Verkehr: Reden Sie mit!

Verkehrsexperte Prof. Heiner Monheim.

Verkehrsexperte Prof. Heiner Monheim.

Der tägliche Stau im Berufsverkehr ist ein Quell schier unendlicher Frustration. Doch was jedem einzelnen ein Ärgernis, verursacht volkswirtschaftlich echten Schaden und zieht weite Kreise. Bis hin zur Wahl des Wohnorts und der regionalen Entwicklung. Da stellt sich die Frage, wie man den Autoverkehr entzerren, besser noch vermeiden kann, wie ein attraktiver öffentlicher Nahverkehr aussehen müsste und alles in einem intelligenten Verkehrskonzept verknüpft werden sollte.

Zu Gast bei makro ist der Verkehrsexperte Prof. Heiner Monheim, der die strukturellen Defizite der Bahn auf dem Weg ins makro-Studio am eigenen Leibe erleben musste. Er sagt, der ÖPNV werde systematisch kaputt gespart und Dobrindts Maut sei Steinzeit. Diskutieren Sie mit!

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makro

makro berichtet aus dem globalen Wirtschaftsdschungel. Mit Blick für den Menschen und fürs Detail, aber vor allem auch für die globalen Zusammenhänge. Immer freitags, immer um 21.00 Uhr.

63 Kommentare

  • Gerd Führer
    02.04.2017, 15:08 Uhr.

    Sehr geehrter Herr Monheim,

    Sind die durch Staus (sprich: tägliche Inaktivität der Bevölkerung), Krankheit durch Luftverschmutzung und die in Zukunft anfallende Strafen wegen Überschreitung von CO2-Werten entstehenden Kosten nicht höher als die Mindereinnahme aller öffentlichen Verkehrsmittel im Nulltarif?
    Eine Berechnung lohnte doch sicher!
    mit freundlichen Grüßen
    Gerd Führer

  • monheim
    01.04.2017, 17:17 Uhr.

    so, jetzt habe ich alle Kommentare beantwortet.

  • monheim
    01.04.2017, 12:36 Uhr.

    auf kommentare antworten

  • Drs. Isensee
    31.03.2017, 22:16 Uhr.

    Fahre gerne und viel ICE3. Für mich das Beste, in punkto Konzept, Technik, Ausstattung und Qualität. Das sehen andere Bahnen wohl ähnlich und haben mit gewissen Modifikationen u.a. Breitspur für Rußland das Bombardier-Produkt gekauft. Da kommt auch der TGV, eine Lok vorn eine hinten, die schiebt und in der Mitte die schunkelden Waggons, bei weitem nicht heran, auch wenn er schneller ist. Ein veraltetes, schwingunstechnisch hoch problematisches Konzept, wie schwerste Unfälle (Eschede) belegen.

    Warum konnte die Bahn nicht weitere ICE3s anschaffen, statt jahrelang auf den ICE4 zu warten, der einfach nicht fertig wurde und nun da er endlich da ist, in jeder Hinsicht enttäuscht, schlechter ist. Nicht nur daß ihm außen wie innen die smarte Eleganz des ICE3 fehlt.

    Da verpulvert man hohe Entwicklungskosten und am Ende kommt ein mieses Produkt heraus. Wer so dilettantisch wirtschaftet, kann ja wohl kaum auf einen „grünen Zweig“ kommen – oder ?! Vom Prestigeobjekt Stuttgart 21 ganz zu schweigen!

    • monheim
      01.04.2017, 17:15 Uhr.

      Vom Komfort bin ich sofort bei Ihnen und Ihrer Wertschätzung für den ICE. Trotzdem braucht er nicht die Motorleistung (und Karossereisteifigkeit und Trassierungsstandards für 350 km/h), weil alles exponentiell mit der Geschwindigkeit wächst (Energieverbrauch, Lärm, Kosten….). Auf ca, 85 % aller Fahrten setzt der ICE 1/2/3 seine Höchstgeschwindigkeit gar nicht ein, also ist „Abrüstung“ das Gebot der Wirtschaftlichkeit. Gut, dass das mit dem ICE 4 so lange gedauert hat, ist schade.
      Und noch was, natürlich müssen die Systeme untereinander kuppelbar sei. das zu ignorieren, war ein schlimmer Fehler der Knosgtrukteure, denn einen ICE abzuschleppen, ist noch hheute ein stundenalanges Abenteuer.
      Un leider ist die Elektronik nicht redundant, daher sehr störanfällig. Neu booten, kostet auch gleich 30 min Zeit.

  • makro
    makro
    31.03.2017, 22:14 Uhr.

    Das war`s für heute in unserem Blog. Wir bedanken uns für Ihr Interesse und bei Herrn Prof. Monheim für die Beantwortung der Fragen – er versucht gerade, seinen Zug zu erwischen. Und hat angeboten, später noch auf Ihre Fragen zu reagieren, also einfach im Laufe des Wochenendes noch mal hier reinschauen. Untereinander können Sie jetzt natürlich gern weiterdiskutieren. Makro gibt es wieder am nächsten Freitag, dann blicken wir auf die Abstiegsängste der Mittelschicht. Wir wünschen Ihnen bis dahin eine gute Zeit! Ihr makro-Team

  • Rene
    31.03.2017, 22:06 Uhr.

