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Blog der makro-Redaktion

Wetter: Reden Sie mit!

Prof. Heiko Paeth, Universität Würzburg.

Prof. Heiko Paeth, Universität Würzburg.

Das Wetter hätten wir im Griff, so die Annahme. Die Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft seien beherrschbar. Doch die jüngste Vergangenheit mit Stürmen, Hitze, Dürre und Starkregen haben die fortwährende Abhängigkeit von Wetterereignissen vor Augen geführt.

Diese Wetterextreme, prognostizieren Klimaforscher, werden häufiger werden – auch in Deutschland. Wir sollten uns darauf vorbereiten, sagt Prof. Heiko Paeth von der Uni Würzburg. Und zwar in so unterschiedlichen Bereichen wie Landwirtschaft, Energiegewinnung und Stadtplanung. Diskutieren Sie mit!

E-Autos: Reden Sie mit!

Der Mobilitätsforscher Konrad Götz. Bild: ISOE/juergenmai.de

Der Mobilitätsforscher Konrad Götz. Bild: ISOE/juergenmai.de

Die Welt der Autobauer gerät mächtig durcheinander. Der Veränderungsdruck kommt aus Richtungen, die die Branche nicht auf dem Schirm hatte: aus China, aus der Steckdose und aus dem Off.

Start-ups, sagt Mobilitätsforscher Konrad Götz, seien deshalb dynamischer als die Platzhirsche, weil sie nicht in den Entwicklungspfaden der Großserienproduktion feststecken und somit das Neue im Kleinen ausprobieren können. Insgesamt sieht er die Mobilitätskultur im Umbruch. Die Elektromobilität ist hier nur ein Baustein von vielen.
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Rente: Reden Sie mit!

Der Politikwissenschaftler Prof. Michael Klundt.

Der Politikwissenschaftler Prof. Michael Klundt.

Der Streit um die Rente und die Angst vor Altersarmut verdecken in den Augen des Politikwissenschaftlers Prof. Michael Klundt den Blick auf die wahren Bruchlinien in der Gesellschaft: die enorme Ungleichheit innerhalb der jeweiligen Generationen. Von wirtschaftlichen Erfolgsmeldungen dürfe man sich nicht blenden lassen.

Wie könnte echte Generationengerechtigkeit aussehen? Klundt fordert höhere Löhne, die Abschaffung von Hartz IV und eine gesetzliche Rente, in die alle einzahlen – auch Selbständige, Beamte und Politiker. Diskutieren Sie mit ihm direkt nach der Sendung hier in unserem Blog!
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Wem gehört das Meer?

Ist das Meer Niemandsland oder Jedermannsland?

Ist das Meer Niemandsland oder Jedermannsland?


Über 95% der Waren aus Übersee kommen per Schiff zu uns. Allerdings bietet das Meer nicht nur internationale Handelsrouten, sondern es beherbergt auch etliche Ressourcen. Wasser, Meerestiere und insbesondere der Tiefseeboden wecken Begehrlichkeiten. Und nicht selten Konflikte.

Beispiele lassen sich viele nennen. Sei es im Südchinesischen Meer, wo die Chinesen einzelne Inseln entgegen den Willen der Anrainer besetzen. Oder der aktuelle Konflikt zwischen Russland und der Ukraine im Asowschen Meer.

In den zahlreichen Konflikten auf See erkennt unser heutiger Gast, Prof. Alexander Proelß von der Uni Hamburg, keine neuartige Entwicklung. Seit Jahrhunderten sei die Bedeutung des Meeres als Austragungsort zwischenstaatlicher Konflikte gestiegen. Laut dem Experten für internationales Seerecht führten vor allem der technologische Fortschritt und die größere Anzahl an Akteuren zu einem größeren Konfliktpotenzial auf dem Meer. Diskutieren Sie mit!

EU-Wohlstandsgefälle: Reden Sie mit!

Der Politikwissenschaftler Alex Clarkson vom King's College in London.

Der Politikwissenschaftler Alex Clarkson vom King’s College in London.

Diverse Erweiterungsrunden, eine Finanzkrise und eine Welle des Populismus haben die Europäische Union ziemlich gerupft. Der reiche Norden steht gegen einen armen Süden und einen unbequemen Osten.

