nicht wirklich besser. Es wäre ein Freifahrtschein für den Einsatz von immer mehr Pestiziden. Die dafür erforderlichen Flächen stünden in Konkurrenz zu denen zur Nahrungsproduktion. Und es gibt noch einige Gründe mehr.

      Liebe Grüße zum Besten des Ganzen

      Bringewald

      • Lukas
        03.03.2017, 21:57 Uhr.

        Dies stimmt so nicht – zumindes nicht zwingend. Durch den co2 Kreislauf aus Anbau und Verwertung wäre eine um über 90%ige c02 Reduktionen möglich. Verbieten müsste man Palmöl als Rohstoff. Unternehmen wie Verbio arbeiten bereits an der Verwertung von Erntereste zur Kraftstoffgewinnung. Was spricht also genau dagegen?

      • Jeff Black
        03.03.2017, 21:57 Uhr.

        Bitte ordentlich recherchieren: die ethanol produktion steht nicht in Konkurrenz zu Nahrungsmitteln. Die abfälle aus der produktion sind hochwertiges eiweisstierfutter. Bei der ethanolproduktion kann also sogar noch der gärrest verwertet werden und ist frappierenderweise sogar noch hochwertiger als futterweizen. Ethanol ist der perfekte kraftstoff, da es partikelfrei und extrem sauber verbrennt. Durch die gesamte verwertung der rohstoffe fast co2 neutral und sogar noch günstig herzustellen. So stelle ich mir einen kraftstoff der zukunft vor.

        • Hannes Bauer
          04.03.2017, 19:50 Uhr.

          Wenn ich an die Diskussionen bei E10 denke… Und E85 hat sich auch nicht durchgesetzt. Jetzt liegt die Ethanol-Beimischung irgendwo bei 5,5% , das verkraften die PKW-Motoren.

          • Jeff Black
            04.03.2017, 22:24 Uhr.

            Ich habe selbst über 5 Jahre lang E85 getankt und habe lediglich ein Zusatzsteuergerät zur Motorsteuerung einbauen lassen. Ansonsten war mein Fahrzeug komplett serienmäßig. Nach dieser Zeit habe ich ausser geringeren Spritkosten keine Veränderung an dem Fahrzeug feststellen können.

            Brasilianer fahren E100 mit deutschen Autos; lediglich die Motorelektronik und die Benzinpumpe werden für diese Fahrzeuge modifiziert.

            Diese E10-Märchen hat wohl irgendeine Lobby ins Leben gerufen. Es gibt nach 6 Jahren Marktverfügbarkeit nicht einen einzig bekannten Fall in dem ein Motor durch Ethanol Schaden genommen hätte. War ja auch nicht anders zu erwarten.

  • Zwarycz
    03.03.2017, 21:41 Uhr.

    Warum möchte man eigentlich auf Teufel komm raus jetz auf Elektroautos umstellen und nicht auf Wasserstoff Antriebe? Wasserstoff kann wie Benzin an den Tankstellen aufgenommen werden. Und ein Tankvorgang dauert nicht länger als eine Bisherige Betankung.

    • DerDa
      03.03.2017, 21:49 Uhr.

      Weil die Umwandlungsverluste größer sind, die Technik teurer und letztlich unnötig für die meisten Autofahrer. Die fahren nämlich vllt. 2-3mal im Jahr Strecken >300km. Dafür könnte man sich dann ja ein Auto mit Verbrenner (oder besser: Brennstoffzelle mit H2) mieten. Unnötig, sieses Fahrzeug 363 Tage im Jahr in der Garage stehen zu haben. Außerdem ist man mit einem H2-Fzg weiter abhängig von Energielieferanten. E-Fzge bieten ggf. Eigenversorgung zB mit PV

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:16 Uhr.

      Es gibt keine Wasserstoffautos, die marktreif und bezahlbar wären. Darum macht es keinen Sinn, darauf umzustellen.

      Wasserstoff ist wahnsinnig teuer, weil er hochgradig ineffizient hergestellt werden muss und schwer zu speichern ist.
      Die Technologie ist eine Sackgasse.

      • Rievers, Hans-W
        04.03.2017, 1:20 Uhr.

        Es gibt 2 Serienfahrzeuge eins von Toyota. Kaufpreis ca. 70.000 € fragt mal den Toyota Händler.

        • Thoralf Will
          04.03.2017, 10:47 Uhr.

          Die Fahrzeuge habe enorme technische Probleme und kosten so viel wie ein Tesla – spielen aber eher in der Golf-Klasse. Das sind eher Prototypen als Serienfahrzeuge.

  • Knut Engfer
    03.03.2017, 21:41 Uhr.

    …. erklären Sie bitte, wie in der kühleren Jareszeit die Beheizung eines Fahrzeuges generiert werden soll – über Batteriestrom dürfte dies nicht gelingen. Aus hiesiger Sicht ist das gesamte Vorhaben eher für Südeuropa geeignet. Fortgibt es – nach hiesigem Kenntnisstand – gegenwärtig keine E-Tankstellen. Ich wäre für eine Erhellung durch Sie als Fachmann dankbar; aber wahrscheinlich kommt da wieder nichts.
    Mit freundlichen Grüßen
    Knut Engfer, Berlin

    • Florian Hacker
      03.03.2017, 22:15 Uhr.

      In der Tat ist das Beheizen der Fahrzeuge im Winter ein Problem und reduziert die Reichweite erheblich. Mittlerweile rückt bei der Entwicklung daher mehr in den Fokus, wie die Beheizung energieeffizienter erfolgen kann. Wenn das Fahrzeug an der Ladesäule vor der Fahrt hängt, dann kann das Fahrzeug ggf. auch vorgeheizt werden.

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:18 Uhr.

      Hyundai erledigt das im IONIQ mit einer Wärmepumpe. Das funktioniert schnell und effizient.
      Ich bin bei -2 Grad einen IONIQ über 1000 km Probe gefahren und habe dabei die Klimaanlage auf 22,5 Grad gestellt gehabt. Im Schnitt hat mich das heizen des Innenraumes deutlich unter 1kW gekostet.

    • Jörn Stadtlander
      04.03.2017, 0:59 Uhr.

      Auch sollten eFzge besser isoliert sein, als heutige Verbrenner. Ähnlich wie bei Häusern mussen wir da umdenken.

      • Hannes Bauer
        04.03.2017, 19:53 Uhr.

        Geht nicht: Je schwerer das Fahrzeug, desto mehr Energieaufwand fürs Fahren, und desto kürzer die Reichweite.

    • Rievers, Hans-W
      04.03.2017, 1:23 Uhr.

      Dann schaut mal bei Renault (Zoe) oder Hyunday rein. Hier werden die Autos mit einer Wärmepumpe beheizt. Es gibt Sachen, die gibt es schon. An Herrn Hacker sie sollten doch auf jeden Fall darüber infprmiert sein!!!

  • DiLeGreen
    03.03.2017, 21:41 Uhr.

    Was sagen Sie zur Studie des Umweltministeriums welche, im Gegensatz zu der in der Sendung getätigten Aussage, eine um ca. 20% bessere Umweltbilanz beim E-Auto sieht?
    Studie: http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Verkehr/emob_klimabilanz_2015_bf.pdf

  • Blago J.
    03.03.2017, 21:40 Uhr.

    Eine sehr „gelungene“ Kontra-E-Mobilität-Sendung!

    Was könnte der Staat tun? Nun, er könnte die kommunale Fahrzeuge gegen E-Fahrzeuge (alle leichten Fahrzeuge) austauschen und schon für sich eine Infrastruktur aufzubauen, die später allen zu Gute können könnte. Die Post macht das sehr erfolgreich vor.
    2. Rohstoffe: man tut so, als würden die konventionellen Fahrzeuge aus Luft gebaut. Es sind nur andere Stoffe, man muss eben die Produktion umstellen.
    3. Die Langzeitqualität: Verbrenner können ihre Schadstoffnorm nicht einmal nach dem verlassen den Werks erfüllen, geschweige denn nach 200.000 km, bei den LKW werden diese des Geldes wegen sogar abgeschaltet. Das Problem haben sie bei der E-Mobilität nicht.