    Hallo nochmal, gib’s eigentlich schon ein Konzept wie man Waren und Güter nach dem Ölzeitalter transportieren will?!
    Dann wird in jeder größeren Stadt ein Güterbahnhof mit logistikzentrum gebraucht, von dem aus elektro-LKWs die Sachen zum Supermarkt bringen. Ach, mensch, das könnte man ja schon jetzt machen. Die Technologie gibt’s schon… Die Post machts ja schon vor…

    • monheim
      01.04.2017, 17:10 Uhr.

      mit dem Gütertransport ist es sicher schwerer als beim Personenverkehr, aber es gibt gute KOnzepte und erprobte Modelle: die Cargo Tram in Dresen beeist, dass es nicht dumm war, dass früher fast alle Straßenahnbetriebe auch Güterverkehr gemacht haben. In die gleiche Richtung gehen Cargo.S-Bahn und Cargo- Regionalbahn, also Taktverkehre auf der Sciene für Güter (da reichen meist 2-3 Stundentakte völlig aus und man wird bevorzugt in Tagesrandzeiten fahren. Dann gibt es den sog. Cargo-Sprinter (bisher nur als Dieseloption, abr künftig auch elektrisch, mit dem 4-6 Cotainereinheiten befördert werde können. Dann gibt es autonom fahrende Güterwagen, gut für den Einzelwagenladungsverkehr. Dann gibt es für den kleinvolumigen Güterverkehr (Stückgut) den KombiBUS (wie früher beim Postbus also Güter und Personentranport in eiem Fahrzeug, heute noch in der Schweiz und in Skandivaien weit verbreitet). dann brauchen wir noch moderne Logistik (City- und Landlogistik) für die echtzeitbasierte Verfolgug der Güter und Fahrzeuge, internetbasierte Routedisposition und diverse Umschlagtehniken (Kleinumschlaganlagen wie ACTS, aber auch Hublifter für große Container, die dezetral überall eingesetzt werden können. Alos gibt es allesm nur wird es nicht mit System genutzt und schon gar nicht von DB Cargo. Leider

  • Valerio Thrier
    31.03.2017, 21:56 Uhr.

    Guten Abend Professor
    Worin sehen sie die grösste Möglichkeit den täglichen Stau zu umgehen bzw. zu vermindern, sprich welche Möglichkeit erscheint Ihnen am effizientesten zur Bekämpfung von Stau? Die der Entlohnung für Personen, die später zur Arbeit erscheinen und den Rush-Hour-Stau umgehen, dass man einfach möglichst viele Leute mit dem ÖV zur Arbeit fahren lassen soll oder sollte man die Autobahnen bzw. die Geschwindigkeiten und den Verkehrsfluss anpassen? Oder besitzen Sie allenfalls eine bessere Idee?
    (Ich schreibe nämlich gerade eine Maturaarbeit zum Thema Stau und interessiere mich sehr für dieses Thema)
    Liebe Grüsse aus der Schweiz

    • monheim
      01.04.2017, 13:36 Uhr.

      Es gibt viele Optionen. Zeitliche Entzerrung durch flexible Zeitregime, räumliche Entzerrung durch Umbau rein radialer Netze des ÖV in mehrpolyzentrische, eng vernetzte Bus,-Tram und Bahnnetze. Renaissance der Tram und Überlandtram. Natürlich wahre Preise, d.h.eine flächendeckende intelligente Maut (zeitlich und räumlich gestaffelt, im Stau ist es dann am teuersten). Eine andere Bau- und Standortpolitik, die die Zersiedlung beendet. Und antürlich gehört auch eine konsequente Fahrradförderung dazu, wie in den NL, mit vielen Schnellradwegen, guter Kombination fahrrad/ÖPNV, Leiradsystemen, Radstationen. Eigentlich weiß man schon lange von dieser Rezeptur, allein, es fehlt der politische Wille und die ordnungs- und fianzpoliischen Rahmensetzungen laufen immer noch auf prioritäre Föderung des Autoverkehrs, z.B. im Bau- und Planungs- und Steuerrecht.

  • Oliver
    31.03.2017, 21:56 Uhr.

