Wirtschaftseliten: Reden Sie mit!

Geschäftsbesprechung in Vorstandsetage. Bild: colourbox.de

Geschäftsbesprechung in Vorstandsetage. Bild: colourbox.de

Viele Menschen haben den Eindruck, egal was passiere, „die da oben“ machten immer einen guten Schnitt und der normal-arbeitnehmende Steuerzahler trete auf der Stelle. Auch jenseits von Verschwörungstheorien lässt sich diese Wahrnehmung nicht ganz aus der Welt räumen.

Geschmeidig hat sich eine Wirtschaftselite mit der Globalisierung arrangiert. Die smartesten Köpfe zieht es meist in die Top-Etagen von Konzernen oder sie gründen gleich ihre eigenen. Dort verdienen sie sehr viel Geld, wie die Debatte um Managergehälter zeigt. Und natürlich nehmen sie Einfluss auf Politik. Besonders sichtbar und besonders bedenklich ist dieser Einfluss in der Trump-Administration.

Wie viel Elite ist gut? Welcher Einfluss ist legitim? Und welche Gehälter kann eine Gesellschaft aushalten? Zu Gast bei makro ist Prof. Michael Hartmann, Deutschlands bekanntester Elitenforscher. Diskutieren Sie mit!

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makro

makro berichtet aus dem globalen Wirtschaftsdschungel. Mit Blick für den Menschen und fürs Detail, aber vor allem auch für die globalen Zusammenhänge. Immer freitags, immer um 21.00 Uhr.

88 Kommentare

  • Peter Müller
    05.05.2017, 22:07 Uhr.

    Hallo Herr Prof. Hartmann, ich würde mir wünschen, das Sie bei der Verwendung von Zahlenwerten (hier: eine halbe Milliarde Euro Ertäge aus Aktien der Fa. BMW für die Fam. Scheffler, mal die GRÖSSENORDNUNG UN DIE BEDEUTUNG dieser Zahl verdeutlichen würden !!!!!!)

    Vor Jahren geisterte mal eine Zahl von ca. 40. Millionen Euro für das Jahressaläre des damaligen Deutsch Bank Chefs Ackermann durch die Gegend !
    Mit den 40 Millionen könnte man ein Jahr lang 2000 Menschen ein monatliches Einkommen von 2000 Euro bezahlen !!!
    Wie kann man mir erklären, das EINE PERSON mehr und besser arbeitet als 2000 andere?
    Wie wollen Sie irgendjemandem begreiflich machen,um welche Größenordnungen es sich bei der Bezahlung von Chefs, Vorständen u. anderen Personen handelt, wenn Sie nicht mal im Ansatz einen Vergleich anführen.
    Natürlich gilt: Für gute Arbeit auch gutes Geld…
    …aber warum gilt das dann nicht auch für einen Maurer, der eine Wand gerade und einwandfrei hochgemauert hat. Hat dieser denn nicht auch einen Anspruch auf eine Boni-Zahlung?
    Denn wenn die Mauer einstürzt, ist sofort der Staatsanwalt da und will eine Person zur Verantwortung ziehen.
    Das gleiche gilt aber kaum für höchstdotierte Chefs, Aufsichträte u. ä.
    Ich finde die mangelnde Ehtik, Moral und die ausufernde Abzocke mangels irgendeiner Kontrolle im höchsten Maße verwerflich !
    Falls aber diese so hochdotierte Person jeden Toten wieder zum Leben erwecken kann, zahle ich freiwillig das Doppelte !

    MfG

    Peter

    • T.Rust
      08.05.2017, 14:46 Uhr.

      Ethik, Moral usw. sind keine Begriffe die das Kapital in der Zeit des Erblühens kennen musste. Folglich kann sich dieses nicht geändert haben. Die Erkenntnis , dass der Grund und die Gründe, die erschliessbar sind, nicht unendlich sich auftuen können, sind die Faktoren, die zu Begrenzungen führen.
      Menschen benutzen die Technolodie und Erkenntnisse die eben da sind.
      Wer mit dem Entstehen der Trust dabei war, ist heute noch Elite.

    • T.Rust
      08.05.2017, 14:50 Uhr.

      Ethik, Moral usw. sind keine Begriffe die das Kapital in der Zeit des Erblühens kennen musste. Folglich kann sich dieses nicht geändert haben. Die Erkenntnis , dass der Grund und die Gründe, die erschliessbar sind, nicht unendlich sich auftuen können, sind die Faktoren, die zu Begrenzungen führen.
      Menschen benutzen die Technologie und Erkenntnisse die eben da sind.
      Wer mit dem Entstehen der Trust dabei war, ist heute noch Elite.
      Eliten sind den europäischen Monarchien geschuldet, und hören dann auf, wenn diese Erde sich nicht mehr bewegt.

  • Elli
    05.05.2017, 22:05 Uhr.

    Hallo Herr Prof. Hartmann,
    könnten Sie die Quelle zum unzensierten Armuts- & Reichtumsbericht angeben?
    Danke!

