E-Autos: Reden Sie mit!

Der Mobilitätsforscher Konrad Götz. Bild: ISOE/juergenmai.de

Der Mobilitätsforscher Konrad Götz. Bild: ISOE/juergenmai.de

Die Welt der Autobauer gerät mächtig durcheinander. Der Veränderungsdruck kommt aus Richtungen, die die Branche nicht auf dem Schirm hatte: aus China, aus der Steckdose und aus dem Off.

Start-ups, sagt Mobilitätsforscher Konrad Götz, seien deshalb dynamischer als die Platzhirsche, weil sie nicht in den Entwicklungspfaden der Großserienproduktion feststecken und somit das Neue im Kleinen ausprobieren können. Insgesamt sieht er die Mobilitätskultur im Umbruch. Die Elektromobilität ist hier nur ein Baustein von vielen.

„Wir sollten den Ideen rund um Elektromobilität etwas Zeit geben“, sagt Götz. Diskutieren Sie mit!

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makro

makro berichtet aus dem globalen Wirtschaftsdschungel. Mit Blick für den Menschen und fürs Detail, aber vor allem auch für die globalen Zusammenhänge. Immer freitags, immer um 21.00 Uhr.

283 Kommentare

  • Christian Bothe
    02.02.2019, 10:18 Uhr.

    Das sind für mich zukunftsträchtige Alternativen mit weniger CO2 Belastung in der Gesamtheit!
    https://www.topagrar.com/energie/news/biomethan-boomt-in-den-usa-10119319.html

  • Claus-Rüdiger Martin
    02.02.2019, 7:49 Uhr.

    Vor einem Jahr kam schon in einem Report vom Bayrischen Rundfunk Fernsehen dass in Oslo Wasserstoffautos bevorzugt vor Akkuautos Bus-und Taxispuren benutzen dürfen, also sog. E-autos=Akkuautos nicht. Weil sie mit dem Verstopfen des Parkraumes durch Ladestellen nicht klarkommen. Weitere Recherchen oder Medienreaktionen bis heute: Null !
    Angeblicher Effizienznachteil von Wasserstoff kehrt sich um bei Einbeziehen der Lade-/strukturproblematik der Akkuautos. Zeit- und Platz- und Materialverbrauch durch Ladestruktur und Akku. Mit Wasserstoff Upgraden vorhandener Tankstellen durch Containergroße Wasserstoffabgabestellen. 3min=600km und weg. Akkuautos für 600km 1.5Std. Ladezeit plus Kaffeekosten. Da ist ein Wasserstoffauto bei 120km/Std. schon 180km von dem Akkuauto entfernt. Vielleicht ist da eine Stricksocke fertig.
    Nochmal: bei kostenloser Sonne oder Wind nur einmalig ! doppeltes Gerät ist die Effizienz dauerhaft aufgeholt. Dazu ist beim Akkuauto die Ineffizienz bezüglich Zeit und Platz dauerhaft. Können wir uns auf eine gemeinsame Logik einigen?

  • Nicolai Schoedel, Gorxheim
    01.02.2019, 22:44 Uhr.

    Hallo Makro-Macher,
    Hab zum 1. Mal bei so 1 Blog mitgemacht. Sie haben sich wirklich viel Mühe gemacht – danke. Und Sie sehen: der Bedarf an Diskurs, Information und Erfahrungsaustausch ist da; weiter so.
    Schönen Abend

  • Jörn
    01.02.2019, 22:15 Uhr.

    Warum wir noch so wenige Elektroautos auf unseren Straßen sehen? Das hat leider, wie eigentlich immer, weniger damit zu tun, welchen CO-Haushalt ein solches Konzept verspricht, oder ob das E-Auto ausgereift ist. Es geht und ging in den letzten 10 Jahren doch nie um Umweltaspekte, sondern ausschließlich um Umsätze und also Gewinne. Autos werden doch nicht aus Versehen so konzipiert, dass sie immer früher ausgetauscht und davor regelmäßig in eine Werkstatt gebracht werden müssen – das ist geplant obsolet. Natürlich. Weil das oberste Ziel eines Automobilkonzerns in diesem System nicht Umweltschutz oder Kundenzufriedenheit sind, sondern Umsatzzahlen. Der Verkäufer wird dem Kunden nicht auf die Nase binden, dass die neuentwickelte wartungsfreie Steuerkette wesentlich früher kaputt geht als der Zahnriemen vorher.
    Das E-Auto taugt schlichtweg nicht für diese Gesellschaftsform. Zu simpel, zu vernünftig, zu langlebig. Und wenn die Brennstoffzelle soweit ist, braucht man nur den Akku gegen sie tauschen und könnte weitere 50 Jahre mit ein und demselben Auto weiterfahren – ohne alle 3 bis 5 Jahre (wenig CO-neutral) immer wieder neue Autos zu bauen.
    Sie haben recht – es braucht ein Umdenken. Wie kann so etwas künstliches wie monetärer Reichtum, noch dazu der von so wenigen Menschen auf der Welt, über die Basis allen Lebens gestellt werden? Die Wirtschaft MUSS ständig wachsen, sonst heißt das heute schon Verlust. Das ist krank. In der Natur gibt es auch Dinge, die immer wachsen müssen. Die heißen Tumore.

    • René
      01.02.2019, 22:37 Uhr.

      Daumen hoch!

    • Matthias Trüter Cordeiro
      01.02.2019, 23:31 Uhr.

      Oder Viren. Matrix lässt grüßen.

  • makro
    makro
    01.02.2019, 22:13 Uhr.

    Das war’s für heute in unserem Blog. Wir bedanken uns für Ihr riesiges Interesse! Sie können untereinander natürlich gerne weiterdiskutieren. makro gibts wieder am nächsten Freitag. Dann stellen wir die Frage: Wem gehört das Wetter? Wir wünschen Ihen bis dahin eine gute Zeit!

    • Matthias Trüter Cordeiro
      01.02.2019, 22:21 Uhr.

      Liebes Makro Team,

      Bitte ladet das nächste mal jemanden ein, der mehr weiß als Herr Götz.

      • Marc Auto
        01.02.2019, 22:25 Uhr.

        Kann ich nur unterstützen

      • Michael Trykowski
        01.02.2019, 22:32 Uhr.

        was soll diese unqualifizierte Aussage?
        Bitte begründen Sie wo die Lücken in der Aussage waren, anstatt so pauschale unsubstantiierte Meinungen zu bringen

        • Matthias Trüter Cordeiro
          01.02.2019, 22:59 Uhr.

          Das ergibt sich aus dem Verlauf des Blogs.

          Stichworte sind:

          – Sektorkopplung

          – power-to-gas-to-power (Bitte den AKTUELLEN Stand der Technik betrachten und kein veraltetes Wissen)

          – Gegenkolbenmotor

          – Batterierecycling

          – Arbeitsplätze

          • Schödel
            25.04.2019, 17:33 Uhr.

            So, dieses Trüter-Cordeiro-Rentner-Geschwafel wird jetzt mal beantwortet:
            Hochtechnisiertes Ingenieur Wissen in allen Ehren; aber worum gehts? Wirkungsgrad e-Motor 90%. Akkus nich für 2,5 Tonnen SUVs, sondern für Klein- (st)fahrzeuge unter 1000 kilo. Und dieses Wasserstoff-Gesülze- geschenkt.
            Gute lithium-ionen-akkus (leider auch mit kobalt) sind so ziemlich an der leistungsgrenze: das beweisen vw und alle, die derzeit ja noch nicht mal liefern können! Dieser Diess: Unverschämtheit.
            Soll sich weiter selfie-mäßig mit bezos und konsorten ablichten lassen. Deswegen wird er doch nur kleiner ing- zocket bleiben….

        • Matthias Trüter Cordeiro
          02.02.2019, 0:45 Uhr.

          Hier noch der richtuge Link, der Herrn Götzs falsche Behauptungen hinsichtlich der Effizienz von power-to-gas-to-power entlarvt:

          https://www.euwid-energie.de/dtu-forscher-entwickeln-hocheffizientes-power-to-gas-to-power-system/

      • D. Kirsten
        02.02.2019, 14:40 Uhr.

        Man muss Herrn Götz zugute halten, dass er in 2x 5 Minuten Studiointerviewzeit, in denen er auch noch spontan redet (allenfalls ist die Themenrichtung grob vorab festgelegt), nicht all die Details erarbeiten kann, die hier 50+ Diskutanten in 250+ Postings in 2 Stunden erarbeiten, jeder mit Zeit zum Nachdenken über seinen Text ausgestattet. Dieser Angriff ist daher nicht zielführend. 😉

        Beste Grüße

        • Matthias Trüter Cordeiro
          11.02.2019, 23:47 Uhr.

          Woher kennen Sie denn bitte meine Ziele, um über die Zielgeführtheit meiner Posts urteilen zu können?

  • Michael Trykowski
    01.02.2019, 22:09 Uhr.

    Hallo
    Ich freue mich sehr, daß sie endlich mal angesprochen haben, daß die konventionelle Fahrzeugentwicklung mit größer, schwerer, schneller in einer Sackgasse steckt. Wir benötigen ein völlig neues elektrospezifisches Fahrzeugkonzept, das vor allem auf Effizienz achtet. Kleine effiziente Fahrzeuge brauchen kleine, günstige Akkus.

    Wie Sie sagten, sind die im Moment angebotenen Fahrzeuge noch viel zu ineffizient.
    Ich selbst habe das Abenteuer Solarmobil von 1984-1992 als Entwickler mitgemacht. ‚
    Nach der deutschen Einheit bauten wir 13 Trabbis auf Elektro um, weil die Karrosserie leicht und günstig war. Der Verbrauch belief sich auf 8 kWh/ 100 km. Dies schafft kein aktuelles Modell. Mit Lithium im gleichen Gewicht wie damals Blei würden wir eine Reichweite über 300 km erzielen.
    In einer Veranstaltung belegte 5 meiner Trabbis die ersten 5 PLätze . Der Werksjetta kam erst danach. Von VW daraufhin nach Wolfsburg eingeladen war ihr einziger Kommentar, daß wir die elt. Leitungen hätten schöner verlegen können.
    ich habe kein Mitleid mit der deutschen Automobilindustrie. In Australien erprobten während der Solar Challenges 1990 Honda, Mitsubishi, Ford und GM elektrische Antriebe, von deutschen Firmen keine Spur.

    Michael Trykowski

    • Klaus
      01.02.2019, 22:22 Uhr.

      Sehr interessant, das es schon so früh war! Die Weitsicht der hiesigen Autoindustrie lässt halt sehr zu wünschen übrig. Da muss erst Tesla beispielsweise – siehe Ladekonzept! – ein wenig „Wirbel“ machen um Bewegung in den Markt zu bringen.

      • Matthias Trüter Cordeiro
        01.02.2019, 22:28 Uhr.

        Verdient Tesla eigentlich mittlerweile Geld?

    • Walter Schmid
      01.02.2019, 23:22 Uhr.

      Es geht also! Erfreulich zu hören.

  • Peter
    01.02.2019, 22:09 Uhr.

    Hallo zusammen,
    ich war sehr darüber erfreut, dass endlich mal jemand gesagt hat, dass die großen Straßenpanzen komplett am Ziel vorbei fahren. Was bring mir ein 2,5 t SUV, wenn es unter dem Strich genau so viel Energie verbraucht wie ein kleinwagen mit Benzinmotor.
    mfg

    • Rico
      01.02.2019, 22:15 Uhr.

      Es waren doch die „Kundenwünsche“ die unsere Autos größer werden ließen….
      Wer wollte denn immer mehr Komfort und Sicherheit?….
      Hab ich das auch bei einem super Öko E-Auto für kleine 160000 Euro?

      • Jörn
        02.02.2019, 11:18 Uhr.

        Kundenwünsche? Derartige Bedürfnisse und späterer Bedarf sind nur mit sehr hohem Werbeaufwand bei einem ausgeglichenen und vernünftigen Menschen zu wecken. Dazu muss er nämlich erstmal fest daran glauben, dass „Schein“ mehr bedeutet als „Sein“, dass der Auftritt bedeutender ist als die Substanz eines Menschen. Dazu war es zu vorderst nötig über Jahrzehnte die Bildung kontinuierlich zurückzuentwickeln. Dann noch die Köpfe reichhaltig mit Privatfernsehen verblöden, und schon entwickelt sich die Vernuft im Kopf bald langsamer als das Gefühl „Habenwollen“ im Bauch. Und wenn das alles gut geklappt hat, kann man den Leuten danach auch noch super einreden sie wären die Krone der Schöpfung, und was sie erreicht haben, müsse nun gegen die nörgelnden Ökofaschisten verteidigt werden. In den letzten 5 Milliarden Jahren haben sich auf diesem Planeten ausschließlich Konzepte durchgesetzt, die sich der Natur angepasst haben. Bewusstsein einer Lebensform vorausgesetzt hieße das: VERNUNFT sollte uns leiten.

  • Erwin schöttl
    01.02.2019, 22:05 Uhr.

    Wo bleibt die Forschung an der redoxflowbaterie ? Siehe auf gogle redoxflow extrem ,die entladene Flüssigkeit könte in minuten mit einer aufgeladenen Flüssigkeit getauscht weden auf .auf3sat vorigesjahr eine sendung
    Über den redoxflowgrosspeicher bei krlsruhe.

  • Lud
    01.02.2019, 22:05 Uhr.

    Danke, an das 3sat-team und besonders an die makro-Macher.
    die Großvolumen Autokonzerne sind jahrzehntelang auf dem falschen Weg unterwegs und preisen den Leuten Land – auf Land ab und besonders den Städteren die breiten SUVs an. Die nicht nur für die Städte eine Wahnsinn beim befahren und bei der Parkplatz-suche sind. Es gab ein tolle Doko auf 3sat : „Das Auto – Weh und Ach einer Ware“, wo die Schlußfolgerung war, in der Zukunft können nur rein elektrisch betrieben leichte Fahrzeug überleben, für die drei Räder volkommen ausreichend sind, so wie beim TWIKE 5 😉

    • Matthias Trüter Cordeiro
      01.02.2019, 23:00 Uhr.

      Ich mag das Twike. Aber einen Unfall möchte ich damit so wenig haben wie mit meinem Fahrrad.

  • Rico
    01.02.2019, 22:04 Uhr.

    Hat bei dem ganzen Öko-Diskusionen schon mal einer über die Millionen Arbeitsplätze nachgedacht die bei dem momentanen Struckturwandel wegfallen werden?
    Wer kann sich dann ohne Arbeit ein E-Auto leisten? Selbst der Laden um die Ecke wird unter Umsatzeinbusen leiden und sich auch kein E-Auto mehr leisten können.
    Und es sind nicht die Käufer die nicht kaufen wollen, es fehlt einfach an der Infrastrucktur.

