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Blog der makro-Redaktion

Handel mit Afrika: Reden Sie mit!

Diese äthiopische Frau verkauft Gras für die Kaffeezeremonie. Äthiopien zählt übrigens zu den wirtschaftlich fortschrittlichsten Ländern Afrikas. Bild: Jürgen Natusch

Diese äthiopische Frau verkauft Gras für die Kaffeezeremonie. Bild: Jürgen Natusch

Im Prinzip sind Handelsabkommen eine gute Sache, denn Austausch von Waren und Dienstleistungen schafft Wohlstand. Vorausgesetzt freilich, eine Wirtschaft ist hinreichend wettbewerbsfähig. Dies ist in den meisten afrikanischen Staaten nicht der Fall, sagt unser Studiogast, der Entwicklungsökonom Prof. Robert Kappel. Er befasst sich seit vielen Jahren mit der Wirtschaft des schwarzen Kontinents.
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Energiewende: Alles Quatsch? Nein!

Deutschland ist für Photovoltaik kein guter Standort. Andere Regionen sind viel besser geeignet. Bild: dpa

Deutschland ist für Photovoltaik kein guter Standort. Andere Regionen sind viel besser geeignet. Bild: dpa

Machen wir uns nichts vor – am Ende ist es eine Frage des Preises. Auch beim Strom. Regenerativ erzeugter Strom ist meist (noch) teurer als konventionell erzeugter Strom. Deswegen steigen mit der Energiewende die Kosten. Je höher der Anteil sauberen Stroms ist, desto stärker steigen die Kosten. Die Sache ist vertrackt, wie auch die makro-Sendung am Freitag zeigen wird.

Nun wird gerne erzählt, der viele, neue, Ökostrom senke die Strompreise an der Strombörse in Leipzig – besonders, wenn der Wind kräftig weht und die Sonne scheint. Das ist schon richtig – mehr Angebot bei leidlich konstanter Nachfrage führt zu fallenden Preisen. Trotzdem ist es natürlich eine Milchmädchenrechnung.
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Nepal: Reden Sie mit!

Der Mount Everest ist einer der wichtigsten Touristenmagneten Nepals. Bild: colourbox.de

Der Mount Everest ist einer der wichtigsten Touristenmagneten Nepals. Bild: colourbox.de

Nepal ist spektakulär, doch die Touristen bleiben weg. Das Erdbeben und die Bilder der Trümmerwüsten haben sie verschreckt. Hilfsgelder zum Wiederaufbau sind zwar vorhanden, doch können sich die politischen Parteien oftmals nicht über deren Verwendung einigen. So werden sie nicht abgerufen. Der Wiederaufbau stockt.

Zwar hat man sich kürzlich eine sehr fortschrittliche neue Verfassung gegeben, aber dringend benötigte Investitionen bleiben auf der Strecke. Zu Gast bei makro ist die Entwicklungsökonomin Gabriele Köhler. Sie kennt Nepal gut. Diskutieren Sie mit!

Europa: Reden Sie mit!

Hier tagt der Europäische Rat. Zuletzt gibt es zu wenig Antworten auf zu viele Fragen. Bild: ap

Hier tagt der Europäische Rat. Zuletzt gibt es zu wenig Antworten auf zu viele Fragen. Bild: ap

In gewisser Weise ist die Eurozone eine Fehlkonstruktion. Denn um das wirtschaftliche Gefälle zwischen starken und schwachen Ländern zu kompensieren, braucht es entweder eigene Währungen, die gegeneinander auf- und abwerten können. Oder eine Migration von Arbeitskräften, die ihr Glück dort versuchen, wo es die besten Chancen gibt. Oder finanzielle Transfers. Oder Regeln, an die sich alle halten.
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Netiquette für den makro-Blog

Wir freuen uns, wenn Sie unserem Studiogast Fragen stellen, seine Aussagen kommentieren oder untereinander diskutieren wollen. Wir sind dabei der Auffassung, dass dies am besten in einem fairen und sachlichen Umgangston geht – auch wenn in der Sache einmal Streit aufkommt. Wir möchten, dass Sie sich gerne an der Diskussion mit unserem Studiogast beteiligen und dass sich niemand durch den Ton der Diskussion ausgeschlossen fühlt. Daher sorgen wir dafür, dass die Debatte auch bei inhaltlichen Differenzen konstruktiv und im Ton sachlich bleibt.

