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Blog der makro-Redaktion

Kaffee für den Frieden

Frisch geerntete Kaffeebohnen01.02.2010, 8. Drehtag

Kurz hinter Medellín beginnt die Zona Cafeteira. Kolumbiens Hauptanbaugebiet für Kaffee. Die Bedeutung der Landwirtschaft für die Exportwirtschaft des Landes hat zwar in den vergangenen Jahren abgenommen, für den sozialen Frieden im Land ist der Kaffee-Anbau aber extrem wichtig.

Über Serpentinen fahren wir immer tiefer hinein in die Kordilleren. Der kolumbianische Arabica-Kaffee wächst am besten auf den steilen Hängen der Anden. Im Gegensatz zu den riesigen Bananenplantagen sind die Kaffee-Fincas auf den ersten Blick nur schwer zu entdecken. 95 Prozent der Bauern haben weniger als 5 Hektar Land zum Anbau des schwarzen Goldes. Entsprechend klein sind die Betriebe.

Das letzte Stück zur Farm müssen wir zu Fuß zurücklegen. Handyempfang und Fernsehen sind hier Glücksache. Versteckt zwischen meterhohen Kaffeepflanzen finden wir die Finca der Familie Ballesteros. Ihre Farm liegt auf etwa 1600 m Höhe, deshalb ernten sie später als die Bauern im Tal.

Jaime und sein Sohn Nelson machen sich auf zur Ernte. Zu Fuß geht es den steilen Hang hinauf in die Plantage. Die Ernte ist Handarbeit – Maschinen kommen in dem unwegsamen Gelände nicht weit. Mit gekonnten Griffen zupfen Jaime und Nelson die roten Bohnen von den Ästen. Ein guter Pflücker schafft zwischen 100 und 200 Kilo am Tag. Dafür bekommt er im Schnitt zehn Euro.

Das ist nicht viel. Trotzdem hängen in Kolumbien rund 3 bis 4 Millionen Menschen vom Kaffee ab. Die Ernte der letzten Jahre war schlecht, denn es hat zuviel geregnet. Dieses Jahr droht der Regen auszubleiben, auch das könnte den Bohnen schaden.

Das ist eine Gefahr für den Frieden im Land, denn die Arbeitsplätze sind für Kolumbien extrem wichtig. Die Arbeitslosenquote liegt auch so schon bei 12 Prozent und es gibt viele Analphabeten. Dort, wo Kaffee wächst, sind die Dörfer besser entwickelt, erklärt uns Rodrigo Mejia vom Verband der Kaffee-Bauern. Es gibt, Wasserleitungen, Strom und asphaltierte Straßen. Die Gebiete sind zudem friedlicher als andere – es gibt weniger Gewalt.

Die Ernte der Kaffeebohnen ist Handarbeit.

Die Ernte der Kaffeebohnen ist Handarbeit.

Kaffeebauer Jaime und sein Sohn Nelson ziehen zur Ernte an den steilen Hängen ihrer kleinen Plantage.

Kaffeebauer Jaime und sein Sohn Nelson ziehen zur Ernte an den steilen Hängen ihrer kleinen Plantage.

Im letzten Jahr war es zu naß, dieses Jahr ist es zu trocken. Nicht alle Pflanzen tragen so gut wie diese hier.

Im letzten Jahr war es zu naß, dieses Jahr ist es zu trocken. Nicht alle Pflanzen tragen so gut wie diese hier.

Das ZDF-Team im Ernte-Einsatz.

Das ZDF-Team im Ernte-Einsatz.

Bauern auf Entzug

Bei der Maisernte.31.01.2010, 7. Drehtag

Heute verlassen wir Medellín für einen Trip Richtung Norden. Mit einer kleinen Propellermaschine fliegen wir nach Apartadó, nicht weit von der Grenze nach Panama. Nach 30 Minuten Flug landet die Maschine auf einer Piste mitten zwischen riesigen Bananenplantagen. Das Klima ist tropisch – heiss und feucht. Im Gegensatz zu Medellín und Bogotá liegt Apartadó nur knapp über dem Meeresspiegel.

Am Flughafen erwartet uns schon Cesar Julio Echeverri, ein ehemaliger Koka-Bauer, der mit Hilfe eines Regierungsprogramms ausgestiegen ist. Jetzt hat er eine Finca etwa eineinhalb Stunden von Apartadó entfernt. Sein Bruder fährt einen alten blauen russischen Jeep aus dem Jahr 1978. Damit machen wir uns auf den Weg nach Necocli.

Wir fahren vorbei an riesigen Bananenplantagen. Die Region gehört zu den Hauptanbaugebieten Kolumbiens. Die Fürchte werden über internationale Firmen ins Ausland exportiert, auch zu uns nach Deutschland. Nach etwa einer Stunde biegen wir ab. Jetzt geht es 13 Kilometer über Schotterwege zu der kleinen Finca von Cesar.