    • Manuel
      01.02.2019, 22:10 Uhr.

      Es fallen Arbeitsplätze weg und werden wieder neue geschaffen (zB Porsche hat 1500 Neuanstellungen geplant für Taycan).
      Preise werden fallen und die Reichweite wird sich erhöhen. Und Infrastrukturen aufzubauen klingt auch nach viel Arbeit, was ja auch gut ist.

      • Rico
        01.02.2019, 22:20 Uhr.

        Wenn die Stellen denn dann geschaffen werden, kann man nur hoffen das diese dann nicht mit „Billig Arbeitskräften“ belegt werden….

    • Michael Trykowski
      01.02.2019, 22:20 Uhr.

      wenn wir die E-mobile nicht bauen, machen das die Chinesen und wir haben gar keine Arbeitsplätze mehr. Außerdem können neue Arbeitsplätze in der Peripherie ( Akkus, Ladestationen, Photovoltaikanlagen, Windkraft etc ) geschaffen werden.

      • Matthias Trüter Cordeiro
        01.02.2019, 23:33 Uhr.

        Also bei Photovoltaik ist der Zug schon in China angekommen und Windkraft entwickelt sich ebenfalls dahin.

    • Jörn
      02.02.2019, 11:51 Uhr.

      Nein, oder? Das Argument sind Arbeitsplätze? Wenn ich für mein Traumauto nur noch ein Mal in 50 Jahren 16000€ hinlegen muss, anstatt 40- oder 80000€ für eines, das ich alle 3 Jahre für weitere 15-30000€ in ein neues eintauschen muss, dann reicht mein Arbeitsplatz für 2. Entchen.
      Aber selbst wenn unsere reaktionäre Konsumgesellschaft als gegeben und unumstößlich gelten sollte: Wie überflüssig sind Menschen, wenn so etwas systemgemachtes, wie die Arbeitsplatzfrage die Beschädigung oder Zerstörung der uns alle beherbergenden Natur rechtfertigt?

    • nic
      08.02.2019, 20:08 Uhr.

      Tja, InfrastruCKtur & UmsatzeinBusen.
      Lernt erst mal schreiben, Leute.

  • Frank
    01.02.2019, 22:04 Uhr.

    Man hat ja schon viel getan und die Emissionen in den letzten Jahren zu verringern und die Luft in den Städten ist viel sauberer als noch vor 20 Jahren. Trotzdem steigen die Krebszahlen seit dem wir immer mehr elektronische Geräte nutzen. Handy …. Da stellt sich die Frage wie stark schaden Magnetstrahlen den Menschen ?

    • Heinze
      01.02.2019, 22:27 Uhr.

      Moin,

      die elektrischen Felder in einem Batterie-Auto sind so gigantisch,
      da ‚explodiert‘ jedes Meßgerät.
      Aber Nachts einen Netzfreischalter für das Schlafzimmer haben zu wollen.

      MfG
      Dipl.-Ing. A.Heinze

      • Michael Trykowski
        01.02.2019, 22:36 Uhr.

        natürlich haben alle Elektromotoren ein elektromagnetisches Feld. Aber dann dürfen Sie auch nicht im Intercity und in der Straßenbahn fahren. Die benutzen auch vergleichbare Elektromotoren.

  • Dieter
    01.02.2019, 22:03 Uhr.

    Sehr geehrter Herr Bundesverkehrsminister Scheuer,
    bitte erlauben Sie mir zu Ihrem Auftritt beim Verband der Automobilindustrie („Elektromobilität ist bei uns einfach noch zu wenig erlebbar“) folgende Fragen zu stellen:

    (1) Elektroautos

    -Batteriebetriebene Autos benötigen zur Herstellung der Batterien Elemente welche teils unter fragwürdigen Umständen gefördert werden. Zudem sind sie nur in endlicher Zahl vorhanden.
    -Zur Versorgung milionenfacher Autos mit Batterien müsste ein völlig neues „Tank“stellennetz aufgebaut werden. Die „Betankung“ in den einzelnen Haushalten würde die Stromversorgung zusammen-
    brechen lassen.
    -Zudem würden wir nach wenigen Jahren einen gigantischen Berg an zu entsorgenden Batterien anhäufen. Diese Umweltbelastung müsste dann die nachfolgende Generation ausbaden.

    -Wenn Elektromobilität beim Auto sinnvoll einzusetzen ist dann nur über Brennstoffzellen im Auto: die Speicherung des, v.a. tagsüber bei viel Sonne erzeugten, Strom(überschusses) kann
    dann in Wasserstofftanks erfolgen und ist somit weder Temperatur- noch Sonnen- oder Windenergieabhängig. Zudem kann das bestehende Tankstellennetz einfach aufgerüstet werden,
    auch Hybridfahrzeuge könnten problemlos und vor allem schnell betankt werden. Autos mit Brennstoffzellen lösen auch das Problem der Fahrverbote, da die entstehenden Emissionen, falls sie auftreten,
    nur beim Wasserstofferzeuger und nicht am Ort des Verbrauchs anfallen.

    (2) Erdgas

    Verbrennungsmotoren sind einfach mit Erdgas aus- oder umzurüsten. Zudem sind die Abgase weitgehend unschädlich (siehe Studie der RWTH Aachen als Anlage).
    -Erdgas ist jetzt und in naher Zukunft (Nordstream II) in ausreichender Menge vorhanden und bräuchte am Schürfort, wie manchmal geschehen, auch nicht abgefackelt zu werden.
    -Das vorhandene Tankstellennetz kann genutzt werden, es muss kein neues Ladenetz aufgebaut werden wie bei der Elektromobilität.
    -Unsere Automobilindustrie kann auch weiterhin ihr hochentwickeltes Knowhow einsetzen und somit gehen Arbeitsplätze nicht verloren auf welchen unser Wohlstand biosher aufbaut.
    Herr Ministerpräsident Laschet spricht hier auch von einer einzuhaltenden „Ethik gegenüber vielen arbeitenden Menschen in der Automobilindustrie“.
    Diese Ethik sei gleichwertig zum Klimaschutz (Diskussion in der Sendung bei Markus Lanz). Oder wollen wir alles den Chinesen und Asiaten (Batteriezellen) überlassen ?
    Zusammengefasst wären also mit Erdgas und Wasserstoff die bestehenden Abgasprobleme bei den heiß diskutierten Grenzwerten relativ rasch in unserem Land zu lösen. Unsere hoch entwickelte Industriekultur
    könnte erhalten werden. Es würden nicht noch mehr Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen !
    Künftige Arbeitsplätze, welche bei der Digitalisierung entstehen, werden lange nicht in so großer Zahl benötigt werden wie die wegfallenden. Es fallen dadurch v.a. Arbeitsplätze im einfachen und mittleren
    Qualitätssektor weg welche für viele Menschen in unserem Land wichtig wären, auch im Hinblick auf unsere Sozialsysteme (wieviele zahlen dann noch in unsere Renten- und Kankenversicherung ein ?).

    • D. Kirsten
      01.02.2019, 22:08 Uhr.

      Ganz ehrlich – über Scheuer muss man doch nicht allen Ernstes reden. Abgesehen davon hört er Sie sowieso nicht, weil er sich mit seinen Ohren im Hintern des VDA verklemmt hat.

      Beste Grüße

    • Matthias Trüter Cordeiro
      01.02.2019, 22:13 Uhr.

      Danke.
      Und ich möchte auf meinen Kommentar um 21:30 zur Ergänzung verweisen.

    • Michael Trykowski
      01.02.2019, 22:18 Uhr.

      Kommentar zum Thema Wasserstoff:
      für kleine E-Mobile ist der Umwandlungswirkungsgrad mit Wasserstoff und Brennstoffzellen zu ineffizient und zu teuer

      • Matthias Trüter Cordeiro
        01.02.2019, 22:23 Uhr.

        Daher nicht Wasserstoff, sondern Methan-Brennstoffzelle bzw. (heute schon verfügbar) Gegenkolbenmotor…

      • Claus-Rüdiger Martin
        01.02.2019, 23:02 Uhr.

        Das muss nicht dauerhaft sein. Durch einmaligen Aufwand durch meinetwegen doppeltes Gerät ist die Effizienz dauerhaft ! verdoppelt und Nachteil aufgeholt. Also nicht fortlaufend.

    • Lud
      01.02.2019, 22:20 Uhr.

      Lieber Dieter, wenn Du meinst – wie leider so viele zur Zeit (Sprit ist einfach zubillig, und die Schadstoffe sind nicht aus der Welt zu bekommen ohne massive Umweltschäden : beim Abbau/~pumpen, beim Transport, bei den aufwändigen Umwandlungsketten und dann noch bei der NICHT rückstandsfreien Verbrennung, wobei die meist Energie in die Umwelt gepustet wird und das wenigste am Rad zum Antrieb ankommt … und dann sitzt da evtl. noch eine Person oder wenn es hochkommt zwei in dem Panzer. — Ja dann bekommen nicht nur die Radfahre und Fußgänger, auch die Umsteider aus den Öffies Angst und Bange vor den leider immer breiter und gefrässig aussehenden Kühlerfiguren betönenden SUVs oder auch den anderen großmäuligen Fahrzeugen. Ja dann bekomme ich auch im superleichten und höchst effizienten TWIKE das Fürchten. Uns reichen einige kW für leise, ausreichende packende Beschleunigung aus und verbraten unter 7 kWh saubersten Ökostrom auf 100 km. Das wieselflinke Fahrzeug ist mit leichten Akkus für mögliche Reichweiten über 500 km schon heute kaufbar und wird komplett in Deutschland hergestellt außer die Li-Akkus, welche leider zur Zeit woanders hergestellt werden. Früher gab es die innovativsten Akkus aus Deutscher Fertigung. 🙁

    • Lud
      01.02.2019, 22:30 Uhr.

      Lieber Dieter, ein leichtes, oftmals auch sparsameres Fahrzeug kann auch genügend Ökostrom über einen einfachen Hausanschluß ohne Einbußen und gefährdung für die Netzstabilität aufnehmen und mit der Technik von BABELBEE (pivot) auch bei Wunsch Strom aus den Akkus zurück speisen. Beim TWIKE ist das möglich und wurde auch schon umgesetz, so wie beim TW4XP . An solche Netzstabilisierenden Innovationen forchen die Gooßen nicht, die packen lieber immer mehr Schnickschnack in die breiter somit schwere werdenden Fahrzeuge die zumeist immer mehr den möchtegern SUVs angelichen und die Straßen und Pätze verstopfen, anstatt leichter, effizienter zu bauen und und weiter bringen um den Klimawandel doch noch in den Griff zu bekommen. Wenn es ein eigenens Auto doch noch sein muß, dann bitte schöne mit einfachen leichteren um den Klimawandel etwas entgegen zu setzen.

  • Peter Spielberger
    01.02.2019, 22:00 Uhr.

    Bereits vor einigen Jahren durfte ich dem größten österreichischen Zulieferer der KFZ-Branche ein Konzept vorstellen. Siehe dazu das Patent: US8118123B2

    Die Problematik des E-Autos besteht in der Reichweite, den Batterien und nicht zu vergessen die Zeit, welche benötigt wird um die Batterien wieder aufzuladen. Wasserstoff kann die Lösung wohl nicht sein – das wäre nach der Idee die Hindenburg nach einem Gewittersturm zu landen, die zweitschlechteste Idee. Wasserstoffperoxyd brennt nicht, kann überall auf der Welt industriell erzeugt werden wird und wurde seit dem 2. Weltkrieg in U-Booten und Torpedos eingesetzt, wird heute in größten Mengen in der Papierindustrie verwendet und selbst Marilyn Monroe hat sich damit schon die Haare blondiert.

    H2O2 – in unseren bestehenden Raffinerien herstellen, im bestehenden Tankstellennetz vertreiben und damit die Batteriemenge eines KFZ auf 1/4 reduzieren – und aus dem Auspuff strömt nur mehr Sauerstoff…

    Das Hybrid KFZ müsste genau umgekehrt zu dem was heute angeboten wird funktionieren: Der Antrieb muß immer elektrisch sein, die Batterie fungiert als Puffer, aber die Energie kann aus einer H2O2-Dampfmaschine kommen.

    Und nun zitiere ich den Kommentar des Zulieferunternehmens:
    „Wenn wir nicht ohnehin gewusst hätten, dass ihr Konzept funktioniert, hätten Sie es niemals bis zu diesem Schreibtisch geschafft – aber die KFZ Industrie wird so lange sicher keinen Finger krümmen – solange sie Verbrennungsmotoren verkaufen darf, bzw. solange es nicht entsprechend politischen Druck gibt.
    Ihre Ölheizung verbraucht mehr Diesel als Ihr Auto im ganzen Jahr – machen Sie doch eine Heizung aus Ihrem Konzept.“

    • Matthias Trüter Cordeiro
      01.02.2019, 23:03 Uhr.

      Sehr geehrter Herr Spielberger,

      Gibt es eine Möglichkeit Sie privat zu kontaktieren?

      Ich bin mal mutig und poste meine Mailadresse, in der Hoffnung von Ihnen zu hören: mattruecor@gmail.com

    • Jörn
      02.02.2019, 12:07 Uhr.

      Nur Forschung oder schon umgesetzt?

      • Peter Spielberger
        02.02.2019, 12:54 Uhr.

        Bevor wir sehr viel Geld in die Erlangung des Patentes investiert haben, haben wir ein Funktionsmodell gebaut. Dann begann ein schier endloser Kampf beim europäischen und beim US-Patentamt. Es gab / gibt so an die hundert Patente, die allesamt der deutschen, britischen und US-Marine gehören und wo immer irgend eine Komponente, welche auch wir benötigen bereits patentiert war. Aus Geheimhaltungsgründen waren aber all diese Marinepatente immer lückenhaft, bzw. nicht 100-prozentig beschrieben. Schlussendlich, nach über 100.000,- USD an Gebühren und Anwaltskosten wurde uns das Patent erteilt, weil die Zusammensetzung und die Funktionsweise, welche sich daraus ergab als neu und patentrechtlich relevant erwies.
        Das funktionierende Modell hatte ich bei dem Termin beim KFZ-Zulieferer dabei.
        Alle benötigten Komponenten gibt es ja bereits zu kaufen….da war nichts mehr zu forschen.
        Aber zwischen einem Prototyp und einer Serienfertigung liegt finanziell und zeitlich der Ozean.

  • Lemmermann
    01.02.2019, 21:55 Uhr.