  • Heidi Muck
    05.05.2017, 22:00 Uhr.

    die BRD hat kein Interesse,die Millionen-Gehälter der Vorstände usw zu reduzieren – sie bekommen ja Steuern ,solange diese sich in unserem Land aufhalten. Wenn es nicht mehr erforderlich ist,in der BRD zu wohnen,ziehen auch Sportler,Schauspieler,Firmenchefs in das Land,welches ihnen die wenigsten Steuern abnimmt.- Geld ist ein scheues Reh !- Man geht nach Monaco oder Übersee.

    • Fabian
      05.05.2017, 23:30 Uhr.

      Man könnte die Gesetzeslage dahingehend ändern, dass es auf die Staatsbürgerschaft und nicht den Wohnort ankommt. Aber das muss man natürlich erst mal durchsetzen gegen die Interessen der Unternehmer und korrupten Politiker.

  • Immo Taus
    05.05.2017, 22:00 Uhr.

    Habermas würde in seiner Theorie des kommunikativen Handelns sagen: „Die Eliten haben ihre Fähigkeit verloren haben, verbindliche Lebensdeutungen und normative Handlungsorientierung glaubwürdig zu vermitteln, und sind infolgedessen gezwungen, ihre Normativität aus sich selber zu schöpfen.“ Die einzige verbliebene Norm ist aus Geld noch mehr Geld zu schöpfen.
    Ich denke es wird nur einen Ausweg geben, damit nicht der letzte Ausweg letztlich sein wird, den Eliten auch überhaupt nur die kleinste Möglichkeit einzuräumen, den 3. Weltkrieg auszurufen:
    Das Geld muss durch etwas anderes substituiert werden! Jetzt die Frage: kann Geld in seiner heutigen Form überhaupt ersetzt werden?
    Ich denke da z.B. an Bitcoins oder Abschaffung des Bargelds und damit Einführung eines umlaufgesicherten Geldes.

    • Fabian
      05.05.2017, 23:26 Uhr.

      Abschaffung des Bargelds? Das fehlte ja gerade noch! Werden wir nicht schon genug ausspioniert?

  • makro
    makro
    05.05.2017, 22:00 Uhr.

    Das war`s für heute im makro-Blog. Wir bedanken uns für Ihr Interesse und bei unserem Studiogast, Professor Michael Hartmann, für die Beantwortung der Fragen. Natürlich darf gerne weiter diskutiert werden!
    Die nächste makro-Sendung sehen sie am kommenden Freitag zum Thema „Griechenland – Comeback oder Dauerkrise?“.

  • Dr. Harald Wozniewski
    05.05.2017, 21:55 Uhr.

    Die Seite zur Meudalismus-Kritik http://meudalismus.dr-wo.de und die Bücher dazu beschreiben seit 1999 die wachsende Vermögenkonzentration mit sich ausbreitender Verarmung. Eine schlanke Analyse führt zu einer klaren Lösung. Haben Sie schon einmal über eine gesetzliche Beschränkung von inländischem Vermögen bei natürlichen Personen nachgedacht?

  • Gerhard Telocka
    05.05.2017, 21:53 Uhr.

    Hallo, wir haben einen Systemfehler in der Demokratie, der von den asozialen Eliten ausgenutzt wird. Solange diese mit ihren vielen Helfern und den Lobby-Parteien unsere Geschicke beeinflussen, wird sich nichts ändern.

    Erst wenn das echte Volk regiert und eine wirkliche Gewaltenteilung praktiziert wird, kann sich auch in der Demokratie etwas ändern.

    Stetes Wachstum und immer mehr Konsum ist das Credo der Macher. Unendlich ist aber nur die Gier der Reichen und nicht die Potentiale unserer Welt.

  • Anni
    05.05.2017, 21:52 Uhr.

    Meiner Meinung nach ist es absolut notwendig eine stärkere Regulierung durch den Staat hinsichtlich der Finanz-und Marktwirtschaft einzuführen. Nur wer überprüft wiederum den Staat in seiner Einhaltung? Solange politische Entscheidungen dermaßen von Lobbyisten (überwiegend aus der Wirtschaft) beeinflusst werden, werden keine Gesezte erlassen, welche der Wirtschaft oder besser gesagt dem Neoliberalismus ein Hindernis stellen oder deren Vertetern auf politischer Ebene. Ich glaube erst, wenn sich unser Wirtschaftssystem ändert, weg von diesem wahnsinnigen, zerstörendem Wachstum und wiederum den überflüssigen Konsum seitens den Verbrauchern, wird sich zwangsläufig auch im politischen System eine Änderung zeigen. Oder welche Möglichkeiten haben wir, jetzt eine positive Änderung durchzuführen? Können diejenigen, die nicht in Politik -oder Wirtschaftsführung verzweigt sind, etwas bewirken?

    • Michael Hartmann
      05.05.2017, 21:55 Uhr.

      Als normaler Bürger kann man vor allem eines machen, die öffentliche Meinung im eigenen Umfeld oder eventuell darüberhinaus beeinflussen.

      • Anni
        05.05.2017, 22:09 Uhr.

        Danke für Ihre Antwort und ihr Engagement. Alles Gute weiterhin!

      • Peter Müller
        05.05.2017, 22:30 Uhr.

        Haha Herr Professor, das versuche ich immer schon, z. B. Nicht zur Wahl geher als Alternative zu Nichtwählern zu überreden, auch weil nur eine UNGÜLTIG abgegebene Stimme NICHT anteilig auf die gesetzlich garantierte Parteienfinanzierung zur Auszahlung kommt. (an alle anderen: WEITERSAGEN UND DIE VIER BUCHSTABEN BEI JEDER WAHL VOM SOFA HEBEN!!!)