Seine Frau und die beiden Kinder Kevin und Julitte warten schon mit dem Frühstück. Es gibt Tamal, eine Spezialität aus Maismehl, Kartoffeln, Karotten und Fleisch – alles eingewickelt in Bananenblätter. Auch wir dürfen probieren. Ein ungewohnt deftiges Frühstück, aber sehr lecker.

Dann zeigt uns Cesar seine Farm. Er hat rund 23 Hektar auf denen er Kakao, Mais, Früchte und Bäume für die Holzproduktion anbaut und verarbeitet. Seit 2003 ist er im sogenannten Waldhüterprogramm. Bauern, die freiwillig ihre Koka-Felder vernichten, zahlt die Regierung drei Jahre lang ein Überbrückungsgeld. Solange bis die neuen Pflanzen Früchte tragen.

An der Aktion haben sich damals viele Bauern in der Region beteiligt. Rund 1500 Hektar Koka-Plantagen haben sie freiwillig per Hand vernichtet. Cesar verdient heute deutlich weniger als mit dem Koka – trotzdem bereut er seine Entscheidung nicht. „Wir brauchen keine Angst zu haben, dass uns jemand bedroht oder umbringt. Wir müssen nicht mit der Angst leben, ins Gefängnis zu kommen und können ruhig schlafen“, sagt er. „Das zählt viel mehr als alles Geld der Welt.“

Der ehemaligen Kokabauer Cesar Julio Echeverri hat u.a. auf Bananen umgestellt.

Der ehemaligen Kokabauer Cesar Julio Echeverri hat u.a. auf Bananen umgestellt.

Der alte leuchtend-blaue Jeep russischer Bauart ist Cesars Fortbewegungsmittel.

Der alte leuchtend-blaue Jeep russischer Bauart ist Cesars Fortbewegungsmittel.

Cesars Familie beim Essen. Das in Bananenblätter eingewickelte Gericht heißt Tamal.

Cesars Familie beim Essen. Das in Bananenblätter eingewickelte Gericht heißt Tamal.

3sat-Redakteurin Ulrike Wittern mit Fan. Das Äffchen Micolini ist das Haustier der Familie.

3sat-Redakteurin Ulrike Wittern mit Fan. Das Äffchen Micolini ist das Haustier der Familie.

Medellín: Aussteiger aus dem Krieg

Seilbahn über Medellín29.+30.01.2010, 5.+6. Drehtag

Die Stadt Medellín hat sich in den vergangenen Jahren enorm gewandelt. Aus der einstigen Drogenmetropole mit der höchsten Mordrate der Welt ist eine Vorzeigestadt geworden. Zu dem Entwicklungsprogramm der Stadt gehört auch die Reintegration ehemaliger Guerilla- und Paramilitär-Kämpfer.

Jerson Mauricio Rodriguez Rivera ist einer davon. Er war Kommandant der paramilitärischen Gruppe Autodefensas Unidas Columbia (AUC). Rechte Gruppen wie die AUC haben sich einst zur Selbstverteidigung gegen die linke Guerilla-Organisation FARC gebildet. Mauro, wie ihn im Viertel alle nennen, gehörte zu dem Block „Cacique Nutibarra“ und war in Villatina stationiert, wo er noch heute wohnt. Über 40 andere AUC-Kämpfer hatte er die Befehlsgewalt. 2004 stieg er zusammen mit rund 30.000 anderen Paramilitärs aus – die Folge eines Friedensabkommens zwischen der AUC und der Regierung.

Heute kann man sich in Villatina frei bewegen. Früher war das ganz anderes, erzählt uns Jerson. Das Viertel gehörte zu den gefährlichsten der Stadt. Wir begleiten Mauro durch die Straßen seiner Nachbarschaft. Die Erinnerungen an die gewaltsame Vergangenheit ist an jeder Ecke präsent. Der 36jährige zeigt uns einen kleinen Platz direkt gegenüber seines Haus. „Hier haben sie sieben Leute umgebracht“, erzählt er uns. „Ich habe alles mit angesehen. Das Blut lief hier die ganze Straße hinunter.“ Welche der vielen verfeindeten Gruppen dafür verantwortlich ist, weiß Mauro nicht. Mord habe damals zum Alltag gehört. „Für uns war das normal.  Das gehörte dazu.“ Heute weiß er, dass es der falsche Weg war.

Vor fünf Jahren hat er seinen eigenen kleinen Laden aufgemacht. Dort verkauft er Maisbrot, Snacks und Drogerieartikel. Im Nebenzimmer steht ein Billiardtisch und eine Playstation – Anlaufstation auch für die Jugendlichen  im Viertel. Denen will Mauro jetzt ein Freund und Ratgeber sein. In Kursen der Stadt hat er sich weitergebildet, den Schulabschluss nachgeholt. Außerdem hat die Stadt finanzielle Starthilfe geleistet. Abends trainiert er eine Fußball-Mannschaft. „Ich möchte damit wieder etwas gutmachen“, sagt er. Das sei wichtig damit die Gewalt in Medellín nicht wieder den Alltag diktiert.