    Ich fahre seit 1 1/2 Jahren rein Elektrisch und lade mit Typ 2 also Wechselspannung. Jetzt vernehme ich das der Standard auf CCS also Gleichspannung ausgebaut werden soll. Ich hoffe das auch an den Autobahnen mehrer Typ 2 Anschlüsse bleiben. Und dann ist das größte Problem das wir einfach zu wenig Ladepunkte in den Stätten haben. Alle Straßen Laternen müssen mit wenigsten 11KW Ladeanschlüssen versehen werden damit auch jeder 1 bis 2 mal pro Woche sein Auto über Nacht laden kann. Ab wann kann man damit rechnen das dieses Ladenetzt ausgebaut wird. Ich muss noch sagen das ich zu Hause nicht Laden kann und auf Öffentliche Ladepunkte angewiesen bin. Und dann kommen noch die Fahrer dazu die Ladesäulen Blockieren und durch Falschparkern das laden unmöglich machen, hier muss der Gesetzgeber dringend was ändern, wann also ist damit zu rechnen?

    • Claus-Rüdiger Martin
      01.02.2019, 23:06 Uhr.

      Ladestehlen 30% dezimieren Dauerparkplätze um 30%. Wo wollen die 30% Akkuautos nach dem Laden dauerhaft parken?
      Nicht fliehen, Antworten !

      • Matthias Trüter Cordeiro
        01.02.2019, 23:39 Uhr.

        😀🤛

  • Frank
    01.02.2019, 21:55 Uhr.

    Wie soll in Zukunft eigentlich der Strom gewonnen werden um so viele Autos mit Strom zu versorgen. Noch mehr Kernkraftwerke noch mehr gefahren Luft und Boden zu verseuchen? Mit einer 10 kw Anlage zuhause wird man kaum ein E Auto laden können.

    • René
      01.02.2019, 21:59 Uhr.

      Es muss nur so viel geladen werden wie man täglich braucht. Wer spricht denn immer von leer und voll. die meisten legen weniger wie 100km am Tag zurück und das sind im Schnitt max 15kW. Diese lassen sich im Mix mit PV und zur Not mit einem echten Ökostromanbieter gut händeln.

      • D. Kirsten
        01.02.2019, 22:06 Uhr.

        Da kann man mal sehen, wie absurd viel diese Fahrerei verballert: 15 kWh ist der Stromverbrauch eines nicht gerade sparsamen Single-Haushalts. In 3 Tagen.

        Beste Grüße

        • Michael Trykowski
          01.02.2019, 22:28 Uhr.

          15 kWh entsprechen dem Energiebedarf von 1,5 l Benzin. Wer ballert also?
          Außerdem ist die durchschnittliche Fahrtstrecke für Autos ( von Vertretern abgesehen) unter 50 km/Tag. Ein effizientes E-mobil braucht dafür ca. 5kWh

          Dies kann man locker über eine vom Staat geförderte PV Anlage pro Tag generieren.

          Wenn man etwas erreichen will, dann nicht als Bedenkenträger, sondern indem man es tut. Dont talk about, just do it.

          • D. Kirsten
            01.02.2019, 23:46 Uhr.

            Ist ja egal, wie viel Benzin das entspricht. Aus ihren Worten geht deutlich hervor, dass die unsinnige Pendelei den Energiebedarf der Einzelperson, der aus Kühlschrank, kochen, Wäsche waschen, ferngucken, Internetflippern, elektrischem Licht, etc. pp. schlicht veroppelt. Und das für etwas, das man auch von Zu Hause aus machen könnte.

            Beste Grüße

            • Henning Riedel
              02.02.2019, 0:11 Uhr.

              Jupp, dem Fließbandarbeiter legt man das Fließband jetzt genau in die Wohnung, dem Bauarbeiter trägt man die Baustellen in die Wohnung, und die Ingenieure kriegen arbeiten auch alle von zu Hause, und nehmen dann auch das ganze Entwicklungs- und Testequipment mit nach Hause. Ach, nicht zu reden davon, daß man sich eventuell erstmal ein Büro zu Hause noch einrichten muß, und zwar so, daß es auch steuerlich akzeptiert ist vom Finanzamt (nein, eine Ecke im Wohnzimmer reicht da nicht).
              Und dann müsste unsere glorreich Telekommunikationsmafia mal den Netzausbau hinbekommen und zwar auch in den nicht so profitablen Gegenden.

          • Henning Riedel
            02.02.2019, 0:03 Uhr.

            Genau, als Mieter, egal ob in einem 10-Parteien Haus oder in den großen 11-Geschoß Plattenbauten, setzt man dann einfach mal eine PV Anlage aufs Dach.
            Ach zu dumm, mein Stellplatz ist ja noch nicht mal in der Tiefgarage, da darf ich doch als Mieter auch gleich noch Durchbrüche und die Vorgärten umbuddeln.
            Einfach mal machen … in welcher Welt lebt ihr eigentlich?

          • Kade
            02.02.2019, 16:10 Uhr.

            Genauso mache ich das auch! Und da ja nicht immer die Sonne scheint hilft mir ein zertifizierter Öko-Stromtarif auch in der dunklen Jahreszeit sauber unterwegs zu sein. Und läuft es schon seit knapp drei Jahren bei mir.Also etwa 19000km.

        • René
          01.02.2019, 22:35 Uhr.

          Sprudelt der Sprit an der Tanke aus dem Boden? Rechnen Sie bitte den Weg von der Bohrinsel bis in ihren Tank. Das vergessen viele bei der Energieberechnung. Im Dunkeln will auch keiner Tanken.

          • D. Kirsten
            01.02.2019, 23:48 Uhr.

            Guter Punkt, dann kommt man mit einer bloßen Verdoppelung nicht aus, zumal ja auch noch die ganze graue Energie bei der Produktiond es Autos hinzukommt. Mit anderen Worten: Jeder Autofahrer kann seinen Energiebedarf halbieren, indem er sich alternativen zum Volksfetisch des Deuschen sucht.

            Beste Grüße

    • Heinze
      01.02.2019, 22:01 Uhr.

      Moin,

      aus Frankreich – KKW, aus Polen – Kohle.
      Wer sich genau informieren will schaut unter Youtube die 75 Minuten-Beiträge
      von Prof. Sinn und Dr. Ahlborn.

      MfG
      Dipl.-Ing. A. Heinze

  • D. Kirsten
    01.02.2019, 21:52 Uhr.

    Hallo,

    es wurde viel Gutes hier gesagt, allen voran differenziert von Matthias Trüter Cordeiro;
    was ich noch hinzufügen kann, ist:
    – dass es Grünstromverträge allein nicht tun, sondern man generell den Verbrauch reduzieren muss – da im Bundesdurchschnitt halt der Strommix bleibt, somit verbrauchen auch ausschließliche Grünstromkunden letzten Endes genauso vie AKW- und Kohlestrom wie alle anderen auch.
    * man nicht nur über die Anreicherung des E-Autos im Gesamtmobilitätsmix CO2 einsparen kann, sondern auch über die Reduktion von Gewicht, Stichwort: SUV-Verbot oder -strafsteuer (saftig!)
    * China den rechten Pfad vor 30 Jahren verlassen hat, den Europa langsam für sich wiederentdeckt: Das Fahrrad.
    * sich das E-Auto AUCH vor 100 Jahren nicht durchgesetzt hat wegen der Öl-Lobby und nicht weil das Produkt per se schlecht gewesen wäre.
    * dass – Conclusio – nur eine massive Reduktion der motorisierten Individualmobilität zugunsten von öffentlichen Verkehrsmitteln und Dingen wie dem Fahrrad und einer Regionalisierung der Wirtschaftsräume aus der Katastrophe heraus oder an ihr vorbei führen wird (und anderen Maßnahmen wie den Verzicht auf Wegwerfmentalität, Einwegprodukte und minderqualitative Waren sowie eine volle Besteuerung und reale Preise für die sogenannte energieintensive Wirtschaft – mit anderen Worten: Man muss generell aufhören, Energieverschwendung und energiepreistechnisch zu fördern). Das wird in Expertengesprächen immer noch viel zu selten thematisiert! Schade nur, dass die jeweiligen Verkehrsminister ihren Kopf einfach nicht aus dem Hintern der Autolobby bekommen. BTW: Vielleicht sollte man Ministerposten nur besetzen, wenn ihre Bundesländer nicht vermeintlich Abhängig von einem regionalen Industriezweig sind.

    Beste Grüße

    • Matthias Trüter Cordeiro
      01.02.2019, 22:16 Uhr.

      Danke und im Grunde haben Sie ja recht, aber der Mensch ist nicht bereit auf einmal erlangte Bequemlichkeit zu verzichten.
      Die Lösung: Überfluss an erneuerbaren Energien. Sind die preiswertesten und ermöglichen uns weiter, die Energiesklaverei sogar noch zu erhöhen.

    • Walter Schmid
      01.02.2019, 23:07 Uhr.

      Sehr wahr!!!
      Das hätte das ideale Schlusswort zu der TV-Sendung sein können!

  • Erwin schöttl
    01.02.2019, 21:50 Uhr.

    Hab in der sendung info von redoxflow batterien vermisst schauen sie mal auf gogle „redoxflow extrem “ bei einem vorhanden flüssigkeitstausch system wäre das tauschen von entladenener flüssigkeit in aufgeladener flüssigkeit ein „tankvorgang“von wenigen minuten

    • Matthias Trüter Cordeiro
      01.02.2019, 22:06 Uhr.

      Momentan noch zu geringe Energiedichte…

  • Claus-Rüdiger Martin
    01.02.2019, 21:48 Uhr.

    Seltsam wie Wasserstoff-mobilität verleugnet wird. Akkumobilität wird ein Flopp jenseits von Einfamilienhaus und Zweitwagen. Wie bei der Atomkraft wird Recycling und Endlagerung verleugnet. Die Dritte Welt wird die Kosten für Ladestruktur nicht leisten können, abgesehen warum heissen seltene Erden so. Das heisst unbezahlbar. Akkumobilität ist ein Lemmingverhalten. Keiner der Politiker oder Konzerne wagt Stopp zu sagen. Der Stopp wird eben sich selbst durchsetzen, schade um die Kosten und Zeitverlust. Nicht umsonst gibt Daimler ganz offiziell einer Entwicklungsabteilung „Wasserstoff- …“
    Das ist ein beginnendes Bekenntnis.

    • René
      01.02.2019, 21:55 Uhr.

      Wenn ich diese seltenen Erden immer lese…am besten gehört Litium auch noch zu seltenen Erden. Informieren sie sich bitte darüber was in dem Diesel oder Benzin Motor verbaut ist.

      • Matthias Trüter Cordeiro
        01.02.2019, 22:25 Uhr.

        Das ist aber die Elektronik. Die kommt beim E-Auto ja noch dazu.

        • René
          01.02.2019, 22:32 Uhr.

          ähmm nein…Informieren sie sich mal über Beschichtungen usw. . Bei der Elektronik täuschen sie sich mal nicht. Ein E-Auto heisst zwar E-Auto, aber die Steuerungstechnik ist einfach als bei einem konv.Fahrzeug.

          • Matthias Trüter Cordeiro
            01.02.2019, 23:07 Uhr.

            Sorry, aber auch das ist schon überholt.
            Stichwort Kohlenstoffstähle, Graphit etc.

            Aber darum geht’s ja gar nicht.
            Es geht darum die Energiewende als Ganzes zu sehen und Mobilität ist nur ein kleiner Teil.

            Nochmal: ich bin NICHT GEGEN das E-Auto, nur gegen Batterien und dagegen, Mobilität isoliert zu sehen.

    • Johannes
      01.02.2019, 21:57 Uhr.

      Elektroautos sind nicht Autos für Millionen, sondern Autos für Millionäre!
      Autos nach dem Geschmack der PS Angeber kosten richtig.

      • René
        01.02.2019, 22:01 Uhr.

        Die PS Angeber müssen ja auch bezahlen wenn die das Angeben unbedingt brauchen. Für die Masse gibt es jetzt und in Zukunft schon einige Angebote.

        • D. Kirsten
          01.02.2019, 22:10 Uhr.

          Eines der Angebote ist das Fahrrad. Ein weiteres der ÖPNV. Kostet beides bedeutend weniger als ein Auto in Anschaffung, Betrieb und Wartung. Umparken im Kopf – oder vielleicht noch besser: abwracken im Kopf?

          Beste Grüße

      • Klaus
        01.02.2019, 22:11 Uhr.

        Verdammt, dann hätte ich mir das eAuto doch nicht kaufen dürfen. 🙁

        • Matthias Trüter Cordeiro
          01.02.2019, 22:26 Uhr.

          Stimmt. Ein Erdgasauto (Windgas, Biomethan aus Abfällen etc.) wäre nicht nur billiger, sondern auch noch genauso sauber und als Bonus hilft es der deutschen Industrie.

          • René
            01.02.2019, 22:41 Uhr.

            Der deutschen Industrie sollte wirklich geholfen werden, nachdem immer mehr Menschen unzufrieden mit deren Qualität und Abzockerei sind.

            • Matthias Trüter Cordeiro
              01.02.2019, 23:11 Uhr.

              Ich will die deutsche Industrie nicht verteidigen, sondern die Grundlage des Wohlstandes unserer Gesellschaft.
              Klar zocken die ab (vgl. Listenpreise USA und D; Strafzahlungen und Entschädigungen etc.) und bescheißen und das ist zu verurteilen.
              Aber kann die Lösung sein, hier nicht länger zu produzieren und noch mehr Wertschöpfung nach Asien zu verlagern?

      • Michael Trykowski
        01.02.2019, 22:40 Uhr.

        sowas nennt man leading consumers. Die bezahlen die Entwicklung…..

  • Christian Bergmann
    01.02.2019, 21:48 Uhr.

    Mich hat folgendes gestört: die Behauptung, EV müßten 150000 km fahren, um ihren CO2 Rucksack los zu werden, denn das ist falsch!
    Zahlen vereinfacht:
    Produktion EV zwischen 11 und 13 Tonnen CO2, Verbrenner 8-9 Tonnen, Differenz ca. 3,5 Tonne
    Verbrenner ( 6 Liter Diesel) 18kg CO2 auf 100 Km,
    EV (17 KWh) 17x nach momentanen Strommix an der Steckdose 0,45 kg C02= 8kg, also Differenz 10 kg CO2 auf 100km
    3500 Kg/10= 350 x 100 km= 35000Km, das berücksichtig weder die CO2 Emissionen bei der Herstelllung des Diesel noch seinen Transport, auch nicht die Wiederverwendung der Akkus als stationäre Speicher etc.
    2.
    Nicht mangelnde Nachfrage ist für niedriege EV-Zulassungszahlen verantwortlich, sondern mangelnde Verfügbarkeit ( Lieferzeiten von über einem Jahr sprechen nicht für mangelnde Nachfrage)

    • René
      01.02.2019, 21:52 Uhr.

      …und negativ Medien und Unwissenheit der Händler und somit auch Verbraucher.

      • Matthias Trüter Cordeiro
        01.02.2019, 22:35 Uhr.

        Ach, wenn schon sog. „Forscher“ nicht wirklich wissen worüber sie reden, wer will dass dann vom unterbezahlten Autoverkäufer erwarten?