        Als Antwort bekomme ich:

        Hat doch eh keinen Sinn, die da oben machen eh was sie wollen.
        Die meisten haben schon aufgegeben…

        Gehen Sie doch mal mit pffenen Augen durch eine Fußgängerzone in irgendeiner Stadt und schauen mal in die Gesichter der Menschen…

        da sehen sie kaum Freude oder Zufriedenheit, im Gegenteil, man sieht gehetzte Blicke, nur weiter funktionieren und bloss nicht weiter auffallen.

        Schönes Land, tolle Hamsterrad Menschen.
        Aber nur diese halten das Land am laufen, denn wenn mal mit einem Schlag 1000 schwer arbeitenden Personen einer oder mehrer Firmen gleichzeitig nicht zur Arbeit kommen würden, wäre der ganze Betrieb lahmgelegt, während dessen ein Chef nicht da ist zum Arbeiten…
        man stelle sichs mal vor…

        DIE FIRMA TROTZDEM NOCH FUNKTIONIEREN WÜRDE !!!

        Vielleicht mal anfangen, ungewöhnlich und auch mal um die Ecke zu denken.,.

        Mit freundlichen Grüßen

        Peter

  • Christian
    05.05.2017, 21:52 Uhr.

    Grundsätzlich sollte die menschenwürde ohne die kastengrenzen von hartz 4 / arbeiter / amgestellter / manager / großbürgertum. sprich auch das sicherstellem einer veritable teilnahme am kulturellen, politischen und gesellschaftlichen lebens und den menschen ein existentielles lebensniveau oberhalb eines hartz 4-satzes zu gewähren.
    Wir sollten uns unseren anteil von dem quandts (vermögen entspringt aus naziseilschaften und zwangsarbeit … so sind sie unsere leistungsträger), schaefflers, schwarzes … usw. zurückholen. Gegen eliten für die menschen!

  • Gerhard Bottermann
    05.05.2017, 21:51 Uhr.

    Guten Abend Herr Prof. Hartmann,
    Was kann man eigentlich gegen solche Misstände (zu engmaschige Vernetzung von Politik und Wirtschaft) als einzelner tun? Kann man etwas überhaupt dagegen machen? Oder ist man als „normaler“ Bürger diesen vereinzelten Leuten – die nur auf ihr Unternehmen schauen – hilflos ausgeliefert.
    Denn anscheinend haben die derzeit von uns gewählten Politikern kein Interesse daran sich für die normalen Bürger einzusetzen. Zumindest besteht das Gefühl.
    Man selbst verdient eigentlich immer weniger aber die „Chefs“ wissen gar nicht mehr wohin mit dem Geld.
    Vielen Dank für eine Beantwortung/Ratschlag.

    • Michael Hartmann
      05.05.2017, 21:54 Uhr.

      Im jetzigen Wahlkampf würde ich meine direkten Bundestagskandidaten mit Anfragen zu dieser Problematik direkt konfrontieren. Ansonsten muss man in dem Bereich, in dem man als Person Wirkung erzielen kann, diesbezüglich aktiv sein. Das ist von Person zu Person allerdings sehr unterschiedlich.

      • Gerhard Bottermann
        05.05.2017, 21:57 Uhr.

        Vielen Dank Herr Professor für ihre Antwort und Engagement.
        Das hilft mir schon weiter.

  • Peter Sommer
    05.05.2017, 21:50 Uhr.

    Die Vermögen der Superreichen steigen exponentiell – wenn nichts passiert werden irgendwann vielleicht die 100 Reichsten über 99% der gesamten globalen Werte verfügen – Kapital,Immobilien,Edelmetalle,Grundbesitz etc.
    Das ist doch so sicher wie das Amen in der Kirche.Es muss! was unternommen werden-bevor die Äxte und Mistgabeln zum Einsatz kommen.

    • WilS
      05.05.2017, 22:46 Uhr.

      Keine Sorge: solange es 50%+x so gut geht, dass sie an dem Bewährten festhalten, und Union, SPD, FDP und evtl. Grüne wählen, sehen die das System als legitimiert an. Dann darf Staatsgewalt dem sicher entgegentreten, es bestrafen. Vielleicht könnte man dann ja auch größere Menschenmengen als Terroristen einstufen. 😉

      • Fabian
        05.05.2017, 23:15 Uhr.

        Viele wählen ja entweder aus Resignation, Desinteresse, Unlust gar nicht oder aus Gewohnheit, Unwissenheit, Ignoranz eine Partei, die überhaupt nicht ihre Interessen vertritt. Das ist ja das Schlimme und Gefährliche, dass so viele Menschen einfach zu dumm, bequem und fahrlässig für Demokratie sind!

  • Thomas
    05.05.2017, 21:49 Uhr.

    Man muss größer denken. Die Digitalisierung wird die Abschaffung der Arbeit bedeuten. Warum? Weil die Intelligenz der Maschinen nach oben unbegrenzt ist – es ist nur eine Zeitfrage, wann sie JEDE Tätigkeit besser können.