Mauro, der geläuterte Paramilitär, trainiert heute eine Fußballmannschaft, damit die Jugendlichen nicht auf dumme Gedanken kommen.

Mauro, der geläuterte Paramilitär, trainiert heute eine Fußballmannschaft, damit die Jugendlichen nicht auf dumme Gedanken kommen.

Mauro hat heute seinen eigenen kleinen Laden. Auf dem Großmarkt organisiert er sich seine Produkte.

Mauro hat heute seinen eigenen kleinen Laden. Auf dem Großmarkt organisiert er sich seine Produkte.

Mauro deutet auf das Schlachtfeld in seiner unmittelbaren Nachbarschaft.

Mauro deutet auf das Schlachtfeld in seiner unmittelbaren Nachbarschaft.

Mauros Stadtviertel Villatina galt früher als eine der gefährlichsten Ecken der Drogenmetropole Medellín.

Mauros Stadtviertel Villatina galt früher als eine der gefährlichsten Ecken der Drogenmetropole Medellín.

Medellin: Auf den Spuren Pablo Escobars

28.01.2010, 4. Drehtag

Wir verlassen Bogotá und reisen weiter in Kolumbiens Wirtschaftsmetropole Medellín. Die 2-Millionen-Metropole liegt etwa 450 Kilometer nördlich der Hauptstadt. Schon auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt wird klar, hier sind wir in einer anderen Welt. Das Klima ist nicht nur wärmer und tropischer, Medellín ist auch deutlich moderner. Hier gibt es die erste und einzige Metro Kolumbiens, viele moderne Gebäude und internationale Unternehmen. Es ist zugleich die europäischste Stadt des Landes.

Bekannt ist die Stadt aber vor allem für ihre Vergangenheit. Noch immer ist der  Name fest verbunden mit Gewalt, Drogen und Pablo Escobar. Der Drogenbaron ist heute einer der Touristenmagneten der Stadt. Für die ausländischen Gäste bietet Nicolaz Solorzano Stadtrundfahrten auf den Spuren des Patrons an.  Der 30jährige ist in Medellín geboren und aufgewachsen. Er selbst hat seinen besten Freund bei einem Bombenanschlag des Drogenbosses verloren. Daraus schlägt er jetzt Kapital.

Wir sind unterwegs mit einer Gruppe von Amerikanern, Schweizern und einem Kanadier. Sie alle wollen mehr über die Geschichte der Stadt erfahren. „Es ist faszinierend, was für ein Imperium Escobar geleitet hat. Fast alle größeren Gebäude der Stadt sind von ihm finanziert worden“, sagt die Schweizerin. Eine der ersten Stationen der vierstündigen Tour ist die Statue der Santa Rosa Mystica, der Schutzpatronin der Auftragsmörder. Hier haben die Mitglieder des Kartells für das gute Gelingen ihrer Geschäfte gebetet und ihre Sünden gestanden.

Weiter geht es quer durch die Stadt, vorbei an dem Büro des Drogenbarons. Wir sehen die Flugzeuge mit denen Escobar tonnenweise Kokain ins Ausland geschmuggelt hat und Gebäude, vor denen er Autobomben explodieren ließ.

Die Tour endet auf dem Friedhof Montesacre – einer Pilgerstätte der Anhänger Escobars. Sein Grab ist das am zweithäufigsten besuchte Grab in Lateinamerika. Nur die letzte Ruhestätte Evita Perons in Buenos Aires zieht mehr Menschen an. „Die Beerdingung war wie ein Volksfest“, erzählt Solorzano seiner Gruppe. Wir sind nicht die einzigen Besucher. Auch ein paar Einheimische sind hier. Für sie war Escobar ein Held, jemand der sich für die Armen eingesetzt hat, der Häuser gebaut hat. Von den zahlreichen Morden wollen sie nichts wissen. Uns wird klar: Pablo Escobar mag vielleicht tot sein – aber in Medellín lebt er weiter.

ZDF-Team am Grab von Pablo Escobar: Kameramann Jürgen Rapp, Tonmann Rayco Garces-Lorenc, Reiseführer Nicolaz Solorzano (rote Kappe)

ZDF-Team am Grab von Pablo Escobar: Kameramann Jürgen Rapp, Tonmann Rayco Garces-Lorenc, Reiseführer Nicolaz Solorzano (rote Kappe)

Für viele Menschen in Medellín ist Drogenboss Pablo Escobar posthum ein Held.

Für viele Menschen in Medellín ist Drogenboss Pablo Escobar posthum ein Held.

Santa Rosa Mystica, Schutzpatronin der Auftragsmörder in Medellín.