        • René
          01.02.2019, 22:42 Uhr.

          🙂 Das stimmt wohl. Es gibt einige die sich mit Ihren Titeln schmücken…auch hier im Blog. Interesse dürfte aber auch eine Rolle spielen.

          • Matthias Trüter Cordeiro
            01.02.2019, 23:11 Uhr.

            Die einzige…

    • Michael Trykowski
      01.02.2019, 22:45 Uhr.

      Danke für die Rechnung.
      Aber es war doch schon immer so. daß je nach Interesse man sich die Zahlen schön rechnet. Nachdem nun endlich das Ende der Kohleverstromung eingeläutet wird, ändert sich ja der Strommix zum Guten.( leider erst langsam)

  • Walter Schmid
    01.02.2019, 21:47 Uhr.

    Wo soll die Energie herkommen, die für eine Umstellung eines großen Teils des Straßenverkehr au E-Mobolität erforderlich ist? Leider haben sie das nur in einem einzigen schwachen Satz erwähnt: „Da kann er sich ein Solardach kaufen“. Bitte rechnen Sie sich selbst aus wie viele Quadratmeter Solaranlagen, wie viele Windkraft- oder Biogasanlagen Sie brauchen, um die erforderliche Energiemenge zu erzeugen. Zudem reichen die heutigen Überland- und Ortsnetze nicht im Geringsten aus. Sie haben Norwegen erwähnt: Dieses Land (oder auch die Schweiz) ist mit der Stromerzeugung viel besser dran als Deutschland, die haben große Wasserkraftanlagen!

    • René
      01.02.2019, 21:51 Uhr.

      Da fragt man sich warum so viele Windkraftanlagen still stehen…die sind bestimmt nicht defekt. Diese dürfen sich erst drehen wenn der Strom gebraucht wird.

      • Marc Auto
        01.02.2019, 21:58 Uhr.

        Ungünstigerweise wird aber auch Strom gebraucht wenn der Wind mal gerade nicht weht. Hmmm… Windenergie kann daher auch niemals alleine existieren, muss zwischenspeichert werden und dies sehr aufwändig, teuer und mit Verlusten

        • D. Kirsten
          01.02.2019, 22:11 Uhr.

          Nö, wenn jeder ein Regal mit Bleiakkus („Autobatterien“) im Keller stehen hat, löppt dat schon.

          Beste Grüße

          • Matthias Trüter Cordeiro
            01.02.2019, 22:18 Uhr.

            Und noch mal: Danke.
            Der Lithium-wahnsinn muss aufhören. Bleiakkus sind zwar schwerer und haben geringere Energiedichte und Haltbarkeit, aber sind zu 100% recycelbar. Heute!

            • Michael Trykowski
              01.02.2019, 22:48 Uhr.

              Es wurde das Bleibatterierecycling perfektioniert
              Ni-Cd Akku Recycling war lange ein Sorgenkind, funktioniert jetzt auch.

              Lithium Recycling wird kommen, wenn die Menge da ist und es sich rechnet ( also eher früher)

              • Matthias Trüter Cordeiro
                01.02.2019, 23:13 Uhr.

                Stimmt. Irgendwann…

                Aber wir haben heute schon Alternativen, die funktionieren und Arbeitsptze nicht nur erhalten, sondern neue schaffen würden.

                Doofe Lobbypolitik und Unwissenheit verhindern das aber leider erfolgreich.

        • Matthias Trüter Cordeiro
          01.02.2019, 23:44 Uhr.

          1. Erneuerbare sind nicht nur Wind und PV.
          2. Überschüsse zu Methan wandeln und im größten Energiespeicher- und Transportsystem des Landes speichern: dem Erdgasnetz.
          3. Gegenkolbenmotor mit Methan betreiben. Billiger als Batterien, heute verfügbar, Arbeitsplätze erhaltend und wenn Brennstoffzellen den Wirkungsgrad des Gegenkolbenmotors übertreffen kann man umsteigen ohne sich umgewöhnen zu müssen.

      • Walter Schmid
        01.02.2019, 22:49 Uhr.

        . . . oder wenn die Winde wehn. Manchmal weht ja auch keiner.

    • Marc Auto
      01.02.2019, 21:54 Uhr.

      Sehe ich genauso, schön dass es Kommentare wie Ihre gibt. Die Zuschauer scheinen wesentlich informierter und einen besseren Überblick wie die Studiogäste…

      • Walter Schmid
        01.02.2019, 22:56 Uhr.

        Danke! Zu meiner Entschuldigung: Ich bin vom Fach (Dipl.-Ing. Elektrotechnik, das ganze Berufsleben in der Energieversorgung tätig gewesen, auch Wasserkraft, Kohle- und Müllkraftwerke, Heizungsanlagen und mehr).

    • Kade
      02.02.2019, 16:24 Uhr.

      Das ist gar nicht soviel. Meine PV-Anlage produziert pro Jahr etwa 3000kWh elektrischen Strom. Da mein E-Auto etwa 15kWh auf 100km benötigt, könnte ich damit schon 20000km im Jahr zurücklegen. Und ich habe nur etwa ein Viertel meines normalen Doppelhauses in Niedersachsen mit PV-Modulen ausgerüstet. Darauf kann ich gut aufbauen und eine Erweiterung einplanen.
      Für ein Weiterdenken seien die Ideen von Tony Seba empfohlen…..

  • Rüdiger
    01.02.2019, 21:46 Uhr.

    Schon früher hätte ich mir gerne ein E-Auto zugelegt. Doch im Strassenverkehr habe ich mit einem E-Auto mehr als ein mulmiges Gefühl. Zwischen LKWs, SUVs und PKWs die schon mehr als 1000kg wiegen mit einer elektrischen Rennpappe zu fahren ist nicht ungefährlich. Herr Götz hat schon recht wenn er in dem makro-Beitrag von Panzern spricht. Wenn sich am Strassenbild nichts ändert und nicht wesentlich mehr Güter auf der Schiene transportiert werden sehe ich für die Elektromobilität schwarz.

    • René
      01.02.2019, 21:49 Uhr.

      Naja also inzwischen gibt es wohl Autos die von der breiten Masse nur durch ein E auf dem Kennzeichen zu unterscheiden sind. Die Zeiten von Rennpappe ist wohl vorbei.

    • Rüdiger
      01.02.2019, 22:00 Uhr.

      Zu Stromtarifen der Stromanbieter:
      Warum gibt es keine Stromtarife für Mobilität bzw. nur für E-Autos und Elektro-Fahrräder?
      Ich habe in den Vergleichsportalen keine Tarife gefunden.

      • René
        01.02.2019, 22:07 Uhr.

        Für Ladesäulen unterwegs existieren zum Teil mehrere Anbieter für eine Säule. Dort kann man den passenden Tarif für sich raus suchen. Zuhause ist das Laden auf 100km gerechtet eh schon sehr günstig. Kleine Rechnung: 15kW Verbauch auf 100km ist in etwa der Schnitt. Das mal 0,30Ct pro kW und sie fahren für 4,50€ 100km. Im Vergleich ein vergleichbarer Benziner liegt bei etwa 9,00-11,00€

        • Matthias Trüter Cordeiro
          01.02.2019, 22:18 Uhr.

          Vergleichen Sie das doch noch mal mit Methan (Erdgas)…

          • René
            01.02.2019, 22:29 Uhr.

            Was hat das jetzt damit zu tun? Das E-Auto wird nicht mit Methan fahren können 🙂

            • Matthias Trüter Cordeiro
              01.02.2019, 22:36 Uhr.

              Aber sicher doch. Reformer vor die Brennstoffzelle und schon läuft’s…

              • René
                01.02.2019, 22:45 Uhr.

                Wieder was gelernt. Interessant!

                • Matthias Trüter Cordeiro
                  01.02.2019, 23:14 Uhr.

                  😁

                  Macht Spaß, oder?

  • Marius
    01.02.2019, 21:44 Uhr.

    Guten Abend Herr Götz,
    Ich habe Ihren Beitrag mit Spannung verfolgt.
    Ein kurzes Gedankenexperiment meinerseits:
    Was hält mich an meinem Diesel ?
    Reichweite und geringer Verbrauch, auch wenn man mal „aufs Gas tritt“.
    Folgerung meines Gedankens:
    Viele Leute die auch mal schnell auf der Autobahn unterwegs sind/sein wollen,
    haben gerade dann mit einem Elektro Auto ein Problem.
    (These) Das E-Auto verliert gerade bei höheren Geschwindigkeiten sehr schnell an Batterie-Leistung.
    Meine Frage ist nun:
    Inwieweit ein Tempolimit auf Autobahnen ein Gewinn für das E-Auto wäre, da dann dieser negativ Punkt deutlich verringert werden würde.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Marius

    • D. Kirsten
      01.02.2019, 21:58 Uhr.

      Was Sie an ihrem Diesel hält, sind (ziemlich wahrscheinlich) auch veraltete gesellschaftliche Konstrukte, die Präsenzkultur bevorzugen und Dinge wie Homeoffice ausbremsen und lange Pendlertouren protegieren. Wenn man nur noch einmal in der Woche zum Büro zum Wochenmeeting müsste, könnte man 5mal so viel für Mobilität ausgeben und stünde am Monatsende doch bei ±0 da.
      Gruß, D. Kirsten

      • Henning Riedel
        01.02.2019, 22:56 Uhr.

        Es soll auch viele Leute geben, die auf „Montage“ fahren, das sind keine einfachen Pendler in irgendwelchen Städten. Da geht auch nichts mit Homeoffice und online …
        Eine kleine Gruppe Öko-Terroristen versucht hier ihre kleine ideale Welt auf andere zu projizieren, ohne eine Ahnung zu haben.
        Ich bin jahrelang auf Montage gefahren, 500..700 km pro Strecke, machte 60000 km im Jahr. Und wenn ich mir manche Orte wieder in Erinnerung rufe, dann war es schon schwierig genug, den Ort per Auto zu finden, geschweige denn mit ÖPNV und Bahn.
        Letztens mal eine Strecke von Lindau nach Chemnitz per Bahn gesucht, das ging ungefähr so: Lindau -> Augsburg -> Erfurt -> Gera -> Leipzig -> Chemnitz .. und war mit 8h angegeben … per Auto abends losfahren kann man das auch locker in 4h .. 4,5h erreichen, inkl 15min Pause.
        Ich möchte nicht wissen, wie lange ich da mit E-Auto brauche, wenn ich da ständig laden muß.

    • Michael Trykowski
      01.02.2019, 22:51 Uhr.

      sehr schön, daß Sie das auch erkannt haben.
      Ein Tempolimit ist Voraussetzung für E-Mobile und auch autonomes Fahren.

      Ob deshalb Herr Scheuer uns allen den gesunden Menschenverstand abgesprochen hat?

  • Helmut Hövener
    01.02.2019, 21:43 Uhr.

    Szenarium: Ich stehe eine halbe Stunde im Stau bei Minus 10Grad (Schneekatastrophe 1978/79). Was passiert?

    • Heinze
      01.02.2019, 21:46 Uhr.

      Moin,

      wenn das Batterie-Auto eine Diesel-Standheizung hat,
      kann man lange durchhalten.

      MfG

      Dipl.-Ing. A. Heinze

      • Marc Auto
        01.02.2019, 22:02 Uhr.

        😉

    • Christian Bergmann
      01.02.2019, 21:56 Uhr.

      Sie werde ungefähr 0,5 KWh Strom für die Heizung verbrauchen, da die EV Wärmepumpen haben und ca. 1kwh/Stunde verbrauchen .
      Bei 60 kwh im Akku………

    • Holger
      01.02.2019, 22:00 Uhr.

      Wer fährt denn bei einer Schneekatastrophe mit dem auto durch die Gegend?

      • Heinze
        01.02.2019, 22:06 Uhr.

        Moin,

        ich habe schon in einem Tesla S gefroren.
        Die nötige Heizenergie im Winter beträgt 5 kW, und nicht 500 Watt.
        500 Watt ist ein besserer Handwärmer – sonst nix.

        MfG
        Dipl.-Ing. A. Heinze

        • René
          01.02.2019, 22:09 Uhr.

          Hmm… bei einem Tesla mit ca 75kWh Akku kann man lange heizen 🙂

          • Heinze
            01.02.2019, 22:17 Uhr.

            Moin,

            dabei wir gerne vergessen, daß die Batterie-Auto-Hersteller immer nur
            mit 80 % Ladung rechnen.
            Dann ist der Wagen ja auch noch bis zum Stau hingefahren.
            Also nochmal statistisch 50 % weg.
            Bleiben also nur 40 % Akkuleistung.
            Wenn der Vordermann aber nur noch 10 % hat, nützen die eigenen 40 % auch nichts mehr.

            MfG
            Dipl.-Ing. A. Heinze

            • René
              01.02.2019, 22:26 Uhr.

              Die Aussage von 80% ist nicht ganz richtig. Die Hersteller haben einen Puffer im Akku elektronisch „blockiert“. Dieser variieren sehr stark je nach Hersteller. Die 80% sind die Angabe der Hersteller in der sie eine schnelle Ladung möglich ist. Danach wird die Ladeleistung reduziert und deshalb ist immer der 20-80% Wert als Referenz zu anderen Hersteller angegeben. Wenn das Auto nur noch 10% Anzeigt, hat es von seiner Nettokapüazität auch noch 10%. Bei 350km Reichweite also noch 35km.

          • Matthias Trüter Cordeiro
            01.02.2019, 22:20 Uhr.

            Und dann schieben, wenn es weiter geht?
            Ach nee – man muss dann ja nur ne Powerbank dabei haben…

            • René
              01.02.2019, 22:26 Uhr.

              Und ansonsten kommt der Tanklaster mit passendem Adapter,oder wie?

    • D. Kirsten
      01.02.2019, 22:01 Uhr.

      1979 ist … 40 Jahre her. Scheint ja nicht so oft vorzukommen – und dann kann man auch mal eine verkürzte Restreichweite inkauf nehmen, wenn man denn schon bei so einem Wetter meint, nicht zu Haus bleiben zu können und stattdessen sein Leben im Blizzard aufs Spiel setzen zu müssen…

      Beste Grüße

      • Heinze
        01.02.2019, 22:08 Uhr.

        Moin,

        man könnte Batterie-Autos in einem Stau im Winter auf einer BAB
        gar nicht aufladen.
        Die müsste der ADAC alle einzeln abschleppen.
        Viel Spaß beim Auflösen eines 5 km Staus im Februar.

        MfG
        Dipl.-Ing. A. Heinze

        • René
          01.02.2019, 22:10 Uhr.

          Der Benziner oder Diesel fahren wenn der Tank leer ist?

          • Heinze
            01.02.2019, 22:22 Uhr.

            Moin,

            Reservekanister.

