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Blog der makro-Redaktion

Schlingerkurs in China

Panik an Chinas Börsen. Bild: dpa

Panik an Chinas Börsen. Bild: dpa

Erst die Börsenturbulenzen, nun Wirtschaftsdaten, an deren Glaubwürdigkeit viele zweifeln. Was ist los in China? Können wir uns auf die Konjunkturlokomotive aus Asien weiterhin verlassen? Am Freitag ist Margot Schüller vom Hamburger GIGA Institut für Asien-Studien bei makro zu Gast im Studio. Sie sagt: China braucht ein neues Wirtschaftsmodell.

Isch over – oder doch nicht?

Das Experiment "Griechenland im Euro" scheint endgültig unterzugehen. Bild: dpa

Das Experiment „Griechenland im Euro“ scheint endgültig unterzugehen. Bild: dpa

Mit seinem „Isch over“ hat Wolfgang Schäuble unfreiwillig ein kleines Stück Geschichte geschrieben. „Isch over“ steht für den dauernden Druck der Geldgeber in der Griechenland-Krise, für die immer neuen Fristen und Ultimaten. Nun sieht es so aus, als würde die dauernde Krisendiplomatie doch noch zum Erfolg führen. Ob Europa aus dem Schneider ist, darüber diskutieren am Freitag live im makro-Studio Prof. Aloys Prinz von der Uni Münster und Prof. Matthias Fifka von der Uni Erlangen.

Kräftemessen: David und Goliath

Kräftemessen: Wer hält länger durch? Oder geht es nur um die besseren Nerven?

Kräftemessen: Wer hält länger durch? Oder geht es nur um die besseren Nerven?

Griechenland trägt gerade einmal zwei Prozent zur Wirtschaftskraft der Euro-Zone bei. Und dennoch stellt dieses verhältnismäßig kleine Land die Währungsunion seit Jahren auf die Probe. Woher kommen die Konzepte, die Union auf Dauer krisenfest zu machen? Griechenland und die EU zwei Tage vor dem Referendum: Es diskutieren im makro-Studio die Finanzwissenschaftler Aloys Prinz von der Uni Münster und Helge Peukert von der Uni Erfurt.

Banken: Reden Sie mit!

Die neue Konkurrenz: Banking goes online. Bild colourbox.de

Die neue Konkurrenz: Banking goes online. Bild colourbox.de

Früher hieß es, wenn in einer Bank nach 17 Uhr noch Licht brennt, sei dies ein schlechtes Zeichen. Heute brennt bei ziemlich vielen Banken nach 17 Uhr noch Licht.

Die großen, internationalen Institute wie die Deutsche Bank kämpfen mit den Schatten der Vergangenheit. Horrende Strafzahlungen für krumme Geschäfte belasten das Geschäft der Gegenwart. Die Commerzbank versucht, sich ehrlich zu machen – zumindest arbeitet sie daran. Sparkassen und Volksbanken haben viel zu viele Filialen und müssen kräftig streichen.

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Nein zu Datenkraken

Datenschutz wird immer wichtiger. Und mit zunehmender Digitalisierung immer schwieriger.

Datenschutz wird immer wichtiger. Und mit zunehmender Digitalisierung immer schwieriger.

Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts. Unternehmen gieren danach. Und Verbraucher liefern das kostbare Gut freiwillig und unentgeltlich. Welche Gefahren entstehen dadurch? Und wie können wir uns vor den Datenkraken schützen? Ohne bessere Gesetze hat der Verbraucher kaum eine Chance, sagt der Sicherheitsexperte Sandro Gaycken.

Das Ende des Wachstums – Reden Sie mit!