    Hallo, ich wohne in Filderstadt bei Stuttgart und fahre jeden Tag nach Leonberg.
    – Auto Wegezeit 100 Min, 18 Euro hin + zurück, 1 Jahr gemittelt
    – 1x im Monat Chaos, 200 Min
    – Bahn 12 Euro Einzelticket, hin + zurück, 7 Euro Jahresticket, Wegezeit 160 Min hin und rück, 2x Umsteigen
    – 2× pro Woche Totalchaos mit > 200 Min, Zugausfälle
    – Warum soll man hier Bahn fahren?
    – Frage Sommer 2016 an grüne Landesregierung, ÖPNV Ringschluss mit Bussen, keine Zugreihenfolge erzwingen sondern dichte Taktfolge, Netzausbau, Preisanpassung vgl. andere Großstädte
    – Antwort: Keine Grundstücke für Netzausbau, kein Geld, wenige Expressbusse die dort ihren Endpunkt haben, wo wenig Fahgäste abfahren oder ankommen
    – Wiegeht es weiter? Einen guten ÖPNV gibtes auf der Strecke nicht.

    • monheim
      01.04.2017, 13:31 Uhr.

      Die Region Stuttgar ist natürlich derzeit besonders gebeutelt, wegen der vielen Großbaustellen rund um S 21. Allerdings hört man auch permanent Klagen über die vielen Staus und misst extreme Luftschadstoffbeastungen. Wenn irgendwo in Deutschland Vderkehswende nötig wäre, dann in der Region Stuttgart.Leider kneifen aber die mit vielen Hoffnungen an die Macht gekommenen Grünen sowohl in der Stadt als auch im Land und begnügen sich mit kleien Trippelschritten. Verkehrspolitik ist allenthalben hilflos vor den Herausforderungen.

  • alois wittmann
    31.03.2017, 21:54 Uhr.

    Sehr geehrter Herr Monheim,

    ich selbst habe als damals 17-jähriger 1973 die Stilllegung einer sog. „Nebenlinie“
    (Bahnstrecke Riedenburg-Altmühltal – Ingolstadt) miterleben müssen (mit Blaskapelle!), mit der Begründung der „Unrentabilität“. Der Jahresverlust soll bei ca. 70 bis 80-Tsd. DM gelegen haben.
    Was ist denn das bitteschön, wenn man vergleicht, was „Stuttgart 21“ kostet, meiner Meinung nach ein reines Luxus-Projekt. Wie viele Nebenlinien könnte man mit diesem
    eher unsinnig verprassten Geld am Leben erhalten können? Wir hätten eine deutlich verbesserte Bahninfrastruktur!
    Wer ist eigentlich Ihrer Meinung nach für solche Fehlentscheidungen verantwortlich?

    • monheim
      01.04.2017, 13:27 Uhr.

      Ich kenne den Raum Ingolstadt sehr gut, habe mal in den frühen 1970er Jahren an einem Regionalplan für die Region mitgearbeitet, als ich noch an der TU München war. Leider waren die Stillegungen seinerzeit sowohl von der Deutschen Bundesbahn, den Ländern und der BUndesregierung gewollt, man wollte eine keine, feine Korridorbahn und hat statt desssen wie wild Autobahnen und Bundesstraßen ausgebaut, für ein Wahnsinnsgeld. So wurde aus einemBahnland ein Autoland.Gut, das ist traurige Geschichte. Aber man kann auch heute noch viel machen, durch Reaktivierungen, wo noch Trassen und Gleise vorhanden sind, viele neue Haltepunkte (weil sich die Siedlungen ja weiterentwickelt haben) und eine mehr bahnfreundliche Verkehrspolitik.

  • Hanns Fingscheidt
    31.03.2017, 21:52 Uhr.

    Guten Abend, das waren sehr sachliche und klare Worte Herr Prof. Monheim. Wer unseren Verkehr auf den Straßen und Schienen beobachtet kommt um Fragen nicht herum.Vielleicht haben Sie Antworten.

    Wie kann man das den LKW-Fahrern antun? Wieso baut der Staat LKW-Parkplätze anstelle der Unternehmen, die ihre Lager abbauten?

    Die Straßen sind jedenfalls in den Großstädten und auf den Autobahnen überfüllt. Wieso werden immer noch mehr Autos und LKW gebaut? Aber wie soll es ohne diese Industrie weitergehen?

    • monheim
      01.04.2017, 13:23 Uhr.

      Natürlich erfordert Verkehrswende einen Strukturwandel in der Fahrzeugindustrie. Früher war Daimler entsprechend breit aufgestellt mit einer eigenen Bus- und Schienenfahrzeugsparte. Zukunftsfähig wird dieses Land nur, wenn es aufhört, permanent Stau in alle Welt zu exportieren. Also brauchen wir statt einer Autowirtschaft eine Mobilitätswirtschaft.

  • Marc
    31.03.2017, 21:49 Uhr.

    Interessanter Beitrag.
    Bei der Infrastruktur spart die Bahn durch Abrüsten. Zulieferer z.B. im Bereich der Fahrzeuge werden dazu angehalten Life-Cycle-Costs zu senken und zudem im Bereich Obsoleszenzmanagement 30 Jahre und länger auf eigene Rechnung kompatible Ersatzteile zu liefern, damit die Fahrzeuge auch lange genug ohne weitere Investitionen fahren können. So wird der Fahrgast nicht nur mit einem maroden Streckennetzen konfrontiert sondern wartet demnächst immer länger auf Innovationen im Bereich Fahrgastinformation & -entertainment. Und die Einsparungen reichen nicht aus, um wieder entsprechend ordentlich zu reinvestieren. Schade eigentlich. Da fühlt man sich im eignen Auto dann leider doch oft entspannter, trotz Stau und Selbstfahren.