            MfG
            Dipl.-Ing. A.Heinze

            • René
              01.02.2019, 22:48 Uhr.

              Nicht ihr ernst? Sowas hab ich schon lange nicht mehr in Kofferräumen gesehen und ich sehe täglich schon einige 🙂
              Den müssen die meisten wahrscheinlich nach einem langen Fußmarsch zur Tanke erst noch kaufen.

              • Matthias Trüter Cordeiro
                01.02.2019, 23:47 Uhr.

                Aber das geht wenigstens. Mit Batterieautos wird das schwierig.

                Zugegeben, mit Methanautos wäre die Problematik identisch, aber da ist dann noch das Argument der Energiedichte rettend.

    • Michael Trykowski
      01.02.2019, 22:57 Uhr.

      Ich verstehe gar nicht, wie bis in die 50-er die Leute Auto fahren konnten. Da war bei vielen Kfz die Heizung ein extra zu bestellenden Add-On und keinesfalls Standard.

      Aber Spaß beiseite, auch dieses Problem wird sich lösen lassen. Z.B. hat eine Sandwichkarrosserie nicht nur eine höhere Stabilität, sondern auch einen geringeren Wärmeverlust und ist auch gut im Sommer.
      Dont talk about, just do it.

  • Heinz-Ulrich Zientz
    01.02.2019, 21:43 Uhr.

    1. Norwegen bietet den Käufern von eFahrzeugen umfangreiche steuerliche Vorteile und kostenfreie Nutzung der Infrastruktur. Strom, Maut, Fähren.

    2.Norwegen ist ein Flächenland mit wenigen Einwohnern. Die aktuellen Reichweiten der Elektrofahrzeuge zwingen die Norweger zusätzlich zu Verbrennern, da eine Stromversorgung nicht überall im Land vorhanden ist.

    3. Natürlich ist das Fahren mit eAutos eine tolle Sache. Aber solange die Ladeinfrastruktur nicht ausreichend ist, der Ladevorgang zeitaufwendig ist, die Kosten für die Anschaffung hoch sind, fehlt mir für die Anschaffung noch die notwendige Motivation.

  • Achim Schmidt
    01.02.2019, 21:43 Uhr.

    Ausstieg aus der Kernenergie, Ausstieg aus der Kohle; woher soll der Strom herkommen ? Aus französischen Kernkraftwerken und polnischen Kohkekraftwerken.? Abgesehen davon ist das deutsche Stromnetz nicht dafür ausgelegt, jedemenge 24-KW-Schnellladestationen mit Strom zu versorgen.

    • Lemmermann
      01.02.2019, 22:29 Uhr.

      Man braucht nicht jeden Tag an die Ladesäule. Bei mir reich es 2 mal im Monat auf 70-80% zu laden. Das dauert im Schnitt 1 bis1 1/2 Std. Um ein E Auto über Nacht also in 8 Std. zu Laden reicht eine Schukodose.

  • Klaus Nachtkamp
    01.02.2019, 21:43 Uhr.

    Wäre eine mit großer Kraft wiederaufgenommene Entwicklung der Brennstofzellen-Technologie („Wasserstoff-Auto“) nicht die Chance für die deutsche Automobilindustrie, die technologische Führerschaft wiederzugewinnen? Wie sehen Sie die Chancen?

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 22:05 Uhr.

      Wie gesagt: Wasserstoff mit Brennstoffzelle benötigt immer noch den doppelten Energieeinsatz wie batterieelektrische Antriebe.

      • Matthias Trüter Cordeiro
        01.02.2019, 22:08 Uhr.

        Bitte Herr Götz, bringen Sie sich und Ihr Wissen auf den Stand der Technik.

        • René
          01.02.2019, 22:12 Uhr.

          Herr Götz beschreibt es schon ganz gut.

          • Matthias Trüter Cordeiro
            01.02.2019, 22:39 Uhr.

            Aber leider basierend auf seinem veralteten Kenntnisstand.

            Noch mal: dänische Forscher haben letztes Jahr 80% Gesamtwirkungsgrad eines Power-to-gas-to-Power Systems im Industriemaßstab erreicht.

            • René
              01.02.2019, 22:50 Uhr.

              Dann wirds Zeit für die Marktreife, aber da wären wir wieder bei der Reichweitenangst mangels Tankstellen.

              • Matthias Trüter Cordeiro
                01.02.2019, 23:50 Uhr.

                Momentan gibt es rund 1000 CNG Tankstellen in D und dank des Gasnetzes wäre es extrem leicht (und viel billiger und schneller als E-Ladesäulen und H2-Tankstellen) diese Struktur aufzustocken.

                Die Zukunft der Energie (Wärme, Strom inkl. Industrie und Mobilität) heißt Methan aus Erneuerbaren Energien.

                Muss sich nur noch rumsprechen und bei den Entscheidern ins Hirn sinken…

      • Matthias Trüter Cordeiro
        02.02.2019, 0:41 Uhr.

        Vollkommen falsch Herr Götz.

        Hier der richtige Link.

        https://www.euwid-energie.de/dtu-forscher-entwickeln-hocheffizientes-power-to-gas-to-power-system/

  • Heinze
    01.02.2019, 21:42 Uhr.

    Moin,

    leider vergessen alle Publizisten, daß ein Batterie-Auto eine rollende Niederspannungsanlage ist.
    Im Falle eines Unfalls hat KEINE Deutsche Feuerwehr die nötige PSA,
    um helfen zu können (siehe GUV).
    Da nützen die bunten Bildchen und eine schicke ‚Rettungstrennstelle‘
    gar nichts.
    Desweiteren ist Lithium ein Erdalkali-Metall.
    Im Brandfall darf man nicht mit Wasser löschen.
    Keine Deutsche Feuerwehr hat Löschmittel Klasse D auf den Fahrzeugen.
    Habe ich alles in einem 9-Seiten Gutachten vor einem Jahr dem KBA geschrieben.
    Konsequenterweise müssten alle Betriebsgenehmigungen für Batterie-Autos
    in Deutschland zurückgenommen werden.
    Die FUK-Nord hat nach dem Erhalt des Gutachtens mir geschrieben,
    daß ich mich doch bitte nicht mit der Deutschen Autoindustrie anlegen solle.
    Man verschließt die Augen vor dem Strom.

    MfG

    Dipl.-Ing. A. Heinze

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 22:04 Uhr.

      Feuerlöschtechnische Fragen sind leider nicht mein Gebiet.

      • Matthias Trüter Cordeiro
        01.02.2019, 22:08 Uhr.

        So leicht kann man es sich machen, nicht wahr?

        • Michael Trykowski
          01.02.2019, 23:02 Uhr.

          Herr Götz antwortet doch offen. Das ist schwerer als politisch zu quacksalbern.
          Aber haben Sie schon mal dies zahlreichen Brände bei Fossilmobilen gezählt?

          Das Thema Brand im Ampera entstand z.B durch völlig fahrlässiges Verhalten. das Fzg wurde einem Crashtest ausgesetzt und danach das Fzg ohne Abschalten der zerquetschten Batterien stehen gelassen, worauf sich Tage später ein Brand entwickelte

          • Matthias Trüter Cordeiro
            02.02.2019, 0:28 Uhr.

            Dazu kann ich nur sagen:

            Samsung Galaxy Note 8

            Lithiumbatterien, die sich ohne Fehlverhalten der Nutzer entzündeten und dazu führten, dass das Produkt nicht nur eingestellt, sondern komplett zurückgerufen wurde.

      • Heinze
        01.02.2019, 22:12 Uhr.

        Moin,

        bleibt die Frage nach der Spannungshöhe.
        Der BMW i3 hat 360 Volt, der Tesla S 600 Volt an Bord.
        da empfehle ich den Tagungsteilnehmern immer mal einen persönlichen
        Versuch zu machen:
        Zwei nasse Zeigefinger in die Steckdose.
        Nochmal:
        Die Deutschen Feuerwehren haben KEINE Persönliche Schutzausrüstung,
        um an verunfallten Batterie-Autos arbeiten zu können.

        MfG
        Dipl.-Ing. A. Heinze

        • Heinze
          01.02.2019, 22:20 Uhr.

          Moin,

          hier geht es nicht vordringlich um’s Löschen.
          Hier geht es um TH – Technische Hilfeleistung.
          Ich warte (zusammen mit dem MDR) auf den ersten toten Feuerwehrmann
          aufgrund der Niederspannung in einem Batterie-Auto.

          MfG
          Dipl.-Ing. A. Heinze

  • Manuel
    01.02.2019, 21:42 Uhr.

    Ich fand die Ideologischen Antworten genau das was erfrischend wirkte. Fakten sind viel zu häufig nicht mehr aktuell und oft falsch kommuniziert (150k km zu fahren etc)und das ganze e-Thema wird immer so Kurzsichtig betrachtet und das enorme Potential verkannt.
    Was ich mich frage: Warum sind so viele Leute gegen die Elektromobilität und gleichzeitig wird erwähnt wie gut Wasserstofftechnik wäre? Weil es ein weiteres Versprechen an „die“ Zukunft ist und morgen eh alles noch so ist wie heute?

    • Marc Auto
      01.02.2019, 21:50 Uhr.

      Das schwierige an Ideologien ist, dass sie die Sinne und die Realität verwirren und meist naiv sind, weil sie die unterschiedlichen Aspekte und deren Zusammenspiel nicht berücksichtigen. Es ist ja nicht so als ob nicht alle deutschen Automobilhersteller nicht bereits eAutos in ihrem Produktportfolio haben

    • D. Klinke
      01.02.2019, 22:38 Uhr.

      Die Elektromobilität erfordert in einigen Dingen ein Umdenken. Laden ist anders als Tanken, die Angst vor der unbekannten Reichweite ist ohne Erfahrung omnipräsent. Wasserstoff hingegen hat noch die alten Tugenden und Strukturen… an die Tankstelle fahren und tanken bedeutet die unendliche Freiheit. Davon mag man sich nicht so recht verabschieden.

      Ich denke aber, dass dieses „ungute“ Gefühl sehr bald verfliegt, wenn man nur etwas Erfahrung mit E-Mobilen gesammelt hat, Ladestationen vielzählig sind und die E-Mobile durch Skaleneffekte günstig werden. Ab 2020 geht es auch hierzulande richtig los… die Vorteile des entspannt dynamischen Fahrens wird letztlich die Mehrheit überzeugen.

      • Matthias Trüter Cordeiro
        01.02.2019, 23:53 Uhr.

        Und 2025 werden alle einsehen, dass das mit Batterien einfach nicht aufgeht und dann kommt doch Methan als Basis unserer Energiewelt. Nachdem das wirtschaftlich gewinnbare Lithium auch weg ist.

      • Thomas Kretschmer
        02.02.2019, 5:29 Uhr.

        @D. Klinke : Sie haben einen entscheidenden Punkt hier angesprochen ! Im übrigen bezweifele ich, dass Herr Heinze „Dipl.Ing.“ ist. Er behauptet, die Elektro-Fahrzeugheizung benötige 5KW statt 0,5KW. Das ist nur bei Hochheizung so. Nach kurzer Zeit regelt die Heizung tatsächlich aber auf 0,5KW runter – auch bei Frost ! Ein Diplom-Techniker müsste diese Grössenordnungen beherrschen…

    • Michael Trykowski
      01.02.2019, 23:06 Uhr.

      Generell tun sich Leute schwer, ihre Einstellung und ihr Verhalten zu ändern
      ( besonders die Deutschen)
      Also sucht man sich Argumente, die das eigene Verhalten stützen. 10 Argumente für eine Verhaltensänderung werden weggewischt, wenn ein Argument für den Status Quo auftaucht. Das sieht man auch an der Behandlung des Klimawandels.

      • Kade
        02.02.2019, 16:35 Uhr.

        Jaooo!

  • Franz Hamanek
    01.02.2019, 21:42 Uhr.

    Auch die besten Akkus werden einmal kaputt. Was geschieht mit den Akkus die entsorgt werden müssen? Das ist doch Sondermüll der genau so gefährlich ist wie der Abfall von Atomkraftwerken. Also wohin damit?

    • René
      01.02.2019, 21:47 Uhr.

      Akkus sind zu 90-95% wiederverwertbar.

      • Matthias Trüter Cordeiro
        01.02.2019, 21:57 Uhr.

        Ach echt?
        Wo kann ich denn meine Lithium Akkus zum recyceln abgeben?

        • René
          01.02.2019, 22:13 Uhr.

          Jetzt sagen sie bitte nicht das sie diese in den Restmüll werfen. Selbst alte Handyakkus werden gesammelt.

          • Matthias Trüter Cordeiro
            01.02.2019, 22:41 Uhr.

            Ja, um sie als Sondermüll zu entsorgen.

            • René
              01.02.2019, 22:53 Uhr.

              Genau, deshalb das Smartphone mal länger wie ein Jahr benutzen und den Laptop ohne Akku bestellen weil er eh zu 90% am Strom hängt:-)

              • Matthias Trüter Cordeiro
                01.02.2019, 23:17 Uhr.

                Been there, done that, still do 😉

  • Schmidt
    01.02.2019, 21:41 Uhr.

    Es wird zwei Fahrzeugklassen geben für Fernfahrten mit Brennstoffzelle und für Stadtfahrten mit Li-Ion Batterie für das Stadtfahrzeug schlage ich ein Trabant Kombi vor der hat bei 600kg Eigengewicht eine Nutzlast von 400kg für die Batterie sind 200 kg und 200kg Nutzlast. Das Sei in der Lausitz bauen und alle Kohlekumpel haben Arbeit !

    • Schmidt
      01.02.2019, 21:46 Uhr.

      Noch vergessen auf dem Dach natürlich ein Solarpaneele montieren!

      • Christian Bergmann
        01.02.2019, 21:58 Uhr.

        Richtig, bringt bis zu 30 km am Tag, siehe sono motors

    • Michael Trykowski
      01.02.2019, 23:10 Uhr.

      Der Trabbi wiegt leer sogar nur ca. 400 kg.

      Das Solarmodul auf dem Dach bringt ca 15 km / Tag
      Problem ist nur das Finden eines ständig besonnten Parkplatzes
      Da hat ein Netzverbund (PV zu Hause oder Grünstrom) ein besseres Kosten/ Nutzen Verhältnis, auch wenn das Modul auf dem Fzg Dach natürlich besser als ein teurer Spiler und Breitreifen ist.

  • Frank
    01.02.2019, 21:39 Uhr.

    Man redet immer von Klima. Die WHO hat in einem Bericht geschrieben das die Magnetstrahlen ziemlich hoch sind und die Empfehlung der WHO bis zum 300 fache überschreitet. Zudem werden Millionen Litee von Wasser gebraucht um die selten Metalle aus dem
    Boden zu waschen. Wie Verträgt sich das mit dem Klima wenn man in trockenen Gegend soviel Wasser verbraucht

    Für mich als Camper muss das Auto 2500 kg ziehen können und 500 km schaffen. Wann sind e Autos soweit? Für Städte vl eine Alternative.