Santa Rosa Mystica, Schutzpatronin der Auftragsmörder in Medellín.

Flüchtlinge im eigenen Land

26.01.2010, 2. Drehtag

Heute haben wir eine ganz andere Seite von Bogotá kennengelernt. Die „Ciudad Bolívar“. So heißen die Armenviertel, die sich weit in die Hänge der Anden erstrecken. Vom Zentrum der Stadt fährt man etwa eine Stunde, bis man die ersten flachen Hütten entdeckt, windschief in den Berg gebaut. Wäsche hängt davor. Nur die Hauptstrassen sind geteert.

Hier leben die Menschen, die vor dem Bürgerkrieg in Kolumbien geflohen sind. Etwa 3 bis 4 Millionen Binnenflüchtlinge gibt es im ganzen Land, schätzen Hilfsorganisationen. Damit zählt Kolumbien fast so viele Vertriebene wie der Sudan. Die meisten von ihnen waren einfache Bauern, die vor den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der linken Rebellen-Gruppe-FARC und den rechten Paramilitärs geflohen sind.

Wir treffen José Torres. Er kommt aus einem Dorf etwa drei Autostunden von Bogotá entfernt. Er hatte dort eine Finca, baute Kartoffel und Früchte an. Die Region gehört zu den vom Konflikt besonders betroffenen Regionen. „Es gibt dort die FARC, paramilitärische Gruppen und das Militär. Wer zu keiner der Gruppen gehört, wird umgebracht.“  Vor fünf Jahren kam er mit seiner Familie nach Bogotá. Jetzt wohnt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in einer kleinen Hütte mitten an einem steilen Hang.

Arbeit zu finden ist schwer in Bogotá. Die meisten Flüchtlinge können, wie auch José Torres, weder lesen noch schreiben. In der kleinen Küche produziert er deshalb Joghurt, den er in Geschäfte und Büros im Zentrum der Stadt verkauft. Damit hält er sich und seine Familie über Wasser. Wir begleiten den 45jährigen ein Stück durch das Viertel. Schnell sind wir umringt von anderen Flüchtlingen, die uns ihre Geschichte erzählen wollen und auf unsere Hilfe hoffen. Sie verlangen nicht viel – einfach nur nach Hause zurückkehren und ein besseres Leben für ihre Kinder.

José Torres verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Joghurt.

José Torres verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Joghurt.

Ciudad Bolívar, das Armenviertel von Bogotá. Hier siedeln Flüchtlinge aus den Bürgerkriegsregionen den Landes.

Ciudad Bolívar, das Armenviertel von Bogotá. Hier siedeln Flüchtlinge aus den Bürgerkriegsregionen den Landes.

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Geteert sind nur die Durchgangsstraßen, der Rest sind Schotterpisten.

 

Ankunft in Bogotá

Trotz seiner 8 Mio. Einwohner wirkt Bogotá vielfach wie eine Kleinstadt.24.+25.01.2010, 1. Drehtag

Wie groß Bogotá ist, sieht man nur aus der Luft. Vom Boden aus wirkt Kolumbiens Hauptstadt eher wie eine Kleinstadt. Es gibt nur wenige Hochhäuser, die meisten Gebäude sind aus Backsteinen gebaut und ziemlich flach. Bei unserer Ankunft am Sonntag ist die Stadt wie ausgestorben. Die meisten Geschäfte sind geschlossen und aufgrund von Sonntags-Fahrverboten ist auf den Hauptverkehrsstraßen kaum etwas los. Je nach Nummernschild dürfen die Bogotanos nur an geraden oder ungeraden  Tagen fahren. Unser Fahrer hat wie viele Geschäftsleute und Taxen ein weißes Kennzeichen, womit er immer fahren darf.

Schon am nächsten Tag wird klar, warum es in Bogota Fahrverbote gibt. Auf den engen Straßen der 8-Millionen-Metropole zwängen sich Metrobusse, Taxen und Limousinen im Schritt-Tempo. Auf der Séptima, einer der Hauptstraßen im Zentrum ist das Leben erwacht: Schuhputzer, Lotterieverkäufer, Smaragdhändler und jede Menge streunender Hunde tummeln sich hier. Ein deutsches Kamerateam- fällt trotzdem auf. Wir werden sehr oft angesprochen. Wo wir herkommen und was wir in Kolumbien machen, wollen die Kolumbianer wissen.

Mittlerweile kann man sich auch als Ausländer in Bogotá relativ frei bewegen. Die Stadt ist nicht gefährlicher als andere Großstädte in Lateinamerika. „Die Stadt ist in den letzten Jahren viel sicher geworden“, erzählen uns die Einheimischen. Früher gab es viele Anschläge, Entführungen und auch Morde. Für die Kolumbianer steht fest: Die Sicherheit verdanken sie ihrem Staatspräsidenten Alvaro Uribe, der einen gnadenlosen Kampf gegen die linke Rebellenorganisation FARC führt. Und vermutlich auch den vielen Polizisten und privaten Sicherheitsleuten. Kaum ein öffentliches Gebäude, Unternehmen oder Hotel, dass nicht bewacht wird. Die Sicherheitsfirmen profitieren davon.