    Naja, in Deutschland hat man die Halbleiterei, dann die Informatik und das Internet, dann den Mobilfunk und nun wird man das E-Auto verschlafen. Viel Spaß!

  • Mark
    03.03.2017, 21:40 Uhr.

    Wird der Rohstoff Mangan bei der Batteriezukunft eine Rolle spielen?

    • Florian Hacker
      03.03.2017, 22:12 Uhr.

      Das kann ich Ihnen nicht mit Sicherheit sagen. Anders als bei Lithium, gibt es bei den anderen Materialien aber durchaus auch Alternativen. So wird zum Beispiel Kobalt in Batterien auf Grund der ansteigenden Marktpreise zunehmend durch Alternativmaterialien ersetzt.

  • Jörn
    03.03.2017, 21:40 Uhr.

    Klares Parkverbot für Verbrennungsfahrzeuge an Ladestationen muss unbedingt umgesetzt werden; schließlich parkt man auch nicht an einer Zapfsäule / Tankstelle.
    Ansonsten wird im Export der Verbrenner weiterhin eine Existenzberechtigung haben und der Staat wird sich mittelfristig eine Energiesteuer für E-Fahrzeuge ausdenken, damit die Einnahmenrückgänge bei der Mineralölsteuer kompensiert werden können.

    • Hannes Bauer
      04.03.2017, 20:02 Uhr.

      Der Vergleich hinkt gewaltig: Tankstellen sind Privatflächen, werden vom Eigentümer erhalten und betreut (Schneeräumung). Öffentliche Verkehrsflächen, also Abstellplätze bei Ladesäulen, könnten eher so genutzt werden: alle KFZ dürfen HALTEN, E-Fahrzeuge jedoch dürfen bis zu x Stunden PARKEN (in Abhängigkeit von der Leistungsfähigkeit der Ladesäule).

  • Alfred
    03.03.2017, 21:40 Uhr.

    Sehr geehrter Herr Hacker,
    mich würde mal interessieren wie der Wirkungsgrad der Batterien bei einer solchen Schnellladestation ist. Wenn die Batterien mit 50 kW geladen werden, müssten sie doch ziemlich heiß werden. Also müsste der Wirkungsgrad doch schlechter sein als bei einer langsamen Ladung, oder? Leider fehlte dazu ein Hinweis im gezeigten Bericht. Ich finde dass dieser Zusammenhang wichtig ist wenn die Schnelladestationen die Elektromobilität voran bringen sollen. Vielen Dank.

    • Blago J.
      03.03.2017, 21:54 Uhr.

      Wirkungsgrad?

      Auf jeden Fall um Welten besser, als die den Erdöls, der, wenn man wirklich alles mitrechnet, beim besten Diesel so bei 10% liegt! Damit meine ich nicht von Tank bis zum Auspuff, sondern wenn man vom Bohrloch beginnt zu rechnen, dann denn Transport, Raffination, Transport und Distribution mitrechnet.

      So wird das beim E-Mobil auch immer gerechnet.

    • Matthias Schwarz - Berater E-Mobilität
      03.03.2017, 22:38 Uhr.

      Der „Wirkungsgrad“ > Nutzbare Kapazität ist tatsächlich bei „warmen“ Akkus besser als bei kalten. Zuviel/hohe Wärme kann aber den Akku schädigen. Deshalb wird dieser teilweise auch gekühlt. Ladeverluste treten aber immer auf, beim Schnellladen nicht unerheblich(> Wärme). Apropos Wirkungsgrad, dieser liegt beim E-Motors um die 90% – beim Verbrennungsmotor um die 25%-35% (fair gerechnet noch weiter darunter) Wird der Strom regenerativ erzeugt gibt es keine effizientere und sauberere Möglichkeit mobil zu sein.(ausser natürlich ÖPNV, Bahn und Fahrrad)

      • Hannes Bauer
        04.03.2017, 20:18 Uhr.

        zur nutzbaren Kapazität: Sehr selten, aber doch, sind Autobahnen durch heftigen Schneefall und -verwehungen völlig unpassierbar, und Hunderte müssen im Auto übernachten (und nutzen klarerweise die Heizung). Wenn es dann irgendwann am nächsten Tag weitergeht, reichen den leeren Benzinern/Diesel wenige Liter Kraftstoff vom Nothilfeteam, und sie können selbst weiterfahren. Aber die leeren E-Autos müssen allesamt aufwendig abgeschleppt werden.
        Anderes Beispiel: Fernreise mit dem Flieger in den Süden, das E-Fahrzeug steht am billigen Flughafenparkplatz, wo es keine Ladesäulen gibt (andererseits: wer möchte sein E-Auto unbeaufsichtigt 2 Wochen an der Ladesäule wissen, wenn manche Handyakkus schon nach kurzer Ladezeit zu brennen beginnen?). Wieviel Kapazität geht da in 14 Dauerfrosttagen in einem Januar bloss durchs Parken verloren? Funktioniert da dann zumindest noch die Zentralverriegelung?

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:20 Uhr.

      Gemessen beim Hyundai IONIQ: ca. 90% Wirkungsgrad bei der Ladung an einer DC-Ladesäule.
      Der Elektromotor selbst hat bekanntlich einen Wirkungsgrad von ~95%.

      Die Verlustleistung beträgt damit nur ein Bruchteil dessen, was bei einem Verbrenner flöten geht.

    • Rievers, Hans-W
      04.03.2017, 1:30 Uhr.

      In neuen Batteriemodellen liegen die Zellen in einer Flüssigkeit, so das die Wärme besser abgeführt werden kann. Effektivität eines Motor ca. 30 % E-Motor 98% Rest ist jeweils Wärme.

  • Taunusmann
    03.03.2017, 21:40 Uhr.

    Mit E-Autos machen die Hersteller keinen Gewinn? Dass ich nicht lache. Für z.B. einen E-Golf bekomme ich zwei Normalgolf. Dabei entfallen beim E-Auto zahlreiche Bauteile. Teurer Motor, Getriebe, Kupplung, Kupplungspedal, Kühler mit Ventilator, Abgasanlage samt Katalysator, Benzintank, Benzinleitung, Ölwanne, Wasser-, Kraftstoff- und Ölpumpe, Wasser- und Ölkreislauf. Noch etwas vergessen? Mir kann keiner erzählen, dass die Batteriekosten das alles auffressen – bei doppeltem Anschaffungspreis. Ne ne, so wird das nichts, mit dem E-Auto, ganz abgesehen von anderen Dingen, die noch nicht stimmen.

  • EmptySea
    03.03.2017, 21:39 Uhr.

    Herr Hacker,
    Was sagen Sie zu dem Problem der unzureichenden Produktion von Lithium (1 Mio. E-Autos=36% der heutigen Weltproduktion) und noch interessanter für mich: was sagen Sie dazu, dass die gesamten zu halbwegs vertretbaren Kosten zur Verfügung stehenden Lithiumvorräte unseres Planeten nicht mal annähernd dafür ausreichen können, alle existierenden PKW zu ersetzen?

    Sollten nicht besser Methan basierte Brennstoffzellen die Energie liefern? Schließlich ist das Erdgasnetz nicht nur der größte Energiespeicher und existiert bereits, sondern könnte (per Verwendung von Überschussstrom der erneuerbaren zur Produktion von H2 durch Elektrolyse und dessen katalytische Umwandlung in CH4) auch viele Stromtrassen einsparen.

  • Gast
    03.03.2017, 21:39 Uhr.

    Solange ein eAuto spürbar teuerer ist als ein neuer Diesel und man auch noch die teuere Batteriemiete on Top bezahlen muss werden sich eAutos in Dt.niemals durchsetzen! Da hilft auch keine Prämie! Ein kompletter Erlass der MwSt wie in Norwegen würde helfen. Aber die Hersteller in Dt machen offenbar nicht mit. Sehr Schade!