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 22:01 Uhr.

      Es wird vermutlich noch lange dauern, bis Sie Ihren Camper mit einem
      Elektroauto wegziehen können.

    • Michael Trykowski
      01.02.2019, 23:11 Uhr.

      wollen Sie campen oder den Tag auf der Autobahn verbringen?

  • Lutz Schnitzler
    01.02.2019, 21:38 Uhr.

    Sie machen so schöne Werbung für den eGo-life für 16000€. Den kann man aber noch gar nicht kaufen. Und schon gar keine Zuschüsse dafür bekommen, weil er noch gar nicht gelistet ist. Außerdem kommen sie im Aachener Werk nicht mit der Homologation voran. Vom eGo kann man in nächster Zeit erst mal (aber wann?) das teuerste Modell für 22000€ erwerben, das aber auch noch nicht gelistet ist. Dieses Modell würde als erstes ausgeliefert. Ob später noch Zuschüsse fließen, ist derzeit ungewiss. Und die Reichweite beim preiswertesten liegt bei 133 km, beim teuersten unter 200 km. Ein Schnellladekabel schlägt noch mal mit 300€ zusätzlich zu buche. Ich würde gerne einen kaufen, natürlich nicht den teuersten, aber ich kriege keine Antwort, ob ich dann noch von Zuschüssen profitieren kann.

  • Ralf Dinae
    01.02.2019, 21:38 Uhr.

    Autos mit E-Motor ja.
    Aber warum so futuristisch? Warum automatisierte Fahrten? Videokonferenzen an Board? Dann arbeite ich schon auf der Weg zur Arbeit, während das Auto mich alleine hinfährt? Was soll das? Autofahren macht Spaß, selber lenken ist toll. Reicht auch bei 130km/h auf der Autobahn. Ich will nicht, dass das Auto mich alleine irgendwo hinfährt. Dann stehen wir alle im programmierten Stau. Super.

    Warum selbstfahrende Sammeltaxis? Nein, ÖPNV ausbauen! Akkubetriebene Züge gab es schon in den Siebzigern, wurde alles absichtlich von der Politik zerstört. Einen günstigen, funktionierenden und schnellen ÖPNV brauchen wir, dann fahren weniger Auto.

    Wie hoch ist die IT-Sicherheit im selbstfahrenden Auto? Die Hacker werden sich freuen. Viele namhafte deutsche „IT-Spezialisten“ sichern völlig unzureichend. Apps werden unterirdisch konzipiert.

    Einzig die Aachener Firmen wirken sinnvoll: Streetscooter und eGo, weiter so.

    Außerdem: der Elektromotor sollte mit Wasserstoff betrieben werden. In DTL gibt es 16 aktive Tankstellen!? Erdgas/LPG und Hybrid-Fahrzeuge schnell auf den Markt bringen.

    Und noch was: gehts noch VW!? Ich bezahle dann unglaublich viel Geld für einen neuen eGolf, und darf für 300€ selber dran arbeiten. Bitte? Völlig unverschämt. Hauptsache Weltgrößter Autohersteller werden und jetzt haben die den Salat, wenn Gier Blind macht.

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 21:58 Uhr.

      Sie haben Recht, das mit dem autonomen Auto ist noch ein langer Weg…

  • anton
    01.02.2019, 21:38 Uhr.

    S.G. Herr Götz,

    ist es ein Problem für Startups die Elektroautos bauen, dass ihre Fertigungstiefe meist sehr gering ist. In anbetracht der kommenden Strafzahlungen bei zu hohen CO2 Ausstoß in der Flotte, können Hersteller wie VW den Preis bewusst steuern. Wie sollen junge Unternehmen, wie zu Bespiel Sion Motors, konkurrenzfähige anbieten? Vielen Dank!

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 21:56 Uhr.

      Herr Schuh, den Sie in der Sendung gesehen haben, macht vor wie es geht.

      • Matthias Trüter Cordeiro
        01.02.2019, 22:10 Uhr.

        Und deshalb schimpfen die Hälfte aller Postzusteller auf ihren E-transporter und wollen den Caddy zurück, oder wie kommt das?

        • Michael Trykowski
          01.02.2019, 23:15 Uhr.

          Also ich habe von den Posterern gute Rückmeldungen bekommen. Sie wissen jeden Tag genau die Strecke, die sie zurücklegen, können also die Batteriekapazität kalkulieren.
          Und wenn einer vergisst, abends an die Steckdose zu gehen… gegen Blödheit ist kein Kraut gewachsen

          • Matthias Trüter Cordeiro
            01.02.2019, 23:20 Uhr.

            Ja, stimmt alles. Und dennoch schimpfen die auf den Scooter aus eigener Produktion (verglichen mit Caddy oder Transporter)…

            Einmal erworbene Bequemlichkeit aufzugeben ist eben wider die menschliche Natur (auch wenn es vernünftig und richtig wäre/ist).

            Die Lösung ist m.E. einen Überfluss an ERNEUERBAREN ENERGIEN. Gutes Gewissen, saubere Umwelt UND Bequemlichkeit…

          • Nicolai Schoedel, Gorxheim
            01.02.2019, 23:35 Uhr.

            Hey: Postler sind nicht blöd. Habs 14 Jahre in 20 Städten auf 70 Bezirken gemacht und zu 99proz. klasse Leute kennengelernt Punkt.

            • Matthias Trüter Cordeiro
              01.02.2019, 23:55 Uhr.

              Ich mag die Leute auch. Daher spreche ich jeden mit E-Scooter an und höre fast immer dasselbe: der Caddy war besser.

              • Nicolai Schoedel, Gorxheim
                02.02.2019, 4:27 Uhr.

                Klar, daß die das sagen! Wer will denn jeden Tag mit den „Hütern der Gangfolge“ über e-autos diskutieren, wenn er noch 300kilo Post auszutragen hat? Da sag ich einfach: der caddy war besser — und tschüssss.

      • Nicolai Schoedel, Gorxheim
        01.02.2019, 22:14 Uhr.

        Mit Verlaub: wenn ich Schuh heiße und mit so einem unvorteilhaftem Timbre in der Stimme (die teilweise etwas „weinerlich“ wirkt) die Vorzüge eines fahrenden Koffers anpreise, sollte ich mich vielleicht doch einen Pressesprecher leisten.

  • martin noack
    01.02.2019, 21:38 Uhr.

    Wo sollen die Ladekapazitäten herkommen ? Atom und Kohleausstieg sind beschlossen. Damit definitv weniger Strom zur Verfügung.Und wo sollen die vielen Ladestationen herkommen? EnBW hat in meiner Strasse abgewunken, keine Kapazität für 2 Ladesäulen, wer trägt die Kosten ungeklärt.

    • Nicolai Schoedel, Gorxheim
      01.02.2019, 21:59 Uhr.

      EnBw macht ab 1. März was, steht unter e-mobilität news. Einfach mal informieren…

    • Klaus
      01.02.2019, 22:06 Uhr.

      1. Ist ja jetzt momentan noch genügend Strom vorhanden.
      2. Wenn erstmal kein Treibstoff mehr mit Zuhifenahme von Strom hergestellt werden muss, dann bleibt ne menge übrig. 🙂

    • Christian Bergmann
      01.02.2019, 22:07 Uhr.

      https://edison.handelsblatt.com/erleben/e-mobility-allee-warum-der-blackout-bislang-ausblieb/23919444.html

      • Walter Schmid
        01.02.2019, 22:41 Uhr.

        Leider fehlen in dem Artikel die Zahlen! Wie hoch sind die Trafoleistungen, die in das Netz einspeisen und im Vergleich dazu der „Normalverbrauch“ ohne E-Auto-Ladung? Kabelquerschnitte? In den 1980ern hat man Ortsnetze schon recht kräftig und „auf Zuwachs“ausgelegt; so sind nicht alle Netze! Veranstalter ist ein Netzbetreiber, der was beweisen will!

  • Chris
    01.02.2019, 21:37 Uhr.

    Es wird nicht drüber gesprochen, wo die Rohstoffe für die Batterien herkommen und ob genug davon abgebaut werden können, wenn die Stückzahlen der e-Autos so rapide steigen.

    Was ist mit dem Restwert eines e-Autos wenn der Akku nach 8 Jahren erschöpft ist? 0€

    Ich gebe Ihnen aber recht das man den Schritt gehen muss um Technologie Erfahrung und Verbesserungen voranzubringen.

    Vg

    • René
      01.02.2019, 21:42 Uhr.

      Die meisten E-Autos kommen langsam in ihr sechstes Lebensjahr und da haben die Akkus einen Verlust von 5-13%. Da ist man noch weit von einer Erschöpfung entfernt.

      • Holger
        01.02.2019, 21:53 Uhr.

        Bisher kein Verlust bei meinem eAuto. Baujahr 2014.

        • Matthias Trüter Cordeiro
          01.02.2019, 23:56 Uhr.

          Gemessen oder gefühlt?
          Bei welcher Jahresfahrleistung?
          Und selbst wenn die Batterien 15 Jahre zu gebrauchen sind – was ist an deren Lebensende? 600kg Sondermüll?

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 21:55 Uhr.

      Wir brauchen dringend Recycling-Kapazitäten für die Batterien.

      • Klaus
        01.02.2019, 22:03 Uhr.

        Wenn erstmal genügend Akkus vorhanden sind, die recycled werden müssen. 🙂
        Scheint ja momentan noch kein echtes Problem zu sein weil die meisten noch verwendet werden.

    • Christian Bergmann
      01.02.2019, 22:02 Uhr.

      Mein EV hat nach 4 Jahren und 95tkm 5% Degradation, wie lange muss ich ihn dann fahren, bevor die Batterie in der Reichweite so eingeschränkt ist, das man sich nach einer neuen umschauen muss?

      • D. Kirsten
        01.02.2019, 22:20 Uhr.

        Respekt – aber egal wie: Die Batterien sollen standardisiert sein wie AA-Mignon-Zellen, damit man intakte Batterien nicht „recyclen“ muss, nur weil das dazugehörige Fahrzeug verreckt ist.

        Beste Grüße

        • René
          01.02.2019, 22:55 Uhr.

          Sind sie sogar teilweise. Siehe Tesla…das ist nichts anderes als gebündelte „Laptop“ Akkus. Standartmäßig zu kaufen!

        • Michael Trykowski
          01.02.2019, 23:18 Uhr.

          Opel hat einen Vorstoß gemacht, daß die Lithiumakkus genormt werden sollen.
          Entwicklungs und Herstellungskosten würden so reduziert werden.
          Leider haben sich alle übrigen deutschen Hersteller massiv dagegen verwehrt.

          • Matthias Trüter Cordeiro
            01.02.2019, 23:21 Uhr.

            Stichwort 18650

      • Lud
        01.02.2019, 23:52 Uhr.

        Gute Ausdauer und/oder geschickte Fahrweise. Wie oft wurden die Zellen schnell geladen, das wäre einmal eine Frage. Denn manche u.a. die Vermieter/Banken der Akkus mögen das zu schnelle Laden nicht so gern und haben das auch schon in ihren Vertragsbedingungen im Kleingedrucken ausgeschlossen.

        Welchen Akku Type, etc. nutzen sie bitte?

        … Allezeit gute und geräuschlose Fahrt wünschen wir Ihnen auf die nächste 95tkm

  • Elke Kuschat
    01.02.2019, 21:36 Uhr.

    Endlich mal eine Pro-Elektroauto-Sendung!!! Wir fahren seit 20 Jahren elektrisch: 16 Jahre Hotzenblitz, mehr als 100 000 km! Jetzt eine Renault ZOE und sind nach wie vor begeistert! Dieses typisch deutsche Schreckgespenst „Reichweitenangst“ – ich kann es nicht mehr hören. Leute, fahrt doch mal ein E-Auto. Bei Renault kann man die ZOE kostenlos mieten! Lernt dieses tolle Auto kennen und hört nicht auf die Miesmacher, die keine Ahnung haben oder von der Automobil-Industrie bezahlt werden!
    Für uns gibt es kein anderes Auto mehr – niemals mehr! Und die Autos werden ja auch immer besser, bezahlbar unter 20 000 € (ZOE), gebraucht natürlich noch günstiger… Macht Eure eigenen Erfahrungen… bitte!

    • Lud
      01.02.2019, 21:50 Uhr.

      @Elke 21:36 danke für diese positve pro-Elektrofahrzeug. Welche Erfahrungen haben Sie mit den Akkus des Hotzenblitz (mehr als 100 000 km ) und die des ZOE gemacht? Laden Sie diesen ggf. der ersten Serie mit bis zu 22kW öfters schnell auf? Und was ist bei sehr hohen bzw. niedrigen Außentemperaturen die bei hoher Heizleistung evtl. noch zu der „Reichweitenangst“ führen kann.

      Würden Sie beim ZOE den Akku mieten so wie es zuerst nur möglich war, oder würden Sie das Fahrzeug mit Aufpreis inkl. Akku kaufen ?

      • Elke Kuschat
        01.02.2019, 22:01 Uhr.

        Liebe/r Lud, leider waren beim Hotzenblitz die Akkus immer wieder ein Problem. Wir haben viel herumexperimentiert… Die Reichweite liess bei diesem Prototyp (Nr. 6 aller gebauten Hotzis)immer schnell nach, da die Ladetechnik nicht die beste war. Trotz allem haben wir das Auto geliebt und 16 Jahre gefahren. Nun ist eine andere Zeit und es gibt „richtige“ E-Autos. Wir hatten die „kleine“ ZOE 22 KWh und sind nach 14 Monaten auf die größere umgestiegen. Akkus sind gemietet, da wir nach den Erfahrungen mit den gekauften beim Hotzi nicht so schöne Erfahrungen gemacht hatten.
        Bei niedrigen Temp. dauert die Ladung ziemlich lange. Aber wir laden immer dann wenn es möglich ist und nicht wenn es nötig ist. Im Sommer sind wir 350 km weit gefahren mit einer Ladung!Ich denke da gibt es nix zu meckern.

        • Lud
          01.02.2019, 22:49 Uhr.

          Danke für die Antworten. Ja, der ZOE wäre auch etwas für uns, nur bei dem Akku und/oder dessen Miete, da weiss ich noch nicht so recht. Die ersten ZOE-isten durften auch nicht allzuoft die Schnellladung nutzen, so zumindest soll es in den Mietverträgen gestanden haben und das hat mich etwas stuzig gemacht. Bei den neueren Modellen ist die maximale Ladeleistung ja gesenkt worden, ob man auf längeren Reisestrecken ausreichend damit kalkulieren kann? Wir fahren wenn es die Zeit erlaubt gern über Landstraßen und meiden die Autobahnen obwohl in den außer deutschen Länder man gesitteter fahren darf: Ein HOCH auf die vernünftige 120km/h Autobahngeschwindigkeit, nur das hat Zukunft sowie die reine Elektromobilität.

