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Blog der makro-Redaktion

Bezahlbare Mieten: Reden Sie mit!

Die Bautätigkeit in Deutschland ist hoch. Aber nicht hoch genug. Bis 2020 müssten jährlich 400.000 Wohnungen gebaut werden. Bild: dpa

Die Bautätigkeit in Deutschland ist hoch. Aber nicht hoch genug. Bis 2020 müssten jährlich 400.000 Wohnungen gebaut werden. Bild: dpa

Die Mietpreisbremse bremse vor allem den Wohnungsbau, schimpfen die Eigentümer. Sie sei nicht ausreichend und ihre Anwendung obliege allein dem Mieter, entgegnet der Mieterbund. Klar ist immerhin: Die Mieten sind besonders in mittelgroßen Städten stark gestiegen. In den letzten fünf Jahren vielfach um 30%. Es fehlt an Wohnungen.
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Made in Germany: Reden Sie mit!

Letzte Handgriffe an einer Turbine. Bild: dpa

Letzte Handgriffe an einer Turbine. Bild: dpa

VW, Deutsche Bank, Siemens – in unschönem Rhythmus schrecken Firmenskandale die Öffentlichkeit auf. Gibt es nur noch Gauner oder handelt es sich um einige schwarze Schafe? Wie viele Kratzer verträgt das Gütesiegel „Made in Germany“?

Zu Gast bei makro ist Prof. Matthias Fifka, Ökonom mit dem Schwerpunkt Unternehmensethik. Er sagt, man dürfe die Skandale keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Irgendwas bleibt immer hängen. Und das schadet der gesamten Wirtschaft. Diskutieren Sie mit!

Fleisch: Reden Sie mit!

Die Metzgerei Henrici bezieht ihr Fleisch nicht aus dem Großhandel. Juniorchef Kevin Henrici schlachtet noch selbst. Das ist zwar teurer, doch es ist immer klar, wo das Fleisch herkommt. Bild: Jürgen Natusch

Die Metzgerei Henrici bezieht ihr Fleisch nicht aus dem Großhandel. Juniorchef Kevin Henrici schlachtet noch selbst. Das ist zwar teurer, doch es ist immer klar, wo das Fleisch herkommt. Bild: Jürgen Natusch

Schlachten ist eine deutsche Spezialität. Dabei geht es weniger um hiesige Expertise, sondern vielmehr um „günstige Rahmenbedingungen“. Mit deren „Hilfe“ konnte sich die Bundesrepublik in den letzten Jahren zum europäischen Drehkreuz der Fleischwirtschaft entwickeln.
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Davos: Weises vom Berge

Das beschauliche Davos ist auch in diesem Jahr Treffpunkt der Großen und Weisen dieser Welt. Bild: dpa

Das beschauliche Davos ist auch in diesem Jahr Treffpunkt der Großen und Weisen dieser Welt. Bild: dpa

Von Reinhard Schlieker

In den Schweizer Alpen beginnt das rituelle Treffen der Mächtigen und Wortgewaltigen, der Schönen und Weisen: Mehr als 2500 Gäste, keineswegs nur Wirtschaftsmagnaten, streben nach Davos zum Gipfel: Industrie 4.0 lautet das Stichwort. Aber damit ist noch längst nicht alles gesagt.

Dank des sehr konkreten Oberthemas, für die Verhältnisse des World Economic Forum (WEF) zumindest, können sich die Teilnehmer diesmal auch ganz gut etwas vorstellen unter der Problemlage, die das Forum beschäftigen soll.
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Spanien: Reden Sie mit!

Im krisengeschüttelten Spanien geht es wieder aufwärts. Zumindest sagen das wichtige ökonomische Eckdaten. Bild: ap

Im krisengeschüttelten Spanien geht es wieder aufwärts. Zumindest sagen das wichtige ökonomische Eckdaten. Bild: ap

Das Euro-Krisenland Spanien hat sich einen harten Sanierungskurs auferlegt. Banken wurden rekapitalisiert, der Arbeitsmarkt reformiert, das soziale Netz ausgedünnt. Allmählich zeigen sich Erfolge, selbst wenn diese noch nicht in der Breite der Bevölkerung ankommen. Das Wirtschaftswachstum liegt über 3%, selbst die notorisch hohe Arbeitslosigkeit ist von 26% auf 21% gesunken.
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Handel mit Afrika: Reden Sie mit!