    • Blago J.
      03.03.2017, 21:43 Uhr.

      Ist es nicht: ein Tesla kostet das Gleiche wie eine E-Klasse, ein BMW i3 genau so viel wie ein VW Golf mit gleicher Leistung und Ausstattung.

      Man vergleicht immer das Top E-Model mit dem Einsteigermodell der Verbrenner, das ist aber falsch!

      • Jeff Black
        03.03.2017, 21:50 Uhr.

        Wie bitte? Ein i3 kostet rund 40000 Eur und muss in der Praxis nach 120KM (selbst „erfahren“) von Hand geschoben werden, sofern man nicht zufällig an einer E Tanke vorbei kommt. Einen Golf bekomme ich ab 17000 Eur und habe damit ein vollwertiges Auto und keine nacke Schüssel wie bei diesem BMW Versuchsobjekt. Bitte bei den Tatsache bleiben.

        • Blago J.
          03.03.2017, 22:10 Uhr.

          1. Ein 125kW Golf kostet in der gleichen Ausstattung auch 40.000€ und mehr. Bitte nicht Äpfel und Birnen (das nackte Grundmodell!) vergleichen
          2. 120 km? Na und? Die meisten Tanken auch nur für 20-30€ und und tun das einmal in der Woche. Haben die eine höhere Reichweite? Glaube ich kaum!

          • Jeff Black
            03.03.2017, 22:40 Uhr.

            Und wenn man keinen 125 kw golf will sondern einen mit 85 ps? Und nur 17000 eur dafür bereitstellen kann? Was soll ich mit 170ps?

        • David W
          03.03.2017, 22:11 Uhr.

          Keine Sorge. Durch höhere Nachfrage wird auch das Angebot steigen und der Preis sinken. Der E-Markt hat sehr großen Potential und dieses werden die Hersteller ausnutzen.

  • Jeff Black
    03.03.2017, 21:39 Uhr.

    Ich habe mich sehr intensiv (v.a. beruflich bedingt) mit dem Thema E Mobilität auseinander gesetzt. Ich stelle leider fest, dass mittlerweile dies sehr unreflektiert als „umweltfreundliche“ Variante der Mobilität propagiert wird. Das ist es in der Realität leider nicht. Das beginnt beim Unsinn, den deutschen Strommix als Rechengrundlage zu benutzen, setzt sich fort, indem die negative Bilanz der Akkus geflissentlich übersehen werden und endet letztlich beim nicht geklärten Recycling des Batterie-Sondermülls. Das E Auto ist definitiv keine Lösung für die Zukunft (und setzt sich wohl auch nicht durch, selbst nach sinnloser Subvention nicht).

    • Hannes Bauer
      04.03.2017, 20:20 Uhr.

      Kann nur zustimmen.

  • ich
    03.03.2017, 21:39 Uhr.

    Wir hatten mal in der Firma ein e Auto. Die akkuzelle waren dann defekt. Neue Zellen haben 13.000 Euro gekostet. Was passiert wenn bei Batterien die Garantiefrist abgelaufen ist. Welche Privatperson kann/möchte sich das leisten…

    • Blago J.
      03.03.2017, 21:45 Uhr.

      Klar, es gab noch nie einen Motorschaden bei einem neuem oder gar gebrauchtem Vebrenner und wenn, hat man den sicher für 2,50€ repariert, oder?

      Ein Motor-Tausch ist auch kaum billiger!

      • ich
        03.03.2017, 21:56 Uhr.

        Es ist ein zusätzlicher Kostenfaktor. Die Batterie.
        Ein e Auto hat auch eine Motor der ebenfalls und zusätzlich kaputt gehen kann. Bei Einen defekten Akku muss die gesamte Einheit ausgetauscht werden. Bei einem Motor kann es auch nur ein Bauteil sein, welcher ausgetauscht werden muss.

        • Blago J.
          03.03.2017, 22:15 Uhr.

          Als wäre es bei Verbrenner anders? Beim Audi TT muss bei kaputten Licht muss auch die komplette Einheit getauscht werden, beim A6, wenn eine 20€ Kette kaputtgeht, muss das halbe Fahrzeug zerlegt werden und das kostet dann knapp 6.000€!
          Eine Kette, also wirklich nichts spezielles, was ein ein Akku ist, weil um Welten aufwendiger herzustellen ist! Eine Autobatterie kostet im Tausch 375€, nur aus Blei!

          Wo ist da der Vergleich?

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:22 Uhr.

      Hyundai bietet beim IONIQ auf den Akku 8 Jahre/200.000 km Garantie.

  • Klaus Junk
    03.03.2017, 21:39 Uhr.

    Ich mache mir wegen dem Ressourcen-Verbrauch für die Batterie-Produktion Sorgen. Kann man davon ausgehen, dass es in der Batterie – Entwicklung noch Fortschritte bzgl. nachhaltiger Herstellung gibt bzw. sind da schon Ansätze in der Forschung erkennbar?

    • Florian Hacker
      03.03.2017, 22:08 Uhr.

      Es gibt schon viele Ansätze wie Materialien ersetzt und auch recycelt werden können. Durch die weiteren Fortschritte bei der Batterietechnologie wird sich auch der Materialeinsatz reduzieren. Dennoch bleibt das Ressourcenthema in Bezug auf die Umweltwirkungen und die Importabhängigkeit auch zukünftig von großer Bedeutung.

  • Matthias Zehelein
    03.03.2017, 21:38 Uhr.

    Herr Hacker, Ihre Argumente und Denkweisen kann ich vollkommen nachvollziehen und bin auch meistens selber Meinung, ABER: Was ist denn mit der Brennstoffzelle die einen Toyota in Japan Wasser als Abgase emittieren lässt? Reichweite 500km, Tanke in Minuten und kein Import seltener Erden etc. Es wurde nicht in einer Minute in der Reportage davon gesprochen. E-Autos sind gut, aber Brennstoffzellenautos doch viel besser, oder nicht?

    Freundliche Grüße und ein schönes Wochenende!

    • Florian Hacker
      03.03.2017, 22:06 Uhr.

      Die Brennstoffzellentechnologie von den meisten Herstellern – jenseits von Toyota – nicht forciert. Hintergrund ist der schlechtere Gesamtwirkungsgrad und die Fortschritt bei der Batterietechnologie in Bezug auf Kosten und Reichweite, die die Vorteile des BZ-Fahrzeugs deutlich reduziert haben und die schlechtere Energiebilanz nicht aufwiegen.
      Das heißt aber nicht, dass die Brennstoffzelle in bestimmten Anwendungen noch eine Zukunft haben kann.

      • Martin Oster
        03.03.2017, 22:14 Uhr.

        Ich könnte mir die Brennstoffzelle im Bereich Luftfahrt und Schiffahrt vorstellen, wo deutlich höhere Energiemengen pro Fortbewegungsmittel erforderlich sind.

      • Michael Gerke
        03.03.2017, 22:31 Uhr.

        Die schlechtere Energiebilanz taucht immer wieder als technisches Argument auf. Wenn aber der Strom vollständig aus Sonne oder Wind gewonnen wird – was ja auch das E-Auto-Szenario beinhaltet – ist Effizienz für mich nicht ausschlaggebend, da keine Emissionen entstehen, die man mit höherer Effizienz vermeiden könnte.

        • Martin Oster
          03.03.2017, 23:50 Uhr.

          Da reden wir aber von einer Zukunft, in der wir eine wesentlich effizientere Speicherung von Strom und ein wesentlich besseres Ladeequiment haben. Dann können wir den Strom auch wieder direkt in Mobilität investieren.

        • Thoralf Will
          04.03.2017, 0:23 Uhr.

          Wozu den Strom erst aufwendig in Wasserstoff wandeln (mit massivem Verlust von ca. 85%) statt gleich einen Akku zu laden?

          • Hannes Bauer
            04.03.2017, 20:27 Uhr.