    • Kade
      02.02.2019, 16:43 Uhr.

      Das ist der Weg! So habe ich es auch gemacht. Und es macht wirklich Spaß im Sommer die Sonne ins Auto zu laden und dann 100km für 2€ zu fahren. Das ist Öko und preiswert.

  • Medeni
    01.02.2019, 21:35 Uhr.

    Warum ist in Deutschland die Brennstoffzelle als Stromerzeuger im Auto nicht zugelassen? Lobby oder ein vernünftiger Grund?

    • René
      01.02.2019, 21:40 Uhr.

      Man beachte die Energie zur Herstellung und Speicherung von Wasserstoff. Das wäre für den Minimalbedarf unserer Autos nicht von Vorteil.

      • Matthias Trüter Cordeiro
        01.02.2019, 21:45 Uhr.

        Das ist nicht richtig. Gesamtwirkungsgrad Power-to-gas-to-Power ist 80%.

        • René
          01.02.2019, 22:17 Uhr.

          Well to Weel: Elekro 73% Wasserstoff 22% Verbrenner 13%

          • Matthias Trüter Cordeiro
            01.02.2019, 22:47 Uhr.

            Das wage ich mal stark zu bezweifeln.
            Schon bei der Erzeugung geht’s los (Kohlekraftwerke neueste Generation nur 50% Wirkungsgrad), geht beim Stromtransport weiter und endet bei den Ladungs- und Speicherverlusten.

            Ich bin nicht gegen E-Autos. Nur gegen Batterieelektrische Wagen hab ich was.

            Und wenn meine Stromerzeugung nur 50% Wirkungsgrad schafft, bin ich mit einem Gegenkolbenmotor auf Augenhöhe.

            Und schließlich noch mal ein Stichwort zum googeln: Sektorkopplung

            • René
              01.02.2019, 23:00 Uhr.

              Wasserstoff für LkWs Schiffe usw ist auch das beste, aber doch nicht für unsere popelige Auto-Mobiliät, wo wir mit 800km Reichweiten und mehr verwöhnt sind. Wer braucht denn so eine Reichweite?
              Viele Ladeparks mit PV und natürlich Zuhause ebenso brauchen wir! Nachts wenn die Sonne nicht scheint schlafen eh die meisten Menschen.

              • Matthias Trüter Cordeiro
                01.02.2019, 23:23 Uhr.

                Nicht Wasserstoff (braucht Golddichtungen um nicht schnell zu diffundieren bzw. sich zu verflüchtigen), sondern Methan aus Power to Gas. LKW (Baumaschinen, Traktoren etc.)und Schiffe als LNG-Version und schon geht’s…

            • Michael Trykowski
              01.02.2019, 23:21 Uhr.

              Also sorry. aber Kohlekraftwerke ( ein hoffentlich aussterbender Dinosaurier) zugrunde zu legen, riecht sehr nach subjektivem Bedenkentum. Wie schon oft erwähnt, reicht die private PV Anlage oder ein Grünstromvertrag.

              • Matthias Trüter Cordeiro
                01.02.2019, 23:26 Uhr.

                PV reicht aber nicht bei z.B. Mietshäusern mit mehr als zwei Etagen.

                Vergesst Batterien (derzeit). Punkt.

      • Matthias Trüter Cordeiro
        02.02.2019, 0:38 Uhr.

        Hier noch der richtige Link:

        https://www.euwid-energie.de/dtu-forscher-entwickeln-hocheffizientes-power-to-gas-to-power-system/

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 22:47 Uhr.

      Trifft nicht zu. Sie können in Frankfurt ein Brennstoffzellenfahrzeug im Car-sharing fahren.

  • Alex Simon R.
    01.02.2019, 21:35 Uhr.

    Danke für Ihre realistisch, positives Bild …
    meine Frage waere gibt es eine Datenbank von Autobaupionieren in Deutschland und wenn ja gibt es eine Datenbank für den technischen Ausstausch, wie es diesen beispielsweise im Opensource-Softwaerebereich gibt ?
    … bzw. – halten Sie Dies für denkbar ?
    mfg, Alex Simon R.

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 21:53 Uhr.

      Ich halte das für denkbar, und soviel ich weiß gibt es große Autobauer, die soetwas in Angriff nehmen wollen.

    • Lud
      01.02.2019, 21:57 Uhr.

      Es gab lange Zeit eine Zeitschrift des bsm-e.V-de die EMobile plus solar von Roland Reichel der über 99 Ausgabe aus dem Pionierbereich der Elektrofahrzeuge berichte hat. Dort gibt es ein jahrelang geführtes Register zu vielen Fragen der Elektromobiliät die oftmals anders dachte und innoativer war als es die großen Autokonzerne uns immer wieder weissmachen wollen.

  • Mario Bezani
    01.02.2019, 21:34 Uhr.

    Toller, ausführlicher Beitrag, der aber auch nachdenklich macht, weil ein großer Teil der deutschen Wirtschaft bislang vom derzeitigen Auto abhängig war. Mir fehlen aber noch Alternativen, wie Kabinen-Seilbahnen in Städten, die z.B. per App mit Nutzern vernetzt sind und per Rechner gesteuert werden?

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 21:52 Uhr.

      Seilbahnen sind zur Zeit in vielen Städten in der Diskussion und werden in manchen Städten auch gebaut.

  • Manfred Ronzheimer
    01.02.2019, 21:34 Uhr.

    Was sind Ihre Erwartungen an das Hightech-Forum, in dem Sie seit gestern Mitglied sind, und was wollen Sie selbst an Impulsen in dieses Forum einbringen?

    • Manfred Ronzheimer
      01.02.2019, 21:38 Uhr.

      Pardon, Herr Schuh ist Mitglied im HTF. Aner haben Sie, Herr Götz, auch Erwartungen an dieses Gremium der Innovationspolitik?

  • Holger
    01.02.2019, 21:34 Uhr.

    Hallo Herr Götz, ich frage mich gerade wie ihr Bruder heißt?

  • Marc Auto
    01.02.2019, 21:33 Uhr.

    Enttäuschender Kommentar des Studiogastes, Herr Götz. Einige technische Fakten werden schon benötigt und nicht nur leere Ideologien.

  • Jürgen Hönig
    01.02.2019, 21:32 Uhr.

    Ich bin Fan der elektrischen Antriebstechnik.

    Aber:

    Z. Z. tanke ich 50l Benzin in ca. 2 Minuten, zusammen mit vielen anderen.

    Das ist eine Energie von rund 500 Kilowattstunden (Heizwert des Benzin).

    Auf elektrische Energie/elektrische Leistung umgerechnet entspricht das einer Leistung von 15 Megawatt, für die Ladezeit von 2 Minuten, wenn ich eine Batterie laden will.

    Ein Vergleich: ein vollbesetzter ICE hat beim Beschleunigen eine Leistung von knapp 15 Megawatt.

    Das heisst: ich alleine beanspruche diese Leistung beim Tanken/Laden. Was ist mit den Millionen anderen? Wer will diese neue Infrastruktur bereitstellen?

    • Holger
      01.02.2019, 21:40 Uhr.

      Wieso? Fahren sie täglich 24 Std. / 7 Tage die Woche Auto? Ich denke nicht. Da wird ja wohl Zeit sein das Auto irgendwann mal zu laden. Beispiele: einkaufen, essen gehen, nach der Arbeit.. ????

    • Johannes
      01.02.2019, 21:41 Uhr.

      Genau das wird ein Problem.
      Jede Autobahn Raststätte braucht ein Kraftwerk. Aber Atom wird nicht gewünscht , Kohle am liebsten auch nicht Wind und PV ist nicht immer verfügbar. Das bricht doch alles zusammen. Warum rechnet das keiner mal richtig!

      • Konrad Götz
        01.02.2019, 21:47 Uhr.

        Der Stromverbauch ist in mehreren Studien simuliert worden. Es kommen ja nicht schlagartig 40 Millionen Elektrofahrzeuge gleichzeitig ans Netz.

        • Walter Schmid
          01.02.2019, 22:08 Uhr.

          Bitte nennen Sie mir eine oder einige der Studien, die den Strombedarf simulieren! Mit meine Rechnungen komme ich auf Zahlen, die völlig utopisch sind bezüglich der erforderlichen regenerativen Stromerzeugung, der Überland- und der Ortsnetze!

      • Christian Bergmann
        01.02.2019, 22:11 Uhr.

        Ist gerechnet, googlen, aber nicht bei VW
        Strom reicht dicke ,-)

        • Walter Schmid
          01.02.2019, 22:23 Uhr.

          Nach meiner Rechnung nicht im Geringsten!

          • Matthias Trüter Cordeiro
            01.02.2019, 22:49 Uhr.

            Erneuerbare sind unendlich und die Möglichkeiten (Dank unserer vier Energieriesen) noch lange nicht ausgeschöpft.

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 21:49 Uhr.

      Schauen Sie hinsichtlich des Schnellladens mal nach Norwegen und die Berichte, die es darüber gibt.

      • Jürgen Hönig
        01.02.2019, 22:02 Uhr.

        Ich wohne in einer Kleinstadt, elektrische Anschlussleistung rund 15 Megawatt.
        Wir haben zwei Tankstellen am Ort. Es tanken im Mittel etwa zwei Fahrzeuge gleichzeitig. Das heisst, bei Elektromobilität und dem Anspruch, in 2 Minuten voll zu Laden (wie heute), muss die Anschlussleistung der Stadt verdreifacht werden – und der Strom muss auch angeliefert werden können. Natürlich sind die 2 Minuten irreal, und E-Fahrzeuge gehen mit Energie clever um. Aber ich will absichtlich Eckwerte beleuchten.

      • Walter Schmid
        01.02.2019, 22:09 Uhr.

        Norwegen hat erstens reichlich Wasserkraft und zweitens eine geringe Bevölkerungsdichte! In keiner Weise mit Deutschland vergleichbar!

  • Niki Zahn
    01.02.2019, 21:31 Uhr.

    Guten Abend! Was müssen Zulieferer wie Bosch tun, um hier selbst zu erfolgreichen OEMs und Serviceanbietern zu werden?

  • M. Belhiba
    01.02.2019, 21:30 Uhr.

    Sehr geehrter Herr Götz,
    Sie nannten in der Sendung die vielen Vorzüge des Elektroautos(Bspw. instantan verfügbares Drehmoment) welche ich nicht bestreiten möchte. Als Ottonormalverbraucher der sein Auto Abends an den Straßenrand parkt, frage ich mich wie das Laden am Straßenrand über Nacht gelöst werden soll und ob überhaupt das Stromnetz ausreichend dimensioniert ist um die Mehrheit der Autos Abends zu laden.
    Sie sagen, dass es an Mut fehlt ein Elektroauto zu kaufen. Ich sehe das anders, es ist einfach offensichtlich, dass die Infrastruktur und die Usability (z.B. wirklich schnelles Laden) einfach noch nicht an jedem Ort gewährleistet sind.

    Mit freundlichen Grüßen,
    M.Belhiba

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 21:46 Uhr.

      Sie haben Recht, deshalb brauchen wir einen intensiven Ausbau der Infrastruktur.

      • Klaus
        01.02.2019, 21:58 Uhr.

        Es wird halt noch ein paar Jahre dauern, aber der Umschwung wir ja erst 🙂 für 2020 bis 2025 prognostiziert. Man kann gespannt sein. Das die Ladatechnik nicht schwer zu realisieren ist hat ja Tesla wohl bewiesen.

        • Matthias Trüter Cordeiro
          01.02.2019, 23:27 Uhr.

          Tesla? Bewiesen? Verdienen die Geld?

      • Nicolai Schoedel, Gorxheim
        01.02.2019, 22:08 Uhr.

        Und da sollte man ruhig auch mal die Anstrengungen von Unternehmen wie Aldi, Hornbach etc. erwähnen, welche die Ladesäuleninfrastruktur (uneigen- nützig?) unterstützen. Stichwort: mennekes und ccs. Grüsse.

  • mark
    01.02.2019, 21:30 Uhr.

    Insgesamt erfrischend objektive Beiträge, Danke 🙂

  • Matthias Trüter Cordeiro
    01.02.2019, 21:30 Uhr.

    E-Autos haben keine Existenzberechtigung, solange Batterien in diesen Mengen notwendig sind.
    Der Grund ist nicht nur der deutsche Strommix und die Lade- und Speicherveluste (über die so gut wie niemand redet), sondern die Knappheit der notwendigen Rohstoffe, sowie die teilweise kritischen Bedingungen, unter denen diese gewonnen werden.

    Im Gesamtbild müssen die erneuerbaren Energien (Wind, Solar, z.T. auch Biomasse) auf die ca. 3-fache installierte Leistung des fossilen Kraftwerksparks ausgebaut werden und per Power-to-gas bzw. Power-to-fuel zugleich gespeichert/transportiert und in ALLEN Bereichen (Wärme, Transport, Strom) verwendet werden.

    Zum E-Motor kann ich nur sagen: solange der deutsche Kraftwerkspark mit einem Gesamtwirkungsgrad unter 50% betrieben wird, ist angesichts der o.g. Ladungs-& Speicherverluste der Gegenkolbenmotor schon im derzeitigen Entwicklungsstand (und mit entsprechender Weiterentwicklung) deutlich überlegen und es würden die Arbeitsplätze erhalten bleiben, von denen unser ganzes Land abhängt.

    Wenn E-Auti, dann mit Brennstoffzelle. Aber bitte nicht mit dem (in vielen Bereichen zu teuren) Wasserstoff, sondern mit Methan.

    Und bitte nicht mit veralteten Effizienzverlusten argumentieren. Dänische Forscher haben im Industriemaßstab bei Power-to-gas-to-Power bereits 80% Gesamtwirkungsgrad nachgewiesen. Das schafft KEINE Batterie.

    Save the Lithium! (Und Kobalt etc.)

  • Christoph Schymura
    01.02.2019, 21:30 Uhr.

    Warum finden wir keine Modularen Konzepte unter den EAutos?

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 21:42 Uhr.

      Das frage ich mich auch. Es gab schon einmal ein solches Konzept mit austauschbaren Akkus, aber das wollten die Autohersteller nicht.

      • Klaus
        01.02.2019, 21:53 Uhr.

        Ich würde sagen zu umständlich – es ist sicher vernünftiger bessere Akkus zu enwickeln die schneller geladen werden können.

        • Michael Trykowski
          01.02.2019, 23:25 Uhr.

          Opel pronostiziert für seinen Ampera eine Lebensdauer von ca. 200.000 km

      • D. Kirsten
        01.02.2019, 22:16 Uhr.