Diese äthiopische Frau verkauft Gras für die Kaffeezeremonie. Äthiopien zählt übrigens zu den wirtschaftlich fortschrittlichsten Ländern Afrikas. Bild: Jürgen Natusch

Diese äthiopische Frau verkauft Gras für die Kaffeezeremonie. Bild: Jürgen Natusch

Im Prinzip sind Handelsabkommen eine gute Sache, denn Austausch von Waren und Dienstleistungen schafft Wohlstand. Vorausgesetzt freilich, eine Wirtschaft ist hinreichend wettbewerbsfähig. Dies ist in den meisten afrikanischen Staaten nicht der Fall, sagt unser Studiogast, der Entwicklungsökonom Prof. Robert Kappel. Er befasst sich seit vielen Jahren mit der Wirtschaft des schwarzen Kontinents.
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Energiewende: Alles Quatsch? Nein!

Deutschland ist für Photovoltaik kein guter Standort. Andere Regionen sind viel besser geeignet. Bild: dpa

Deutschland ist für Photovoltaik kein guter Standort. Andere Regionen sind viel besser geeignet. Bild: dpa

Machen wir uns nichts vor – am Ende ist es eine Frage des Preises. Auch beim Strom. Regenerativ erzeugter Strom ist meist (noch) teurer als konventionell erzeugter Strom. Deswegen steigen mit der Energiewende die Kosten. Je höher der Anteil sauberen Stroms ist, desto stärker steigen die Kosten. Die Sache ist vertrackt, wie auch die makro-Sendung am Freitag zeigen wird.

Nun wird gerne erzählt, der viele, neue, Ökostrom senke die Strompreise an der Strombörse in Leipzig – besonders, wenn der Wind kräftig weht und die Sonne scheint. Das ist schon richtig – mehr Angebot bei leidlich konstanter Nachfrage führt zu fallenden Preisen. Trotzdem ist es natürlich eine Milchmädchenrechnung.
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Nepal: Reden Sie mit!

Der Mount Everest ist einer der wichtigsten Touristenmagneten Nepals. Bild: colourbox.de

Der Mount Everest ist einer der wichtigsten Touristenmagneten Nepals. Bild: colourbox.de

Nepal ist spektakulär, doch die Touristen bleiben weg. Das Erdbeben und die Bilder der Trümmerwüsten haben sie verschreckt. Hilfsgelder zum Wiederaufbau sind zwar vorhanden, doch können sich die politischen Parteien oftmals nicht über deren Verwendung einigen. So werden sie nicht abgerufen. Der Wiederaufbau stockt.

Zwar hat man sich kürzlich eine sehr fortschrittliche neue Verfassung gegeben, aber dringend benötigte Investitionen bleiben auf der Strecke. Zu Gast bei makro ist die Entwicklungsökonomin Gabriele Köhler. Sie kennt Nepal gut. Diskutieren Sie mit!

Europa: Reden Sie mit!

Hier tagt der Europäische Rat. Zuletzt gibt es zu wenig Antworten auf zu viele Fragen. Bild: ap

Hier tagt der Europäische Rat. Zuletzt gibt es zu wenig Antworten auf zu viele Fragen. Bild: ap

In gewisser Weise ist die Eurozone eine Fehlkonstruktion. Denn um das wirtschaftliche Gefälle zwischen starken und schwachen Ländern zu kompensieren, braucht es entweder eigene Währungen, die gegeneinander auf- und abwerten können. Oder eine Migration von Arbeitskräften, die ihr Glück dort versuchen, wo es die besten Chancen gibt. Oder finanzielle Transfers. Oder Regeln, an die sich alle halten.
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