            Die Speicherung! Solange Gase und Flüssigkeiten einfacher speicherbar sind (als Elektrizität) und sich Fahrzeuge damit in sehr kurzer Zeit Volltanken lassen, sind E-Fahrzeuge nicht praxistauglich.

  • Reinhard Hagemann
    03.03.2017, 21:38 Uhr.

    Lieber Herr Hacker,
    müsste man, wenn es um die Reichweite der Autos geht, nicht auch sagen,
    diese im Winter mit Batteriestrom geheizt werden müssen? Oder wollen Sie
    Katalytöfen einbauen?
    Gruß
    Reinhard Hagemann

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:24 Uhr.

      Wärmepumpe. Funktioniert beim Hyundai IONIQ hervorragend (selbst getestet) und braucht erstaunlich wenig Strom (im Schnitt deutlich unter 1kW).

  • Zuschauer
    03.03.2017, 21:38 Uhr.

    Sehr interessante Sendung, leider kommt dieses Thema im Deutschen Fernsehen etwas zu kurz. Mich würde interessieren wie es zukünftig mit dem Ladenetz aussieht, sowie mit den unterschiedlichen Standards der Ladekabel. Weswegen so wenige E-Autos unterwegs sind liegt natürlich an den Anschaffungskosten, wird sich hoffentlich bald ändern.

  • notwendig
    03.03.2017, 21:37 Uhr.

    was ist das für eine geschichte, dass deutsche behörden den ausbau von privaten ladestationen behindern?

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:25 Uhr.

      Das ist leider nur ein Teil des Problems. Ein weiteres Problem ist die Behinderung der Abrechnungssysteme, weil sich Eichämter stur stellen und statt des europaweiten Standards nur einen deutschen Sonderweg zulassen wollen, der natürlich zusätzlich bremst. Deshalb muss man vielerorts nach Zeit bezahlen (statt kWh) – was nochmal teurer ist.

  • Alex
    03.03.2017, 21:37 Uhr.

    Warum wurde in dem Beitrag nichts über die aktuellen Kosten für den Verbraucher gesagt? Was kostet eine Tankfüllung im Vergleich? Wie weden sich die Kaufpreise entwickeln?

    Ich würde gerne ein e-Auto fahren, aber ohne eigene Garage ist dies in Berlin bei mangelhafter Ladeinfrastruktur unmöglich.

    Grüße,
    Alex

    • Florian Hacker
      03.03.2017, 22:02 Uhr.

      Die Kaufpreise werden in den nächsten Jahren sicherlich noch deutlich Fallen. Die Kilometerkosten liegen heute bei weniger als der Hälfte. Das heißt, dass bei hoher Fahrleistung sich ein E-Auto auch heute schon rechnen kann.

      • sherlog
        03.03.2017, 23:43 Uhr.

        meine Rechnung sieht anders aus:mein Hyundai IX 20 kostete als Jahreswagen mit Flüssiggasanlage 12000 €,verbraucht auf 100 km 4.5 € an relativ umweltfreundlichen Treibstoff, ein E-Fahrzeug kostet das 2.5 fache = 30000€, verbraucht ca 2.2 € an Strom. Für den gezahlten Mehrpreis von 18000€ könnte ich 7826 x 100km = 782600 km fahren.

        Mfg,

  • Martin Oster
    03.03.2017, 21:37 Uhr.

    Ich denke, die sukzessive Einführung der E-Mobilität im Gleichklang mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist unausweichlich vor dem Hintergrund der ökologischen Belastung des Planeten. Der langfristige Erhalt der Umwelt ist die Grundlage der zuukünfitigen menschlichen Existenz. Daher halte ich die zentrale politische Steuerung hin zu einer umweltverträglichen Mobilität für unumgänglich. Der Umstieg darf nicht dem Goodwill der Allgemeinheit oder der Wirtschaft überlassen werden und muss dabei als Generationenprojekt gesehen werden.

    • sherlog
      03.03.2017, 23:50 Uhr.

      mit dem Dämmwahn in Deutschland sieht es genau so aus, gespart wird nachhaltigerweise am Ende überhaupt nichts, siehe: Isolitis – ein gesamtwirtschaftlicher Flop und Konrad-Fischer-info.de. Meine Erfahrung beweist den Dämmunsinn.

      Mfg,

  • DerDa
    03.03.2017, 21:37 Uhr.

    In Ihrem Beitag wurde einerseits von 100% Ökostrom an den Ladesäulen der EnBw gesprochen (übrigens ist lt. Verordnung an allen öffentlichen Ladesäulen 100% Ökostrom vorhanden), gleichzeitig aber als Fazit auch von Strommix als Energiequelle für E-Autos. Das lässt sich nur dann erklären, wenn der Großteil der E-Autos im Privathaushalt ohne Ökostromvertrag oder Solaranlage geladen werden würde. Diese Faktoren sind allerdings nicht berücksichtigt. Weiter auch nicht, dass Porsche, BMW, Tesla,… über eigene Solaranlagen für die zur Produktion notwendigen verfügen, eine Berechnung des „CO2-Äquivalents“ anhand des Strommixes ist also realitätsfern.

    • sherlog
      03.03.2017, 23:53 Uhr.

      siehe: Energiewende ins Nichts von Prof.Dr.Dr. H. Werner Sinn

      Mfg

      • Thoralf Will
        04.03.2017, 0:27 Uhr.

        Sinn ist eine Marionette der deutschen Industrie, die bei der Elektromobilität weit hinter hinkt. Der kann gar nichts anderes sagen.

    • Hannes Bauer
      04.03.2017, 20:36 Uhr.

      Hätte ich ein E-Auto, würde ich es mit dem BILLIGSTEN Strom laden. Schliesslich hätte ich ja bereits aus „Umweltgründen“ viel mehr in Anschaffung und Infra (Ladestation in der Garage) investiert als ein anderer. Eigentlich müssten wir sowieso Atomstrom nutzen, wo doch diese Schrotttechnologie so viel von unserem Steuergeld bekommen hat! Und die Erneuerbaren sollen gefälligst schauen, dass sie wirtschaftlich produzieren?!

  • Mgreen
    03.03.2017, 21:36 Uhr.

    Ich wohne in einer Stadt in einer Mietwohnung und würde gerne ein e-Auto fahren. Allerdings ist die Hürde für mich eine Ladestation – mein Vermieter hat keine Anreize in eine Ladestation zu investieren. Wie will man dieses Problem lösen / angehen? Auch viele Firmen sind zur Miete…

    • Florian Hacker
      03.03.2017, 21:58 Uhr.

      Für diese Fälle ist es zentral, dass die öffentliche Ladeinfrastruktur ausgebaut wird.

  • Peter Jost
    03.03.2017, 21:36 Uhr.

    Ich denke darüber nach, unserer WEG-Verwaltung zur nächsten Eigentümerversammlung einen Antrag einzureichen, die Einstellplätze in unserer Tiefgarage mit Ladeplätzen für Elektrofahrzeuge auszurüsten. Auf mehrere Fragen habe ich aber bisher noch nirgendwo Antworten gesehen: Wie wird ein Elektrofahrzeug beheizt? Wie wird im Winter sicher gestellt, dass die Heizung leistungsstark genug ist, dass die Autoscheiben nicht vereisen/ beschlagen? Wie funktionieren Klimaanlagen in Elektrofahrzeugen? Wie ist die Motorleistung/ Batteriekapazität, wenn Fahrzeuge mit hohen Motorleistungen gebraucht werden, z. B. zum Ziehen von Anhängern?

    • DerDa
      03.03.2017, 21:41 Uhr.

      Heizung elektrisch. Klimaanlage wie überall sonst auch, elektrisch. E-Autos können idR vorklimatisiert werden, dh Sie steigen jeden morgen in ein warmes Auto ein. Die Leistung ist ausreichend. Bisher einziges E-Fzg mit Anhängerkupplung ist das Tesla Model X, Model 3 wird ebenfalls eine Anhängerkupplung optional bekommen. Verbrauch hängt (wie bei allen Fzgen auch) stark von der Bauform und der Zuladung ab. Für das Model X gibt es einige Blogbeiträge zum Thema Anhänger.