        Klar, effizientere Produkte bedeuten weniger Umsatz. Das hatten die Menschen im Mittelalter schon kapiert – und ein Business draus gemacht: Alle 20 km eine Station, an der die Pferde für die Postkutsche gewechselt werden konnten.

        Beste Grüße

  • Henning Riedel
    01.02.2019, 21:29 Uhr.

    Statt reines E-Auto, dann doch lieber anderes wie Wasserstoff. Denn so wie Herr Götz meint, jeder könne mal fix ein paar Solarzellen aufs Dach stellen, denken doch nur egoistische Ökö-Eigenheimbesitzer und Grüne aus Großstädten. Hier wird auch immer nur urban = (Groß-)Stadt geredet, aber an ländliche Umgebungen denkt so gut wie keiner. Hier fahren die Busse nur alle halbe bis eine Stunde, und ab 22:00 nichts mehr. So wird das nichts. Woran auch keiner anscheinend denkt, wie Mobilität für Fernpendler funktionieren soll.

  • Torsten
    01.02.2019, 21:28 Uhr.

    Also wenn ich den herr hören… dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Man will die langstrecken fahrzeuge ( diesel fahrzeuge) gegen e-autos austauschen. Das ist der erste witz . Dann kommt nachweislich die umwelt schon beibder herstellung eine akkus zu kurz… denn laut einer studie entsteht bei der Herstellung eines Akkus einer US marke … mehr CO 2 … so viel, das man mit einem diesel 200 000 km fahren kann und die herstellung. Da war nichtmal der Raubbau dabei, der in den ländern gemacht wird , wo man für die akkus die Rohstoffe gewinnt. Also hinkt das alles. Dazu kommt der preis für einen vergleichbaren wagen. Und dann soll man sich noch Solar anschaffen oder einen extra lade- anschluss. Wo die stromnetze dieses nicht hergeben. Ich finde ein e-auto gut nur eben bitte nicht mit akku. Wie wäre es mit Wasserstoff ( bennstoffzelle) oder andere . Denn was bringt es , wenn wir rein akku fahrzeuge haben und keine AKW’s mehr oder keine kohlekraftwerke… dafür kaufen wir dann den strom für die fahrzeuge in anderen Ländern , dort nutzt man AKW’s und kohlekraftwerke… echt lächerlich , wie man auf die rein akku fahrzeuge pocht. Diese ist natürlich nur meine meinung… aber wenn sie mir ein fahrzeug hin stellen mit einer reichweite von min 900 km ( auch mit aktiver klima oder hwizung und beleuchtung und anderen verbrauchern) das mit dem platzangebot wie ein VW passat oder Ford mondeo … und das zum preis von max 40 000 euro … ohne weiter kostennwie akku miete oder ähnliches ….. wenn sie das machen… dann ändere ich meine meinung

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 21:41 Uhr.

      Es kann gut sein, dass Sie recht haben und die Akkus nicht der Weisheit letzter Schluss sind, aber im Moment braucht der Wasserstoffantrieb noch doppelt so viel Energie wie der batterieelektrische Antrieb.

      • Torsten
        01.02.2019, 22:16 Uhr.

        Dann sollte man entlich an dem weiter forschen und nicht wieder halbherzig den bürgern das geld aus der tasche ziehen… entlich erlich sein… das wäre eine lösung. Meine quellen ( die ich nicht nenne will) sagen … VW , BMW , Mercedes , Opel und so weiter … würden auf andere Systeme gehen… doch man will die Autoindustrie auf biegen und brechen auf akku bringen…
        Und so denkt die industrie…… 1. e-auto weiter entwickel 2. Verbesserung der Benziner fahrzeuge und diesel fahrzeuge . Da alles viel geld kostet, werden die anderen Entwicklungen auf eis gelegt.
        Nur meine frage
        …. warum muss es jetzt sofort sein? Die alternatieven würden besser sein… z.b. kein langes nachladen. Keine teuren akkus .
        Ich sehe persönlich keine vorteile für den akku… und wer nun sagt die umwelt… da lache ich. Der feinstaub ist innwohnungen oder an arbeitsplätzen viel höher erlaubt. Daran kann es nicht liegen. Wie machen uns auf der welt lächerlich … wenn wir wieder nach voran gehen und es doch nicht hin bekommen. Denn ein beispiel noch… wann werden die meisten e-autos geladen? Nachts …. wir können daher uns schon darauf vorbereiten … Straßen neu zu bauen und neue hochspannungsmasten… den das stromnetz gibt dieses nicht her.

    • Christian Bergmann
      01.02.2019, 22:14 Uhr.

      Selbst die Autoren der sogenannten Schwedenstudie ( 200000Km blabla) sind von diesen Zahlen zurückgerudert

  • Pek
    01.02.2019, 21:25 Uhr.

    E-Mobilität wäre gerade in Ballungsräumen ein Segen. In der Realität scheitert sie schon daran das alle Straßenrandparker nicht aufladen können. Das zweite Hindernis ist der Preis der Fahrzeuge. Das dritte, für die Verbraucher vielleicht unwichtigste ist das die elektrische Energie so gut wie garnicht aus erneuerbaren Quellen kommt. Zuletzt noch ein Wort zur Umweltfreundlichkeit der Batterien: Das ist eine Katastrofe!
    Deshalb: Es bleibt ein Spielzeug für Hausbesitzer, als Zweitwagen und im Falle von Tesla zum protzen.
    Leider!

    • Nicolai Schoedel, Gorxheim
      01.02.2019, 21:35 Uhr.

      Quark. Katastrophe schreibt man mit ph. Es heißt Akku, nicht Batterie. Und wann is endlich schluss mit der CO2- Diskussion, die eigentlich viel komplexer ist & eine eigene Sendung erfordert. By the way: wenns um lithium geht – wann ist die machbarkeits-studie aus der Oberlausitz fertich? Stichwort bacanora lithium vorzugsaktie….?

      • Lutz Schnitzler
        01.02.2019, 22:14 Uhr.

        Auch Ihrer Schreibweise mangelt es nicht an Fehlern

        • Nicolai Schoedel, Gorxheim
          01.02.2019, 23:27 Uhr.

          Absicht! Gruss ans S.
          chnitzel

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 21:38 Uhr.

      Je höher der Anteil an regenerativen Energien an unserem Strommix, desto besser die Bilanz der Elektrofahrzeuge. Auch deshalb ist die Energiewende so wichtig.

    • Klaus
      01.02.2019, 21:49 Uhr.

      Ein wahres Wort zur Lade-Situation, aber wie schnell wird sich das ändern? Im Unterschied zum Benzin und Diesel gibt es überall Strom ohne ihn transportiren zu müssen – man muss nur ein paar „Steckdosen“ installieren!

  • Christian Bothe
    01.02.2019, 21:24 Uhr.

    Warum sollten die deutschen Autobauer nur auf E-Mobiltät setzen? Es gibt genug Alternativen für den Verbrennungsmotor wie Bioäthanol,Syn-fuel mit positiverer CO2 Bilanz.

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 21:36 Uhr.

      Nach allen Forschungsergebnissen hat das Elektroauto immer noch die beste Bilanz.

      • Matthias Trüter Cordeiro
        01.02.2019, 21:43 Uhr.

        Tut mir leid, aber das ist nicht richtig.
        Der Gegenkolbenmotor ist genauso effizient, bezogen auf den Gesamtwirkungsgrad. Muss man eben wissen.

        (Junkers Jumo 205, Wirkungsgrad 1943: 46,5%; Achates Power 2018: über 50%)

      • Nicolai Schoedel, Gorxheim
        01.02.2019, 21:44 Uhr.

        Genau, und da sollte man auch mal den Wirkungsgrad eines e-motors auf den tisch legen (90) gegenüber 40 eines verbrennungsmotors. Am liebsten würde ich mich mit leuten unterhalten, die noch 9.klasse physikunterricht draufhaben… Gruss

        • Matthias Trüter Cordeiro
          01.02.2019, 23:29 Uhr.

          Nochmal: Gegenkolbenmotor! Wirkungsgrad 1943 (Junkers Jumo 305 Flugdiesel) 46,5%.

          Achates Power 2018: über 50%.

          9. Klasse Physikwissen ja, aber bitte nicht von 1980…

    • Klaus
      01.02.2019, 21:45 Uhr.

      Mit den gleichen Problemen wie bisher – Transport des Treibstoffes, komplizierte Motoren, schlechtem Wirkungsgrad insgesamt und vor allem auch wird gerne der Stromverbrauch für die Herstellung des Treibstoffes usw. vergessen.

  • Thomas Wiedemann
    01.02.2019, 21:20 Uhr.

    Die Rohstoffe, die man für Akkus braucht, müssen in Chile gefördert werden, und dadurch wird die Umwelt dort massiv geschädigt.
    Wie kann man sowas einfach unter den Tisch fegen?

    • D. Klinke
      01.02.2019, 21:33 Uhr.

      Die Umwelt wird nicht massiv geschädigt. Es wird einfach nur Salzwasser verdunstet. Lithium ist dabei nur ein Nebenprodukt. Öl ist da bei weitem schädlicher. In Nigeria sieht es z.B. ganz übel aus, Tankerunfälle sind Natur-Katastrophen….

    • Konrad Götz
      01.02.2019, 21:35 Uhr.

      Deshalb brauchen wir Forschung über Alternativen zu Lithium.

      • Nicolai Schoedel, Gorxheim
        01.02.2019, 21:40 Uhr.

        Also Alternativen zu Lithium? Das dauert. Im Beitrag kam auch nicht zur Sprache, warum das mit dem ego-life so lange dauert. Und was Faktor Zeit anbelangt: VW mit dem geringen Gewicht des e-up hat schon lange, lange gute Arbeit geleistet

    • René
      01.02.2019, 21:36 Uhr.

      Hmm…schon mal über die ganzen Umweltkatastrophen durch die Förderung von Öl nachgedacht? Die Kriege? Alleine den Strombedarf von Tankstellen? Den Verbrauch von Pumpen, Schiffen und LKW´s, die den Sprit zu uns bringen?

  • Ingo Becker
    01.02.2019, 21:15 Uhr.

    E-Autos in China: das Ganze sieht plötzlich ganz anders aus, wenn man bedenkt, dass China 2/3 seiner Energie aus Kohlekraftwerken, die europäischen Standards bei weitem nicht genügen, bezieht. E-Autos ja, aber nur mit regenerativen Energien!

    • D. Klinke
      01.02.2019, 22:01 Uhr.

      Na klar… das muss Hand in Hand gehen. Das ist nur logisch und konsequent. China baut so viel Photovoltaik wie kein anderes Land auf, die Zuwachsraten übertreffen Kohlekraftwerke deutlich. Wir befinden uns am Anfang des Solarzeitalters und es dauert nicht mehr lange, bis PV für jedermann sehr preiswert sein wird….. und dazu brauchen wir bei Mobilität die E-Autos und bei Heizungen die Wärmepumpen, die mit grünen und günstigen Strom vom eigenen (oder Mieter-) Dach betrieben werden. Nur so funktioniert die Energiewende und nur so erreichen wir die Klimaziele.

      • Heinze
        01.02.2019, 22:38 Uhr.

        Moin,

        ich habe es nachgerechnet.
        China ist gaaanz weit hinten mit PV je Einwohner.
        Etwa um den Faktor 3 hinter Deutschland.
        ‚Klimaziele‘ sind den Chinesen und den Indern egal.
        Erst wenn 90 % von Öl und Kohle verbrannt ist, ist Schluß mit CO2.
        Putin wird dann noch jeden m³ Erdgas vermarkten, und auch noch zu cO2 machen.

        MfG
        Dipl.-Ing. A. Heinze

        • D. Klinke
          01.02.2019, 22:58 Uhr.

          es geht den Chinesen nur insofern um Klimaziele, dass sie keinen Smog mehr in ihren Städten haben wollen. Letztlich geht es aber natürlich um’s liebe Geld. Photovoltaik ist heute bereits in einigen Erdteilen günstiger als fossile Kraftwerke und auch in China rechnet sich ein Kohlekraftwerk nur noch bedingt… warten wir die nächsten Jahre ab, wir werden es ja sehen.

        • Michael Trykowski
          01.02.2019, 23:28 Uhr.

          das ist nicht korrekt
          China hat längst erkannt, daß regenerative Energien wichtig sind und in dieser Richtung starke Aktivitäten gestartet.

    • Heinze
      01.02.2019, 22:35 Uhr.

      Moin,

      China plant gerade einen ganzen Schwung neuer Kernkraftwerke vom Typ
      „Schneller Brüter“.
      Die Chinesen haben ausgerechnet, daß sie für 4’000 Jahre Brennstoff dafür haben.

      MfG
      Dipl.-Ing. A. Heinze

      • Lud
        01.02.2019, 23:13 Uhr.

        die Weg der unberechenbare Atome führt nur über Leichen: von 40 Jahre in Harrisburg fast auf dem Tag genau, fehlten nur noch wenige Sekunden für den Absoluten SUPER GAU für die fast benachbarte Millionenmetropole New York. Dann die unzähligen Pannen nicht nur in deutschen Kernenergieanlagen, die übrigens die meiste Energie in die Umwelt pusten und ständig gekühlt werden müssen über Jahrzehnte, so wie der HTR in Hamm der dem Land NRW seit 1987 jährlich Millionen zu reinen kühlen kostet, bevor überhaupt an ein Rückbau nachgedacht werden kann. 🙁 NEIN, danke in der Kernenergie liegt vielleicht viel umwandelbare Energie aber keine ungefährlicher Stoffe bezw. Umwandlungsprozeß der MILLIONEN von Jahren noch strahlt und ein verbuddeln ist nicht möglich. … Ich kann aus nächster Erfahrung nur sagen. haltet genügen Abstand von diesen Gedanken und den Strahlungen und Zerfallsstoffen. NEIN nicht wieder diese Energieumwandlung, die noch Gefahren brigt, wenn die Menschheit auf diesem EINZIGartigen – noch blauen – Planeten gestroben sein sollte. … vielleicht kehrt da eines Tages wieder mehr Grün an die Oberfläche. —- PS.: alle Großkraftwerke stehen in Flußsenken bez. an den Meeren und werden kurz über lang vom Hochwasser überschwemmt werden. … und im Sommer können diese HochtemperaturSTRAHLER nicht mehr ausreichend gekühlt werden. …. Na dann GUTE Nacht, Ihr Menschlein auf Erden, … ein Vogelschiss in der riesigen Erdgeschichtlichen Zeitspanne.

        • Matthias Trüter Cordeiro
          01.02.2019, 23:30 Uhr.

          Eben.

    • Thomas Kretschmer
      02.02.2019, 6:47 Uhr.

      Quatsch ! China rüstet seit Jahren mit riesigen Windparks und Solarfelder auf. Die zeigen uns Schnarchnasen, was Zukunft hat !

  • makro
    makro
    01.02.2019, 13:06 Uhr.

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