    Das ist aber das Ende der Eliten. Darauf müssen wir uns vorbereiten. Die werden dann ja alle enteignet – Autos kaufen keine Autos – das Ende des Profits. Wenn wir überleben wollen, müssen die Superreichen rechtzeitig „zur Vernunft“ gebracht werden, sonst gibts eine Katastrophe.

  • Margitta Protzmann
    05.05.2017, 21:46 Uhr.

    Hallo Herr Prof. Hartmann.
    Ich habe Ihr Buch gelesen und gebe Ihnen völlig Recht. Nur bedauere ich , das Menschen wie Sie so selten in den Medien präsent sind. Oder hat dies vielleicht mit dem neoliberalen Zeitgeist zu tun? Sie haben Sich in Ihrem Buch ausführlich auch mit den Armuts- und Reichtums Berichten auseinandergesetzt und bedauern das es zu wenig Wissen über den wirklichen Reichtum in diesem Land gibt da die Datenlage dürftig ist. Was könnte man dagegen tun wobei ich daran denke , das ein Hartz IV Empfänger alles offenlegen muss. Sie sagen die Reichen wollen das nicht. Kann man sie nicht genauso zur Offenlegung zwingen wie die Armen in diesem Land? Danke für eine Antwort. Du schön , das Sie Sich um dieses Thema verdient machen.

    • Michael Hartmann
      05.05.2017, 21:52 Uhr.

      Man könnte die Reichen durchaus zu mehr Offenheit bezüglich ihrer Vermögen zwingen, wenn man politisch entsprechenden Druck aufbauen würde. Seit Einführung der Abgeltungssteuer und der Abschaffung der Vermögenssteuer fehlen in Deutschland alle offiziellen Quellen zur Berechnung des Reichtums. Man ist auf Umfragen und Schätzungen angewiesen, da ließe sich etwas machen.

    • WilS
      05.05.2017, 22:38 Uhr.

      SIE können/müssen etwas dagegen tun. Ich möchte sie ermutigen, sich zu beteiligen. Gehen Siez.B. zu Attac oder einer Partei? Kleine suchen händeringend nach Mitgliedern, Helfern und Spenden. Bitte, helfen Sie denen. Das ist ein Weg, den Demokratie bietet, dafür zu sorgen.

  • Dr. Harald Wozniewski
    05.05.2017, 21:45 Uhr.

    Haben Sie meine Frage ziemlich unten übersehen?

  • Carsten
    05.05.2017, 21:45 Uhr.

    Hallo Herr Hartmann,
    ich stimme Ihrer Kritik an den zu hohen Managergehältern (und ich glaube hier hatte ein Kommentar im Filmbeitrag recht – insbesondere bei den DAX-Unternehmen) zu.
    Was ist nicht so ganz teilen kann, ist zum einen der Vorschlag eines extremen Spitzensteuersatzes von 90%. Vor allem ist mir aber nicht klar, warum eine „Abkühlungsperiode“ von 4-5 Jahren nicht einem faktischen Berufsverbot gleichkommt.

    • Michael Hartmann
      05.05.2017, 21:48 Uhr.

      Eine Abkühlungsperiode von 4 bis 5 Jahren garantiert, dass die Politiker ihre KOntakte aus ihrer aktiven Zeit nicht unmittelbar in finanzielle Vorteile ummünzen können. Es kommt keinem Berufsverbot gleich, wenn man nicht gleich gut bezahlte Positionen bei Großunternehmen bekleiden kann. Es gibt ja noch andere Möglichkeiten sein Geld zu verdienen.

      • Ulrich R.
        05.05.2017, 22:01 Uhr.

        Sehr geehrter Herr Prof. Hartmann, dann stelle ich Ihnen mal die Frage Welche?Mi dem einfachen Verweis, es gaebe andere Moeglichkeiten, machen Sie es sich m.E. etwas zu einfach.

        • WilS
          05.05.2017, 22:30 Uhr.

          Gilt ein Berufsverbot nicht eher lebenslang?

    • Alex
      05.05.2017, 22:07 Uhr.

      Die Politik ist Teil dieser ganzen Charade, warum trauen Sie der Politik zu, etwas daran ändern zu wollen?

    • WilS
      05.05.2017, 23:26 Uhr.

      Gibt es eine andere Möglichkeit außer Steuern, um sicher zu stellen, dass die soziale Schere sich nicht stetig öffnet?

  • Markus Viehmann
    05.05.2017, 21:43 Uhr.

    Lieber Herr Hartmann,
    es ist interessant, aber müßig, sich über dieses Thema zu unterhalten. Uns läuft die Zeit davon und leider haben die etablierten Parteien es geschafft, sich in den letzten 40 Jahren ihre Wählerschaft heranzuziehen…durch eine verfehlte Bildungspolitik !

  • Roswitha Froschauer
    05.05.2017, 21:42 Uhr.

    Wäre es aus Sicht der Konzerne nicht sinnvoller die eigenen Corporate Governance Richtlinien neu festzulegen, um diese Diskussionen zu beenden?
    Ich finde es höchst bedenklich wenn (wie in Österreich) ein Mindestlohn anscheinend nicht leistbar ist aber gleichzeitig hohe Managerboni ausbezahlt werden.