Wir drehen bei einer Sicherheitsfirma die Wachpersonal und Bodyguards ausbildet. Das Übungsgelände liegt etwas außerhalb der Stadt. Hier trainieren die Sicherheitsmänner zwei bis drei Mal die Woche die wichtigsten Techniken. Dazu gehören Selbstverteidigung, Schießübungen und Verhalten bei bewaffneten Überfällen. Straßenblockaden mit Entführungen sind auch heute noch ein echtes Problem. „Das Risiko ist zwar insgesamt gesunken, trotzdem ist die Nachfrage nach Wachpersonal nach wie vor groß“, erklärt Senon Mora, Geschäftsführer der Sicherheitsfirma. Für die eigene Sicherheit zu sorgen, hat bei Geschäftsleuten und Politikern in Kolumbien Tradition.

Nahkampftraining der Sicherheitsfirma

Nahkampftraining der Sicherheitsfirma

Zwei bis drei Mal pro Woche müssen die Bodyguards antreten.

Zwei bis drei Mal pro Woche müssen die Bodyguards antreten.

Auch 3sat-Redaktuerin Ulrike Wittern erweist sich als wehrhaft.

Auch 3sat-Redaktuerin Ulrike Wittern erweist sich als wehrhaft.

Sicherheitskräfte auf den Straßen von Bogotá.

Sicherheitskräfte auf den Straßen von Bogotá.

 

Patricia Diaz, unsere Producerin, bekommt die Schuhe geputzt. Sie hat vor Ort die Dreharbeiten vorbereitet, Genehmigungen organisiert und geeignete Gesprächspartner aufgetrieben.

Patricia Diaz, unsere Producerin, bekommt die Schuhe geputzt. Sie hat vor Ort die Dreharbeiten vorbereitet, Genehmigungen organisiert und geeignete Gesprächspartner aufgetrieben.

Abreise: Buddha weist den Weg

09.12.2009, 10. Drehtag
Wo Buddha Golf spielt

Auf einem Bangkoker Golfplatz enden unsere Dreharbeiten. Im Rajpruck Club kostet die Aufnahmegebühr schlappe vier Mill. Bhat, das sind umgerechnet 80.000 Euro. Aber keine Angst, seit ein paar Jahren besteht schon ein Aufnahmestopp. Dass es in Thailand viele reiche Leute gibt, kann man gut an der Zahl der Golfplätze ablesen. Einige Hundert verteilen sich über das Land, allein 40 in Bangkok. Wir treffen das Ehepaar Wasan und Jessupha, Besitzer von Benz Thonglor, dem größten Mercedes-Händler des Landes.

Vor der Asienkrise 1997 verkauften sie 10.000 Mercedes und mehr pro Jahr. Diese Zahlen wurden danach nicht annähernd wieder erreicht. Ein guter Kunde ist jedoch weiter König Bhumibol. Wasan spielt hier im exklusiven Club jeden Samstag. Erst eine halbe Stunde Lunch und dann 3 1/2 Stunden Golf, 18 Löcher natürlich. Genügend Zeit auch für Geschäfte nebenbei. Seine Ehefrau Jessupha ist nicht nur leidenschaftliche Golfspielerin sondern auch studierte Buddhistin. In ihrer wöchentlichen TV-Sendung erinnert sie die Thais daran, nicht nur dem Konsum und dem Spaß (Sanuk in Thailand) hinterher zu jagen. Auch beim Golfspielen hilft der Buddha-Lehrerin der große Gelehrte. Negative Gedanken wie die Angst zu versagen oder ein übersteigerter Leistungswille – das sollten Golfspieler ausschalten, damit sich die positiven Kräfte entwickeln können. Der Geist lenkt den Körper. So habe es Buddha vorgelebt. Aber Jessupha würde auch ohne Buddhas Hilfe ihren Ehemann Wasan abziehen als ehemalige Turnierspielerin. Und vielleicht hätte ja Buddha heutzutage auch Golf gespielt.

