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Blog der makro-Redaktion

Luftfahrt im Umbruch: Reden Sie Mit!

Volker Thomalla, Luftfahrtjournalist

Trotz steigender Fluggastzahlen und einem prognostizierten Wachstum des Luftverkehrs befindet sich die Luftfahrtbranche derzeit stark im Umbruch. Der harte Wettbewerb, steigende Personalkosten und hohe Kerosinpreise setzen besonders kleine Airlines unter Druck. Auch lokale Flughäfen wie Rostock-Lage gehören zu den Verlierern, wo durch die Pleite von Flybmi nun sämtliche Linienflüge wegfallen.

Luftfahrtjournalist Volker Thomalla geht zudem davon aus, dass am Ende des Konsolidierungsprozesses der Branche „nur vier, fünf große Airline-Konzerne mit mehreren Tochtergesellschaften übrig bleiben“, die den Großteil des Markts bedienen. Auch ist zu erwarten, dass Fliegen künftig teurer wird. „Trotzdem gilt: Auf absehbare Zeit wird das Fliegen für eine breite Masse der Bevölkerung erschwinglich bleiben“.

Wie ist Ihre Meinung zu den Entwicklungen der Luftfahrtbranche? Diskutieren Sie mit!

 

Frankreich in Bewegung: Reden Sie mit!

Henrik Uterwedde, Professor für Politikwissenschaft

Als Emanuel Macron vor zwei Jahren zum französischen Präsidenten gewählt wurde, galt er als Hoffnungsträger und mutiger Reformer. Seit November 2018 steht seine Politik durch die Proteste der Gelbwesten jedoch anhaltend in der Kritik: Er sei ein einseitiger Reformer. Ein „Präsident der Reichen“.

Um der Vertrauenskrise der vergangenen Monate zu begegnen, machte er nun zahlreiche Zugeständnisse zur Entlastung der Mittelschicht. Auch hat „Macron die zahlreichen Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft klar benannt und begonnen anzupacken – die Richtung stimmt“. Darauf deutet nach Henrik Uterwedde z.B. der Rückgang der Arbeitslosigkeit und das verbesserte Klima für Investoren hin. Werden diese Maßnahmen reichen um die Wähler und Wählerinnen bei den Europawahlen im Mai 2019 hinter sich zu versammeln? Oder werden sie ihm dort einen Denkzettel verpassen? Diskutieren Sie mit!

Tiergesundheit: Reden Sie mit!

Albert Sundrum ist Professor für Tierernährung und Tiergesundheit an der Universität Kassel. Bild: Universität Kassel

Albert Sundrum, Professor für Tierernährung und Tiergesundheit.

Hund, Katze und Kaninchen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Das Haustier wird Familienmitglied. Kein Preis ist den Haltern zu hoch, wenn es um das Wohlergehen der tierischen Mitbewohner geht.

Ganz anders sieht es in der Nutztierhaltung aus. Bei Schwein, Rind und Geflügel kann der Preis gar nicht niedrig genug sein. Zwar ist dort der Antibiotikaeinsatz stark gefallen. Entwarnung gibt Albert Sundrum, Professor für Tierernährung und Tiergesundheit, deshalb aber keineswegs: „Mit der Reduzierung der Antibiotikaeinsatzmengen dürften sich die Erkrankungsraten im Durchschnitt sogar eher erhöht als erniedrigt haben.“
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