    • monheim
      01.04.2017, 13:19 Uhr.

      Die Klage ist voll berechtigt. Es mangelt nicht nur an der Hardware sondern auch an der Software, z.B. im Güterverkehr, wo die Wagen- und Ladungsverfolgung völlig antiquiert ist. Und viele Regionalstrecken haben noch die alten Signal- und Weichentechnike der 1930er und 50er Jahre, extrem personalintnesiv. So Unfälle wie letztes Jahr in Bayern sind eben ein Armutszeugnis. Wir machen Symbolpolitik mit W-Lan im Zug, aber den Rest lassen wir unerledigt.

  • Reimar L.
    31.03.2017, 21:48 Uhr.

    Nach Stuttgart 21 nun Altona 22?

    Der bisherige Kopfbahnhof Hamburg-Altona soll aus dem Ortsteilzentrum und weg vom ÖPNV-Knotenpunkt als Durchgangsbahnhof in ein abgelegenes und aus dem Hamburger Westen mit der S-Bahn nur umständlich erreichbares Gewerbegebiet verlegt werden. Alle sind begeistert und halten das für sinnvoll, freuen sich, daß auf dem bisherigen Bahngelände Wohnungen gebaut werden können.

    Aus meiner Sicht wird der Hamburger Westen damit abgehängt vom Fernverkehr. Millionen werden investiert und Verkehrsverbindungen verschlechtert, offenbar, um ein paar Rangierer einzusparen. Alternativer Zugang zum Fernverkehr ist für die Bewohner des Hamburger Westens künftig der weiter entfernte und völlig überlastete Hauptbahnhof, der dann noch mehr Gedränge verkraften muß.

    Wie sehen Sie das?

    • monheim
      01.04.2017, 13:13 Uhr.

      Recht haben Sie mit Ihrer Kritik. Da wird wieder nur Immobilienspekulation betrieben, wie in S 21. Ohenhin ist es ein Jammer, wie wenig in Hamburg strategische Schienenetzplanung betrieben wird, trotz Metronom und AKN und Nah SH. Man bräuchte schnell wieder eine Tram mit dichtem Netz und weit ins Umland ausstrahlenden Überlandstrecken. Aber das Thema ist seit 30Jahren ideologisch verbrannt.
      Bei den diversen großen Gleisarealen könnte man ja hin und wieder auch mal einen Teil (aber eher kleinen Teil) städtebaulich entwickeln, aber sehr behutsam, weil in einer Verkehrswende brauchen wir natürlich eher mehr als weniger Gleise.

  • ChristianS
    31.03.2017, 21:48 Uhr.

    Wie schätzen Sie die Lage der Bahnindustrie ein ? Warum wird die Bahnindustrie industriepolitisch nicht stärker seitens des Staats gefördert ? In China z.B. ist die Bahnindustrie als „strategisch“ definiert. Langfristig haben meines Erachtens Unternehmen der Bahnindustrie wie Siemens oder Bombardier nur wenig Wettbewerbschancen ggü chinesischen Wettbewerbern.

    • monheim
      01.04.2017, 13:09 Uhr.

      Sie haben Recht, die dt. Bahnindustrie wird industriepolitisch völlig vernachlässigt. Es gibt auh fast keinen Wettbewerb mehr, weil jeder mit jedem fusioniert hat und globalisiert ist. Dabei verdankt die deutsche Industrie ihre erste Blüte vor allem der Bahnindustrie.
      Was würde man brauchen. Ein engagiertes Bahnforschungsprogramm, z.B. für alternative Antriebe, Elektromobilität auf Schienen und vor allem kontinuierliche Auftträge für Netzausbau und Fahrzeugbeschaffungen in dem Maße, wie Verkehrswende das eigentoich erfordert (4 x mehr Personen und 6 x mehr Güter müsste die Bahn dann schaffen, dafür muss man sie ertüchtigen, auch mit einer ganz anderen Finanzierungsbasis

  • Gregor Azar
    31.03.2017, 21:47 Uhr.

    Lieber Herr Professor,
    das deutsche ICE- Netz funktioniert eigentlich sehr gut. Ich nutze es arbeitsbedingte nahezu täglich deutschlandweit. Deutschland ist nun mal ein dezentrales Land mit vielen wichtigen Städten die ans ICE-Netz angebunden werden müssen oder sollten (Vergleiche den Bericht über Montabaur zuvor). Das ist anders als im der Schweiz oder in Frankreich wo sich alles um sehr wenige große Städte dreht. Aber Sie wissen es ja aus Ihrer Campus Perspektive besser!!! Mein Vorschlag: Kommen Sie raus aus dem Glasturm und gestalten Sie mit als nur zur kritisieren. Von solchen Leuten haben wir mehr als genug im unserer Republik!!!
    Beste Grüße

    • monheim
      01.04.2017, 13:04 Uhr.