    • Michael Hartmann
      05.05.2017, 21:47 Uhr.

      Meines Erachtens sind freiwillige Verpflichtungen der Wirtschaft nicht wirklich wirksam. Das zeigen die Frauenquote wie auch die Verpflichtungen auf anderen Gebieten seit langen Jahren.

  • Karin Bomke
    05.05.2017, 21:42 Uhr.

    Lieber Prof. Hartmann, ist es nicht sinnvoller, die Elite-Netzwerke von Wirtschaft, Politik und Staat qualitativ in ihren Beziehungsstrukturen zu untersuchen? Anstatt zu schauen, wie viele mit welchen Lageparametern in welchen sozialen Positionen anzutreffen sind. Mir geht das an den hintergründigen Beziehungsmechanismen etwas vorbei, weil es die Schließung gegenüber anderen nicht wirklich erklärt.

  • Alexander J.
    05.05.2017, 21:41 Uhr.

    Sehr geehrter Herr Prof. Hartmann,
    halten Sie es in mittelfristiger Zukunft für realistisch, dass Personen ohne „altes Geld“, in Form von übernommenen Kapital der Vorgenerationen, ein Leben in einem gewissen Maße von Wohlstand führen können?
    Zur Verdeutlichung (ohne Zinseffekte) müsste jeden Monat 500€ über einen Zeitraum von über 30 Jahre gespart werden um auf einen Betrag von ca. 200 T€ (den Wert einer durchschnittlichen Eigentumswohnung) zu kommen.
    Durch die stetige Abkopplung von Arbeitseinkommen zum Gesamteinkommen bin ich recht pessimistisch in dieser Hinsicht.

    • Michael Hartmann
      05.05.2017, 21:45 Uhr.

      Die Wahrscheinlichkeit dazu hat in den letzten 20 Jahren schon deutlich abgenommen und wird, wenn sich politisch nichts ändert in der Steuerpolitik, vor allem bei der Erbschaftssteuer, in den nächsten Jahren so weitergehen.

      • Alexander J.
        05.05.2017, 21:49 Uhr.

        Danke für Ihre Antwort und Engagement.

  • H. Maier
    05.05.2017, 21:40 Uhr.

    Sehr geehrter Herr Hartmann,

    ich habe gerade die Sendung Makro mit ihnen als Studiogast verfolgt. Von ihren Antworten war ich sehr beeindruckt, ich glaube, sie sprechen den meisten Menschen in diesem Land aus dem Herzen und können ihre Thesen auch noch wissenschaftlich untermauern. Es ist sehr beeindruckend, wie Sie die hohlen Phrasen der Wirtschaftselite entlarven.

    Heute habe ich meiner achten Klasse (Ich bin Geschichtslehrer) das Thema Bauernkrieg in Deutschland besprochen und die Schüler haben hierzu eine Podiumsdiskussion durchgeführt. Die kategoriale Frage dahinter lautete: Darf in existenzieller Not und Ohnmacht gegenüber einer allmächtigen Elite Gewalt als Mittel zur Veränderung und eventuell Verbesserung der sozialen Lage eingesetzt werden?

    Diese Frage möchte ich auch Ihnen stellen. Glauben Sie, dass es irgendwann zu einem Punkt in der Gesellschaft kommen wird, an dem die Menschen merken, dass sie gegen die schier allmächtigen Führungseliten dieser Welt keine Chance haben solange sie auf friedlichen Dialog setzen?

    Dabei ist mir bewusst, dass es den Menschen in Deutschland noch verhältnismäßig gut geht. Dennoch geht auch hier die soziale Schere immer weiter auseinander, was in naher Zukunft zu erheblichen Spannungen führen kann.

    Freundliche Grüße

    • Markus Viehmann
      05.05.2017, 21:48 Uhr.

      Uns geht es so gut, auch weil wir seit 500 Jahren Afrika ausbeuten und es weiter tun. Wenn wir das nicht ändern…Gute Nacht

    • Fabian
      05.05.2017, 22:05 Uhr.

      Rufen Sie etwa zur gewaltsamen Revolution auf? Gewalt hat, wenn überhaupt, allenfalls in Form von Notwehr eine Berechtigung. Müssen Sie (als Lehrer) vielleicht um ihr Leben kämpfen?

  • Uwe
    05.05.2017, 21:39 Uhr.

    Die Eliten sind dabei mit ihrer Gier den Sozialstaat derartig zu zerstören, das es im Chaos enden wird…. Das schlimme ist, das es aus meiner Sicht keinen Weg daran vorbei gibt.. weil auch die Wirtschaftseliten selbst Gefangene des Systems sind.
    Wir sehen gerade wohin das führt..
    Die Bevölkerung sieht, das System aus dem Gleichgewicht und wird bei Wahlen irgendwann gegensteuern… und ob das gut für die Gesellschaft ist wage ich zu bezweifeln!!

  • Flo
    05.05.2017, 21:39 Uhr.

    Geldmittel erleichtern/ermöglichen Handel bzw. Zugang zu Ressourcen. Ist eine Maschinensteuer zur Finanzierung eines (bedingungslosen) Grundeinkommen der einzige Ausweg zur Ausfinanzierung der breiten Masse?