    • Matthias Schwarz - Berater E-Mobilität
      03.03.2017, 22:58 Uhr.

      am besten mal einen Nissan Leaf mit Wärempumpenheizung probefahren. Wird schneller warm als ein Verbrenner und ist sehr effizient. Natürlich kostet das im Winter 10-20% Reichweite. Zusätzlich verschaffen Sitz und Lenkradheizung aber günstig wärmende Gefühle. WP und Vorheizen per App wird auch Standard werden. E-Fahrzeuge ist auch nicht grundsätzlich der Heilsbringer und soll auch nicht eins zu eins die vorhandene Mobilität ersetzten, sondern bildet unter vielen Mosaikstückchen einen wichtigen Baustein in der Energiewende. Alleine 11 mio. Zweit- und Drittwagen könnten heute schon ohne Mobilitästeinschränkungen ersetzt werden.

  • Etem Spreng
    03.03.2017, 21:36 Uhr.

    Ich glaube das die Produktion und das Recycling von Batterien für Elektro Autos sehr Co2 belastend ist da kann ich viele Jahre mit meinem Verbrenner fahren. Des weiteren wird sich bei Elektro Autos auch viel tun mehr Bauteile in den kommenden Jahren es wird ja immer weiterentwickelt am Anfang des Automobils hatte dieses auch wenig Bauteile.

    • DerDa
      03.03.2017, 21:42 Uhr.

      „Ich glaube“ ist schon mal der falsche Ansatz. Es gibt Studien zu diesem Thema. Tesla zB wird für das Model 3 die komplette Batterie- und Antriebstrangfertigung sowie das Recycling mit 100% Solarenergie durchführen.

    • Hannes Bauer
      04.03.2017, 20:41 Uhr.

      Würden die Verbrenner-PKW das Verbrauchen, was im Prospekt steht, und die Euro 5 / Euro 6 Norm völlig einhalten – nicht nur im Labor und bei „Schönwetter“, wäre es schon viel viel besser mit der Abgassituation.

  • Jürgen Tristram
    03.03.2017, 21:36 Uhr.

    Wie hoch wäre der Energiebedarf, wenn der gesamte KFZ-Verkehr auf Elektroenergie umgestellt würde? Nach meiner Schätzung ca. 670 TWh, also mehr als unsere gesamte Stromerzeugung derzeit. Woher soll die kommen? Aus erneuerbaren Energien? Schon jetzt wird über die vielen Windräder diskutiert. Meines Erachtens macht man sich, bzw. den Bürgern hier etweas vor!

    • Martin Oster
      03.03.2017, 21:48 Uhr.

      Es sind rund 140 TWh, also rund ein Viertel des aktuellen Verbrauchs. 700 Mrd KM werden auf deutschen Straßen im Jahr zurückgelegt. Bei einem Durchschnittsverbauch von 20 kWh pro 100 km kommt man auf diese Summe.

      • Jürgen Tristram
        03.03.2017, 22:01 Uhr.

        die Universität Tübingen – Physikalisches Institut Kepler Center for Astro and Particle Physics nennt folgende Werte: 23 kWh / Pers. / Tag, d.h. 23*80.000.000*365= 671,6 Mrd. kWh=671 TWh.

        • Martin Oster
          03.03.2017, 22:12 Uhr.

          Gibt es zu den Zahlen einen Link, würde mir die gerne mal im Kontext ansehen.

          • Jürgen Tristram
            03.03.2017, 22:15 Uhr.

            Ich habe mir einen pdf-Ausdruck gemacht, den ich Ihnen zukommen lassen könnte. Habe den Link ursprünglich durch Suche im Internet gefunden.

            • Martin Oster
              03.03.2017, 22:28 Uhr.

              Danke. Ich werde nochmal recherchieren. Die Zahlen kommen mir vor dem Hintergrund meiner Recherchen sehr hoch vor. Vielleicht nicht mehr Stand der Technik? Mein E-Auto verbraucht im Jahresschnitt 14 kWh / 100 km. Die neuesten Modelle kommen da noch drunter. Ich habe mit 20 kWh gerechnet, um auch Busse und LKW mit zu berücksichtigen. Die 700 Mrd gefahrene KM in Deutschland sind ein belastbarer Wert. Daher erstaunt mich Ihr viermal so hoher Wert.

        • Thoralf Will
          04.03.2017, 0:29 Uhr.

          Das klingt absurd hoch, wenn man bedenkt, dass die ca. 45 mio. Autos in Deutschland im Schnitt nur knapp 40 km bewegt werden, was bei einem typischen Verbrauch bei einem Elektroauto von unter 20 kWh/100km keinen 10 kWh pro Auto entsprechen würde.

    • Florian Hacker
      03.03.2017, 21:56 Uhr.

      Für die Elektrifizierung des Pkw-Verkehrs sind es etwa 25% der heutigen Stromerzeugung. Auch das ist schon viel und zeigt wie wichtig es ist auch weiter an Energieeffizienz und die Nutzung anderer Verkehrsmittel zu denken, um den Energiebedarf zu senken. Die weitere Nutzung von fossilen Energieträgern wird angesichts des Klimawandels allerdings keine Alternative sein.

      • Jürgen Tristram
        03.03.2017, 22:10 Uhr.

        Jürgen Tristram
        03.03.2017, 22:01 Uhr.
        die Universität Tübingen – Physikalisches Institut Kepler Center for Astro and Particle Physics nennt folgende Werte: 23 kWh / Pers. / Tag, d.h. 23*80.000.000*365= 671,6 Mrd. kWh=671 TWh.

        • Thoralf Will
          04.03.2017, 0:30 Uhr.

          Das klingt absurd hoch, wenn man bedenkt, dass die ca. 45 mio. Autos in Deutschland im Schnitt nur knapp 40 km bewegt werden, was bei einem typischen Verbrauch bei einem Elektroauto von unter 20 kWh/100km keinen 10 kWh pro Auto entsprechen würde.

    • Gast
      03.03.2017, 22:42 Uhr.

      Genau dafür hat der bekannte Youtuber und Maschinenbauingenieru Horst Lüning eine eigene Rechnung gemacht. Sein Fazit: Den zusätzlichen Strom für eine 100 % e-Mobilität in Deutschland können wir locker produzieren, den der Gesamtstromverbrauch in Deutschland geht schon seit Jahren zurück (Dank der sparsameren Geräte, Energiesparlampen etc). Der Strom und die Leitungenseien da, vorausgesetzt, man lädt die e-Autos dann auf, wenn am wenigsten Strom verbraucht wird, nämlich nachts.

      Hier sein Beitrag: https://www.youtube.com/watch?v=QYcualWmbFQ

      • Hannes Bauer
        04.03.2017, 20:53 Uhr.

        „wenn am wenigsten Strom verbraucht wird, nämlich nachts“ – nicht nur! Erst die IT-Vernetzung und intelligente Ladetechnik können helfen, die Stromnetze wirtschaftlich auszulasten. Da könnten Sie dem E-Auto die Vorgabe machen, die Batterie solle um zB.06:45 am nächsten Tag zu 65% geladen sein, weil Sie wissen, dass Sie direkt in die Firma fahren (und dort weiterladen können). An einem Tag, der mit einem Auswärtstermin beginnt, werden Sie das Fahrzeug auf 100% laden lassen. Um den Rest müssen sich dann Ladestation und Netzbetreiber kümmern – die Ladestation weiß, wieviel Energie bis Ladeschluss (06:45) benötigt wird, und der Netzbetreiber weist die Ladestation an, wann sie wieviel Energie aus dem Netz ziehen darf. Wenn die Industrie das nicht hinbekommt, brauchen wir auch keine Kühlschränke mit Internetzugang…

  • Rudolf Lauf
    03.03.2017, 21:36 Uhr.