Wo Buddha weint
Die meisten Golfplätze liegen in den Touristenzentren, eine zusätzliche Einnahmequelle für die Clubs. Dort gibt es auch immer noch die größten Rotlichtviertel. Vorsichtig geschätzt leben in Thailand zur Zeit eine Million Frauen und ihre Familien zu Hause von der Prostitution. Jede zweite Prostituierte ist nach einem UN-Report mit dem Aids-Virus infiziert und jede 10. noch ein Kind. Dabei spielt der Sextourismus erstaunlicherweise nur eine kleine Rolle. Neun von zehn Bordellbesuchern sind nämlich Thai-Männer. Sie scheinen im buddhistischen Thailand wenig auf ihren Lehrmeister zu hören. Schließlich lehrte Buddha, die Mensch müssten erkennen, dass Vergnügungen nur Glück vorgaukeln. Jagen die Menschen oder in diesem Falle die Männer dem Sex ständig nach, dann werde der Mann am Ende noch durstiger und leidverstrickter als zuvor. So viel zur Theorie. Früher kamen die jungen Prostituierten fast ausschließlich aus dem ärmeren Norden des Landes, heute jedoch immer mehr aus den Armenhäusern Myanmar, Laos und Kambodscha, alles Nachbarn Thailands. Wir haben bewusst auf Dreharbeiten im Rotlichtviertel verzichtet, um nicht Werbung und Klischee zu bedienen. Ohne Frage ist die Prostitution ein großer Wirtschaftsfaktor. Sie trägt mit geschätzten 10 Prozent des thailändischen Bruttosozialprodukts genau so viel zur Wirtschaftsleistung bei wie die gesamte Landwirtschaft. Mit Werbekampagnen kämpft die derzeitige Regierung gegen das zweifelhafte Seximage an, um internationale Investoren nicht zu verschrecken. Doch Königshaus, Regierung und Militär hören nur halbherzig auf das, was Buddha ihnen lehrte.

Massagesalons fast an jeder Ecke

Massagesalons fast an jeder Ecke

Frauen als Ware in Thailand

Frauen als Ware in Thailand






 

 

 

Wo Buddha lächelt
Der Buddhismus dient den allermeisten Thai als Richtschnur für das rechte Handeln im Alltag. Christen, Moslems und Hindus sind eine verschwindend geringe Minderheit, die jedoch respektiert und toleriert wird. Lebensmaxime der Thais ist das gängige Sprichwort: „Tham bun, dai bun!“ oder „Wer Gutes tut, dem wird auch Gutes widerfahren!“ Wir haben die Thais während unserer Dreharbeiten als äußerst freundliche, hilfsbereite Menschen erlebt, die bewundernswert respektvoll miteinander umgehen. Das Streben nach Toleranz und Harmonie spürt man allerorten, ob im chaotischen Straßenverkehr, im überfüllten Skytrain oder bei Massenveranstaltungen wie der Geburtstagsparade zu Ehren des geliebten Königs. Unsere letzten Dreharbeiten enden an Loch 1 des Rajpruck Golfclubs in Bangkok, so weit rechte unsere Dreherlaubnis im exklusiven Promi-Club.  Jessupha und Wasan werden ihre Golfausrüstung erst in gut 3 Stunden einpacken, wir packen jetzt schon zusammen bei warmen 30 Grad. In wenigen Stunden geht unser Direktflug Bangkok – Frankfurt mit Thai Airways ins kalte Deutschland (Vorhersage 0 Grad). An Bord zum letzten Mal Thai-Essen, das wir hier jeden Tag genossen haben. Herzlicher Abschied von unserer Producerin Ratty und unserem Fahrer Joe. Wir waren ein starkes Team mit Kameramann Jürgen Rapp, Kameraassistent Marcus Becker und Redakteur Jürgen Natusch. Buddha weist auch uns den Weg, wir wollen eines Tages wiederkommen nach Thailand. Und bei mir wird es diesmal nicht wieder 15 Jahre dauern.

 

Buddhistische Golfmeisterin Jessupha

Buddhistische Golfmeisterin Jessupha

Rücksichtnahme im Gedränge

Rücksichtnahme im Skytrain

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein starkes Team

Ein starkes Team: Marcus Becker, Ratchada Chitrada (Ratty), Papar Pomee (Joe), Jürgen Rapp, Jürgen Natusch (von links)

 

 

 

 

 

 

Bei Reisbauer Jack

Reisbauer Jack auf dem stählernen Wasserbüffel

Reisbauer Jack auf dem stählernen Wasserbüffel

08.12.2009, 9. Drehtag

Abseits von den Reiserouten der Touristen besuchen wir den jungen Reisfarmer Jack. Man kann viel darüber lesen, dass es in Thailand wie in ganz Asien riesige Einkommensunterschiede gibt zwischen der armen Landbevölkerung und der Mittel- und Oberschicht in den großen Städten. Erlebt man dann aber Jack und die anderen Landarbeiter bei der harten Feldarbeit, ist dieser krasse Unterschied in der Entlohnung in keinster Weise gerechtfertigt.

Trotz aller Armut bleibt Jack seinem kleinen Heimatort Natapo im Norden Thailands treu – im Gegensatz zu seiner Schwester, die jetzt in Bangkok lebt und als Verkäuferin in einer Shopping Mall arbeitet. Viele junge Leute auf dem Land bleibt nur die Flucht nach Bangkok in der Hoffnung, dort irgendeine Arbeit zu finden.