    • Heidi Muck
      05.05.2017, 22:30 Uhr.

      ja, das wäre gut: 20Jahre arbeiten und sparen- dann kann ich einen Roboter erwerben,der für mich arbeitet.Und ich darf mein Leben gestalten,wie ich möchte!

  • Rada Mantis
    05.05.2017, 21:38 Uhr.

    Klasse, dass ihr Prof. em.Michael Hartmann eingeladen habt und dass von euch interviewt wird…Waere es nicht entscheidend, den Punkt der Legitimation solch höher Gehälter in den Blick zu nehmen? Genauer zu analysieren welche politischen Kraefteverhaeltnisse und neoliberalen Ideologien zum erwähnten Wandel des Anwachsen von Managergehaeltern und der Niedrigbesteuerung in den USA und Grossbrittannien fuehrten? Schoene Gruesse aus Bad Homburg, einer Millionaershochburg….in der die Vielzahl Jugendlicher Porschfahrer.den Diskurs, des „Arbeit schaffe Wohlstand“ permanent symbolisch entschleiert…:-) Gut lebt man hier vermoegend,.der Taunus, gepflegte Parks, die den Namen von Kurfuersten.tragen, ein schmuckes Schloss. Im ranking.gut bewertete Gymnasien.und Privatschulen….ein Hauch von Neofeudalismus…dass die lohnarbeitende aermere.Bevoelkerung hier zwar kaum bezahlbaren Wohnraum findet und die Stadtverwaltung tunlichst darauf achtet,.dass keine Obdachlosen das Stadtbild beeintraechtigen.gehört hier zu einem harmonische Stadtbild dazu..

  • Jens Martens
    05.05.2017, 21:38 Uhr.

    Es fehlte mir das Eingehen auf den unkontrollierten Einfluss der Macht- und Geldeliten auf die Wirtschaft und Handelspolitik sowohl der EU (TTIP und CETA) als auch auf die Nationalstaaten. Die Politik richtet sich an ihnen aus, sie haben den Einfluss auf die Gesetzgebung durch Gesetzesformulierungen. Nicht demokratisch legitimiert und auch nicht kontrolliert durch die Parlamente.

    • Michael Hartmann
      05.05.2017, 21:44 Uhr.

      Das ist zwar zutreffend, aber politisch nicht zwingend. Durch öffentlichen Druck kann man die Politik durchaus dazu bewegen, auch gegen die Interessen der Wirtschaft vorzugehen. Ein Beispiel dafür sind die vielfältigen Diskussionen über CETA und TTIP, die nicht folgenlos geblieben sind.

  • Elli
    05.05.2017, 21:37 Uhr.

    Hallo, Herr Prof. Hartmann,
    welche Möglichkeit sehen Sie, die hier angestoßene Diskussion im Wahlkampf sichtbar zu machen?

    • Michael Hartmann
      05.05.2017, 21:42 Uhr.

      Ich hoffe, dass Beiträge wie der heutige und ähnliche Nachrichten und Artikel in anderen Medien das Bewusstsein für die Problematik schärfen. Ich für meine Person nehme jede Gelegenheit dazu wahr, soweit es zeitlich möglich ist.

      • Elli
        05.05.2017, 21:56 Uhr.

        Danke für die Antwort!
        Da ich fast Ihr Jahrgang bin;-)hab ich ehrlicherweise aufgegeben, an unsere kleinen Schritte zu glauben.
        Wir haben ja kein Erkenntnisdefizit, eher ein Wahrnehmungs- & Umsetzungsdefizit!
        Wer schaut schon 3Sat?
        Die Besorgten sicher nicht!

  • Lothar
    05.05.2017, 21:37 Uhr.

    Was halten Sie von dem Vorschlag, bei der Unternehmensbesteuerung anzusetzen, also hohe Boni bspw nicht mehr steuerfrei zu stellen? Ist eine Besteuerung bei dem hoch verdienenden Angestellten nicht sinnvoller? Ich sehe hier auch eine ordnungspolitische Relevanz.
    Vielen Dank für eine Antwort.

    • Michael Hartmann
      05.05.2017, 21:40 Uhr.

      Der Vorschlag ist sicherlich auch sinnvoll. Meines Erachtens ist die deutliche Anhebung des Spitzensteuersatzes aber wirkungsvoller.

  • Alex
    05.05.2017, 21:37 Uhr.

    Sehr geehrter Herr Professor Hartmann,
    wie schätzen Sie bei der aktuellen Verquickung von Geldelite wie den Quandts, Schaefflers, Haniels oder anderen industriellen Playern wie Banken und der Großindustrie insbesondere KFZ und Chemie mit den Vorkommnissen bei GMO und den Abgaswerten mit der Politik die Chancen ein, in Deutschland oder vor allem in Brüssel dagegen vorzugehen beziehungsweise eine Politik zu etablieren, die sich wieder mehr dem Bürger zuwendet?
    Vielen Dank

    • Michael Hartmann
      05.05.2017, 21:40 Uhr.

      Ich glaube, dass die Politik dem durchaus Etwas entgegensetzen kann, vor allem wenn große Länder wie Deutschland oder Frankreich sich wirklich dafür einsetzen oder aber die EU in ihrer Gesamtheit.

      • Alex
        05.05.2017, 21:43 Uhr.