Je älter eine Gesellschaft wird, desto geringer ist das Wachstum. Bild: f1online

Je älter eine Gesellschaft wird, desto geringer ist das Wachstum. Bild: f1online

In Japan werden heute mehr Windeln für Senioren als für Babys verkauft. Wenig Kinder, viele Greise – so wird auch die Zukunft in Deutschland aussehen, wenn die Prognosen stimmen. Am Freitag ist Dr. Reiner Klingholz vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung zu Gast bei „makro“. Er sagt: Das eigentliche Thema des demographischen Wandels ist das Ende des Wachstums. Diskutieren Sie mit!

Hauptsache: Dagegen – Reden Sie mit!

In Spanien gewinnt die linksgerichtete Partei Podemos viele neue Anhänger. Bild: reuters

In Spanien gewinnt die linksgerichtete Partei Podemos viele neue Anhänger. Bild: reuters

Die Wahlen in Finnland vom Wochenende haben es gezeigt: Die europafeindlichen Parteien gewinnen weiter an Einfluss. In Griechenland sind die Euroskeptiker bereits an der Regierung. Am 7. Mai stehen nun Parlamentswahlen in Großbritannien an, dort rechnet sich die Protestpartei Ukip gute Chancen aus.

Hat sich die Euro-Rettung von einem ökonomischen zu einem politischen Pulverfass entwickelt? ZEW-Präsident Prof. Clemens Fuest ist am Freitag bei makro zu Gast im Studio. Diskutieren Sie mit ihm direkt nach der Sendung hier in unserem Blog!

Geldanlage: Reden Sie mit!

Händler an der New York Stock Exchange. Bild: reuters

Händler an der New York Stock Exchange. Bild: reuters

Der Vermögensverwalter Georg von Wallwitz meint: Es gibt kein Geburtsrecht auf Zinsen. Walter Tissen vom Frankfurter Börsenbrief glaubt: Wir müssen uns von früheren Bewertungen der Aktienmärkte lösen. Kleinanleger brauchen heute starke Nerven.

Georg von Wallwitz und Walter Tissen geben Antworten auf die Frage, welche Strategie die richtige ist. Was machen Sie mit ihrem Geld? Diskutieren Sie mit!

Philippinen – Aufholjagd

Die neuen Shopping-Malls in Manila sehen genauso aus wie überall auf der Welt. Bild: Jürgen Natusch

Die neuen Shopping-Malls in Manila sehen genauso aus wie überall auf der Welt. Bild: Jürgen Natusch

Die Philippinen stehen an der Schwelle zum Industrieland. So wie bei den asiatischen Nachbarn China, Thailand und dem besonders erfolgreichen Südkorea ist auch hier die Aufholjagd in vollem Gange. In Manila gibt es Stadtteile wie Makati, wo auf der einen Straßenseite die erste Welt in die Hochhäuser und Shopping-Malls eingezogen ist, aber auf der anderen Straßenseite in Wellblechhütten die Lebensverhältnisse noch äußerst ärmlich sind. Rund 10% der Bevölkerung des Inselstaates lebt unter der Armutsschwelle und muss mit weniger als 1 Dollar am Tag auskommen.

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Philippinen – Export von Arbeit

Neu Bürotürme wachsen in den Himmel. Bild: Jürgen Natusch

Neu Bürotürme wachsen in den Himmel. Bild: Jürgen Natusch

Das Times Plaza-Gebäude im Zentrum von Manila wirkt von außen wie ein gewöhnliches Bürogebäude. Doch drinnen ist das Innenleben eines Kreuzfahrtschiffes nachgebaut: Empfangsschalter, Kabinen, Großküche, Maschinenraum, Schiffsbrücke. Hier schult der Schiffskonzern Magsaysay das weltweite Kreuzfahrtpersonal. Dafür kassiert man für seine Kellner, Köche, Kapitäne eine Besatzungsgebühr von den Reedereien. Mehr als 40.000 Seeleute fahren auf einem Magsaysay-Ticket über die Weltmeere. Insgesamt jedes dritte Crew-Mitglied auf Handels- und Kreuzfahrtschiffen kommt von den Philippinen.

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