Jack hat seine Arbeit. Der 24jährige will die Reisbauern-Tradition seines Vaters und Großvaters fortsetzen. Natürlich interessiert er sich auch für Handy und Computer – welcher junge Mann tut das nicht. Viel wichtiger aber ist für Jack, seine Landsleute mit dem wichtigsten Grundnahrungsmittel, dem Reis, zu versorgen. Diese Aufgage zu erfüllen, mache ihn stolz, erzählt er.

Der große Traktor ist sein wichtigstes Arbeitsgerät. Vor zwei Jahren war das eine riesige Investition, aber auch zuvor hatte sein Vater bereits einen kleineren Traktor. Der Wasserbüffel durfte schon vor 10 Jahren in den verdienten Ruhestand gehen.

Einerseits bräuchten Thailands Bauern mehr technischen Fortschritt, um mit Vietnam oder China mithalten zu können. Auf der anderen Seite aber arbeitet noch fast die Hälfte der Beschäftigten in der Landwirtschaft. Wo wären dann alternative Jobs? Das ist die ungelöste Frage.

Auch beim Reis-Saatgut geht Jack bereits neue Wege. Neben der lokalen Reissorte baut er auch eine Hybrid-Sorte an, die tatsächlich höhere Erträge bringt. Dieser hochgezüchtete Reis stammt vom staatlichen Reisinstitut. Thailand braucht bessere Erträge, denn die Kleinbauern müssen nicht nur ihre eigenen Landsleute ernähren. Thailand ist darüber hinaus auch der größte Reisexporteur der Welt und sichert so zum Teil auch die Ernährung des Milliardenvolkes in China.

Wegen der steigenden Nachfrage ist der Reispreis wieder gestiegen. Dadurch kommt etwas mehr Geld in die Kasse der Reisbauern. Doch auch für Jack ist es ärgerlich, dass Zwischenhändler und große Mühlen immer noch zu viel Geld in die eigene Tasche stecken. Wie fast alle Thais isst Jack zusammen mit seiner Großfamilie Reis zum Frühstück, zum Mittag- und zum Abendessen. Kein Wunder also dass die Thais im Jahr 200 Kilo Reis pro Kopf verbrauchen. Die Europäer dagegen bringen es gerade mal auf 3 Kilo.

Ist das kleine Thailand tatsächlich Exportweltmeister bei Reis? Ist es.
Reis: Produktion, Verbrauch, Lagerbestände
Reis: Importe, Exporte

Jacks Mutter kocht Reisgerichte.

Jacks Mutter kocht Reisgerichte

Kameramann Jürgen Rapp versteckt im Reisfeld

Kameramann Jürgen Rapp versteckt im Reisfeld

 

 

 

 

 

 

 

 

Jacks Vater stolz vor seinem neuen Haus

Jacks Vater stolz vor seinem neuen Haus

Keine Reisernte in Thailand mehr ohne Handy

Keine Reisernte in Thailand mehr ohne Handy

Jürgen Rapp als Jacks Kühlerfigur

Jürgen Rapp als Jacks Kühlerfigur

Der Bhumibol-Staudamm

Der Bhumibol-Staudamm im Norden Thailands

Der Bhumibol-Staudamm im Norden Thailands

07.12.2009, 8. Drehtag

Jedes Jahr, wenn der König Anfang Dezember Geburtstag hat, bekommen die Thais drei Tage frei. Das nutzen viele für einen Kurzurlaub im eigenen Land. Eine Touristenattraktion, die in kaum einem Reiseführer auftaucht, ist der Bhumibol-Staudamm im Norden. Wir mischen uns einfach unter die Touristengruppen, da wir keine Drehgenehmigung haben.

Mit modernen, zweistöckigen Reisebussen werden die Thais angekarrt für das entscheidende Foto fürs Familienalbum: Lächeln mit Stausee in Hintergrund. Unter diesen unzähligen Foto- und Videokameras fallen wir gar nicht groß auf. Der Stolz der Thais auf ihr gewaltigstes nationales Bauwerk ist heute digital. Der Baubeginn 1958 war praktisch der Startschuss für die Industrialisierung des Agrarlandes Thailand. Das erste große Infrastrukturprojekt des Landes  – damals eine Initiative von König Bhumibol.

Seit vier Jahrzehnten liefert er Wasser für den Reisanbau hier im Norden und Strom für die Industrie in Bangkok. Durch die Stauung des Ping-Flusses entstand auch der größte künstliche See Thailands mit einer Fläche von sagenhaften 300 Quadratkilometern. Die Berge im Hintergrund und der rege Bootsverkehr auf dem See sind eine malerische Kulisse für unsere Filmaufnahmen.

Und auf jeden Fall auch ein neuer Geheimtipp für deutsche Touristen. 400.000 besuchen Thailand pro Jahr, wenn auch bei weitem nicht die größte Gruppe unter den 6 Millionen ausländischen Gästen. Die wichtigste Touristengruppe sind mittlerweile die Thais selbst. Ihre zunehmende Reisefreudigkeit spült heute das meiste Geld in die Kassen der Touristikbranche.