        Wie wir sehen können verweigert sich die Politik massiv Initiativen wie Transparency International oder Abgeordnetenwatch und giftet diese sogar massiv an, woran erkennen Sie, dass die Politik dem überhaupt etwas entgegensetzen möchte?

  • Christian
    05.05.2017, 21:36 Uhr.

    Wenn muss man in dieser welt eigentlich erschießen, damit sich in dieser welt endlich was zum positiven – für den normalen bürger – entwickelt. Seit jahren entwickelt sich eine immer stärker werdende schicht des geldadels … und dem rest wird erzählt, das für renten usw. kein geld da ist. Geld ist ja offensichtlich genug da, die verteilung ist das problem. Vom gefühl her steht uns der sturm auf die bastille noch bevor und die verzehrenden stände werden getilgt … hoffentlich!

  • Rüdiger
    05.05.2017, 21:36 Uhr.

    Das ganze Thema hätte Eva Schmidt journalistisch besser aufbereiten müssen, denn woher kommen die hohen Manager-Gehälter? Diese Beträge müssen erst einmal erarbeitet werden, hier spielen Globalisierung und lean production eine entscheidende Rolle. Am Beispiel eines global agierenden Konzerns, vielleicht in einer der nächsten Sendungen, sollte man die Kapitalflüsse und Umsätze einmal aufzeigen.

  • Maxim Fridental
    05.05.2017, 21:35 Uhr.

    Hallo Herr Hartmann, ich hätte zwei Fragen:

    – wie würde die Digitalisierung die Situation mit Lobbyisten verändern? Kann z.B. Digitalisierung von Wahlen bzw. generell von der Demokratie das politische System verbessern?

    – Welche tiefergehende Bücher bzw. Publikationen würden Sie empfehlen, die ein in sich schlüssiges Veränderungsvorschlag für die Gesellschaft detailliert beschreiben würden, um die Situation mit den Eliten zu verbessern?

    Danke!

    • Michael Hartmann
      05.05.2017, 21:38 Uhr.

      Die Digitalisierung wird meiner Meinung nach am Grundproblem nichts ändern, so wie viele andere technische Veränderungen in der Vergangenheit an der Grundproblematik von Macht und deren Missbrauch nichts Wesentliches geändert hat.

  • Martin
    05.05.2017, 21:35 Uhr.

    Hallo,
    mich würde interessieren, welche Partei Herr Hartmann empfiehlt zu wählen, mit seinen Ansichten, die ich übrigens sehr gesund finde.

    • WilS
      05.05.2017, 23:10 Uhr.

      Manche werden nie was anderes wählen als ihre Partei. Eine Zusammenarbeit mit der Linken lehnen manche SPDler entschieden ab. Die möchten die SPD-Granden sicher halten. Also geht es nur mit Grünen und FDP u.a. kleinen Parteien, die keinen verschrecken. Mit denen kann die Union sicher auch, vielleicht abgesehen von den Grünen. Also läuft ohne neue, kleine Parteien – lieber Piraten oder PARTEI als AfD – in den Parlamenten alles auf eine (liberale) GroKo hinaus.

  • Michael Hartmann
    05.05.2017, 21:35 Uhr.

    Guten Abend!

    • Dr. Harald Wozniewski
      05.05.2017, 21:36 Uhr.

      Hai!

    • Alex
      05.05.2017, 21:38 Uhr.

      Ihnen auch einen guten Abend!

  • Dr. Harald Wozniewski
    05.05.2017, 21:33 Uhr.

    Herr Prof. Hartmann, kennen Sie meine Internetseite über den modernen Feudalismus „Meudalismus“?

    • Michael Hartmann
      05.05.2017, 21:49 Uhr.

      Nein.

    • Rada Mantis
      05.05.2017, 22:41 Uhr.

      Meudalismus..:-o!!!.kurios :-)Wie unterscheidet sich denn das Konzept von dem.des “ neofeudalismus“ fuer das sich Frankfurter Staatstheoretikern wie Joachim Hirsch, em. prof.stark machten?

  • Thomas
    05.05.2017, 21:18 Uhr.

    Tatsächlich sind die Monstergehälter Betrug an allen Stakeholdern – Arbeitnehmer, Aktionäre, Kunden, Lieferanten, Staat (Steuer). Als Aktionär nervt mich das immer wieder.

    Tatsächlich sehe ich nur folgende Lösung: Wegfall der Arbeit – Übernahme der Roboter – und Grundeinkommen für alle.

    Die Superreichen werden mit Krieg antworten.

    • Franz-Josef König
      05.05.2017, 21:22 Uhr.

      Bedeutet das nicht Planwirtschaft pur, die dann von der Politlk bestimmt wird?

      • Thomas
        05.05.2017, 21:39 Uhr.

        Planwirtschaft, Sozialismus usw. sind nur eine andere Form der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.

        In der Zukunft wird man ein paar allgemeine Regeln aufstellen. Die Umsetzung erfolgt durch die Roboter.

        Aber wie gesagt, die jetzigen Besitzer der Maschinen werden sich nicht enteignen lassen. Sie werden die „Nichtarbeiter“ einsperren oder töten.

        • Fabian
          05.05.2017, 21:51 Uhr.

          Hast du zu viel Science-Fiction konsumiert? ;D

          • Thomas
            05.05.2017, 21:56 Uhr.