      Vosicht, die Raum- und Siedlungsstruktur der Schweiz ist im Prinzip auch dezentral und polyzentrisch, mit sehr vielen Klein- und Mittelstädten, die alle mindestens IR Bedienung im 1/2 h Takt haben, die meisten zusätzlich auch IC-Bedienung.
      Und wenn Sie mal in alte Kursbücher schauen, dann finden Sie eine völlige dezentrale D- und FD- Bedieung aller Groß-, Mittel- und Kleinstädte (bei Kleinstädten oft mit Kurswagenbedienung). Also man kann, wenn man will, Deutschland im Fernverkehr sehr wohl dezentral anbinden, das war ja das Prinzip des IR, den Mehrdorn wegen des Finanzpokers mit den Ländern (um Nahverkehrsmittel für den IR) partout kannibalsieren musste (67 Mio Fahrgäste des IR hat er dait vor den Kopf gestoßen).

      Wo im Straßennetz BAB oder Bundesstraßen Orte anbinden, hat gefälligst die Bahn auch mit einem Angebot präsent zu sein. Nur so kann Verkehrswende funktionieren.Sonst wird das Auto alternativlos nd wir kommen nie raus aus dem Stau.

      Nur zu Ihrer Beruhigung, ich sitze auch fast täglich in ICEs und ICs. Und habe keineswegs nur die professorale Perspektive, sondern 25 Jahre praktische Erfahrung in Ministerien des Bundes und des Landes NRW.

  • Ulrich Kaiser
    31.03.2017, 21:47 Uhr.

    Die Bahn plant in diesem Jahr im Raum Wuppertal die Stellwerke auf den neusten Stand zu bringen und behauptet, dies sei nur mit einer Vollsperrung in den geamten Oster- und Sommerferien (8 Wochen) zu machen. Also werden alle schnellen Schienenverbindungen von, nach und durch Wuppertal unterbrochen! Durch den geplanten „Schienenersatzverkehr“ entstehen, vor allem für die Pendler die durchfahren wollen, Fahrzeitverlängerungen von bis zu 60 Minuten pro Richtung, teilweise können Züge nicht mehr per Bus erreicht werden, weil die städischen Betriebe eben nicht früher anfangen können oder wollen, und gleichzeitig weigern sich die Verkehrsbetriebe ihren Kunden einen Nachlass auf ihr Abo zu gewähren. Wie kann man sich gegen eine solch kundenferne Politik wehren?

    • monheim
      01.04.2017, 12:55 Uhr.

      Lieber Herr Kaiser,
      das klingt skandalös.Und ist wohl typisch für den deutschen Irrweg. In der Schweiz wäre die Vollsperrung eines gnzen Teilnetzes wegen Stellwerksarbeiten undenkbar. Da Sie sich offenbar mit dem Fall auskennen, empfehle ich sehr, Brandbriefe zu schreiben an
      – Minister Groschek
      – BT- und LT Abgeordnete und den OB
      – Medien (WDR, Stern, Spiegel, ZEIT, WAZ….)
      – den neuen Bahnchef Lutz

  • Frank
    31.03.2017, 21:46 Uhr.

    Hätten Politiker Ihren Lösungsorientierten Ansatz gäbe es viele „Probleme“ nicht.
    Politiker hängen am Tropf der Konzerne und/oder Industrie.
    Würden die „Kleinen“ koordiniert handeln wäre Veränderung nicht nur Gesprächsstoff sondern definiertes Ziel.
    Wie kann der „Kleine“ aktiv und unter wirtschaftlich zumutbaren Rahmenbedingungen eingreifen? Ein sehr großer Teil müsste massive Opfer in Form von Zeit und Geld bringen. Gäbe es gar einen Weg, ohne Akademischen Abschluss und ohne gesichertes Auskommen (Rente) einen bescheidenen Lebensunterhalt mit der Arbeit für Verbesserung zu erwirtschaften?

    • monheim
      01.04.2017, 12:50 Uhr.

      Zunächst fällt mir dazu die ehrenamtliche MItarbeit in BIs oder Umwelt- und Verkehrsverbänden ein. Gehen Sie mal ins Internet und schauen unter BUVKO oder VCD oder Bahn für Alle nach. Verdienen kann man allerdings mit ehrenamtlicher Arbeit Nichts, es sei denn, man fängt dann nach einer grwissen Einarbeitung an, Vorträge gegen Honorar zu halten.

      Manchmal hilft es, in einem Fahrgastbeirat mitzuwirken, wenn es in Ihrer Gegend so was gibt. Da kriegt man immerhin Aufwandsentschädigung.

      Und rentner können alle male Eingaben machen und sich vielleicht auch in Parteien organisieren, um dort ein der demokratischen Meinungsbildung mitzuwirken.

  • Roy
    31.03.2017, 21:41 Uhr.