Alexander Clarkson vom King’s College London ist trotzdem nicht komplett pessimistisch. Er sieht die wirtschaftlichen und politischen Systeme der jeweiligen Mitgliedsstaaten so ineinander verwoben, dass eine fundamentale Spaltung alle Staaten in eine existentielle Krise stürzen würde.
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Pendler: Reden Sie mit!

Verkehrs- und Logistikexperte Prof. Uwe Clausen. Bild: Fraunhofer IML

Verkehrs- und Logistikexperte Prof. Uwe Clausen. Bild: Fraunhofer IML

Eines hat die Vergangenheit gezeigt: Die Zahl der Berufspendler wächst. Es ist nicht davon auszugehen, dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändert, zumal steigende Mieten in Städten den Wohnort vieler Menschen auf Abstand halten.

Nur durch höhere Qualität, Zuverlässigkeit und Taktung öffentlicher Verkehrsmittel könnten Auto-Pendler zum Umstieg auf Bus und Bahn animiert werden, sagt Verkehrs- und Logistikexperte Prof. Uwe Clausen. Dies erfordere jedoch über viele Jahre hohe Investitionen, wie das Beispiel der Schweiz zeigt.
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Abschied vom Welthandel? Reden Sie mit!

Seitdem Donald Trump als US-Präsident regiert, scheint im Welthandel nichts mehr wie vorher zu sein. Sein „America first“ zieht er gnadenlos durch. Sein liebster Gegner ist China, gefolgt von den Exportnationen Japan und Deutschland. Unfaire Handelspraktiken wirft er ihnen vor und reagiert darauf mit Strafmaßnahmen wie Zöllen.
Seine Strategie scheint erstmal aufzugehen, wirtschaftlich läuft es gerade gut in den USA. Und langfristig? Nach vier bis acht Jahren Protektionismus und gestoppter Zuwanderung könnte die US-Wirtschaft ihre Innovationskraft, für die sie heute weltweit bewundert wird, einbüßen, sagt Dr.Laura von Daniels vom SWP in Berlin
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Die Wohn-Misere Reden Sie mit!

Die Bundesregierung will die Wohnungsnot dämpfen indem sie den sozialen Wohnungsbau mit zwei Milliarden Euro fördert. Zudem erhalten Familien beim Kauf von Eigentum Baukindergeld – 1200 Euro pro Jahr und Kind für bis zu zehn Jahre.

Prof. Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft sagt, die Mietpreisbremse habe sich bislang als relativ wirkungslos gezeigt und das Baukindergeld wird in den angespannten Metropolen kaum reichen, um Eigentum zu erwerben. Er plädiert eher für eine individuelle Förderung, wie etwa Wohngeld. Diskutieren Sie mit!

Ausländische Investoren: Reden Sie mit!

Die Wirtschaftsexpertin Cora Jungbluth von der Bertelsmann Stiftung. Bild: Clemens

Die Wirtschaftsexpertin Cora Jungbluth von der Bertelsmann Stiftung. Bild: Clemens

Seit der chinesische Hausgerätehersteller Midea den deutschen Roboterhersteller Kuka übernommen hat, tobt ein Streit, wie in solchen Fällen zu verfahren sei. Immerhin geht es um Schlüsseltechnologien, also die Basis unserer industriellen Zukunft. Die Europäische Union ringt um eine gemeinsame Haltung, US-Präsident Trump verhängt Verbote.
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Big Data in der Medizin: Reden Sie mit!

Arzneimittelforschung bei Roche. Bild: Roche

Arzneimittelforschung bei Roche. Bild: Roche

Bald geht erstmals eine elektronische Patientenakte von gesetzlichen und privaten Krankenversicherern an den Start. „Die anonyme Massenspeicherung ist keine Zukunftsmusik mehr“, sagt Prof. Jürgen Wasem, „sondern gehört heute schon zum Alltag.“ Die Chance bestehe darin, mit Hilfe der großen Datenmengen mehr über Krankheitsursachen oder den Erfolg von Therapien zu erfahren.

Big Data erreicht das Gesundheitswesen. Dazu müssen wir uns verhalten. Die Chancen sind unbestritten groß. Doch entscheidend wird sein, wer unter welchen Bedingungen worauf Zugriff hat. Diskutieren Sie mit!