    Um die CO2-Emissionen zu vergleichen, beziehen Sie sich auf den aktuellen Strommix und kommen zum Ergebnis, dass Ökoautos momentan in dieser Beziehung keineswegs umweltfreundlich sind. Ich sehe das noch gravierender und vermute einen Denkfehler:
    Es geht nicht um den durchschnittlichen Strommix, sondern um das „oberste Prozent“ elektrischer Energie, das eingespart oder eben vermehrt benötigt wird. Die Anzahl der Elektroautos ändert nichts an der Menge regenerativer Energie, die ins Netz eingespeist wird. Folglich wird zusätzlicher Strom allein fossil bereitgestellt.
    Kurz: Elektroautos fahren zu 100% mit Kohlestrom.

    • Florian Hacker
      03.03.2017, 21:53 Uhr.

      Diese Argumentation ist für den Übergangszeitraum bis zu einer Welt mit 100% EE-Strom durchaus schlüssig. Wir haben uns damit in diversen Studien beschäftigt. (Schauen Sie doch mal auf unsere Homepage http://www.oeko.de. Dort finden Sie z.B. Infos zum Projekt OPTUM.)
      Daher ist es wichtig für den zusätzlichen Strombedarf der E-Fahrzeuge den Ausbau der erneuerbaren Energien zu erhöhen.

      • Rudolf Lauf
        03.03.2017, 22:01 Uhr.

        Ja, sicher sollten wir den Ausbau regenerativer Energiegewinnung voranbringen, aber das ist ein anderes Thema. Die Aussage, dass Elektromobilität umweltschädlicher ist als fossil betriebene, bleibt so lange bestehen, wie es noch 24 Stunden am Tag zumindest einen kleinen Anteil Kohlestrom gibt.

        Viele Grüße
        Rudolf

        • Martin Oster
          03.03.2017, 22:08 Uhr.

          Die E-Mobilität kommt flächendeckend ja nicht von heute auf morgen und so sollte man die komplette Entwicklung etwas langfristiger betrachten.

  • Stephan Krall
    03.03.2017, 21:35 Uhr.

    Ich habe zwei Fragen:

    1. Wie lange halten die Batterien in Elektroautos? Bei meinem eBike hat sie nach fünf Jahren schlapp gemacht (was sukzessive schon vorher begann) und hat dann 500 Euro Folgekosten verursacht. Ein hoher Preis.

    2. Wenn Elektroautos aus Deutschland z. B. nach Frankreich exportiert werden würden, würden sie dort vorwiegend mit Atomstrom betrieben. Wollen wir das fördern?

    Danke für eine Antwort.

    • Brandubh
      03.03.2017, 21:41 Uhr.

      Nach 5 Jahren machen die teuren Batterien schlapp. Im Winter sind sie schnell „leer“ gefahren. Am besten kein Radio hören. :-)
      E-Autos sind Schrott.
      Ich bin zuversichtlich, dass der Markt sich gegen E-Autos entscheiden wird.
      Es wird aber so kommen, dass Autos mit Verbrennungsmotoren verboten werden. Aber da sich viele kein E-Auto werden leisten können, wird der Autoverkehr zurückgehen.
      Leider wird auch die deutsche Wirtschaft zurückgehen, dank solcher IDeologen wie Florian Hacker. Deutschland wird verarmen. Wetten, dass…?!

      • Hannes Bauer
        04.03.2017, 21:01 Uhr.

        Genau, der Markt entscheidet! Gut dass sich USB und nicht FireWire durchgesetzt hat – trotz USB 3 noch immer Stecker-kompatibel mit USB 1.1, genauso wie beim Netzwerkstecker RJ45. So etwas brauchen wir auch in der Mobilität – bestehendes soll nicht (wie DVB-T) per Zwang verbannt werden, sondern: Altes wird kaputt, Neues ist effizienter/praktischer… und schwupps sind zB. die Röhrenfernseher verschwunden.

    • Florian Hacker
      03.03.2017, 21:50 Uhr.

      Die Hersteller geben mittlerweile in der Regel eine Garantie über die Fahrzeuglebensdauer bzw. für 8 Jahre. Die Erfahrungen zeigen auch, dass die Batterien mittlerweile auch deutlich länger halten und wenig Kapazität verlieren.

    • Blago J.
      03.03.2017, 22:20 Uhr.

      Toyota benutzt auch Akkus in ihren Hybriden und die laufen auch nach 12 Jahren meist mit der ersten Batterie. Das sind eine Blei-Akkus, die man so hinbekommen hat, dass die planmäßig nach 5-6 Jahren kaputt gehen!

    • Thoralf Will
      04.03.2017, 0:30 Uhr.

      Hyundai bietet im IONIQ 8 Jahre/200.000 km Garantie auf die Akkus.

  • Hannes
    03.03.2017, 21:35 Uhr.

    GutenAbend
    Batterietechnologie sehe ich als Nadelöhr,hat diese Rohstoffintensive Technik eine Chance?

    • Florian Hacker
      03.03.2017, 21:47 Uhr.

      In der Herstellung besteht ein höherer Materialaufwand bei Elektrofahrzeuge, das ist richtig. Diese können aber wiederverwendet werden. Heutzutage nehmen wir hingegen enorme Mengen an Mineralöl in Anspruch die im Motor verbrannt werden.
      Grundsätzlich ist aber auch richtig, dass unsere Pkw-zentrierte Mobilität sehr rohstoffintensiv ist und nicht als globales Vorbild dienen kann.

      • Brandubh
        03.03.2017, 22:01 Uhr.

        Da werden Sie ja mal richtig ehrlich. Ziel ist es ja, den Individualverkehr zu verbannen bzw. zu zerhacken, nicht wahr, Herr Hacker.

      • Hannes
        03.03.2017, 22:04 Uhr.

        Vielen Dank für Ihren Beitrag, ja die Menschheit(in unsrer getriebenen Gesellschaft)sollte sich wieder mehr auf wahre Werte besinnen,ein Miteinander, und das erreicht man am Besten zu Fuß…, nicht in Höchstgeschwindigkeit von“A nach B“, nur um von etwas zu „fluechten“

        • Hannes Bauer
          04.03.2017, 21:05 Uhr.

          So lange Einkaufszentren auf der „Grünen Wiese“ (ent)stehen und Ortskerne verwaisen, sind wir auch für jede noch so kleine Besorgung (Einkauf, Arzt, Post, Bank, Friseur,…) – vor allem im ländlichen Raum – auf Individualmobilität angewiesen.

  • H.-P Henker
    03.03.2017, 21:35 Uhr.

    Moin Hr. Hacker,
    warum wurde das Thema Gasantrieb NPG nicht angesprochen? Damit könnte doch, zumindest als Zwischenlösung, kurzfristig eine wirkungsvolle Reduzierung der Schadstoffe erreicht werden! ?

    • Notwendig
      03.03.2017, 21:44 Uhr.

      Weil es um E-Autos ging?

    • Blago J.
      03.03.2017, 22:22 Uhr.

      Habe selber Erdgas gefahren und wer das man, kann direkt auf Elektro umsteigen, es ist die gleiche Reichweite (max.250km) und die gleiche Dichte an Tankstellen. Nur das Betanken geht schneller.

  • Johannes Zingsheim
    03.03.2017, 21:34 Uhr.

    Wurde einmal der zusätzliche Strombedarf pro Million E-Fahrzeug geschätzt und wo soll die Riesemenge herkommen?

    • T. Alexander
      03.03.2017, 21:36 Uhr.

      Aus unseren AKW´s .-)

    • Martin Oster
      03.03.2017, 21:41 Uhr.

      Wenn alle in Detschland zugelassen Fahrzeuge elektrisch unterwegs wären, würde das einen Strommehrbedarf von rund 25 Prozent des jetzigen Bedarfs bedeuten. Von diesem Gesamtbedarf wird heute schon ein Viertel regenerativ erzeugt.

      • Johannes Zingsheim
        03.03.2017, 21:52 Uhr.

        Was ist mit den fehlenden Mineralsteuer Einnahmen,dem Staat fehlen viele Milliarden. Wird der Ladestrom dann besteuert?