Nicht erwünscht sind:

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  • Rechtsradikales Gedankengut, Rassismus und Hasspropaganda
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Zusammengefasst: kein Spamming, Trolling oder Bashing!

Die makro-Onlineredaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren oder zu löschen. Natürlich besteht bei der Beurteilung von Kommentaren stets Ermessensspielraum. Wir sind an einem lebhaften Austausch interessiert. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht indes ebenso wenig, wie auf eine Begründung bei Nichtveröffentlichung / Löschung, wenn gegen die oben genannten Regeln verstoßen wird.

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Schlingerkurs in China

Panik an Chinas Börsen. Bild: dpa

Panik an Chinas Börsen. Bild: dpa

Erst die Börsenturbulenzen, nun Wirtschaftsdaten, an deren Glaubwürdigkeit viele zweifeln. Was ist los in China? Können wir uns auf die Konjunkturlokomotive aus Asien weiterhin verlassen? Am Freitag ist Margot Schüller vom Hamburger GIGA Institut für Asien-Studien bei makro zu Gast im Studio. Sie sagt: China braucht ein neues Wirtschaftsmodell.

Isch over – oder doch nicht?

Das Experiment "Griechenland im Euro" scheint endgültig unterzugehen. Bild: dpa

Das Experiment „Griechenland im Euro“ scheint endgültig unterzugehen. Bild: dpa

Mit seinem „Isch over“ hat Wolfgang Schäuble unfreiwillig ein kleines Stück Geschichte geschrieben. „Isch over“ steht für den dauernden Druck der Geldgeber in der Griechenland-Krise, für die immer neuen Fristen und Ultimaten. Nun sieht es so aus, als würde die dauernde Krisendiplomatie doch noch zum Erfolg führen. Ob Europa aus dem Schneider ist, darüber diskutieren am Freitag live im makro-Studio Prof. Aloys Prinz von der Uni Münster und Prof. Matthias Fifka von der Uni Erlangen.

Kräftemessen: David und Goliath

Kräftemessen: Wer hält länger durch? Oder geht es nur um die besseren Nerven?

Kräftemessen: Wer hält länger durch? Oder geht es nur um die besseren Nerven?

Griechenland trägt gerade einmal zwei Prozent zur Wirtschaftskraft der Euro-Zone bei. Und dennoch stellt dieses verhältnismäßig kleine Land die Währungsunion seit Jahren auf die Probe. Woher kommen die Konzepte, die Union auf Dauer krisenfest zu machen? Griechenland und die EU zwei Tage vor dem Referendum: Es diskutieren im makro-Studio die Finanzwissenschaftler Aloys Prinz von der Uni Münster und Helge Peukert von der Uni Erfurt.

Banken: Reden Sie mit!

Die neue Konkurrenz: Banking goes online. Bild colourbox.de

Die neue Konkurrenz: Banking goes online. Bild colourbox.de

Früher hieß es, wenn in einer Bank nach 17 Uhr noch Licht brennt, sei dies ein schlechtes Zeichen. Heute brennt bei ziemlich vielen Banken nach 17 Uhr noch Licht.

Die großen, internationalen Institute wie die Deutsche Bank kämpfen mit den Schatten der Vergangenheit. Horrende Strafzahlungen für krumme Geschäfte belasten das Geschäft der Gegenwart. Die Commerzbank versucht, sich ehrlich zu machen – zumindest arbeitet sie daran. Sparkassen und Volksbanken haben viel zu viele Filialen und müssen kräftig streichen.

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Nein zu Datenkraken

Datenschutz wird immer wichtiger. Und mit zunehmender Digitalisierung immer schwieriger.

Datenschutz wird immer wichtiger. Und mit zunehmender Digitalisierung immer schwieriger.

Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts. Unternehmen gieren danach. Und Verbraucher liefern das kostbare Gut freiwillig und unentgeltlich. Welche Gefahren entstehen dadurch? Und wie können wir uns vor den Datenkraken schützen? Ohne bessere Gesetze hat der Verbraucher kaum eine Chance, sagt der Sicherheitsexperte Sandro Gaycken.