    Es wurde so dargestellt, als würde die Bahn Haltepunkte schließen. Die Bundesländer bestellen seit 1994 den Nahverkehr und damit auch die Haltepunkte. Der Schelte für diese Politik muß sich jedoch die Bahn annehmen. Die Förderung des Straße wird auch dadurch verdeutlicht, dass der Bundesverkehrswegeplan 49% der Förderung an den Ausbau der Straße geht. Umweltfreundliche Verkehrspolitik sieht anders aus.

    • monheim
      01.04.2017, 12:45 Uhr.

      Allein bis zur Bahnreform sind im BRD-Schienenetz 6000 Bhfe und Hps geschlossen worden. Neueröffnungen waren eine Seltenheit, kamen eigentlich nur im Zusammenhang mit s-Bahnprojekten vor. Die erfolgreichesten Regionalbahnen nach der Bahnreform haben alle auch so große Erfolge, weil sie viele neue HPs (gemäß der jeweiligen Siedlungsentwicklung) geschafen haben, z.B. an den vielen Gewerbegebieten oder Neubaugebieten, an denen die Bahn vorher ohne Halt vorbeifuhren. Am erfolgreichsten sind die sog. „Überlandstraßenbahnen“ wie z.B. rund um Karlsruhe, die die Zahl der Zugangsstellen um den faktor 4-6-gesteigert haben.

  • Rene
    31.03.2017, 21:39 Uhr.

    Hi Zusammen, und das Missmanagement bei einem Kanadischen Zughersteller mit vielen Werken in Deutschland tut sein „Bestes“ und die oberste Riege der Politik schaut einfach nur zu! Wenn’s aber in der Autoindustrie rund geht dann gibt’s ne Abfrackprämie als Wirtschaftsförderung. Grüße aus Görlitz!

    • monheim
      01.04.2017, 12:41 Uhr.

      in der Tat ist die seit 20 Jahen immer mehr fusionierte Bahnindustrie kein Ruhmesballt für deutsche Wertarbeit. Es gibt vielfaches „Pleiten, Pech und Pannen“, das liegt allerdings auch daran, dass es ja ekine kontinuierliche Beschaffungspolitik gibt und der Verkehrswenderahmen fehlt, aus dem sich jährliche expansive Bestellungen ergeben würden.

  • Albert Weise
    31.03.2017, 21:38 Uhr.

    Lieber Herr Monheim.
    Wie beurteilen sie den Einfluss der Autoindustrie auf die deutsche Verkehrspolitik?
    Sind wirtschaftliche Interessen oder das gesellschaftliche Mobilitätsverständnis ausschlaggebender?

  • Marc Dominik Stephan
    31.03.2017, 21:38 Uhr.

    Hallo, was halten Sie von dem Projekt Call a Bike (DB und Lidl Fahrräder)? Würden Sie sagen dieses Projekt hat in Deutschland eine Zukunft. Bisher habe ich persönlich damit die Erfahrung gemacht das dass ganz noch nicht ausgereift ist.

    • Monheim
      31.03.2017, 22:02 Uhr.

      Öffentliche Leihradsysteme sind ein tolle Sache, vor allem wenn sie mit dem ÖV kombiniert werden, also an allen Haltestellen Leihräder stehen. Da hat sich ja mit Call aBIke und Next-Bike und Mainrad etc. einiges bewegt, aber die Systeme sind noch zu klein und zu kompliziert, aber immerhin, wein Anfang ist gemacht. Habe diverse dieser Systeme evaluiert.

  • makro
    makro
    31.03.2017, 21:37 Uhr.

    So, geht los!

  • Gelszus
    31.03.2017, 21:37 Uhr.

    Danke, endlich ein Mensch mit Hirn, was leider kaum noch zu finden ist!!!

  • Andreas Tidl
    31.03.2017, 21:36 Uhr.

    Hallo Herr Professor,

    Konnte leider nur den letzten Teil der Sendung verfolgen. Dennoch absolut interessante und hochspannennde Ausführungen.

    Nun zu meiner Frage:
    Wie wird die Verkehrsinfrastruktur ihrer Ansicht hier in DTL in 20 Jahren aussehen, wenn wir weiter so ängstlich und mit den gleichen Problemen wie bisher agieren? Also quasi der Worst Case eintritt.

    Danke und viele Grüße
    Andreas Tidl

    PS: ich komme gerade aus Manila zurück und musste am eigenen Leib erfahren, wie katastrophal die Auswirkungen von jahrzehntelanger ausbleibender Entwicklung eine Metropole lahmlegen können.

    • Monheim
      31.03.2017, 22:01 Uhr.

      Ich denke, wir behalten dann in etwa das, was wir haben, also Restnetze, alles einbischen, aber von Nichts genug und zunehmend marode, weil nicht modernisiert wird. Damit verfehlen wir dann die Verkehrswende komplett. dann kommen irgendwann die anderen Länder, die massiv unter Klimawandel leiden und werden uns mit Untätigkeitsklagen überziehen, dann saufen Millionen von Mensche ab, wir kriegen riesige wirtschafltiche Schäden durch die Extremereignisse (Hitzewellen, Hochwässeerl Hagelstürme), aber die Politik wird sehr spät erst reagieren und dann in Trippelschritten umsteuern.