        • Martin Oster
          03.03.2017, 22:06 Uhr.

          Das ist wohl ein Thema, das man nicht an der E-Mobilität aufhängen kann. Denn der Staat muss sich und die Mobilität in jedem Mobilitätskonzept finanzieren.

        • Brandubh
          03.03.2017, 22:23 Uhr.

          Er wird die Stromsteuer erhöhen! Schon heute besteht der Strompreis zu fast 40% aus Subventionen für den „Erneuerbare Energie“-Wahnsinn!

        • Thoralf Will
          04.03.2017, 0:31 Uhr.

          Strom wird heute schon relativ hoch besteuert.

          • Hannes Bauer
            04.03.2017, 21:08 Uhr.

            Kilometerabhängige Besteuerung! Aber ohne die elektronische Erfassung wie bei den LKW auf den Autobahnen. Nämlich beim jährlichen TÜV. Die gerechteste Variante. Versicherungssteuer gibts als „Grundbesteuerung“ ja auch noch.

    • Brandubh
      03.03.2017, 22:05 Uhr.

      Diese Riesenmenge gibt es nicht! Schon gar nicht mit „erneuerbarer Energie“- Wir bräuchten zusätzliche konventionelle Kraftwerke. Aber das ist ja auch nicht das Ziel solcher Ideologen, wie sie im Öko-Institut herumlaufen. Ziel ist die Verbannung des Individualverkehrs.

      • Gast
        03.03.2017, 22:54 Uhr.

        Ich denke es ist doch allen klar, dass man den motorisierten Individualverkehr nicht verbannen kann und will! Ihr Beitrag ist eine bewusste Provokation, richtig?
        Ich bin aber überzeugt dass wir in den (deutschen) Großstädten eine Verlagerung zugunsten Rad- und Fußverkehr unbedingt brauchen – und von den ökologischen Aspekten rede ich jetzt gar nicht. Es ist einfach ein riesiger Gewinn an Lebensqualität, wenn in Großstädten weite Teile der Bevölkerung täglich mit dem Rad oder mit dem öffentlichen Nahverkehr ihre Wege erledigen – siehe Amsterdam oder Kopenhagen. In den ländlichen Räumen werden PKW natürlich kaum zurückgehen können – aber immer mehr Menschen zieht es in die Metropolen und es ist kein Ende in Sicht. Und um die Mobilität in diesen Metropolen müssen wir uns kümmern, damit wir keine Zustände wie in Los Angeles oder Beijing oder Moskau erleben müssen!

        • Martin Oster
          03.03.2017, 23:29 Uhr.

          Ich würde nicht sagen, dass es Provokation ist. Es ist die personifizierte Angst vor der E-Mobilität, dass einhergehend damit die eigene Freiheit eingeschränkt wird. Stichworte Carsharing und autonomes Fahren. Daher meine Aussage, dass es ein Generationenprojekt ist. Der Mensch ist in Sachen Gewohnheit ein schwerfällige Tier. Aber die nächste Generation kann mit einer neuen Vorstellung von Mobilität aufwachsen.

  • Stefan
    03.03.2017, 21:34 Uhr.

    Guten Abend,
    Wie wirkt sich ein Wandel hin zur E-Mobility auf das fossile Tankstellennetz aus?

    • Florian Hacker
      03.03.2017, 21:44 Uhr.

      Mit zunehmendem Markterfolg von Elektromobilität wird es hier bestimmt einen Rückbau geben. Auch Werkstätten werden vor einem großen Wandel stehen, da Elektrofahrzeuge deutlich weniger Verschleißteile haben.

      • Brandubh
        03.03.2017, 22:08 Uhr.

        Auf den Markterfolg werden Sie lange warten, es sei denn die Politik hilft etwas nach. Aber anders, als sie uns weismachen wollen. E-Autos werde sich nur wenige leisten können. Viele werden arbeitslos. Detuschlands Deindustrialisierung wird weiter fortschreiten. Danke, Herr Hacker.

  • Florian Hacker
    03.03.2017, 21:33 Uhr.

    Guten Abend!

  • Markus schmidt
    03.03.2017, 21:33 Uhr.

    Guten Abend,

    Beim E-Auto spricht jeder über das Thema Kraftstoff.
    Wie stehen Sie zu dem Thema das alle E-Autos viel Sondermüll erzeugen.
    Wo ist da die Ökologie?

    • Florian Hacker
      03.03.2017, 21:42 Uhr.

      Bei Pkw besteht das große Potenzial für Recycling und die Rückgewinnung der kostbaren Rohstoffe. So geschieht dies auch heute bei Blei-Batterien. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass die Fahrzeuge zu großen Teilen recycelt werden und nicht „auf dem Müll“ landen. Dafür sind die Rohstoffe zu kostbar.

      • Markus schmidt
        03.03.2017, 21:46 Uhr.

        Bei Bleibatterien stimme ich Ihnen zu. Aufgrund der notwendigen Leistung zur Batteriegröße und Gewicht sind Lithiumakkus notwendig. Bei dieser Technologie steht die Industrie noch am Anfang des Recyclings.
        Also Sondermüll bis die Entwicklung große Fortschritte macht.

        • Rievers, Hans-W
          04.03.2017, 1:43 Uhr.

          Nein nach dem Autoleben können sie noch jahrelang in Speichern ihren Dienst tuen. Im privaten wie auch gewerblichen Bereich. Aber die Automobilindustrie will hier nicht groß darüber reden, denn der Kunde soll nur denken, die Batterie ist nur Abfall genauso wie alte Kats. Oder hat ihnen ihre Werkstatt je Geld dafür Angeboten?

      • Etem Spreng
        03.03.2017, 21:48 Uhr.

        Blei Batterien ? Guter Witz
        Elektroautos brauchen Lithium Ionen Blei Batterien funktionieren aus technischen Gründen nicht. Die Produktion von Lithium ist ein riesenproblem und das Recycling sowieso. Herr Hacker hat wohl sehr wenig Ahnung, vorallem technisch gesehen.

  • Markus
    03.03.2017, 21:32 Uhr.

    Wie lange wird es noch Benzin geben (minimal)

    • Florian Hacker
      03.03.2017, 21:40 Uhr.

      Benzin wird es sicher noch lange geben. Die Nachfrage wird in Deutschland aber mit dem Markterfolg von Elektrofahrzeugen sicher stark zurückgehen, was ja auch vor dem Hintergrund des Klimaschutzes und der Luftschadstoffproblematik das Ziel ist.

  • Ulrike Härter
    03.03.2017, 21:32 Uhr.

    Warum wird bei der eMobilität nicht mehr auf Redox-Flow-Batterien gesetzt?
    Die Entscheidung dafür würde ein anderes Tankstellennetz erfordern und sollte bald fallen.

    • Florian Hacker
      03.03.2017, 21:39 Uhr.

      Soweit mir bekannt ist, setzen die Hersteller zumindest in der nahen Zukunft nicht auf diese Technologie.

  • T. Alexander
    03.03.2017, 21:31 Uhr.

    Guten Abend Herr Hacker,

    wieviel Auto in % fahren in 2027 Ihrer Prognose nach in Deutschland?

    Meinen Sie nicht, daß es massive Platzprobleme hinsichtlich der Ladesäulen geben wird?

    Mit freundlichen Grüßen

    • Florian Hacker
      03.03.2017, 21:38 Uhr.

      Hallo Herr Alexander,

      wir machen zwar auch Studien zu den Potenzialen von E-Fahrzeugen, angesichts der unsicheren Rahmenbedingungen kann ich Ihnen dazu aber keine verlässliche Angabe machen. Die Bundesregierung hat ein Ziel von 6 Mio. E-Fahrzeugen bis 2030 formuliert. VW möchte bis 2025 etwa 20% elektrische Fahrzeuge produzieren. Die Ladeinfrastruktur wird sicher nicht nur im öffentlichen Raum sein, sondern v.a. auch zu Hause in der Garage.

      • Brandubh
        03.03.2017, 21:53 Uhr.