            Das klingt so, klar. Aber es ist nur eine logische Schlußfolgerung. Die wird nur deshalb nicht geglaubt, weil fast jeder Mensch denkt, er wäre Robotern überlegen. Nur komisch, dass Maschinen schon heute vieles besser können – sonst gäbe es sie ja nicht.

    • Hansjörg Habisch
      05.05.2017, 21:53 Uhr.

      Industrie 4.0, Roboter, Grundeinkommen sind nicht die Lösung (für alles).
      Die billigere Produktion bringt Aktionären, Vorständen etc. mehr „Gewinn“, eine unethische Ungleichverteilung des Reichtums mag initial zunehmen.
      Woran jedoch niemand zu denken scheint: Wer kauft all die tollen Produkte. Mit 800€ Grundeinkommen kauft man nicht jährlich ein neues handy, fährt nicht stets den innovativsten SUV oder spart auf sein gemütliches Vorstadthaus. Kaufkraft für Massenprodukte resultiert aus der Masse der Käufer.
      Immerhin: Bei 90% Steuer auf Vorstandsgehälter (Hinweis Prof. Hartmann, danke dafür!), die infolge sinken, könnte ein Unternehmen selbst das Geld und die Zeit in die notwendige Umschulung seiner Mitarbeiter investieren, als sie der Allgemeinheit aufzuhalsen.

      • Thomas
        05.05.2017, 21:58 Uhr.

        Genau deshalb ist die Digitalisierung das Ende der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Game over, niemand kann diese Roboter besitzen, da niemand ihm was zahlen kann.

        • Hansjörg Habisch
          05.05.2017, 22:01 Uhr.

          Naja, aber irgendjemand muss diesen Roboter auch bauen.
          Und das ist der, der das Geld hat.
          Und der programmiert den Roboter so, wie ER will.
          Und der macht dann das, was sein Programmierer (der mit dem Geld) von ihm will.

          • Thomas
            05.05.2017, 22:07 Uhr.

            Maschinen bauen schon heute andere Maschinen. Das wird so weitergehen. Wir müssen uns von der „Arbeit“ als Segen lösen. Wir Menschen können viel weniger als wir denken. Wir sind Opfer von inneren Zwängen. Arbeit bedeutet Ausnutung untereinander. Das lässt sich nicht ändern, außer man schafft sie ab. Ich meine damit natürlich bezahlte Arbeit. Tun kann jeder, was er möchte.

            • Hansjörg Habisch
              05.05.2017, 22:14 Uhr.

              Auf absehbare Zeit (20-50J?) wird’s immer Jobs geben, die Menschen machen müssen: Putzmann, Friseur, Kellner, Roboterprogrammierin.
              Diese Jobs muss wer machen, während der Rest der Menschheit sich vergnügt? Wer darf das entscheiden?
              Und von was lebt der Rest? Das Geld auch gleich abschaffen?
              Hab nichts dagegen, hab nicht so viel. Aber die, die viel haben, was würden die dazu sagen (und dagegen unternehmen)?

              Das oberste Glied in der Kette Maschine baut Maschine, die Maschine baut ist noch immer der Mensch (der Programmierer, der mit dem Geld)

              • Fabian
                05.05.2017, 22:51 Uhr.

                Wäre ja schön, wenn die meisten Arbeiten von Robotern erledigt würden. Dann hätten wir Zeit, das zu tun, was uns Vergnügen bereitet und erfüllt. Natürlich müsste in diesem Fall das Auskommen aller Menschen gesichert sein. Dass der Besitzer der Roboter diese anweist, jemanden zu unterdrücken, einzusperren oder gar zu töten, halte ich dagegen für eher abwegig. Denkbar ist es natürlich, aber dafür müsste die Technik schon sehr „fortschrittlich“ sein und ihr „Herr“ äußerst skrupellos.

  • Franz-Josef König
    05.05.2017, 21:17 Uhr.

    Warum sind diese hohen Gehälter so attraktiv? Soviel Geld macht nicht glücklich und ausgeben kann man es auch nicht mehr. Sind es Macht und Gier oder was ist das Motiv?

    • Michael Hartmann
      05.05.2017, 21:36 Uhr.

      Das wesentliche Motiv ist meines Erachtens Macht und Statusbewusstsein. Letzteres ist insofern wichtig als die Manager sich untereinander vergleichen und die Höhe der Gehälter ein Maßstab für die eigene Bedeutung ist.

      • Fabian
        05.05.2017, 22:53 Uhr.

        Die uralte Frage: Wer hat den längsten „Schwanz“?

    • Dr. Harald Wozniewski
      05.05.2017, 21:42 Uhr.

      Das Geld nicht glücklich mache, ist ein Märchen, welches die Reichen verbreiten!

      • Dr. Harald Wozniewski
        05.05.2017, 21:43 Uhr.

        Dass

      • WilS
        05.05.2017, 22:16 Uhr.

        (Betriebswirtschaftliche) Studie(n) aus den ca. 1960/70-ern: ab einem bestimmten (Mindest-)Einkommen legen Arbeitnehmer mehr Wert auf Anerkennung als Gehaltssteigerung.

  • makro
    makro
    05.05.2017, 20:37 Uhr.

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