  • MartinM
    31.03.2017, 21:36 Uhr.

    Das Hauptproblem der Schiene oder der Bahn ist der komplette Fokus der Politik auf die heilige Kuh der Automobilindustrie. Der wird keinerlei Stein in den Weg gelegt, Frau Merkel lobt sogar den Diesel. Solange sich dies nicht ändert, wird die schiene nicht leistungsfähig.Warum greifen die Experten die politiker mal nicht härter an? Diese samthandschuhe bringen gar nichts

    • Monheim
      31.03.2017, 21:58 Uhr.

      Recht haben Sie, leider ist die Autolobby bis in die höchste Etage gut venertzt, Dank Wissmann und Pofalla etc.

  • AirJordan
    31.03.2017, 21:36 Uhr.

    Sehr geehrter Prof. Monheim,

    was halten Sie von der aktuellen Maßnahme der Landesregierung Baden-Württembergs zum Thema Feinstaub in der Stuttgarter Innenstadt?

    • Monheim
      31.03.2017, 21:57 Uhr.

      Eigentlich muss man allein aus Gesundheitsgründen was gegen Feinstaub und NO2 Massierung tun. Das Dumme ist, dass ja die Bundeseregierung seit 30 Jahren massive Dieselförderung betrieben hat. Hochsubvebntioniet, damit alle Diesel fahren. Und jetzt ist das natürlich etwas heikel, wenn wir Leute, die letztes Jahr neue Dieselautos mit EURO 5 gekauf haben, dieses Jahr plötzlich aussperren. das kommt natürlichnicht gut an.
      Also braucht man viel bessere Gesundheitsdaten, braucht viel mehr Meßstellen (die wenigen sind meist so lokalisiert, dass man möglichst keine Alarmwerte rreicht), dann wächst die Einsicht, dass nur weniger Autosm zur Verkehrswende führen.

  • Sandra
    31.03.2017, 21:35 Uhr.

    Hallo, vielen Dank fuer Ihre Ausfuehrungen, ich lebe in Rheinfelden (DE), in der Naehe von Basel (CH) und nehme auch immer die schweizer SBB Zuege, vor Allem abends habe ich so doppelt so viele Verbindungen als auf der deutschen Seite, es ist ein wahninniger Unterschied zur deutschen Bahn.

  • Holger Voss
    31.03.2017, 21:35 Uhr.

    Sehr geehrter Herr Monheim, analog zur „Verkehrslenkung Berlin“, welche die Aufgabe hat, u.a. mittels einer entsprechend optimalen Baustellenorganisation für einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss in der Stadt Berlin zu sorgen, frage ich Sie hiermit, wie Sie die Baustellenorganisation in unserer Republik bundesweit beurteilen?

  • willi lang
    31.03.2017, 21:34 Uhr.

    welche Risiken oder Gefahren sehen sie für die Zukunft
    bei selbstfahrenden Bussen und Autos?

  • David Schüchner
    31.03.2017, 21:34 Uhr.

    Bei all den negativen Folgen wieso wird nicht ein Programm gestartet um den Verkehr zu reduzieren. Weniger Abgase, weniger Kranke-Tote, weniger Verkehr, kein Stau, mehr Lebensqualität. Alles gut. Beispiel: Früher stand an den Telefonzellen, fasse dich kurz. Und jetzt?
    Auch das Parkplatzproblem in Städten kann man ganz einfach lösen ohne studiert zu haben. Jeder der in eine Stadt ziehen möchte und ein Auto hat muss einen Standplatz vorweisen. Hat er keinen kann er dort kein Fahrzeug zulassen. Es kann so einfach sein…

    • Monheim
      31.03.2017, 21:48 Uhr.

      Sie haben völlig recht, so regelt man das in Japan und Singapore. Aber bei uns fordern die gültigen Gesetze von allen Investoren maximalen Parkraum. Da muss man ja im Stau landen und darf sich nicht über kaputte Städte voller Blech wundern. KOpenhagen macht es anders und hat große Erfolge.

  • Tobias Meis
    31.03.2017, 21:34 Uhr.

    Sehr geehrter Herr Prof.,
    worin liegt Ihrer Meinung nach der Grund, warum sich die dt. Politik jahrelang so lethargisch verhalten hat und die BRD somit verkehrstechnisch so ins Hintertreffen geraten konnte?Vielen Dank! MfG Tobias Meis

    • Monheim
      31.03.2017, 21:46 Uhr.