        Aber Herr Hacker! Wer soll sich den die teuren E-Autos leisten können. Der Markt wird entscheiden und nicht Ihre ideologischen Träumereinen.

        • David W
          03.03.2017, 22:07 Uhr.

          Und der Markt wird sich mit steigeder Nachfrage, höhrerem Angebot und niedrigeren Preisen anpassen.

          • Brandubh
            03.03.2017, 22:10 Uhr.

            Und der Strompreis wird weiter steigen und viele davon abhalten, ein E-Auto zu kaufen. Sie werden sehen, dass das E-Auto das Ende des Individualverkehrs sein wird.

            • David W
              03.03.2017, 22:35 Uhr.

              Der Strompreis wird mit erneuerbaren Energien (va. Solar) sinken. Der Preis für Öl, Kohle und andere fossile Energieträger kann auf Grund seiner begrenzten Verfügbarkeit nur steigen.

  • Magdalena
    03.03.2017, 21:31 Uhr.

    An sich sind Elektroautos ja eine gute Idee, aber wo meinen alle den Strom herzunehmen ? . Klar Strom kommt aus Steckdosen. Und woher nehmen Steckdosen den Strom ? – Richtig ! Aus Atomkraftwerken, jedenfalls sind diese Momentan die Hauptstromquellen in Deutschland. Nun hat aber unsere Regierung beschlossen, genau diese abzubauen, und dann ? Strom aus Windkraft ? Meinen wirklich alle, dass das auf die Dauer ausreichen wird ? Früher oder später werden wir dann die Hilfe von beispielsweise Frankreich benötigen und deren Atomkraftwerke mitbenutzen. Wer wird das bezahlen ? – Wir ! Zudem ist der Rohstoffabbau, den man für die Batterien dieser Autos benötigt auch schädlich für die Umwelt. Daher halte ich diesen „Elektroauto-Wahn“ unsinnig und unüberdacht.

    • T. Alexander
      03.03.2017, 21:35 Uhr.

      Korrekt!

    • Stefan
      03.03.2017, 21:38 Uhr.

      Das ist falsch. Atomkraftwerke sind nicht die Hauptquelle des deutschen Stroms, der stammt im Deutschland im Gesamtmix hauptsächlich aus Kohleverstromung.

    • David W
      03.03.2017, 21:41 Uhr.

      Nicht korrekt. Der Großteil kommt von Kohle. Öl und Kohle sind fossile Brennstoffe, die nur begrenzt verfügbar sind. Die Zukunft der Energieversorgung liegt in der Erneuerbaren Energie, zB der Solarenergie.

      • Brandubh
        03.03.2017, 22:15 Uhr.

        Ein Professor, der an einer deutschen Hochschule Elektrochemie lehrt, kommentiert: „Die Deutschen werden irgendwann den Betrug erkennen, und ich kann nur hoffen, dass bis dahin kein irreversibler Schaden eingetreten ist. Narren kann man nicht aufhalten.“

    • Blago J.
      03.03.2017, 22:30 Uhr.

      Das ist falsch: im Zenit kam von den deutschen AKW max. 18% des Stromes, nun ist es viel weniger. Das meiste kommt noch aus der Kohle, aber an guten Tagen kommen bis zu 60% aus Sonne und Wind. Ich hoffe, es wird mal mehr und regelmäßiger!

  • Brandubh
    03.03.2017, 21:23 Uhr.

    Nach dem Interview mit Florian Hacker weiß ich jetzt, was Ideologen sind.

    • David W
      03.03.2017, 21:34 Uhr.

      Elektromobilität ist keine Ideologie, sondern die überlegene, zukunftssichere und nachhaltige(re) Technik für Mobilität.

      • Brandubh
        03.03.2017, 21:43 Uhr.

        Sie werden sich noch umgucken! :-)

        • Ralf Schumacher
          03.03.2017, 22:15 Uhr.

          Guten Abend,

          es wäre nett, wenn Sie zu Ihrer Meinung stehen und somit auch Ihren Klarnahmen angeben würden.

          MfG.

          Ralf Schumacher

      • Hannes Bauer
        04.03.2017, 21:21 Uhr.

        Na Ihre Zuversicht möchte ich haben! Solange wir das Qualitätsproblem bei LiIon nicht hinbekommen, möchte ich eine solche Batterie nicht im Auto haben – wenn schon ein Handy im Falle eines Batteriedefekts ein Haus abfackeln kann…

    • Mei
      03.03.2017, 21:43 Uhr.

      Guten Abend!Herr Hacker!
      Ich bin eine Studentin in Uni Stuttgart und studiere in E-Mobilität.
      Wie können wir etwas machen,um mehr Leute zur E-Aotos anzulocken oder den Bewusstsein zu erwecken?
      Zurzeit möchten meisten Leute noch normales Fachzeug zu kaufen,weil so viel Unbequemlichkeit z.B die Reichweite,die Ladeninfrastruktur.

      • Brandubh
        03.03.2017, 21:58 Uhr.

        Vor allem aber der Preis, meine Liebe! Ich glaube sogar, dass das E-Auto der Tod des Individualverkehrs sein wird, denn Autos mit Verbrennungsmotor werden von irgendwann von unserer Regierung verboten.
        Da sich die meisten E-Autos aber nicht werden leisten können, werden viele aufs Auto verzichten.
        Es sei denn, wir bekommen Regierungen, die die Klimaschwindel-Ideologie endlich auf den Misthaufen der Geschichte werden.

      • Brandubh
        03.03.2017, 23:08 Uhr.

        Vor allem aber der Preis, meine Liebe! Ich glaube sogar, dass das E-Auto der Tod des Individualverkehrs sein wird, denn Autos mit Verbrennungsmotor werden von irgendwann von unserer Regierung verboten.
        Da sich die meisten E-Autos aber nicht werden leisten können, werden viele aufs Auto verzichten.
        Es sei denn, wir bekommen Regierungen, die die Klimaschwindel-Ideologie endlich auf den Misthaufen der Geschichte werfen.

  • Werner Albaum
    03.03.2017, 21:22 Uhr.

    Ich finde es schon bedenklich
    , das für die erneuerbare Energie Windräder in Naturschutzgebiete gebaut werden.
    Da gibt es die tollsten Argumente. Mich erinnert das schon an die 1970er Jahre mit der Atomenergie.

    Dazu habe ich noch gestern Abend eine Sendung u.a. über die Batterien und auch deren Entsorgung gesehen. Wurde nicht gerade positiv beschrieben.

    Schöne Grüße
    Werner Albaum

    • Rievers, Hans-W
      04.03.2017, 1:36 Uhr.

      Richtig schaut euch doch auf der SAT-Seite die fallenden Batteriepreise an. Bei den E-Autos ist davon kaum etwas zu spüren. Es ist wie bei den Ölpreisen VW soll Öl für 2,5€ den Liter einkaufen und der brave Kunde zahlt dann 25€ den Liter. Das ist Marktwirtschaft.

      • Matthias Schwarz - Berater E-Mobilität
        04.03.2017, 2:51 Uhr.

        Batteriepreise minus 80% seit 2010 – aber Sie haben Recht E-Auto könnten günstiger sein, ist aber so nicht gewollt, denn jeder EV ist ein Konkurrenzprodukt. Eine alte MArketingregel sagt – Solange das alte Produkt gut läuft, bringe kein neues an den Markt – und die Margen bei den Verbrennern sind wirklich nicht schlecht …

  • makro
    makro
    03.03.2017, 19:51 Uhr.

    Liebe Nutzer des makro-Blogs, wir wünschen ein offenes, freundliches und respektvolles Diskussionsklima. Bitte wahren Sie einen fairen und sachlichen Ton. Diese Diskussion wird moderiert und wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die unsere Netiquette missachten. Vielen Dank!

    • Schoss
      03.03.2017, 21:25 Uhr.

      Ladesäulen in dortmund leider fast immer bon benzinern besetzt. Stadt stellt keine haltbenoze auf. Schade. Schoss

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