40 Jahre Wasser und Strom für Thailands Wirtschaft

40 Jahre Wasser und Strom für Thailands Wirtschaft

Thailändischer Touristenstrom per Bus

Thailändischer Touristenstrom per Bus

Nationalstolz fürs Familienalbum

Nationalstolz fürs Familienalbum

 

Stausee in malerischer Kulisse

Stausee in malerischer Kulisse

Wegweiser Buddha am Staudamm

Wegweiser Buddha am Staudamm

Raus aus Bangkok

Staufreie Fahrt in den Norden Thailands

Staufreie Fahrt in den Norden Thailands

06.12.2009, 7. Drehtag

Nach einer Woche Dreharbeiten in Bangkok bin ich Megastadt-müde. Staus, Lärm und Gestank verlieren ihren exotischen Nimbus. Die Sehnsucht nach idyllischem Landleben wächst. Da die große Geburtstagsparty für den geliebten König abgedreht ist, also nichts wie raus aufs Land. Noch mal Stau auf dem Express-Highway (was für ein treffender Name) Richtung Norden. Der atemberaubende Blick auf die Hochaus-Skyline Bangkoks entschädigt jedoch.

Und dann ist es geschafft, Bangkok ade. Die dreispurige Autobahn scheint uns bald fast allein zu gehören, abgesehen von den buntverzierten Trucks. Das Bild der Landschaft hat sich schlagartig verändert. Grüne Reisfelder links und rechts der Autobahn so weit das Auge reicht – ähnlich meiner flachen norddeutschen Heimat.
Statt dem Wasserbüffel fahren Kleintraktoren auf den Feldern. Hier in der Zentralebene ist also der technische Fortschritt auch in der Landwirtschaft angekommen. Es ist die Reiskammer des Landes. Direkt neben der Autobahn tauchen aber auch immer wieder vereinzelte Fabriken auf, wichtige Arbeitsplätze außerhalb der Boomtown Bangkok. Wir passieren Ayutthaya, die alte Königsstadt des Siam-Reiches, vier Jahrhunderte lang der mächtigste Staat in ganz Südostasien.

Das „Goldene Zeitalter“ endete vor fast 250 Jahren mit der Zerstörung Ayutthayas durch burmesische Truppen. Für die Thais war es die größte nationale Katastrophe in ihrer Geschichte und gleichzeitig die Geburtsstunde Bangkoks, das wir immer weiter hinter uns lassen.

Halt an einer thailändischen Autobahnraststätte. „24 hours open“, begrüßt uns ein Schild. Das sind aber auch die einzigen englischen Worte, ansonsten gibt es alle Speisen nur in Thai. Mit den Außenbezirken Bangkoks scheint die englische Sprachzone auch heute noch zu enden. Für die wirtschaftliche Entwicklung des viel ärmeren Nordens ist das ein großer Hemmschuh.

Weiterfahrt Richtung Norden. In unserem 10 Jahre alten Toyota-Bus werden wir kräftig durchgeschüttelt. Zur schlechten Federung gesellen sich Schlaglöcher. Nächster Stop an einer Autobahntankstelle. Anders als in Bangkok fallen wir als „farang“, so nennen Thais alle Ausländer mit weißer Haut, sofort auf. Gekicher der Tankwartinnen, die Scheiben säubern und Reifendruck prüfen. Service an der Tankstelle – das gab’s doch vor langer Zeit in Deutschland auch mal!

Direkt neben der Zapfsäule werden Panda-Bären verkauft. Unsere thailändische Producerin Ratchada klärt auf: Seit es vor kurzem mit dem Nachwuchs des Panda-Pärchens in Chiang Mai endlich geklappt hat, befindet sich ganz Thailand im Panda-Fieber.

Richtung Chiang Mai fahren wir dann auch weiter und erreichen nach 500 Kilometern Tak (gesprochen Taag), ein Verkehrsknotenpunkt an der Grenze zu Myanmar (das ehemalige Burma). Hier sind noch viel mehr Mopeds als Autos unterwegs, so wie früher in Bangkok.

Staufreie Fahrt in den Norden Thailands

Geselliges Beisammensein

Service-Paradies Thailand

Service-Paradies Thailand

Große und kleine Thais im Panda-Fieber

Große und kleine Thais im Panda-Fieber.

Der Toyota-Bus ist zu alt für die vielen Schlaglöcher.

Der Toyota-Bus ist zu alt für die vielen Schlaglöcher.

Im Norden des Landes gibt es noch mehr Mopeds als Autos.

Auf ein Moped passen mehr Passagiere als man denkt.

Im Norden des Landes gibt es noch mehr Mopeds als Autos.

Im Norden des Landes gibt es noch mehr Mopeds als Autos.