      Na, das hat leider auch mit unserer Rolle als führendes Autoland zu tun. Bei uns ist die Auto- und Beton-Lobby übermächtig. Und die Betonlobby micht sich auch unheilvoll in die Bahnpolitik ein und erzwinget S 21, mit dem Segen der Kanzlerin, weil man da soviele Milliarden (am Ende vrstl. 12 Mrd. im Boden versenken kann und die Fa. herrenknecht ihre Tunnelmaschinen gut auslasten kann. Die Zukunft des Verkehrs liegt nicht unter sondern auf der Erde.
      Aber Lobby hin. Lobby her, am Ende muss die Vernunft siegen, weil wir mit riesigen Klimaproblemen konfrontiert sind und in Paris Verträge utnerschrieben haben, die nicht nur Papier bleiben dürfen.

  • mathias
    31.03.2017, 21:34 Uhr.

    Guten Abend !

    bei der täglichen Arbeit in einem großen Logistikunternehmen bekommt man vieles mit. Im heutigen Beitrag wurden die Probleme direkt angesprochen und das NEUTRAL ohne die typischen „ach Deutsche Bahn…“ .

    Respekt für diesen Beitrag. Fachlich/ausführlich die Probleme argumentiert und Beispiele aufgezeigt wie es laufen könnte. KLASSE wünschte man sich mehr von in den Medien/der Presse.

    Allein ein schönes Wochenende, Gruß
    mathias

    • Monheim
      31.03.2017, 21:43 Uhr.

      Leider gibt es auch im Güterverkehr noch viele Blockaden. Denken Sie mal an die dilettantische Behandlung des Cargo Sprinters. oder der Idee des Güterringzugs im Rhein-Main-Gebiet oder im Ruhrgebiet. Tolles Konzept, aber von der Bahn abgeblockt und von der Politik nicht ernst genommen. Leider. Wenn Sie mehr über intelligenten Güterverkehr lernen wollen, schauen Sie nach Skandinavien, wie die mit Ihrem KombBUS-system immer noch massenhaft Stückgutverkehre abwickeln.

  • Monheim
    31.03.2017, 21:33 Uhr.

    Guten Abend, liebe DiskutantInnen, ich warte auf Kommentare.

  • Martin Dziuba
    31.03.2017, 21:33 Uhr.

    Hallo Herr Monheim,
    was halten sie von einem Düsseldorfer start- up, dass ÖPNV-Nutzung gegen das ansehen von Werbung anbietet?

    • Monheim
      31.03.2017, 21:41 Uhr.

      Gute Werbung ist natürlich sehr weichtig. Das wurde lange vernachlässigt mit einfallslosen Knittelversen. Momentan geben sich die Bahnen (es gibt immerhin 340 Bahnunternehmen in D) mehr Mühe mit Marketing und Werbung, aber so gut wie die Wiener (mal auf die Homepage der Wiener Linien gehen) sind die noch lange nicht. Gute Ideen für ÖV-Werbung finden Sie in meiner Spurwechselausstellung (www.generation-spurwechsel.de)

  • Katharina R.
    31.03.2017, 21:33 Uhr.

    Lieber Herr Monheim,

    vielen Dank für diesen energischen Beitrag! Das hätte man besser nicht sagen können.

    Freundliche Grüße aus Köln

    • Monheim
      31.03.2017, 21:39 Uhr.

      Danke für das Kompliment. Gehen Sie auf meine Homepage, da finden Sie diverse Filmchen von mir

  • denis gajs
    31.03.2017, 21:31 Uhr.

    zug (wenig jobs) vs lkw (viele jobs) glauben sie echt die politik wird sich ändern?

    • Monheim
      31.03.2017, 21:38 Uhr.

      Sie hat keine andere Wahl sie muss Verkehrswende wollen, wegen des KLimawandels. Und am Ende hat das viele positive Effekte, auch wenn es erst mal der Autortschaft weh tun wird.

  • stefan
    31.03.2017, 21:30 Uhr.

    wie geil ist die schweiz? sehr geil oder affengeil?

    • Monheim
      31.03.2017, 21:36 Uhr.

      na klar, die Schweizer ind in Sachen Öffentlicher Verkehr einfach engagierter, intelligenter und auch ein wenig geiziger, weil Sie nicht in Großprojekte sondern nur in Systeme und Netze investieren, daher der Integrale Taktfahrplan. Und die erreichen pro investierten € (bzw. Sfr) deutlich mehr Effekt im Sinne von regelmäßigen Dauernutzern. Z.B. beim Generalabo oder dem sog. Halbtaxabo, das enspricht unserer BC 50. da haben die um den Kator 30-50 mehr dauerkunden als wir mit unseren prohibitiven Abo-Preisen.

  • Theodor Poppen
    31.03.2017, 21:30 Uhr.

    Chapeau !
    Endlich mal Klartext !

  • makro
    makro
    31.03.2017, 20:38 Uhr.

    Liebe Nutzer des makro-Blogs, wir wünschen ein offenes, freundliches und respektvolles Diskussionsklima. Bitte wahren Sie einen fairen und sachlichen Ton. Diese Diskussion wird moderiert und wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die unsere Netiquette missachten. Vielen Dank!

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